Wolfgang Hohlbein , Federico Musetti Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond

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Inhaltsangabe zu „Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond“ von Wolfgang Hohlbein

In Ägypten verliert sich die Grenze zwischen Leben und Tod, und Andrej muss sich einem neuen Feind stellen: Abu Dun! Wie ein Dämon fährt der Nubier in die Reihen des Sultans und seiner Gegner. Erst als Unschuldige sterben, kann Andrej ihn von der dunklen Seite zurückholen, und gemeinsam verfolgen sie die zwischen den Fronten stehende Murida, die inzwischen das Land verlassen hat und nach Norden flieht. Als ihr Andrej und Abu Dun folgen, ahnen sie nicht, dass Murida nicht Rettung, sondern Verderben bringt - und dass nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Kinder einer ganzen Stadt ...

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  • Rezension zu "pestmond" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    lesemauzi22

    lesemauzi22

    Pestmond ist ein weiterer Teil der Reihe, indem man mit auf eine actionreiche, emotionsgeladene Reise geht. Der Anfang fesselt den Leser direkt, mithilfe von einem atemberaubenden Geschehen. Hoffnung keimt auf und wird plötzlich durch einem Fakt wieder niedergeschmettert. Auf der Reise begenet man Menschen die einem etwas vorspielen oder auch nicht, sogar an sich selber fängt man an zu zweifeln. Zwischendurch gibt es keine Passagen, wo es langweilig oder langatmig wird.Die ganzen Umgebungen wo sie sich hinbegeben, werden so detailreich wie nötig beschrieben, ohne einen zum gähnen zu bringen. es fällt sehr leicht in diese Welt der beiden zu tauchen. Es ist unfassbar wie stark die Freundschaft Andrejs und Abu Duns ist, denn egal was kommt und was man ihnen antut, sie puschen sich gegenseitig auf oder holen sich wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück. Sie verstehen sich ohne worte und bringen Humor rein. Ich selbst war am Anfang geschockt, aufgrund der oben genannten Tatsache, dann war ich traurig und habe geweint, weil mir die Hoffnung genommen wurde. Plötzlich werden sie,beim alten Mann angegriffen, doch das gehörte alles zum Plan. wie die mit Andrej umgehen, nur damit er ihnen hilf, war für mich zu viel und zu übertrieben. es stellt sich heraus, dass die Bewohner dort Assassinen sind. Freudvoll schrie ich als der alte Mann Abu Dun zum Leben erweckte, doch zu einem hohen Preis, den Andrej verständlich eingeht (hätte ich auch getan). Von dort an starten sie die Reise nach Rom, denn sie sollen den Papst töten. Auf dem Weg dorthin lassen viele ihre Leben, doch es gelingt ihnen schließlich zum Schiff "Pestmond" zu gelangen mit vielen Hindernissen vorher. Selbst dann können sie sich nicht ausruhen und müssen viel kämpfen. mit Andrej geschieht auch etwas seltsames. Es kommt ein Geheimnis ans Licht. Am Ende habe ich mich nur gefragt...warum das alles? Was kommt denn so schlimmes, dass Andrej und Abu Dun nicht die Wahrheit erfahren durften? Es lohnt sich auf jeden Fall die Reihe zu verfolgen. Die Charactere Ayla, Hasan, Ali sind geheimnisvoll aber doch eher nette Menschen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und kann es kaum erwarten wieder bei ihnen zu sein um sie unterstützen zu dürfen. :D

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  • Von Nekromantenskorpionen, Turbopriestern und Luke Skywalker - Handprothesen

