Wolfgang Hohlbein Irondead - Der zehnte Kreis

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Inhaltsangabe zu „Irondead - Der zehnte Kreis“ von Wolfgang Hohlbein

Irland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: In einem ehemaligen Schlachthaus entdeckt der Privatdetektiv Quinn Devlin ein monströses eisernes Geschöpf. Kurz darauf verschwindet der reiche Kaufmann Stanley Garland, der am Bau der Titanic beteiligt ist. Quinn versucht, das mysteriöse Geschehen aufzuklären - und legt sich dabei mit Mächten an, die das größte Schiff der Welt für ein mörderisches Spiel missbrauchen.

Super Buch! Auch wenn nach dem äußerst spannenden Anfang die Handlung zunächst ein wenig langwierig werden kann - danach geht es zur Sache!

— Joshua_M
Joshua_M

Grandiose Fantasy, aber am Ende des Buches hatte ich mehr Fragen als ich Antwoten bekommen habe... :D

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Steampunk meets Titanic. Das hätte gut werden können, ist es aber ncht. Eher Braindead.

— Beust
Beust

Eine großartige Idee, aber oberflächliche Charaktere, eine hölzerne Sprache und nur wenig Spannung. Hat mich leider sehr enttäuscht.

— Lesefuechsin
Lesefuechsin

Die Geschichte war recht interessant, aber der Schreibstil hat mich etwas gestört.

— EmelyAurora
EmelyAurora

Zwar lesenswert für alle Hohlbein Fans, aber hat mich nicht von Hocker gehauen, wie sonst. :(

— ginisbooktown
ginisbooktown

Hohlbein kann es besser!

— marimahi
marimahi

Gutes Buch welches von Hoch zu Tief gondelt.

— Druide78
Druide78

Mal wieder ein ganz anderer Hohlbein - endlich!

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Action, Grusel, und noch mehr Action!

— Melissa3003
Melissa3003

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  • Klasse Idee mäßig umgesetzt

    Irondead - Der zehnte Kreis
    antjemue

    antjemue

    23. October 2016 um 13:14

    Der Schriftsteller Wolfgang Hohlbein gehört zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Vor ca. 15 Jahren habe ich einige seiner Fantasybücher sehr gern gelesen. Irgendwann waren dann aber ein paar Bücher dabei, die ich abbrach, weil sie mich nicht fesseln konnten und ich wandte mich erst einmal anderen Autoren zu. Seit etlichen Jahren hatte ich also keines seiner Bücher mehr gelesen. Nun bekam ich vor einigen Monaten die Gelegenheit für das Amazon Vine Programm sein Buch „Irondead: Der zehnte Kreis“ als Rezensionsexemplar zu bestellen. Die Kurzbeschreibung klang für mich interessant und das Genre Steampunk hatte mich auch schon ein paar Mal begeistert.Quinn Devlin ist ein ehemaliger Polizist und nun Privatdetektiv in Belfast. Er wurde von dem Unternehmer Stanley Jacobs engagiert, um seltsame Materialdiebstähle beim Bau der Titanic aufzuklären. Als er in einer sehr gefährlichen Gegend von Jacobs zu einem Treffen bestellt wird, taucht dieser nicht auf. Dafür bringt ein Junge Devlin einen Brief, in dem ihm der Auftrag entzogen wird. Da Devlin diese Angelegenheit höchst eigenartig findet, verfolgt er den Jungen und trifft in einem alten Schlachthaus auf ein Geschöpf, dass es eigentlich gar nicht geben sollte. Mit Mühe und Not kann er sich retten, ist aber nicht bereit, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Er sucht das Büro von Jacobs auf, trifft dort aber lediglich auf dessen Nichte. Von ihr erfährt er, dass Jacobs vermisst wird und sie bittet ihn, ihren verschwundenen Onkel zu suchen. Gemeinsam geraten die beiden dabei in einen wahren Alptraum…Es hätte so schön sein können. Der mysteriöse Beginn der Geschichte und die Begegnung des Detektives im Schlachthaus versprachen eine aufregende Story. Doch weit gefehlt. Dem Meister der Fantasy gelang es meiner Meinung nach nicht, seinen Charakteren Leben einzuhauchen. Er verlor sich in ausufernden Beschreibungen und begann sehr schnell mich zu langweilen. So quälte ich mich durch eine über weite Strecken sehr langatmige Geschichte, in der ich ständig das Gefühl von Wiederholungen hatte und konnte auch der aufgesetzt wirkenden Liebesgeschichte keine Freude abgewinnen. Ich glaube, die Zeiten, in denen ich den Büchern des Autors etwas abgewinnen konnte, sind endgültig vorbei.17. Oktober 2014

