Wolfgang Hohlbein Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

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Inhaltsangabe zu „Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole“ von Wolfgang Hohlbein

Als Andrej mit einem Zug Verzweifelter die Ewige Stadt erreicht, steht Rom vor einer Zeitenwende. In den Wirren einer hastig anberaumten Papstwahl braut sich unter dem Petersdom eine dunkle Kraft zusammen, die die ganze Stadt zu verschlingen droht. Andrej und Abu Dun bleibt nichts anderes übrig, als ihr eigenes Leben in die Waagschale zu werfen, um die Menschen zu retten, die ihnen wichtig sind ...

Keiner von Hohlbeins besten Werken, leider ...

— Masau

Unfassbare Ansammlung von Kontinuitäts- sowie Logikfehlern mit unnötiger Länge, sinnlosem Plothintergrund, aber epischen Kampfszenen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine gute Idee, aber zu viele Längen und Wiederholungen

    Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

    Steppenwolf

    Nekropole ist der 15. Teil Der Chronik der Unsterblichen um die Vampyre Abu Dun und Andrej. Zuerst noch auf der Suche nach dem Ursprung ihrer Unsterblichkeit, streifen sie nun durch die alte Welt und werden oft Zeugen wichtiger geschichtlicher Ereignisse oder beeinflussen sie sogar maßgeblich. Zum Inhalt: Andrej und Abu Dun sind zusammen mit Hasan, dem tot geglaubten Papst Clemens, in Rom angekommen. Das Geheimnis um die wandelnden Leichen, welche nun die ganze Stadt bedrohen, will aufgeklärt werden und irgendwie ist auch Hasans Tochter Ayla tiefer darin verstrickt als Andrej zunächst dachte, zumal sie eine ganz besondere Wirkung auf ihn ausübt, die ihn sich selbst beinahe vergessen lässt. Meine Meinung: Mittlerweile der 15. Teil und man bleibt nach dem Lesen, wie fast immer in den letzten Jahren, mit einem zwiegespaltenen Gefühl zurück. Auf der einen Seite macht es Spaß Andrej und Abu Dun zu begleiten, auf der anderen Seite hat die Chronik einige Schwächen über die Jahre bekommen, die mal mehr mal weniger zum Vorschein kommen. Ich habe nicht wirklich viel Positives zu berichten, aber auch das Wenige hat für mich dennoch Gewicht. Ich meine Andrej schon wesentlich kläglicher erlebt zu haben, natürlich geschieht auch hier wieder etwas mit ihm, aber ich finde, das hält sich in Grenzen. Er und Abu Dun haben wieder einige tolle Szenen und ich musste doch oftmals schmunzeln bei so manchem Dialog. Einer der Aspekte, warum ich die Chronik gerne lese. Der Schreibstil von Hohlbein ist unverkennbar und eines kann er einfach gut, nämlich lebehafte Bilder vor den Augen des Lesers entstehen lassen. Besonders in den Action-Szenen ist das einige Male von unschätzbarem Wert, da man dort schnell den Überblick verlieren kann. Leider gibt es auch in diesem Band wieder einiges, das einen in den Wahnsinn treiben könnte. Ein ganz typisches Ärgernis hier und auch in vielen Teilen der Chronik, sind die meiner Ansicht nach zu übertriebenen groben Meinungsverschiedenheiten zwischen Andrej und Abu Dun. Auf der einen Seite wird nun ständig darauf rumgetreten, dass die zwei schon so lange zusammen sind und sich blind aufeinander verlassen können, genau wissen, was der andere denkt usw. Warum sind sie sich dann in wichtigen Fragen niemals einig? Ich kann das nur sehr begrenzt nachvollziehen. Natürlich muss es auch solche Dispute geben, aber so oft? Die Sticheleien zwischen den beiden sind ja auch wiederum grandios, aber der Bogen wird dann leider viel zu häufig überspannt. Dann wären da noch die – hier wieder einmal besonders vielen – Wiederholungen. Zieht sich ja durch die Buchreihe wie ein roter Faden, mal mehr, mal weniger und immer wieder dieselben Phrasen. Gerade letzteres kann man eigentlich noch gut überlesen, was auch sinnvoll ist, wenn man der Chronik treu bleibt, sonst hat man gar keinen Spaß mehr daran. Die Logikfehler, die sich in den letzten Büchern häuften, sind auch hier wieder zu finden. Das ist einfach schade und zudem doch so leicht zu vermeiden. Es ist teilweise so offensichtlich, dass man ins Buch beißen möchte. Aber nun gut, ein Umstand, den man bei dieser Reihe schon lange akzeptieren muss. Wenn man sich mit diesen typischen Ärgernissen einigermaßen arrangieren kann, macht die Chronik aber wirklich viel Spaß. Ändert aber leider auch nichts daran, dass – zumindest für mich – seit Teil 11 die Qualität der Reihe leider einen negativen Trend aufweist. Außer einem kurzen Lichtblick in Teil 13, konnte die Chronik nie wieder an alte Zeiten anknüpfen. Die Geschichte, die im letzten Teil begonnen wurde und hier fortgeführt wird, hätte man auch in einem Buch unterbringen können. Kürzungspotential gibt es da genug. Man hätte einfach mal die ganzen Wiederholungen aussparen können. Die Grundidee ist gut und man hätte wirklich was ganz Besonderes daraus machen können, aber es ist leider in die falsche Richtung gelaufen. Gerade dadurch, dass die Handlung zwei Bücher umfasst, gerät sie in den Hintergrund und wird eigentlich nur noch durch die wirklich guten Action-Szenen gestützt. Was mich dann doch dazu bewogen hat eine einigermaßen positive Bewertung zu geben, ist allein den Tatsachen geschuldet, dass ich die Protagonisten einfach mag und es eine, wie ich meine, ordentliche Auflösung gibt, die doch zumindest ein paar Fehltritte verzeihen lässt. Dies täuscht aber auch nicht darüber hinweg, dass man das anders und mit Sicherheit besser hätte aufziehen können. Fazit: Nekropole führt den Plot aus Pestmond nahtlos weiter und man hätte beide Bücher auch in einem unterbringen können. Es gäbe genügend Potential für Kürzungen. Das Buch hätte ein wahrer Überflieger werden können. So ist es ein unterdurchschnittlicher Teil der Reihe mit zu vielen Längen, Wiederholungen und Logikfehlern. Kann und will man sich damit arrangieren, findet man aber auch die guten Momente, so dass einem auch diese Lektüre Spaß machen kann.