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2013 um 21:10

    Nach etwas mehr als einem Jahr warten bekommen wir einen neuen Teil der Chronik geschenkt. Eines vorweg, ich bin süchtig nach dieser Reihe, aber sie geht mir zunehmend auf die Nerven. Ich bin seit dem ersten Band Fan und habe, wie viele andere auch, trotz der ewigen Aufregung, des ewigen Meckerns und des ständigen Ausrastens über Andrejs absolute Null-Entwicklung und vollkommener Unfähigkeit, jemals etwas aus seiner Vergangenheit zu lernen, fleißig weitergelesen und gekauft, weil ich endlich wissen will, wie es endet, oder doch zumindest weitergeht (in der Hoffnung auf Charakterentwicklung.) Warum liest man, in der Regel, einen Chronik-Roman? 1. Für die Action. 2. Liebevolle Geplänkel zwischen Abu Dun und Andrej. 3. Es gibt immer ein Mysterium zu lüften. Kurzum, keine hohe Literatur, sondern Popcornkino mit wenig Message und ordentlicher Action, zwischendurch mal was zum Schmunzeln, schönes, kurzweiliges Entertainment. Was findet man in einem der neueren Chronik-Romane NICHT? 1. Charakterentwicklung. 2. Lernprozesse der Hauptcharaktere. 3. Hauptcharaktere, die sich an ihre eigenen Erlebnisse der letzten Bände erinnern können. 4. Kontinuität 5. „Regeln“ und Fähigkeiten, die sich nicht der Dramaturgie unterordnen --- ZUM BUCH SELBST --- Es folgen also entsprechend viele Spoiler. Wer zur Bewertungsbegründung direkt springen will, scrollt einfach ein gutes Stück herunter. J - DIE AUSGANGSSITUATION - Was macht diesen Band anders? Die ersten 5 Seiten. Abu Dun (gern auch liebevoll mal Abo Dun oder Abu Don genannt, je nach Druckfehler) ist tot. Macht aber nichts, denn nach 100 Seiten ist alles wieder beim alten. Leb wohl, Chance für Andrej, sich zu entwickeln, Gefühle zu zeigen oder zu lernen. *schnief* Und ich rede von exakt beim alten. Wie in: „Die ersten 100 Seiten waren komplett sinnlos“ – beim alten. Und das denke ich mir nicht einmal aus. Ich habe erst gestern in den Duden geschaut und unter „Redundanz“ nachgeblättert, und dort die so eben beschriebenen Seiten wiedergefunden. Die Seiten 5-105 kann JEDER effektiv überspringen, weil sie absolut nichts an Relevanz für den kompletten weiteren Verlauf haben. Hier eine kurze Zusammenfassung. 1. Abu Dun ist tot. Daraus hätte man viel machen können. Entwickeln. Gefühle zeigen. Ihm endlich den Heiratsantrag am Sterbebett machen, der schon längst überfällig war. Mal im Ernst, die beiden lieben sich, sind aber einfach viel zu männlich, um sich das gegenseitig jemals einzugestehen. 2. Wer ist dieser mysteriöse alte Mann, er scheint nicht der zu sein, der er vorgibt zu sein? Ist er … kann er …. NEIN. Ist er etwa…? Unmöglich! …wow, Andrej. Die Situation dürfte dir bekannt vorkommen, hast dich ja erst ungefähr ein dutzend Mal so gefühlt. Und es hinterher war es immer richtig, dein Bauchgefühl. Blöd, wenn einem der eigene Autor jegliche Hirnregionen für Gedächtnis und Lernen ausbaut und man dann doch ins Fettnäpfchen tritt. 3. Es gibt in den ersten 100 Seiten eine Traumsequenz ohne jegliche Bedeutung für Charaktere, Setting, oder Story. War halt langweilig, Abu Dun einfach nur zu beerdigen, ohne das gleich wieder ein tödlicher Killer-Nekromantenskorpion mit Säurelaserkanonen aus Andrejs Fantasie übersinnliche Fähigkeiten entwickelt. (Ernsthaft, Skorpion-Nekromanten mit Salpetersäure-Laserkanonen auf dem Rücken! Das ist eigentlich fast schon wieder zu awesome, um es weg zu lassen.) 4. Das klassische, „Er wachte auf. Nach einem Blick unter die Decke stellte er peinlich berührt fest, dass er nackt war.“ …ganz ehrlich Andrej. Das ist mittlerweile schon ein Naturgesetz, du KANNST gar nicht einschlafen ohne am nächsten Tag nackt, und merkwürdig schwach aufzuwachen. Das müsste doch hängen geblieben sein! 5. Was ? Wie konnten sie ihn nur verletzen, es waren doch nur gewöhnliche Sterbliche?! Können sie…? NEIN, UNMÖGLICH!? Überrumpelt von einem Haufen Sterblicher, wie peinlich. Oh nein. Für diesen Roman scheinen wir wieder „Weichei-Andrej“ erwischt zu haben, der sich nach 500 Jahren Schwertkampf, Nahkampftechniken, übermenschlicher Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer auch gerne mal verprügeln lässt. Desweiteren können wir uns also bereits hier schon wieder auf die lustigen Stolper-Ausrutsch- und Slapstickeinlagen während bedeutsamer Actionszenen und natürlich auf Rettungsaktionen von Abu Dun freuen wenn die anderen Deus ex Machina es nicht mehr rechtzeitig schaffen! 6. Etwa folgender Dialog. „Hey Andrej, ich mache Abu Dun wieder lebendig, wenn du den Papst tötest.“ „Cool, läuft.“ „…im Ernst?“ „Klar! Ich mein, ich wär auf jeden Fall auch dabei gewesen, wenn ihr mich vorher nicht angelogen, in einen Hinterhalt gelockt, beinahe getötet, vergiftet und enthauptet hättet, aber so ist es doch viel cooler für den Leser, vor allem im Klappentext!“ „Also … heißt das… wenn ich dich auf Seite 5 einfach gefragt hätte, hätte es also auch funktioniert?“ „Jap.“ „Oh. Da muss ich wohl dann bei meinen Häschern entschuldigen. Die sind nämlich tot oder tödlich verletzt. Ach, shit happens.“ „Tja, tut mir leid. Besonders um das schöne Papier, das der Verlag jetzt für die ersten 105 Seiten raushauen musste, obwohl sie jetzt anscheinend total egal sind. Muss echt teuer gewesen sein.“ „Hey, dafür werden wir schließlich bezahlt, oder?“ - DIE QUEST - „So, jetzt da Abu wieder lebt, kann es ja losgehen, Andrej!“ „Sicher. Warum nochmal töten wir dich nicht einfach so, da du hier offensichtlich der Bösewicht bist?“ „Naja, das Gegenmittel gegen Abus Tod wirkt zeitversetzt, er muss es mehrere Tage lang einnehmen…“ „Also bringen wir euch erst in ein paar Tagen um?“ „Nein, natürlich nicht, schließlich reicht das Gegenmittel nur für zwei weitere Tage, mehr habe ich nicht.