Wolfgang Hohlbein Hagen von Tronje

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Inhaltsangabe zu „Hagen von Tronje“ von Wolfgang Hohlbein

Hagen von Tronje gilt als der einsame, finstere Verräter und Königsmörder, während Siegfried, der Drachentöter und Herrscher der Nibelungen, der strahlendste aller Helden ist. Im Spannungsfeld dieser beiden großen, schillernden Gestalten entwickelt sich das dramatische Geschehen des Nibelungenepos. Der Erfolgsroman in überarbeiteter Neuausgabe mit einem Vorwort des Autors.

Beeindruckendes Buch. Es hat mich sehr positiv überrascht.

— Tudde
Tudde

Mal eine ganz andere Version - kann man lesen !

— Keke
Keke

Eine abgewandelte Sichtweise auf die Nibelungen. Leider nicht ganz mein Fall.

— shavachan
shavachan

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  • Beeindruckendes Buch.

    Hagen von Tronje
    Tudde

    Tudde

    26. May 2017 um 18:19

    Beeindruckendes Buch. Es hat mich sehr positiv überrascht. Hagen von Tronje - den man sonst als desn Bösewicht im Nibelungenlied kennt, wird hier als aufrechter Mann dargestellt. Sein Gegenüber Siegfried dagegen, als aufgeblasener Bösewicht. Die Version hat mir gefallen. Es war ganz was anderes, und dennoch spannend.

  • Die Kerngeschichte des Nibelungenliedes - mal ganz anders

    Hagen von Tronje
    Keke

    Keke

    14. February 2016 um 17:51

    Fast jeder kennt irgendwo die Geschichte, die das Nibelungenlied ausmachen, die Sage von Hagen, Gunther und Siegfried, bei der der strahlende, freundliche Held und Drachentöter Siegfried durch die finsteren Ränke, die zwischen König Gunther und seinem finsteren Vasallen Hagen gesponnen werden, zu Tode kommt. Wolfgang Hohlbein, ein Meister in mystischer Erzählkunst, Personen- und Situationsbeschreibung geht einen ganz anderen Weg. Hagen ist in diesem Roman sogar sympathisch. Er ist ein treuer Ritter seines ach so schwachen Königs Gunther und ein liebevoller und aufmerksamer Patenonkel und Ansprechpartner für die junge Kriemhild, bis, ja bis dieser Typ auftaucht ... Siegfried von Xanten, dieser kraftvolle, strahlende, blonde Held der aber aber mit ein paar finsteren Gestalten, die ihn begleiten, so langsam beginnt, mit seiner überlegenen Kraft und Hinterlist, die Macht am Hofe vom Worms zu übernehmen. Kriemhild verliebt sich ihn und wird zum Racheengel, als, ja als Hagen und Gunther zur Rettung ihres Königtums dem strahlenden Helden eine Falle stellen ...

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  • Hagen von Tronje

    Hagen von Tronje
    Themistokeles

    Themistokeles

    30. December 2015 um 20:05

    Eins der zwei Bücher Wolfgang Hohlbeins, die ich als Jugendliche schon gelesen hatte und dieses Jahr noch einmal wieder zur Hand genommen habe. im Gegnsatz jedoch zu dem anderen Werk Hohlbeins, muss ich bei diesem Buch sagen, dass mir die Geschichte, ebenso wie schon beim ersten Lesen, einfach gut gefallen hat. Es liegt wohl zum einen daran, dass ich die Nibelungensage einfach sehr interessant finde und diese Adaption Hohlbeins, vor allen Dingen, da ich die Protagonistenrolle Hagen von Tronjes einfach genial finde, sehr mag. Auch, wenn vielleicht daher nicht alles vollkommen dicht am originalen Epos bleibt, ist es Hohlbein hier doch gelungen eine spannende und interessante Geschichte zu erzählen. Dabei finde ich es einfach klasse, dass die Rollen von Hagen und Siegfried hier durchaus ziemlich vertauscht sind, kommt einem Siegfried nicht wirklich als die Sagengestalt vor, die er im Original doch ist, sondern wirkt eher ein wenig naiv, arrogant und einfach nicht so wirklich sympathisch, sondern sehr auf sich und seine eigene Darstellung erpicht. Hagen, der in allen anderen Versionen eher einfach nur der böse Unsympath ist, wird hier zu einer Figur, die man einfach gern haben muss, da er sympathisch, einfühlsam, männlich, düster und so vieles anderes ist. Aber vor allen Dingen kommt man ihm deutlich näher, als in anderen Versionen und kann sein Handeln nachvollziehen. Ansonsten wird in groben Zügen die bekannte Sage rund um Siegfried, Gunther, Brunhilde, Kriemhild, Hagen von Tronje und die Nibelungen erzählt, die viele schon in den unterschiedlichsten Ausführungen kennen werden. Alles nur aus einer leicht anderen Perspektive und mit wenigen kleinen Verschiebungen, da Hagens Rolle doch eine etwas andere ist. Dabei sind die Geschehnisse sehr spannend geschildert, ein wenig zusätzliche Mysthik mit eingestreut und Hagen fr mich ein genialer Protagonist, wobei ich insbesondere seine Beziehung zu Alberiech in diesem Roman sehr genial finde. Ein Roman Hohlbeins, der mir nach wie vor richtig, richtig gut gefällt und den ich gern auch noch ein weiteres Mal lesen würde, da ich die Sage einfach super interessant umgesetzt finde und Hagen seit diesem Roman einer meiner Lieblingscharakere der Sage geworden ist.