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    • 3

    Sabine17

    14. August 2014 um 20:28
  • Leider etwas entäuschend

    Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

    Masau

    01. June 2014 um 19:32

    ** 2,5 Sterne **

    Als großer Hohlbein Fan muss ich sagen, dass mich der 15. Teil der Reihe leider nicht fesseln konnte. Hatte davor nur den ersten gelesen, welcher  mich regelrecht umgehauen hat. Doch hier zieht sich der Mittelteil zu sehr in die Länge ohne wirklich spannend zu sein. Nur der Schluss zieht die Wertung noch etwas nach oben.

  • Ich bin fassungslos.

    Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2014 um 22:37

    Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. Niemals hat ein Band der Chronik der Unsterblichen mehr Kontinuitätsfehler gehabt, niemals hat ein Band dieser Reihe mehr Logikfehler aufgewiesen, niemals waren die Wiederholungen von Sätzen, Situationen, Dialogen, Handlungssträngen und Formulierungen offensichtlicher, niemals hat ein Buch über Andrej und Abu Dun weniger Sinn gemacht als in „Nekropole“. Ich werde, nur für einen kleinen Start, nachfolgend einmal alle Logik/Kontinuitätsfehler – mit Seitenangabe –  auflisten, die bis Seite 200 aufgetaucht sind, denn danach habe ich nicht mehr nach ihnen suchen können, ohne dass meine Hände anfingen, zu zittern. Wer glaubt, es gibt keine solche Fehler in diesem Buch (und es sich hier um ein „gutes“, „sinn ergebendes“ „stilistisch abwechslungsreiches“ Buch handelt), kann diese Sektion sehr gern überspringen: Denn nach ihr folgt die Darstellung des grauenhaftesten, unstimmigsten und himmelschreiendsten, allen Fans ins Gesicht schlagenden Sinnfehlers, den diese Serie jemals hervor gebracht hat. LISTE DER LOGIK/KONT. – FEHLER MIT SEITENANGABEN (bis S. 200) S. 5 : Andrej behauptet, dass er und Abu Dun einer Stadt lieber die Wüste oder ein Gebirge vorziehen. Das ist falsch: Andrej beschwert sich in der Wüste ständig über die Hitze, im Gebirge meckert er Abu Dun an „Abu, ich friere so dolle, ich will lieber wieder in eine normale Stadt!“ S. 8 : Andrej spürt einen Hinterhalt und ignoriert, wie in Band 4,5,6,7,8,9,10,11,12,13 sein Bauchgefühl dahingehend. Ernsthaft? Lernt er niemals? S. 15: „Wir sind hier, um zu helfen.“ Behauptet Abu Dun. Das ist falsch: Hasan erpresst Andrej unter Androhung von Abus Tod, ihn auf der Reise zu begleiten. S. 16: „Etwas fühlte sich FALSCH an.“ Yahoo! Zückt eure CdU-Bingo-Karten und streicht eine der häufigsten Formulierungen der Reihe an, neben so schönen Dingen wie: „Er verscheuchte den Gedanken.“ Oder „Erkläre du es mir, Hexenmeister.“! S. 28: „Zombies? Die haben wir NOCH NIEMALS GESEHEN!