“ „…Moment mal, also ist er in ein paar Tagen so oder so tot?“ „…Öhm…nein. Also wenn er genug auf einmal bekommt, ist alles wieder beim alten.“ „Aha, dabei sagtest du mir doch, und ich zitiere hier Seite 103: „Ich habe mehr davon. Aber nicht einmal ich weiß, wo es ist!““ „Oh, hab ich das gesagt? Haha! Ist das nicht teuflisch? Nicht einmal ich weiß, wo es ist, ich bin so teuflisch das ich mich selbst hereingelegt habe, muhahahahaha!“ „Das…. Das macht überhaupt keinen Sinn, Hasan. Überhaupt keinen.“ „Macht es nicht? Muahahaha!“ „Also… werden wir in 2 Tagen von Ägypten …bis in den Vatikan reisen? Auf Kamelen? Oder einem Schiff? Und damit du dein Versprechen einlösen kannst, musst du das Heilmittel doch theoretisch mit dir führen oder? Oder zumindest einer deiner Bediensteten? Warum bringen Abu Dun und ich euch nicht einfach noch auf dem Weg um?“ „Nun… ähm … weil … oh, warte, da ist ein Plotpoint, wir reden später!“ „Verdammt! Dieser Hasan ist aber auch einfach zu gerissen! Jedes Mal, wenn ich kurz davor bin, ihn etwas zu fragen, was wichtig ist, passiert total zufällig etwas, was unser Gespräch unterbricht!“ Ein weiteres Highlight: Eine Darth-Vader/Luke-Skywalker Hand für Abu Duns Armstumpf. Und ich denke mir das nicht einmal aus. (Vorfreude auf die Cyberimplantate in Band 45!) - ZOMBIES!!! - Seite 180. Andrej: „Was ist das für eine Krankheit?“ Hasan: „Darüber weiß ich nichts!“ Seite 182. Abu Dun: „Was geht hier vor?“ Hasan: „Das was ich weiß, erzähle ich euch später, wir müssen hier weg.“ Abu Dun: „Sie sehen aus wie wandelnde Leichen! Wie seit Wochen verwest! Und sie vergiften ihre Opfer wenn sie sie beißen!“ Andrej: „So etwas haben wir NOCH NIE gesehen, nicht wahr, Abu Dun? Abu Dun: „Nein, niemals, selbst nicht in Band Nr. 5, in dem wir von beinahe EXAKT DEN SELBEN VIECHERN angegriffen wurden!“ Andrej: „Du hast Recht, mir will beim besten Willen nicht einfallen, was damals in/unter Wien passiert ist, weißt du, traumatische und emotional intensive Erlebnisse, die bleiben einfach nicht besonders lang im Gedächtnis!“ - ZOMBIES! AUF EINEM SCHIFF! - Es wird fleißig gesegelt. Ein Schiff kommt. Sie werden beschossen, und Ayla offenbart, nachdem alle Gegner zu Zombies geworden sind, dass sie Andrej etwas total wichtiges sagen will… Andrej: „Ich habe jetzt schon auf Seite 200, 221, 245 und 285 das Gefühl gehabt, das ich irgendetwas unglaublich wichtiges erkannt habe, etwas, dass für unser aller Überleben von unglaublicher Bedeutung ist, etwas, das so unglaublich wichtig ist, dass… OH, EIN EICHHÖRNCHEN! Ayla: „Andrej. Ich habe den Typen am Basar gebissen, und danach sind alle im Dorf zu Zombies mutiert. Fällt dir da nicht was auf?“ Andrej: „Nein, sollte es?“ Ayla: „Und das ich hier auf einem Schiff voller Attentäter bin, und scheinbar als einziges unbewaffnetes, sinnloses Mädchen TROTZDEM anwesend bin, scheint dir nicht irgendwie UNGEWÖHNLICH???“ Andrej: „Nicht im Geringsten, wieso?“ Ayla: „Mal im Ernst, ICH beiße Leute, und später ist alles voller Zombies. Wo ist der Zusammenhang, na, weißt dus?!“ Andrej: „… neeeeeee.“ Ayla: „Doch, warum sonst sollte mich mein ‚Vater‘ hier um sich haben wollen? Ich meine, ich kann nicht kämpfen, bin in Gefahr… glaubst du nicht, ich habe hier sowas wie eine besondere Aufgabe?“ Andrej: „Was?? Du hast Recht! Das muss ich sofort Abu Du…. OH, EIN EICHHÖRNCHEN UND EIN PLOTPOINT!!!“ - DIE PIRATENINSEL - Andrej: „Hey Abu. Ich habe, seitdem mich ein Zombie in den großen Onkel gebissen hat, ständig das Bedürfnis, Leute zu quälen und mich an ihrem Leid zu laben.“ Abu: „Oh, ich war abgelenkt, was sagtest du?“ Andrej: „Oh, nichts. Ich hab garnichts gesagt. Weil sowas total unwichtig ist, und weil ich mir denke, es ist gut, wenn du dir Sorgen um meinen Geisteszustand machst, oder ich dir gegenüber wie ein kranker Sadist rüberkomme. Ich meine, hey, schließlich habe ich ja nicht sowas wie eine emotionale Bindung zu dir, oder? Ich meine, du bist zwar meine einzige Bezugsperson, und du bist genaugenommen der wichtigste Mensch in meinem Leben, der mich in und auswendig kennt, aber pffff, wer ist denn schon so ein Weichei und vertraut so einer Person einen Gedanken an, vor dem er selbst Angst hat? Also nicht der große Andrej, das ist sicher!“ Abu: „Andrej, du hast WIRKLICH ein Problem. Seit 400 Jahren.“ Andrej: „Ich kann dir doch nichts anvertrauen! Wo kommen wir denn da hin?! In so etwas wie … Charakterentwicklung? Das wäre unser Ende, Abu! - DIE KIRCHE - Andrej: „Hey Abu Dun, weißt du noch, als ich dich in der Kirche unmenschlich schnell geschlagen habe, und du noch unfassbar schneller darauf reagiert hast, weil deine übermenschlichen Turboreflexe alles kommen sehen und mit Lichtgeschwindigkeit alles erfassen?“ Abu: „Na klar! Deshalb können wir beide ja auch so super auf diesen normalsterblichen, alten, langsamen Priester aufpassen, der uns zum Piratenlager zurückführen soll, stimmts?“ Andrej: „Genau! Weißt du …. Oh. Ich glaube der Priester will flüchten.“ Abu: „Oh nein! Halt ihn auf!“ Andrej: „Aber du stehst bei ihm, tu etwas!“ Abu: „Ich kann nicht! Er ist einfach zu schnell!“ Andrej: „Und ich bin auch zu langsam! Ich habe das nicht kommen sehen, oh nein, sieh mal, er ist immer noch vor uns, nur ein paar Meter!“ Abu: „OH GOTT! Was sollen wir denn jetzt machen?!“ Soldat: „Ha! Wusste ich‘s doch! Diese Unsterblichen haben den Gehörsinn eines frisch gegarten Hummers und die Instinkte eines acht Wochen alten Käsebrötchens! Wie sonst hätten wir uns an sie auf einer riesigen, nicht bewachsenen, offenen Ebene heranschleichen können!“ Andrej: „Oh, Abu Dun, wir sind umzingelt. Hab sie gar nicht kommen hören.“ Abu: „Ich auch nicht. Schade.