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  • Hagen von Tronje

    Hagen von Tronje
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:34

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/03/28/gelesen-wolfgang-hohlbein-hagen-von-tronje/

  • Hagen mal anders

    Hagen von Tronje
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    01. July 2015 um 14:59

    Hagen von Tronje Ich habe mich in der Universität im Rahmen eines Seminars zu Hagen von Tronje ausgiebig mit dem Stoff der Nibelungen beschäftigt und somit auch mit der Figur des Hagen. Daher war es für mich sehr interessant zu lesen wie Hohlbein mit dem Stoff umgeht und wie er Hagen darstellt. Inhalt Als Hagen von Tronje, erschöpft und verwundet, von einem Erkundungsritt nach Worms zurückkehrt, wird er von bösen Ahnungen geleitet. Die Ankunft Siegfrieds und seiner Nibelungenreiter birgt den Keim allen künftigen Unheils. Nur zu deutlich wird Gunthers Schwäche und die seiner Brüder Gernot und Giselher. Und nur zu schmerzhaft die verhängnisvolle Liebe zwischen Siegfried und Kriemhild. Aber ist es wirklich Liebe, die Siegfried um Kriemhilds Hand anhalten lässt? Wann hat es jemals zwei gegensätzlichere Helden gegeben? S. 16 „Hagen von Tronje, der Unbesiegbare, der Mann, dessen Schwert weit über die Grenzen Burgunds und Tronjes hinaus gefürchtet war und dessen Namen die Menschen flüsternd auszusprechen wagten...“ Meinung Ich muss zugeben, dass mich der Nibelungenstoff noch nie sehr interessiert hat. In meiner Gegend kennt man die Geschichte rund um Siegfried, aber das Original habe ich erst in der Uni gelesen. Leider ist das Nibekungenlied keins meiner Lieblingsepose. Ich mag andere Literatur aus dem Mittelalter lieber wie Erec oder Tristan. Trotzdem dand ich es sehr interessant zu sehen was Hohlbein am Stoff geändert hat, welche anderen Sagen er verarbeitete und in welches Licht die Figur des Hagen egrückt wurde. Figuren: Sowohl Hagen als auch SIegfried werden hier sehr anders dargestellt als im Original. Siegfried wird als herrschsüchtig und machtgierig gezeigt, der eine strahlende Maske trägt unter dr sich aber kein schöner Charakter verbirgt. Hagen hingegen, der dem Leser sonst im Nibelungenlied als ein sehr gewalttätiger, grimmiger Mann erscheint ist bei Hohlbein deutschlich komplexer. Er verliert seine dunkle grimmige Seite nicht und ist auch immer noch ein Treuer Diener Gunthers. Allerdings sieht man in dieser Verarbeitung auch seine guten Seiten, er wirkt sensibel, ist von Selbstzweifeln gequält und sorgt sich auch um Kriemhild, die er heimlich liebt. Hagen wurde so für mich eine viel interessantere Figur. Kriemhild und Brunhild waren beide recht ähnlich dargestellt wie im Original (es gab aber auch Unterschiede). Plot: Hohlbein versteht es wirklich mittelalterliche Welten und alte Sagenstoffe gut darzustellen und diese zu verknüpfen. Er hat meiner Meinung nach viele interessant Neuerungen eingebaut und insgesamt ist sein Buch wirklich spannend. Leider ist das Ende alles andere als rund. Der Leser der das Nibelungenlied kennt weiß, dass fast dr komplette zweite Teil aus Etzels Land fehlt . Dadurch erscheint das Ende sehr plötzlich. Wer sich für das Nibelungenlied interessiert oder Wolfgang Hohlbein mag, wird sicherlich Spaß bei der Lektüre dieses Buches haben.