“ … außer natürlich auf 482 SEITEN DES LETZTEN BANDES!?!?!? S. 32: Das Don Corleanis Profit aus einer Sache schlägt, wird FÜNFMAL INNERHALB VON DREI SEITEN ERWÄHNT. Ernsthaft? S. 34: Abu Dun behauptet, Andrej früher einmal das Genick gebrochen zu haben. Das ist falsch: Er brach ihm in Band 2 den Rücken. S. 35: „Dein neuer Freund sagt…“, Yahoo! Ein weiterer CdU-Satz für unser Bingo-Spiel! S. 37: Bingo! „Er war sich nicht das erste Mal vollkommen darüber bewusst, dass er träumte…“ S. 38: Nach dreimaliger Betonung darauf, dass man „keine Zeit habe“ wird von Clemens plötzlich erklärt: Wir haben Zeit, geht es ruhig an! Das wiederholt sich im Rest des Buches noch 3 mal. S. 39: „Nimm es ihm nicht übel, er ist ihr Bruder…“, danke, dass hast du ihm letzten Teil bereits dreimal erwähnt. S. 51: Bingo! In diesem Band haben wir es wieder mit Emo-Andrej zu tun, der nicht mehr heilen kann und Abu Dun niemals erklärt, dass etwas mit seinen Fähigkeiten plötzlich nicht mehr stimmt! Könnte ja auch nur ihr Leben von abhängen, ist nicht so wichtig. S. 52: Und das monströse in ihm wird ohne Grund an und abgeschaltet. S. 55: BINGO! S. 70: Wer zur Hölle hat Clemens Entführung in Auftrag gegeben? Das wird NIE geklärt? Die Leute wissen, wie man Vampire angreift? WOHER? WER SIND DIESE MÄNNER? Ein Deus Ex Machina? S. 92: Abu Dun spricht aus, was der Leser die ganze Zeit über denkt: Haut doch einfach ab!? … und vergisst den Plan dann innerhalb von drei Zeilen. SEHR glaubwürdig. S. 129: Ali tötet einen Mann und segnet ihn anschließend. Andrej erschreckt sich und stellt ihn zur Rede: „Warum tust du das?“ „Das tue ich bei allen!“ Blöd nur, dass du vorher schon 4 andere deiner Leute getötet hast, OHNE ÜBERHAUPT NUR ANZUDEUTEN, so etwas zu tun! S. 187: Ali schreit andauernd herum, er würde krank vor Sorge um seine Schwester Ayla sein. Dann sagt Clemens: „Er würde es NIE ZUGEBEN, aber er ist krank vor Sorge um seine Schwester!“ Ach, tatsächlich? S. 200 ff „Die spinnen die Römer!“ … wirklich? „Trojanische Zombiekätzchen?“ … ok, dass ist schon ziemlich cool. :D Andrej tötet einen Menschen und nimmt seine Energie in sich auf. Er hat Abu Dun einmal gebeten, ihn zu töten, sollte er so etwas jemals tun. Blöd nur, dass Andrej es in diesem Buch mindestens 2 mal tut. Wie in Bänden zuvor auch. Vollkommen ohne Konsequenz. Natürlich. Trotzdem betont Abu es Ende wieder, abermals ohne Konsequenz. Das lässt jede emotionale Luft aus der Sache. LISTE MIT HÄUFIGKEIT DER AUFTAUCHENDEN FORMULIERUNGEN Jetzt kommen wir zu meiner absoluten Lieblingsdisziplin: Welche Formulierungen wurden in diesem Band wohl am häufigsten benutzt? Holt eure Wettzettel heraus, schmeißt eure Einsätze in die Pokertonne, es geht los! 5 x „Sie ist meine Schwester!“ – Ali 5 x „Wenn es nach mir ginge…“ – Ali 6 x „Hasan unterbrach Ali mit einer herrischen Geste.“ 8 x „Abu Dun hat jedes Recht, wütend zu sein, Andrej.“ 9 x „Andrej verscheuchte den Gedanken.“ WOW! EIN NEUER REKORD! 9 x „Ich hätte euch von Anfang an alles verraten sollen, es tut mir Leid.“ C-C-C-C-COMBO REKORD! Vizechampion mit BOMBASTISCHEN 14 Wiederholungen: „Amen.