“ Hasan: „Hey, Andrej, Abu, der Papst ist tot, also ist unser Auftrag jetzt quasi sinnlos!“ Andrej: „Hä?“ Abu: „Was… ist Hasan etwa… „ DUN DUN DUUUUUUUUUUN!!! Wir alle wissen, dass es am Ende einer Chronik oft eine „schockierende“ Identitätsenthüllung genau der Person gibt, von der eigentlich schon alle am Anfang wissen, dass sie sich später einmal als der große Fadenzieher outen wird. ---- DIE BEWERTUNGSBEGRÜNDUNG ---- Was passiert in diesem Band? (Spoiler, Kurzzusammenfassung) Abu Dun ist tot, …ähm, lebendig. Andrej und Abu Dun metzeln sich durch eine Stadt voller Zombies zu einem Schiff durch. Das Schiff fährt über das Meer und wird angegriffen. Sie kommen auf eine Pirateninsel. Ihr Auftraggeber ist der neue Papst. Das war alles. Mehr passiert in diesem Buch nicht. Hat es Action? Ja! Es gibt wie immer viele Actionszenen, und besonders die Szene im Zombie-Dorf ist absolute Klasse, Popcorn-Kino vom feinsten! Hat es lustige Dialoge mit Abu Dun und Andrej? Ja! Besonders Abu Duns Sticheleien mit dem Mannschaftsarzt/Hobby-Orthopädie-Techniker Kasim sind schon verdammt lustig, dass muss man einfach zugeben. Auch die Szene, in der Andrej und Abu Dun so tun, als wären sie ohnmächtig, um zwei arme Matrosen zu erschrecken, ist total lustig und hat mich mehr als einmal laut auflachen lassen. Gibt es ein Mysterium, dass es gilt, aufzulösen? Ja! Und hier beginnt das Problem des Buches. Es passiert genaugenommen nichts. Drei elaborierte Actionszenen hintereinander und eine offenbarte Identität später fragt sich der Leser: Und jetzt? War es das schon? Hat es ständige Wiederholungen in Sachen Formulierungen? Ja, leider ja. Benimmt sich Andrej wieder wie ein Teenager? Oh, ja. Was hat dieses Buch denn jetzt anders gemacht? Anders gemacht hat dieses Buch die folgende Frage: Wie weit würde Andrej gehen, um Abu Dun wieder zu haben? Direkt zu Anfang schockt der Autor den Leser, und lässt Andrej leiden, sogar Raum für Trauer haben. Von hier aus hätte man eine unglaublich starke Entwicklung beginnen können, für die Chronik, UND ihren Hauptcharakter. Leider kommen dann die 100 sinnlosen Seiten, und alles ist beim alten, sogar unverschämte Action-Lückenfüller sind dabei, wie die Traumsequenz am Anfang. Nur um die ganze Sache komplett folgenlos für den Rest der Geschichte zu stopfen! Andrej mutiert nach dem Biss des Zombies zum absoluten Rohling, den Leid anmacht und der sich immer weniger über das erschreckt, was er da denkt und tut. Warum tut er das? Der Autor erklärt das mit: „Ähm, ja, jetzt wo er gesagt hat, ja, „ich würde den Papst töten, wenn es sein muss“, heißt das doch automatisch, dass er jetzt alle seine Werte und Prinzipien verraten hat, oder?!“ Das ist ein logischer Fehlschluss. Selbst WENN Andrejs Entwicklung diesen Weg eingeschlagen haben sollte, so wird dies vom schriftstellerischen her leider kaum bis absolut nicht rübergebracht, WARUM dieser Weg beschritten wird. Andrej tut so haarsträubende Dinge wie: Seite 502: Er hatte alle seine Prinzipien und Grundsätze verraten um Abu Dun zu retten, es war zu spät für ihn! Und FÜNF VERDAMMTE ZEILEN später kommen dann so Sprüche wie: „Hm, wenn ich mich jetzt zwischen Abu Dun, (meinem über alles geliebten Wegbegleiter, für den ich ja ach so alles geopfert habe, der mein bester Freund, Seelenverwandter und Kampfgefährte ist, der mir wichtiger ist als alles andere, sogar meine Werte!) und zwischen Ayla, (einer Frau mit der er 6 Sätze gewechselt hat, die er, Zitat „unangenehm“ findet, sie also noch nicht einmal in das immer gleiche Schema: „Die würd ich nicht von der Bettkante stoßen“ von Andrej reinpasst, die er erst seit 2 Tagen kennt!!!) entscheiden müsste, wüsste ich nicht, wen ich nehmen sollte!“ *Edit: Kurze Pause zum Abregen. Neue Tastatur kaufen, weil ich in die alte hineingebissen habe.   Verstehen Sie mich nicht falsch, die Idee, Abu Dun zu töten und Andrej für ihn kämpfen zu lassen, um endlich mal zu zeigen, was in ihm steckt ist GENIAL und hätte der Serie neues Leben einhauchen können, aber dank der absolut schwachen Ausführung ist es ein Fehlschlag auf ganzer Linie. Dieses Buch hätte großartig sein können. Wenn man die 3 aneinandergereihten Actionszenen wegnimmt, die das Buch darstellen, bleibt nur noch diese Frage zur Charakterentwicklung, die geklärt werden will, und die wird dann auch noch in den Sand gesetzt. Ich bin sehr,  sehr traurig. Ich liebe die Chronik der Unsterblichen, aber ich glaube nicht, dass ich sie mir nach diesem Band noch einmal antun kann. Zu viel wurde falsch gemacht, zu BLÖD verhält sich Andrej. Das Buch ist voller solcher Stellen, die einen Fan innerlich quieken lassen: An einer Stelle erklärt Andrej sogar nochmal ausführlich, was für ein unfassbar perfektes Gedächtnis Unsterbliche haben. Abu Dun erinnert sich sogar an ein einziges Gesicht aus Venedig von vor mehreren Jahren. Aber die alten ägyptischen Götter erkennen sie im vorletzten Teil nicht, genauso wenig die Tatsache, dass sie es beide sehr wohl schon einmal mit Zombies zu tun hatten. Wo ist die Kontinuität?! Oder sind die Jungs einfach blöd? Stellen sie sich doch bitte einmal Spiderman vor, der nicht mehr weiß, wer der Kobold ist, oder Luke Skywalker, der nicht mehr weiß, wer der Imperator ist. Darüber würde man sich aufregen, warum auch nicht hier? Viele Leute scheinen ausschließlich einzelne Romane der Reihe gelesen zu haben, und werten dementsprechend anders. Allerdings muss man meiner Meinung nach einen Serienteil auch immer in ihrem Kontext lesen. Leider nur 2 mal 0.5 Sterne, für lustige, schöne Dialoge zwischen Andrej und Abu Dun, und für die schöne Action. Zu mehr reicht es leider nicht. … und ich weiß jetzt schon, dass ich mir den nächsten Teil hole. Verflucht seist du, Andrej! *faustschüttel* *blitzeinschlag* ;)