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  • Sehr schön :)

    Irondead - Der zehnte Kreis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2016 um 16:55

    Ein wirklich gutes Buch, das sich im Bereich Steampunk ansiedelt. Es verfügt über wunderbar komische und zum Teil selbstironische Charaktere, die eine amüsante Gesamtkonstellation darstellen. Aufmerksam wurde ich durch den hübschen Einband, leider nur als Taschenbuch, und musste es dann einfach mit nehmen. Gesagt, getan...kaum angefangen zu lesen konnte ich es kaum noch aus der Hand legen und die 640 Seiten, welche die Geschichte von Quinn, Allison, Nikola und all den Anderen über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen wiedergeben waren schneller durchgelesen, als mir lieb war. Der Schreibstil ist angenehm einfach und flüssig, gut zu lesen und man stolpert nicht über Rechtschreib- oder Grammatikfehler; ebenso wenig wie über exotische Fremdwörter. Man wird langsam in die Welt des Belfast im 20. Jahrhundert hineingeführt und macht nach und nach mit den verschiedenen Charakteren Bekanntschaft. Zunächst natürlich mit Quinn Devlin, dem Hauptcharakter, einem unehrenhaft entlassenen Polizisten, der früher als ihm lieb ist erneut auf einen alten Kollegen Adler, einem etwas gewalttätigen Angehörigen der Belfaster Polizei trifft. Hinzu kommt natürlich noch Allison, das weibliche Pendant zu Quinn, die mehr Geheimnisse hütet, als man zu Anfang glauben mag. Weitere Unterstützung erhalten die beiden durch den etwas komischen Professor Nikola, der perfekt mit seinen Gedanken und Ideen in diese Geschichte integriert wurde. Umso weiter man in der Geschichte voran kommt umso mehr Fragen werden aufgeworfen und nur wenige beantwortet. Alles endet mit einem großen Knall, nach dem ich ganz begierig auf den zweiten Teil war, denn über all die Zeit hin wurde das Konstrukt der monströsen, metallenen Gegner der Menschen komplizierter und erst ganz zum Schluss, bekommt man eine etwas genauere Idee von dem großen Ganzen und wohin das alles noch führen kann und vielleicht auch wird... Abgesehen von den manchmal etwas langen gedanklichen Monologen von Quinn, die spannende Situationen unnötig lang ziehen, und mich nur umso ungeduldiger weiterlesen ließen, ein wirklich zu empfehlender Fantasyroman, der mal mit etwas anderem um die Ecke kommt.

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  • Die Story ist okay...

    Irondead - Der zehnte Kreis
    EmelyAurora

    EmelyAurora

    16. November 2015 um 21:00

    ... aber der Schreibstil von Hohlbein war nicht so mein Fall. Seine Sätze sind lang und sehr verschachtelt, wodurch mein Lesefluss sehr gestört wurde. Ich habe wärend des Lesens oft bemerkt, dass ich der Handlung nicht ganz folgen konnte, was mir sonst nie passiert. Auch bin ich mit den Gedanken nicht bei der Sache geblieben und ständig abgedriftet. Ich war recht froh, als ich die letzte Seite umblätterte. - Wegen des Schreibstils. Die Geschichte war interessant. Aber nun zum Inhalt: Quinn Devlin, der Protagonist, der aus der Ich-Perspektive erzählt, ist ehemaliger Polizist. Nach einem Aufenthalt im Gefängnis wird er Privatdetektiv und übernimmt unter anderem einen Fall von Jacobs, der an dem Bau der Titanic beteiligt ist.  Aus reiner Neugier und Sturheit macht Devlin sich auf, um das Geheimnis zu lüften und begegnet Allison Carter, in die er sich prompt verliebt. Und dann schlittern die beiden, gemeinsam mit einem Ingenieur namens Nikola in die Geschehnisse. Zum Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut! Es passt zur Handlung und sieht zudem richtig schick aus! Die hervorgehobene Schrift mag ich wirklich sehr gerne und der Mann im Vordergrund (wahrscheinlich Quinn Devlin) ist ein schöner Farbtupfer. Ich könnte jetzt mit meinem Kunstwissen prahlen und sagen, dass das Rot seines Umhangs einen schönen warm-kalt Kontrast mit dem Hintergrund bildet... :D Das Bild auf der innenseite ist auch sehr schön (jaja, ist das gleiche Bild, aber ich finde es trotzdem sehr schön gemacht und so :P) Fazit: Bestimmt etwas für Hohlbeinfans, die seinen Schreibstil wahrscheinlich mögen, aber bestimmt auch für alle, die Bücher über andere Lebensformen, die die Menschheit bedrohen mögen etc. ... DIe Geschichte an sich war ja ganz interessant :)