“ – Abu Dun Doch Geduld, denn eine Formulierung hat sie alle in den Schatten gestellt, hat alle anderen meilenweit hinter sich gelassen: Und der absolute, unangefochtene Champioooooooon, mit einer UNFASSBAREN Wiederholungszahl von noch nie dagewesenen 15, ja FÜNFZEHN, das sind 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,15 Wiederholungen… „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan Und wenn wir einmal die komplette Zahl untereinander hier auflisten, wird deutlich, wie schlimm so etwas sein kann: „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan „Ich werde euch alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist!“ – Hasan TATAAA! Wundervoll wird hier der Leser auf beinahe perverse Art und Weise auf die Folter gespannt, immer wieder so nah an die Wahrheit gebracht, dass man denkt, man kann sie riechen, und dann kommt: „Naaa, riecht das lecker? Willst du das wissen? Na? Na? HAHAHA! Und es ist weg! Aber aber, du brauchst dich doch nicht aufzuregen, denn hier ist der nächste Hinweis… ja, genau hier…. Ganz nah, gleich wirst du alles erfahren…. Die Wahrheit ist nämlich… HA! Und weg ist sie! Na, willst du sie haben? Na? Na? Na? Du bekommst es aber nicht, hahaha, aber aber… da vorne… da ist der nächste Hinweis, wirklich! Dieses Mal wirst du es bestimmt erfahren….“ Jetzt zum wichtigsten, dem KERN DER GESCHICHTE. (SPOILER!) Was hat die letzten zwei Bände ins Rollen gebracht? Rekonstruieren wir einmal die komplette Geschichte aus der Sicht von Clemens/Hasan. Schließlich verfügen wir nun, am Ende des Buches über alle Informationen: Clemens zeugt in seiner Jugend ein uneheliches Kind: Ayla. Clemens gibt sie zu Pflegeeltern. Clemens wird Papst. Clemens lässt Ayla in einer Kutsche zu sich bringen. Die Kutsche wird überfallen, Ayla halbtot zurück gelassen. Clemens erfährt, dass der heilige Gral im Petersdomer Keller ist. Der heilige Gral erweckt „Tote zum Leben.“ Clemens geht in den Keller des Doms, bricht ein Stück aus dem Gral. Das Bruchstück setzt er in einen Becher und rettet Ayla damit das Leben. Alles mitbekommen bis jetzt? Gut. Denn ab jetzt kommen wir zu den Ereignissen, die in „Pestmond“ begonnen haben. Clemens bemerkt, dass Ayla Menschen beißt, die zu Zombies mutieren. Clemens hat den Gral bei sich im Keller und weiß, wenn er das Bruchstück wieder einsetzt, und Ayla aus dem Gral trinkt, ist sie geheilt. Mach Sinn oder? Es ist perfekt und einfach, logisch, nachvollziehbar und würde sein Problem lösen, so wie seine Tochter heilen, richtig? Einfach den Becher aus dem eigenen Keller holen, der Tochter zu trinken geben, und alles ist gelöst. Sehr einfach. Aber falsch gedacht. Was tut Clemens? Clemens täuscht als Papst seinen eigenen Tod vor. Clemens nimmt das Bruchstück des Bechers mit sich. Clemens denkt sich: Hey, ich werde Chef der arabischen Assassinen! Clemens denkt sich: Hey, es gibt so zwei Vampire da draußen! Clemens denkt sich: Hey, ich weiß zufällig EXAKT wo die beiden sind, und ZUFÄLLIG auch das Abu Dun gerade im Sterben liegt! Und ich weiß auch exakt, dass Abu Dun nicht ganz tot ist, sondern nur beinahe, dann belebe ich ihn wieder, und sein Freund wird dann in meiner Schuld stehen, und wir ziehen hunderte Meilen von Rom weg, und wir gaukeln ihm allerlei Zeug aus Spaß