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  • Alte Stärken und neue Schwächen

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    horrorbiene

    horrorbiene

    19. March 2013 um 08:09

    Jetzt mussten wir schon länger als üblich auf den neuen Band der Chronik der Unsterblichen warten und nun würde ich ihn am liebsten gegen die Wand werfen. Ich kann einfach nur noch mit dem Kopf schütteln, was Hohlbein aus dieser wunderbaren Serie gemacht hat. Mal ganz davon abgesehen, das WIEDER EINMAL das Buch mit einem anderen Klappentext (Klick) angekündigt wurde! So etwas kann ich einfach nicht ausstehen. Es scheint, als hätte der Autor während des Schaffens mal wieder seine erste Idee gekippt und völlig von vorn begonnen, was die verspätete Veröffentlichung erklären würde, aber das allein lässt mich kein Buch an die Wand werfen. Es ist nun aber leider so, dass ich hier nicht einmal ausführen kann, was mich genau an dem Buch gestört hat, da ich dadurch einfach viel zu viel verraten würde. Was ich jedoch ohne etwas zu verraten sagen kann, ist dass es in Pestmond eine annähernd neue Form des Bösen gibt – die auch Seitenweise bekämpf wird – die jedoch nicht näher erklärt wird. Eine der neuen Figuren, die Abu Dun retten kann, weiß offensichtlich mehr, verrät aber nichts. Stattdessen vertröstet er Andrej immer auf einen späteren ruhigeren Zeitpunkt. Nur irgendwann scheint das Thema vergessen UND DANN IST DAS BUCH EINFACH SO ZUENDE!!! Da frage ich mich doch wirklich, ob das Ende wirklich so geplant war, oder ob einfach die Zeit vor der Veröffentlichung nicht mehr gereicht hat, ein vernünftiges Ende zu schreiben. Sicher endet das Buch mit einem – meine Meinung nach sehr unübersichtlichen – Finale, das eine Frage klärt, weitere 50 (siehe unten!) aufwirft und somit den Leser mit einem offenen Mund zurücklässt, aber dennoch ist es so, dass nichts abgeschlossen ist. Die Reise sollte ursprünglich in Rom enden, dort kommen sie aber nie an. Sie sollten den Papst ermorden, doch das hat sich zwischendrin auch geändert. Das Buch endet also in einem Moment, indem die Hauptfiguren überhaupt nicht wissen, wie es mit ihnen nun weitergeht. Dies führt dazu, dass wenn ich nun mit dem Wissen des Ausgangs, mir so manche Szenen im Buch anschaue, sie mir einfach nur unlogisch vorkommen. Außerdem scheint Ayla eigentlich eine wichtige Rolle gehabt zu haben – zumindest habe ich das immer vermutet, so ist sie ja auch anscheinend auf dem Cover abgebildet – aber dann auch hier: NICHTS! Ich könnte schreien. Außerdem ist es hier so, das wirklich der größte Teil des Buches nur aus Schlachtszenen besteht, das hat dazu geführt, dass ich so manchen Teil überflogen habe, einfach weil es mir zu langweilig wurde, obwohl das eigentlich gar nicht meine Art ist. Dennoch hat das Buch etwas, was die anderen Bücher der Chronik auch haben: Den bekannten Wortwitz, der sich aus dem Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller ergibt. Wenn dieser fehlen würde – was man zu Beginn vermuten musste – und dem Drang zu wissen, wie es mit den liebgewonnenen Figuren weitergeht, würde ich künftige Chronikbände lieber nicht mehr lesen. Doch dieses Ende hat dem ja entgegengewirkt: Ich muss nun einfach wissen, wie es weitergeht. Doch leider ist Hohlbein ein Autor, der dann solch aufgeworfene Fragen im nächsten Band leider nicht beantwortet, weil – so scheint es – er den roten Faden seiner mittlerweile 14-bändigen Reihe verloren hat – dabei muss man sagen, dass dieser Band eingentlich prompt an das Ende des Vorgängers anschließt. Ich schätze, dass es sich mit dem nächsten Band, der hoffentlich kommen wird, auch so verhält. Eine kleine Serie in der Serie. Fazit: Das Buch ist theoretisch wie die Vorgänger auch ein typischer neuer Chronikband  mit denselben Stärken und Schwächen und nach einem ähnlichen Schema. Wer die anderen mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Dennoch bleiben hier einfach viel zu viele essentielle Fragen zurück, von denen zumindest einige hätten beantwortet werden müssen. So lässt das Buch mich sehr frustriert zurück, endet es doch einfach, zwar nach einem Sinnabschnitt, aber dennoch so, dass man denkt, ja jetzt kommt die Erklärung, jetzt wissen wir gleich wie es weitergeht, aber nein: ENDE. Der Eindruck, dass Hohlbein seine Chronik eher lieblos ohne Gesamtkonzpt schreibt bleibt leider nach wie vor erhalten. Dennoch, nach diesem Ende muss es einfach noch einen 15. Band geben, den ich dann auch lesen muss. Einfach auch, um die Fragen aus diesem Band (hoffentlich – wir kennen Hohlbein) erklärt zu bekommen.