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  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    Aurora

    Aurora

    03. October 2011 um 16:31

    Leider habe ich bisher das „Original“ dieser Sage nicht gelesen, habe nur immer flüchtig von Siegfried, dem Drachentöter gehört, aber mich nicht weiter damit beschäftigt. Deshalb kann ich jetzt auch nicht nachvollziehen, ob Wolfgang Hohlbein die Sage so (bzw. in seiner neuen Form) wiedergegeben hat wie man sie üblicher Weise kennt. Dennoch muss ich sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat. Es war spannend, nicht langstielig und auch nicht wirklich vorhersehbar. Stets hat die Geschichte neue Wendungen bekommen und das ist gut.

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  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    Patrick_Enemy

    Patrick_Enemy

    29. March 2011 um 00:04

    Die Handschrift des Nibelungenlied ist eines der ersten Schriftzeugnisse unseres Kulturraums, und der Stoff selbst ist noch weitaus älter. Die Geschichte um Siegfried,den Drachentöter , und sein Auftauchen in Worms, am Hofe von König Gunter von Burgund dürfte als weitläufig bekannt sein. Ränkespiele, Eifersucht und Intrigen führen letztendlich dazu, dass der strahlende Held vom finsteren Hagen, seines Zeichens Burgunds bester Ritter, in eine Falle gelockt und getötet wird.so weit so gut.Hohlbein rückt nun aber Hagen von Tronje ins Zentrum der Geschichte.Aus Hagens Perspektive betrachtet interpretiert er den alten Stoff neu.Hagen ist hier der loyale, nur auf das Wohle seines Königs bedachte Edelmann, treu bis in den Tod und frei von niederen Motiven.Siegfried erscheint hier als seelenloses Wesen mit übernatürlichen Kräften, das nur äusserlich ein Mensch zu sein scheint und mit dunklen Mächten, sprich dem Reich der geheimnisvollen Nibelungen, in Verbindung steht.Ich finde diesen Ansatz durchaus interessant und nachvollziehbar.Das ist aber auch das einzig Positive an diesem Buch. Wie bei allen Büchern Hohlbeins, die ich bisher gelesen habe, wirkt auch dieses irgendwie etwas lieblos herunter geschrieben, was bei gefühlten 20.000 Veröffentlichungen pro Jahr ja auch nicht verwundert.Ungeachtet dessen halte ich Hohlbein ohnehin nicht für einen brillanten Schriftsteller, sondern eher für einen wirklich ausserordentlich fleissigen Arbeiter mit sehr überschaubarem Talent.Nicht mehr und nicht weniger.

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  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    JoritHillendahl

    JoritHillendahl

    24. September 2010 um 15:30

    Wolfgang Hohlbein erzählt in diesem Roman die Geschichte der Nibelungen aus der Perspektive Hagen von Tronjes. Die Nibelungen-Sage muss ich wohl keinem nacherzählen, aber Hohlbein bringt noch einige neue Ideen in die Geschehnisse mit ein, die sich aber allesamt in die ursprüngliche Sage eingliedern ließen und so eine gute Mischung zwischen dem Alten und Neuen ergeben. Für alle die in Filmen,Büchern und Geschichten immer eher zu den Antihelden halten als zu den schönen und erfolgreichen, ist dieses Buch sehr gut geeignet. Wolfgang Hohlbein lässt die berühmte Nibelungen-Saga in einem ganz anderen Licht dastehen und beschreibt die Szenerie aus einer ganz neuen Perspektive. Wer gedacht hat, Hagen von Tronje sei der Bösewicht in dieser Geschichte, den lehrt Hohlbein eines Besseren. Nach der Lektüre dieses Buches scheint der Horizont der geschichtlichen Bildung erweitert und die Meinung über Siegfried, Brunhild, Kriemhild etc. sollte sich deutlich verschoben haben.