vor, um ihn zu verwirren anstatt von Anfang an zu sagen, was wir wollen, das wird lustig! Dann gefährden wir noch, obwohl wir absolut lebensbejahend sind, das Leben von abertausenden von Menschen und verwandeln sie in Zombies! Und dann spiele ich noch ein bisschen weiter mit der Verwirrung und behaupte, sie sollen DEN PAPST TÖTEN! Was sie niemals tun werden und was nie wieder angesprochen wird! Und dann sage ich, ICH BIN DER PAPST! Und dann lache ich mir ins Fäustchen weil ich ja ACH SO LUSTIG VERWIRREND BIN! Dann packe ich ein paar Dutzend Assassinen ein, stürme Rom und behaupte dann einfach, hey, ich MUSSTE es so machen, damit alle so schön lustig verwirrt sind und nicht mehr durchblicken, haha! Und den Vampyren erzähle ich andauernd wie wichtig sie sind weil sie als einzig lebende Wesen den geistesmanipulierenden Fähigkeiten meiner Tochter widerstehen können, die NIEMANDEN manipuliert außer Andrej, was die ganze Aktion komplett sinnlos macht, wie lustig verwirrend, haha! Dann töte ich mich einfach selbst, und dann meine Tochter und lasse dann mitten im Buch noch Sprüche ab wie: „Ihr müsst für mich sterben.“ Um noch mehr lustige Verwirrung zu stiften, haahahahahaha! Natürlich, genau das würde Clemens in dieser Situation machen. WAS ZUR HÖLLE?!?!?!?!?! Jetzt einmal ganz im Ernst: Wer hat dieses Buch gelesen und behauptet, das mache auch nur in irgendeiner Paralleldimension, in irgendeinem Universum, unter irgendwelchen Umständen, mit unerklärlichen physikalischen Gesetzen auch nur die entfernteste Spur eines Hauches einer Ahnung eines Funkens von Sinn? Es ist nicht nur so, dass die klassischen Chronik-Elemente auftauchen, die immer kritisiert werden, sondern auch, dass die komplette Geschichte auf eine Länge gezogen wird, die nicht benötigt wird. Warum ist das ein Problem? Der Unterschied besteht in folgendem Umstand: Wenn ein Protagonist ein Ziel hat, und auf dem Weg dorthin Hürden nehmen muss, dann sind das Komplikationen. Ein Beispiel: Ein Mann will einen Apfel vom Baum essen. Er kommt nicht heran, nimmt sich eine Leiter, und erreicht den Apfel schließlich. Wenn ein Protagonist ein Ziel hat, und ohne weiter darauf zu zugehen einfach mal einkaufen fährt, baden geht oder ein Buch liest und DANN den Apfel mit einer Leiter pflückt, dann ist das ein absichtliches und unnötiges in die Länge ziehen einer Geschichte, die zu wenig Substanz besitzt, um viele Seiten füllen zu können. Ein Beispiel: Eine Gruppe Krieger will ein Relikt bergen und hat, Zitat „keinerlei Zeit zu verlieren“, verbringt anschließend Zeit in einer Gaststätte, befreit einen Auftraggeber, besichtigt ein Kolosseum, besichtigt das Pantheon, bekämpft, Zitat „trojanische Zombiekatzen“, und birgt DANN das Relikt. Hinzu kommen grenzwertige Zitate von Popkultur-Anspielungen in einer mittelalterlichen, düsteren Welt, Beispiel: „Die spinnen, die Römer.“ Ich bin sprachlos. Fassungslos. Ich liebe die Serie, feiere den Autoren seit meiner Jugend als eines meiner Idole, aber dieses Buch… unfassbar. -0 Sterne.