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  • Rezension zu "Pestmond" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    18. March 2013 um 08:48

    Alte Stärken und neue Schwächen Andrej muss sich mit dem scheinbaren Tod seines jahrelangen Weggefährten Abu Dun abfinden. Unverhofft bekommt er Hilfe von einem alten Mann und dieser ist offenbar in der Lage Abu Dun am Leben zu erhalten. Nur damit liegt das Schicksal der zwei Unsterblichen auch in seiner Hand. Als Gegenleistung fordert er nichts Geringeres als die Ermordung des Papstes. Mit einer Einheit von Assassinen machen sie sich auf den Weg nach Rom. Unterwegs begegnen ihnen schreckliche Kreaturen, weder tot noch lebendig und Andrej wird gebissen. Etwas verändert sich in seinem Inneren, was ihn manches Mal im Kampf vor sich selbst zurückschrecken lässt. Kann er diese Macht bezwingen? Meine Meinung: Es fällt mir zunehmend schwerer mir eine Meinung über die Chronik zu bilden. Ich bin immer wieder hin- und hergerissen. Also zunächst finde ich es einfach furchtbar ein Buch anzukündigen und dann den Klappentext später noch zu ändern, sowie das Cover und dann wird der Veröffentlichungstermin auch mal eben gute vier Monate nach hinten geschoben. Aber sowas in der Art gab es bei Band 12 Der Schwarze Tod ja schon einmal. Dieser war einer der schwächsten Bände der Chronik für mich. Aber wie verhält es sich nun hier? Auch dieser Teil ist nicht gerade einer der stärksten geworden. Er sackt bei mir eher in den Durchschnitt ab. Es gibt ein paar positive Aspekte, welche mir bereits im vorigen Band aufgefallen sind. Hervorzuheben ist, dass Andrej und Abu Dun einfach wieder mehr Wortwitz verpasst bekommen haben, was mich an alte Chronik-Zeiten erinnern lässt, dann hat Andrej endlich mal keine Liebschaft, die ihm den Verstand vernebelt und zuguterletzt wäre da noch seine Wehleidigkeit, die mittlerweile abgestellt scheint. Endlich hat Andrej mal wieder etwas mehr Biss und ist nicht ständlig so kränklich und quängelig. Zwar passiert auch diesmal wieder was in seinem Inneren, das ist nichts Neues, aber wie ihn das nachhaltig noch beeinflussen, wird ist noch nicht klar. Das führt zu einem Punkt, der einen wahrlich sprachlos zurücklässt, denn das Buch hat kein wirkliches Ende, es wirkt eher so als höre es mittendrin auf. Offenbar hat die Handlung sogar derart gefehlt, dass der Name des Schiffes, auf dem Andrej und Abu Dun die meiste Zeit unterwegs waren, für den Buchtitel herhalten musste. Womöglich war aber auch einfach die Handlung ursprünglich ganz anders geplant, nur der Titel stand schon fest. In Teil 13 Der Machdi gefiel mir die eingeschlagene Richtung und sie wird auch durchaus fortgeführt, nur leider sehr langsam. Es ist mal wieder so ein Band, indem man sprichwörtlich auf der Stelle tritt. Es gab zwar jede Menge Kämpfe gegen Kreaturen, die bislang noch nicht in der Chronik vorkamen, aber man erfährt praktisch nichts über sie, obwohl Andrejs und Abu Duns Begleiter Hasan was zu wissen scheint, sie aber mit Erklärungen immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Ayla, seine Ziehtochter, muss einfach irgendetwas damit zu tun haben, aber sie verschwindet im Hintergrund, was verwunderlich ist, da ihr Konterfei doch offensichtlich das Buchcover ziert. Eigentlich ist der Grundgedanke noch recht ansprechend, denn Hasan kann Abu Dun am Leben erhalten, dafür musste Andrej ihm lediglich versprechen den Papst umzubringen. Das klingt doch spannend, nur wenn die Protagonisten dann nicht mal bis Rom kommen und fast die ganze Zeit auf dem Schiff verbringen… Und man hat es kommen sehen, spätestens wenn nur noch 50 Seiten übrigbleiben und man sich fragt, wie daraus noch ein packendes Finale werden soll… Nun ja, die Chronik ist ein permantes Auf und Ab. Nachdem es im letzten Band für mein Empfinden bergauf ging, geht es diesmal wieder bergab. Dennoch, gelesen habe ich auch diesen Teil gern, einfach weil ich mich im Verlauf der Chronik an Logikfehler gewöhnt habe und mich auch an wiederkehrenden Phrasen nicht sonderlich störe, welche hier abermals nicht so stark gesäht wurden wie noch in frühren Bänden. Was mir aber hier negativ auffiel ist der Schluss. Hohlbein kreiert zwar bislang immer ein sehr überraschendes Ende, nur wirkte es diesmal wirklich sehr arg konstruiert und auch unglaubwürdig. So blieb mir der Mund nach dem Zuklappen des Buchdeckels nicht vor Erstaunen offen stehen, sondern vor Entsetzen. Ich hoffe sehr, dass im Folgeband einiges geklärt wird und dieser damit zu einem würdigen Abschluss kommt, denn sonst macht diesen das leider noch schlechter. Fazit: Wäre der Wortwitz nicht wieder da und Andrej und Abu Dun nicht in Bestform und das kann man dach den letzten Teilen der Chronik schon behaupten, dann wäre dieses Buch wahrscheinlich arg durchgefallen, da man abermals allerhand Fragen an den Kopf geworfen bekommt, während mit Antworten gegeizt wird und eine echte Handlung gibt es auch nicht. Hinzukommt das Fehlen eines Finales und dem daraus resultierenden offenen Ende, was eigentlich eher chronikuntypisch ist. Ich hoffe sehr, dass der nächste Teil sinnvoll an diesen anschließt und seine negativen Punkte ausbügeln kann.