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  • Enttäuscht! :(

    Irondead - Der zehnte Kreis
    ginisbooktown

    ginisbooktown

    31. August 2015 um 09:11

    Auf meinem Blog gibt es eine kurze Rezi dazu:

    http://ginisbooktown.blogspot.de/

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mal vorbei schaut. :)

  • Die Titanic wird gebaut und in Belfast entsteht ein monströses Ungeheuer

    Irondead - Der zehnte Kreis
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches Düster und grau wirkt das Cover von „Irondead – Der zehnte Kreis“ auf dem ein Mann mit einem roten Mantel und eine schwarzen Zylinder in einer Werft steht. Diesen Herren sieht der Betrachter nur von hinten. Außerdem erkennt man eine Gestalt mit einem roten Schal, die auf den Mann mit Zylinder zukommt. Im Hintergrund nimmt man Schornsteine aus dem grauer Rauch emporsteigt wahr und es ist ein stürmiger und verregneter Moment. Die Buchgestaltung passt zum bedrückenden Inhalt des Romans.  Inhalt Auf was für ein Auftrag lässt sich Privatdetektiv Quinn Devlin in dem Buch „Irondead – Der zehnte Kreis“ von Wolfgang Hohlbein nur ein? Und was hat das alles mit dem Bau der Titanic zu tun? Quinn wartet am Kanal von Belfast auf seinen Auftraggeber, findet sich aber kurz darauf in einer Halle wieder in der etwas Grausames haust. Er wird von einem monströsen Eisengeschöpf angegriffen und kann nur mit Not und Mühe fliehen. Schon bald befindet sich Quinn gemeinsam mit der Assistentin seines Auftraggebers, Allison Carter, und dem Erfinder Nikola in einem gruseligen Abenteuer, das die Menschheit bedroht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und ein Gewitter, das hilfreich sein könnte, zieht auf… Meine Meinung Ich muss gestehen „Irondead – Der zehnte Kreis“ ist mein erstes Buch, dass ich von Wolfgang Hohlbein gelesen habe und vielleicht wäre es besser gewesen, ein anderen Roman von dem Autor zunächst zu lesen. „Irondead“ ist nicht schlecht und die Idee ist wirklich gut, aber ich saß doch oft mit verwirrten Gesichtsausdruck und zig Fragezeichen vor dem Buch. Vielleicht war mir das Buch auch zu wissenschaftlich angehaucht, denn oft konnte ich die Denkweisen der Protagonisten nicht hundertprozentig nachvollziehen. Auch die ganze Geheimnistuerei unter den Charakteren war manchmal etwas nervig für mich. Außerdem hat sich die Geschichte für mich leider etwas gezogen und vieles ging mir einfach zu langsam voran bzw. die Handlung hat sich im Kreis gedreht. Die Idee der Handlung finde ich interessant sowie dass die Geschichte in der Zeit des Titanic-Baus spielt. Das Schiff hat gegen Ende des Buches auch noch eine größere Rolle. Bei mir hat der Roman auch das Interesse geweckt, weil im Klappentext die Titanic erwähnt wird. Mich interessiert das Schiff und ich habe schon verschiedene Lektüren dazu daheim. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und oft sehr actionreif, manchmal aber auch für mich zu viel des Guten. Die Idee, viele Erklärungen zu dem Geschehen im Buch lange nicht aufzulösen, ist zwar eine gute Weise, aber für mich waren die Abläufe irgendwann einfach nur noch irritierend und ich hätte ein paar Aufklärungen dringend benötigt um die Handlung weiterhin richtig nachvollziehen zu können. Wahrscheinlich ist dies aber der Spannungseffekt im Buch. Man möchte doch irgendwie wissen, was los ist und wird auf die Folter gespannt. Das Düstere kommt in dem Buch gut herüber, somit ist der Schreibstil gelungen. Ich als Leserin hatte oft ein beklemmendes Gefühl und konnte mir Belfast so richtig grau vorstellen. Die Stadt wird auch fast nur von der hässlichen Seite beschrieben, da die Handlung halt hauptsächlich in den schmutzigen Gebieten und im Industriegebiet spielt. Dass in der Geschichte auch so viele Menschen gegen das unfassbare Wesen kämpfen und dabei zu Schaden kommen, macht das Buch noch einmal um ein weiteres bedrückend. Das Ende bleibt dann auch offen, denn schon bald erscheint die Fortsetzung zu diesem Roman. Mein Fazit Verwirrtheit war mir ein ständiger Begleiter bei dem Buch. Die Idee finde ich gut und vielleicht lese ich auch die Fortsetzung. Drei Sterne von mir für ein Roman, der zur Zeit des Titanic-Baus spielt.