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  • Es wiederholt sich, wiederholt sich, wiederholt sich…

    Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

    horrorbiene

    02. January 2014 um 15:43

    Eines ist mir nach dem Lesen sofort klar gewesen: Pestmond und Nekropole sind im Grunde ein einziges Buch, das in zwei Teile geschnitten wurde. Pestmond endete sehr abrupt und lies den Leser mit vielen Fragen zurück. Am Ende von Nekropole werden diese Rätsel nun endlich aufgeklärt. Dies finde ich, ist schon einmal sehr erfreulich und eigentlich auch ungewöhnlich für einen Chronik-Roman, dass wirklich alle aktuellen Geheimnise gelüftet werden. Aber auf dem Weg dahin reiht sich eine Metzel-Szene an die nächste. Ich mag zwar Action, doch im Prinzip war es gähnende Langweile, weil es immer nach dem gleichen Schema abläuft: Hasan: “Uns läuft die Zeit davon, wir müssen unbedingt sofort los.” Andrej: “Wir kommen aber nur mit, wenn du uns erzählst, was hier nun los ist und was Ayla damit zu tun hat!” Hasan: “Wir haben keine Zeit.” Andrej: “Ok.” Metzel, meltzel, metzel… Das heißt also, dass Andrej – der übermächtige und unsterbliche Vampyr – wissen möchte, worum es geht und sich einfach abspeisen lässt, statt sich einfach mal durchzusetzen. Mal ganz ehrlich: GENAU SO war es auch schon in Band 14, wieso muss man es hier nicht nur aufwärmen sondern noch gefühlte 100.000 mal wiederholen? Spätestens ab dem Punkt, an dem das Druckmittel fehlte, hätte sich Andrej oder doch wenigstens Abu Dun einfach mal auf eine Antwort bestehen müssen und sonst abhauen, zur Not eben mit Ayla. Hasan und Co. hätten dann bestimmt was erzählt. Aber nein, die Unsterblichen lassen sich ja immer wieder unterbuttern, als wären sie ganz normale Menschen – auch das habe ich schon mehr als 100.000 mal gelesen… Zudem finde ich es sehr merkwürdig, dass Menschen, die von einem Zombie gebissen werden, selbst zu einem werden, aber Andrejs in Pestmond erfolgter Biss nicht heilt und er es auf einmal kaum noch schafft seinen Vampyr in sich im Zaum zu halten, dann darf er durch die Gegend spazieren ohne ihm konsequenter Weise vielleicht mal den Fuß abzuhacken… So darf der Leser – wieder einmal – Zeuge werden, wie Andrej mehr oder weniger – Hallo Abu Dun, war da nicht mal so ein bestimmtes Versprechen? – gegen sein inneres Biest ankämpft. Wäre nicht der Witz im Zusammenspiel um Abu Dun und Andrej und hätte ich die beiden nicht schon durch so viele Bücher begleitet, hätte ich das Buch glaube ich nicht zu Ende gelesen. Alles wiederholt sich – immer und immer wieder. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, hätte Hohlbein Pestmond und Nekropole als eine Einheit gelassen und stattdessen die eine oder andere Action-Sequenz gekürtzt oder ganz gestrichen. Erfreulich ist aber, dass dieser Sinnabschnitt der Chronik – endlich – abgeschlossen ist und die beiden sich wieder einer neuen Aufgabe widmen können. Ich bin gespannt, welche geschichtliche Person sie das nächste Mal treffen. Allein die Vorfreude auf das nächste Buch, hat es mir möglich gemacht mich durch dieses Buch im doppelten Sinne zu kämpfen. Fazit: Ach ja, das klingt alles so negativ. Alles wiederholt sich immer und immer wieder, es gibt keine Weiterentwicklung und dieselben Elemente werde erneut durchgekaut – ganz so, als wären Hohlbein die Ideen ausgegangen. Ja, das stimmt auch. Aber ich mag die Chronik eben trotzdem, aufgrund der beiden Hauptfiguren und deren Zusammenspiel. Dennoch kann ich feststellen, dass es Hohlbein bei dieser umfangreichen Chronik mehr und mehr an Einfallsreichtum und schreiberischer Finesse mangelt. Spannender und für den Leser angenehmer wäre es gewesen wäre Pestmond und Nekropole als ein Buch erschienen und hätte man die ständigen Wiederholungen und zu umfangreichen Actionsezen herausgekürzt. So wirkt es irgendwie so, als hätte das Lektorat sich nicht durchsetzen können. Schade! Schön ist aber, dass alle Rätsel aus Pestmond/Nekropole aufgelöst werden, wenn auch etwas zäh und spät.