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  • Rezension zu "Pestmond" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    moonspell81

    moonspell81

    06. March 2013 um 20:15

    Kurzbeschreibung(laut amazon) Erscheinungstermin: 14. Februar 2013 In Ägypten verliert sich die Grenze zwischen Leben und Tod, und Andrej muss sich einem neuen Feind stellen: Abu Dun! Wie ein Dämon fährt der Nubier in die Reihen des Sultans und seiner Gegner. Erst als Unschuldige sterben, kann Andrej ihn von der dunklen Seite zurückholen, und gemeinsam verfolgen sie die zwischen den Fronten stehende Murida, die inzwischen das Land verlassen hat und nach Norden flieht. Als ihr Andrej und Abu Dun folgen, ahnen sie nicht, dass Murida nicht Rettung, sondern Verderben bringt – und dass nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Kinder einer ganzen Stadt ... Meine Meinung: Ich weiß garnicht was ich genau schreiben soll,weil ich nicht Spoilern möchte. Wahnsinn Abu Dun TOT???? Doch Andrej und Hasan finden eine Möglichkeit ihn zurück zu holen.Andrej wird von einem Zombie gebissen und verändert sich. Feinde aus Venedig wollen sie aufhalten. Können sie dem Alten vom Berg trauen???? Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und flüssig geschrieben. Ich kann euch nur empfehlen diese Reihe zu lesen. Sie beginnt mit Am Abgrund.

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  • Rezension zu "Pestmond" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    Roeschen09

    Roeschen09

    24. February 2013 um 14:40

    Zum Inhalt Die Handlung schließt nahtlos an den Vorgänger-Band "Der Machdi" an. Abu Dun ist tot. Dies ist nun nichts Neues, denn "gestorben" sind die beiden ja schon öfter. Aber diesmal erwacht er nicht wieder und das ist dann doch neu. Doch Rettung naht in Form eines alten Mannes, der Andrej einen sehr interessanten Handel vorschlägt: er wird Abu Dun wieder erwecken, wenn die beiden Unsterblichen dafür mit ihm nach Rom reisen, um den Papst zu töten. Natürlich lässt sich Andrej darauf ein, hat er doch schon in dieser kurzen Zeit bemerkt, dass ein Leben ohne seinen Gefährten keinen Sinn mehr hat. Was er nicht weiß: Abu Dun wird ständig einen Trank nehmen müssen, den der Alte ihm nur wohl rationiert verabreicht. Somit kann er sicher sein, dass er von nun an 2 Leibwächter hat, die alles daran setzen werden, Rom heil zu erreichen. Abu Duns Dankbarkeit hält sich allerdings in Grenzen, denn er will nicht in einen neuen Religionskrieg verwickelt werden. Der alte Mann, der sich als Hasan as Sabah - der Alte vom Berg - vorstellt, betont, dass es nicht um Religion ginge, aber wie soll man ihm das glauben? Welche Gründe könnte der berüchtigte Anführer der Assassinen, oder zumindest einer seiner Nachfahren, wohl sonst haben, das Oberhaupt der Christen zu töten? Leider klärt sich diese Frage im Lauf der 530 Seiten nicht. Andrej ist jedenfalls der Meinung, dass er sein Wort halten muss und somit beginnt eine abenteuerliche Reise. Bevor sie mit einer Mannschaft Assassinen das Mittelmeer auf der "Pestmond", die dem Buch seinen Namen gab, überqueren, müssen sie sich in Jaffa mit einer Armee von Untoten herumschlagen. Wie die armen Menschen in Jaffa zu Zombies wurden, kann der Leser nur erahnen. Dann erleben wir die Überfahrt - oder zumindest einen Teil davon - mit Seeschlachten, Intrigen und einer doch sehr überraschenden Wendung am Ende des Buches. Dazu noch eine geheimnisvolle Schönheit und somit stimmt die Mischung in diesem Teil der Chronik. Als sich die Nachricht verbreitet, dass der Papst gestorben sei, könnte man meinen, dass die Mission nun hinfällig wäre. Aber Hasan besteht darauf, nach Rom zu gelangen... Meine Meinung Nachdem sich der Vorgänger-Band eher zäh dahinzog, ist diesmal wieder Action angesagt. Abu Dun ist nicht mehr so albern und erzwungen witzig, sondern die Dialoge zwischen ihm und Andrej lassen den Leser wieder schmunzeln. Und mit den Untoten, die sich hier in Massen tummeln, blitzt endlich wieder etwas von der düsteren Faszination der Chronik auf. Interessanterweise darf sich diesmal Andrej verändern und nicht, wie sonst immer, sein hünenhafter Gefährte. Dieser Hauch Düsternis tut Andrej meiner Meinung nach gut. Soviel zum Positiven. Zu meinem Erschrecken musste ich aber feststellen, dass Hohlbein nun das Stilmittel des Cliffhangers verinnerlicht hat. Waren die Episoden der Chronik bisher doch immer einigermaßen in sich abgeschlossen, so lässt der Autor uns diesmal mit lauter offenen Fragen zurück. Wenn ich es mir recht überlege, dann habe ich eigentlich auf keine Frage wirklich eine Antwort erhalten: Warum soll der Papst ermordet werden? Wer ist Hasan wirklich? Welches Geheimnis hütet Ayla? Braucht Abu Dun den Trank wirklich, um weiterleben zu können? ... Hohlbein lässt uns auf halber Strecke nach Rom mit vielen Fragezeichen zurück. Immerhin gelingt es ihm, durch die Wendung am Ende doch soviel Neugier zu wecken, dass ich mir auch den nächsten Teil der Chronik holen werde. Aber das hätte ich als Chronik-Fan wohl sowieso getan. Doch diesmal stellt Hohlbein seine treuen Leser wirklich hart auf die Geduldsprobe! Ich würde 3,5 Sterne geben, wenn das ginge,weil dieser Band spannender und unterhaltsamer ist, als der Vorgänger (der von mir 3 Sterne erhielt). Mehr kann ich aber für eine nur halb erzählte Geschichte dann doch nicht geben.