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    • 2
  • Irondead von Wolfgang Hohlbein

    Irondead - Der zehnte Kreis
    marimahi

    marimahi

    12. December 2014 um 18:20

    Das letzte Mal als ich ein Buch von Wolfgang Hohlbein gelesen habe muss ich noch ein Teenager gewesen sein. Also (schon) noch nicht ganz so lang her. ;) Ich kann mich noch daran erinnern dass seine Bücher von Monstern, Geistern und anderen Fabelwesen handelten. Und woran ich mich heute noch als wäre es gestern gewesen erinnern kann ist der Plot Twist in „Dreizehn“.  Vielleicht war ich damals auch noch zu jung für das Buch, aber das hat mich so geschockt das ich diese Szene damals mehrmals lesen musste und mich auch heute noch genau daran erinnern kann. Was ich damit sagen möchte ist: Die Erinnerungen an die Bücher von Wolfgang Hohlbein waren besser als dieses Buch. Ich habe ja wirklich schon lange nichts mehr von ihm gelesen (werde ich nachholen), also weiß ich nicht, ob er mit den Jahren nachgelassen hat. Aber dieses Buch hat mich genauso sehr enttäuscht, wie ich mich darauf gefreut habe es zu lesen: sehr! Die Geschichte spielt in Irland Anfang des 20. Jahrhunderts. Belfast ist mit dem Bau der Titanic beschäftigt. Das ist das Hintergrundthema. Hauptcharakter ist ein Privatdetektiv. Sehr klischeehaft: kein sehr gefragter Detektiv und ehemaliger Polizist. Das allein fand ich schon lahm. Irland im 20. Jahrhundert und Hohlbein fällt kein besserer Charakter ein den man nicht schon zehnfach woanders gelesen hat? Nun, der Privatdetektiv Quinn Devlin bekommt einen Auftrag von einem reichen Kaufmann und findet in einer einsamen Lagerhalle eine überdimensionale und mechanische Spinne die ihn angreift. Knapp entkommen bekommt Devlin mit, das sein Auftraggeber verschwunden ist. Dessen „Nichte“ engagiert nun Devlin um ihren Onkel wieder zu finden. An ihre Seite gesellt sich der etwas verschrobene Elektroingenieur und Erfinder Nikola. Zusammen versuchen die drei nun den verschwundenen Kaufmann zu finden und müssen gleichzeitig gegen mechanische Monster und (Achtung Klischee) korrupte, böse Polizisten antreten. Das Ende ist etwas abrupt. Macht das gesamte Buch jetzt aber nicht besser oder schlechter. Das Ende passt zu meinem Gesamteindruck des ganzen Buches. Das einzig nette an dem Buch waren diese realen oder bekannten Persönlichkeiten die Hohlbein doch sehr nett mit eingebunden hat. Wer Nikola war hab ich schnell erraten – hat einfach alles schön zusammen gepasst. ;) Das Dr. Watson aber Vorbild war für einen anderen Charakter hab ich zu meiner Schande erst spät gemerkt. Und zwar erst an einem Ausspruch vom Arkham-Sanatorium-Leiter…Mann, kam ich mir da blöd vor! *g* Hohlbein ist auf den gerade sehr beliebten Steampunk-Zug mit aufgesprungen. Meiner Meinung nach ist er dabei sehr gestolpert. Das kann er definitiv besser!