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  • Weniger wäre mehr

    Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

    Roeschen09

    30. October 2013 um 17:24

    Zum Inhalt: Andrej und Abu Dun sind inzwischen in der ewigen Stadt angekommen und müssen nun hier das ewig Böse bekämpfen. Angeführt von Clemens , dem toten Papst (der auch der Alte vom Berg ist), misstrauisch beäugt von einem Trupp Assassinen und der Schweizer Garde, begeben sie sich auf den Spuren der geheimnisvollen Ayla in die Nekropole, um sich einer Armee von Untoten zu stellen und den Untergang der Menschheit zu verhindern. Meine Meinung: Hohlbein feiert 15 Jahre Chronik der Unsterblichen" mit Band 15. Ich wünsche mir zum Jubläum, dass er nun endlich einen Abschluss findet. Mich interessiert das Geheimnis von Andrej und Abu Dun ja schon, aber inzwischen haben die Episoden so wenig Inhalt und dafür so viele Wiederholungen, dass ich die Bücher inzwischen nur noch quer lese. Die wirkliche Story dieses 15. Romans hätte gut und gerne auf 100 Seiten Platz gefunden. Aber dann hätte Herr Hohlbein nicht immer wieder die gleichen Kampfszenen (an minimal unterschiedlichen Schauplätzen) unterbringen können und der gute Clemens hätte nicht gefühlte 10000 mal versprechen können, dass er das Geheimnis lüften würde, wenn die Zeit dafür reif sei. Ich habe bisher immer versucht, noch etwas positives zu finden, aber in diesen Band wiederholen sich Szenen und Formulierungen so massiv, dass das Lesen einfach keinen Spaß mehr gemacht hat. Anfangs dachte ich, ich hätte aus Versehen zurückgeblättert und würde die gleiche Stelle nochmal lesen... Hinzu kommt noch, dass Andrej diesmal einer weiblichen Schönheit (die sie eigentlich gar nicht ist) verfallen ist und eine Lehrstunde zum Thema Liebe macht blind" abliefert, was unheimlich nervig ist. Lange Rede kurzer Sinn: Der Chronik - bzw. ihrem Schöpfer - geht inzwischen arg die Luft aus und selbst eingefleischte Fans dürften allmählich die Geduld verlieren. Was vor 15 Jahren wirklich spannend begonnen hat, wurde leider nicht zum Dauerbrenner, sondern dauert inzwischen nur noch lange. Von mir gibt es 2 Sternchen - davon 1 für die wieder sehr gelungene Cover-Gestaltung. Sie sorgt dafür, dass die Chronik zumindest ein Blickfang im Regal ist. Fazit: Dass weniger manchmal mehr ist, ist eigentlich kein Geheimnis. Ich hoffe, dass die Erkenntnis nun auch bald bei Herrn Hohlbein ankommt.