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  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    mouton1982

    mouton1982

    03. March 2010 um 16:35

    Endlich einmal eine andere Sicht auf Hagen von Tronje, den finsteren und tragischen Helden der Nibelungensage. Gut nachvollziehbar seine Sorge um das Reich und das Machtbestreben Siegfrieds. Gunther, der schwache König wird von Hagen unterstützt, obwohl er schon ahnt, daß es am Ende zur Katastrophe kommen wird. Siegfried, der strahlende Held, hinter dessen Maske sich schiere Eitelkeit und Machtgier verbergen. Eine nachvollziehbare und viel eindeutigere Auslegung der Saga. Ich habe sie fast in einem Rutsch gelesen und war beeindruckt, dass Hohlbein auch Anspruchvolleres als Fantasy-Romane schreiben kann. (Leider ganz im Gegensatz zu seinem banalen und oberflächlichen "Ring der Nibelungen", den er zusammen mit Torsten Dewi dahingekliert hat)

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  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    Schmonie

    Schmonie

    22. July 2009 um 10:15

    Hagen von Tronje gehört mit Sicherheit zu Wolfgang Hohlbein´s Glanzstücken und ist deshalb für Freunde historisch-phantastischer Stoffe durchaus lesenswert. Hohlbein erzählt hier routiniert und verliert sich nicht in Widersprüchen oder Wiederholungen wie in manch anderem Roman aus seiner Feder. Zudem ist seine Idee, die Sage aus der Sicht des eigentlichen Antagonisten zu erzählen, so noch nicht da gewesen und funktioniert sehr gut. Die bekannte Handlung erscheint in völlig neuem Licht. Siegfried, sonst strahlender Held, wird zum Unglücksbringer. Hagen hingegen - sein Gegner – wird zu einer komplexeren, tragischen Figur als in der Sage, ohne sein düsteres Wesen zu verlieren. Er ist ein Mann aus dem Norden, ein Kämpfer. Die Stürme des Lebens haben ihn gezeichnet und seine Waffen sind aus Eisen - nicht schöne Worte, wie Siegfried sie benutzt. Als engster Vertrauter des jungen Königs Gunther weilt Hagen in Burgund, seine Treue und Zuneigung gilt in erster Linie der königlichen Familie. Deshalb gerät er auch in eine Zwickmühle, als der charismatische Siegfried von Xanthen in Burgund auftaucht, und alle in seinen Bann schlägt - auch Kriemhild, Gunthers Schwester, die Hagen heimlich liebt. Als schließlich Brunhild auf der Bildfläche erscheint, eine übermenschlich erscheinende Kriegerkönigin aus Island, die einst Siegfrieds Geliebte war, nehmen die Ereignisse einen Verlauf, der zum drohenden Untergang eines ganzen Reiches führen könnten. Fazit: Ein Hohlbein Buch welches sich zu lesen lohnt und zu meinen persönlichen Lieblingsstücken gehört, vllt. auch weil Hagen von Tronje mein eigentlicher Held in der Nibelungensaga ist.

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  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2009 um 15:35

    Meiner Meinung DAS Buch von Hohlein. Die Sage mal aus der Sicht von Hagen zu lesen war sehr interessant, aber erst Hohlbeins Stil macht daraus ein wahres Leseerlebnis. Man sollte nur nicht alles auf die Goldwaage legen - lieber zurücklehnen und genießen ;)

  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    Loki

    Loki

    04. February 2008 um 21:01

    So könnte es gewesen sein - nicht der strahlende Held ist der wahrhaft Gute, sondern der der unbeirrbar denen die Treue hält, denen er es gelobte. Aber dafür bezahlt man - wie im wahren Leben .

  • Rezension zu "Hagen von Tronje" von Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje
    Marco

    Marco

    20. January 2008 um 16:53

    Hohlbein wagt sich mit diesem Roman an den deutschen Epos überhaupt, die Nibelungensaga heran. Dies ist ihm trotz des hohen Anspruchs den man an solch ein Unterfangen anlegt recht gut gelungen. Es war ein guter Einfall, die Saga aus der Sicht des unnahbaren und immer düster dargestellten Hagen von Tronje zu erzählen. Hohlbein stellt die Heldengeschichte von Sigfried und Hagen damit auf den Kopf. Dennoch lehnt sich der Autor nah an einen Teil der eigentlichen Saga an. Die Geschichte ist spannend erzählt und erreicht (für Fantasyverhältnisse) ein akzeptables Niveau. Vor allem bleiben die Geschehnisse und der Ausgang der Heldensaga unvorhersehbar.

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