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  • Rezension zu "Pestmond" von Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Pestmond
    Bathory

    Bathory

    21. February 2013 um 08:54

    Chronik der Unsterblichen die 14te! Das COVER zeigt diesmal die junge Ayla mit ihren mystischen Tätowierungen und Wunden. Der Titel Pestmond kommt daher, dass Andrej und Abu Dun wieder mal auf einem Schiff reisen mit solchem Namen. Das Bild trägt auch der feste Buchrücken unter dem Einband! INHALT: Andrej und Abu Dun fliehen vor dem, zu was Murida geworden ist. Abu Dun wird endgültig von seiner Schwäche besiegt und stirbt. Sein Freund will eine würdige Ruhestätte für ihn finden und bekommt dabei die unerwartete Hilfe eines Fremden, der sich als der Alte vom Berge herausstellt. Ihm gelingt es, Abu Dun zurück ins Leben zu holen. Allerdings fordert er dafür eine Gegenleistung: die Ermordung des Papstes! Wie gewohnt beginnt der Teil mitten im Geschehen und setzt die Geschichte da weiter fort, wo sie in „der Machdi“ geendet hat. Da Abu Dun stirbt, befürchtete ich schon, ihn in diesem Band zu vermissen, aber er taucht schon nach weniger als hundert Seiten wieder auf und dieses Mal kann man das Geplänkel zwischen den beiden Gefährten wieder richtig genießen. Der Alte vom Berge kam mir wage bekannt vor aus Hohlbeins „Raven“-Reihe, aber ich denke nicht, dass sich hier eine Verbindung knüpft. Wer die Chronik von Anbeginn verfolgt hat weiß um ihre Fehler. Auch wenn der Vorgänger mich nicht wirklich begeistern konnte, so tut es „Pestmond“ ganz gewiss. Der Schreibstil ließt sich flüssig, es tauchen kaum Wort- oder gar Satzwiederholungen auf und alles ist spannend und sehr bildlich beschrieben. Andrej und Abu Dun reisen mit Hasan und seinen Assassinen und begegnen einer unheilvollen Krankheit, die gewöhnliche Menschen in hungrige Leichen verwandelt. Doch was hat es damit wirklich auf sich? Als Andrej von einem Untoten gebissen wird, schient er sich zu verändern. Des Weiteren gibt es Feinde aus Venedig, die die Beiden aufhalten wollen. Können sie dem Alten vom Berge trauen? Haben sie überhaupt eine Wahl, wenn Abu Dun leben soll? Andrej ist nicht bereit, seinen Freund aufzugeben. Kampfszenen sind toll geschildert und hie und da ist auch wieder von Andrejs innerem Vampir die Rede, was, für mich persönlich, ruhig noch hätte öfter vorkommen können. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn Abu Dun benötigt eine neue Hand. Einer der Assassinen macht ihm eine neue, mehr will ich nicht verraten. Das Buch reist den Leser bis zum Schluss mit, welcher ziemlich abrupt kommt und neugierig auf die Fortsetzung macht. Viele fragen bleiben offen und der letzte Satz wirft nochmal weitere auf. FAZIT: Ein gelungener Teil der Chronik, absolut lesenswert. Für Einsteiger würde ich aber nicht empfehlen hier zu beginnen, sondern lieber beim ersten Teil. INFO zu Reihe „Die Chronik der Unsterblichen“: 1. Am Abgrund 2. Der Vamyr 3. Der Todesstoss 4. Der Untergang 5. Die Wiederkehr 6. Die Blutgräfin 7. Der Gejagte 8. Die Verfluchten 9. Das Dämonenschiff 10. Göttersterben 11. Glut und Asche 12. Der schwarze Tod 13. Der Machdi 14. Pestmond Sonderbände: Blutkrieg (spielt zwischen dem 8 und 9ten Band der Chronik) Blutnacht (Rockoper) Weite Informationen finden sich auf der Website von die Chronik der Unsterblichen!

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