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  • Es geht weiter!

    Die Chronik der Unsterblichen - Nekropole

    Bathory

    22. October 2013 um 12:46

    Titel: Nekropole Autor: Wolfgang Hohlbein Gebundene Ausgabe mit 500 Seiten, auch erhältlich als eBook Erschienen beim Egmont LYX Verlag; am 17. Oktober 2013 Das COVER ist geprägt und zeigt diesmal den Alten vom Berge, der unter vielen Namen bekannt ist. Das Bild findet sich auch auf den Buchdeckel wieder! Der Titel Nekropole erschließt sich beim Finale des Werks. INHALT: Andrej und Abu Dun kommen in Rom an, wissen aber immer noch nicht, was ihre Aufgabe vorsieht. Und die Zeit rinnt, denn Untote suchen die Stadt heim... LESEEINDRUCK: Wie gewohnt, wird man mitten ins Geschehen hineingeworfen und die Handlung knüpft da an, wo "Pestmond" geendet hat. Der Schreibstil ist wieder sehr bildlich und liest sich flüssig. Mühelos lässt man die ersten hundert Seiten hinter sich und ich habe das komplette Buch in nur zwei Tagen gelesen. Die Spannung hält sich, besonders die Angriffe der lebenden Leichen sind mitreißend geschildert. Andrej beginnt sich zu verändern, seine Gedanken schweifen immer weiter ins Grausame ab, etwas Dunkles erwacht in ihm und versucht ihn zur Blutrünstigkeit zu verleiten, auch heilt der Biss an seinem Knöchel nicht und bereitet ihm Schmerzen. Was Ayla betrifft, so entwickelt er zunehmend eine Art Obsession für sie. Sein Beschützerinstinkt wird so groß, dass er sogar seinen eigenen Freund angreift. Abu Duns Sarkasmus treibt einem auch in diesem Band ein Schmunzeln aufs Gesicht. Nun ist er der Beständige von den beiden und hat ein Auge auf Andrej, während er seine Scharfsinnigkeit hinter der Fassade des dummen Mohrs verbirgt. Er ist sicher, dass Ayla nicht das unschuldige Oper ist, welches sie zu sein scheint, doch Andrej weigert sich strickt das hinzunehmen. Hasan hüllt sich weiterhin in Schweigen, was mir mit der Zeit ein wenig auf die Nerven gegangen ist. Ständig das Gezeter, er könne nicht mehr sagen, hätte schon zu viel verraten und am Ende werde man alles verstehen, aber es sei schrecklich. Immer gibt er die selben leeren Nicht- Antworten von sich, wenn Andrej und Abu Dun nach dem Sinn ihres Hierseins fragen. Und das kam etwas zu häufig für meinen Geschmack vor. Der Schluss konnte mich teils überraschen. Die Handlung, welche in "Pestmond" begann, wird hier abgeschlossen und der Leser darf gespannt sein, wie es weiter geht. FAZIT: Wieder ein gelungener Band der Chronik, mit Spannung und Humor! Nicht ganz kommt "Nekropole" an seinen Vorgänger heran, aber das Buch ist ein tolles Lesevergnügen um die beiden Unsterblichen. INFO zur Reihe "Die Chronik der Unsterblichen": 1. Am Abgrund 2. Der Vamyr 3. Der Todesstoss 4. Der Untergang 5. Die Wiederkehr 6. Die Blutgräfin 7. Der Gejagte 8. Die Verfluchten 9. Das Dämonenschiff 10. Göttersterben 11. Glut und Asche 12. Der schwarze Tod 13. Der Machdi 14. Pestmond 15. Nekropole Sonderbände: Blutkrieg (spielt zwischen dem 8 und 9ten Band der Chronik) Blutnacht (Rockoper) Weite Informationen finden sich auf der Website von "die Chronik der Unsterblichen"!

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