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  • Es ginge besser Herr Hohlbein

    Irondead - Der zehnte Kreis
    Druide78

    Druide78

    13. September 2014 um 11:47

    Ich habe das Buch in Kanpp 2  Tagen gelesen. Und ich muss fairerweise sagen, ich erwarte mehr von Wolfgang Hohlbein. Die Geschichte hat einen sehr spannenden Umfang und es steckt viel drin, was aber nie richtig zum Ausbruch kommt. Bsp. Immer wieder wird auf Geheimnisse hingedeutet, welche aber nie aufgelöst werden. Die Charraktere sagen dann jeweils: Das erzähle ich Ihnen ein anders Mal. Auch die Idee mit dem Schwarmdenken und das verhalten der "befallenen" Personen bzw. der "Roboter" ist fast 1:1 von Star Treck The next Generation kopiert (Thema "Die Borg"). Etwas versteckt findet man noch die Geschichte von .. (nein, dass sage ich nicht, sonnst ist die Spannung weg)... Hoffe, die folgenden Bände sind etwas besser. ABer für einen verregneten Nachmittag um das Gehirn zu entspannen ganz nett.

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  • Ein Ausflug in die Welt der ganz kleinen Schrecknisse

    Irondead - Der zehnte Kreis
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Irland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: In einem ehemaligen Schlachthaus entdeckt der Privatdetektiv Quinn Devlin ein monströses eisernes Geschöpf. Kurz darauf verschwindet der reiche Kaufmann Stanley Garland, der am Bau der Titanic beteiligt ist. Quinn versucht, das mysteriöse Geschehen aufzuklären - und legt sich dabei mit Mächten an, die das größte Schiff der Welt für ein mörderisches Spiel missbrauchen ... Zugegebenermaßen bin ich ein großer Hohlbein-Fan .... wenn auch nicht von allem. Hier habe ich aber endlich mal wieder das Gefühl gehabt, dass seine Fantasie beim Schreiben dieselben Purzelbäume schlug wie meine beim Lesen. Was Quinn Devlin hier begegnet erinnert ein wenig an Raumschiff Enterprise gepaart mit dem Traumschiff und entwickelt sich furios zur Nightmare on Elmstreet - ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte einfach nicht einschlafen, bevor ich es durch hatte. Uneingeschänkte Leseempfehlung für alle, die die "Chronik der Unsterblichen" nicht für Hohlbein´s Meisterwerke halten!

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    • 3
  • Gute Mischung!

    Irondead - Der zehnte Kreis
    Melissa3003

    Melissa3003

    20. July 2014 um 17:42

    Das Buch handelt von Quinn Devlin, ein ehemaliger Polizist der für einige Zeit im Gefängnis war und nun Privatdetektiv ist. Die Geschichte spielt in Belfast, zur Zeit der Bau der Titanic. Quinn wird von Stanley Jacobs, einem wohlhabenden Architekten der an der Titanic mit baut, dazu beauftragt rauszubekommen wer hinter den diversen Diebstählen in seiner Firma steckt. Dieser taucht jedoch nicht zum verabredeten Treffen auf. Stattdessen reicht ihn ein kleiner Junge einen Brief, in dem Stanley ihm den Fall entzieht.  Misstrauisch, folgt Quinn dem Jungen und wird beinahe von einem seltsamen mechanischem Wesen getötet. Er kommt gerade so mit dem Leben davon und Stanley ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Plötzlich trifft er auf Allison, Stanleys Nichte, die ihn bittet ihr bei der Suche nach ihm zu helfen.  Allison ist ein mutiges, tapferes junges Mädchen. Ihr Charakter hat mir wirklich gut gefallen. Generell hatte ich das Gefühl, das jede in diesem Buch erwähnte Person und dessen Handlungen genauestens durchdacht waren und in mir als Leser kam zwischendurch ein ähnliches Gefühl der Vertrautheit hoch: Quinn der Zigarren liebende Privatdetektiv erinnerte mich zwischendurch an Sherlock Holmes, oder z.B.  Nikolai, der ein begabter Wissenschaftler ist, ich denke wirklich das der Autor hiermit Anspielungen auf Nikola Tesla machen wollte. Dies hat mich persönlich aber nicht gestört, im Gegenteil;)       Da dies mein erster Hohlbein- Roman war, war ich besonders Neugierig und hatte den Vorteil unvoreingenommen an die Story rangehen zu können. Und ich wurde nicht enttäuscht! Was mich vielleicht etwas gestört hat ist das die Story wirklich Action- geladen ist, was an sich ja auch ganz gut ist, aber leider wurde das eigentlich große, dramatische Ende von den vielen Kampfszenen etwas gedämpft. Die Titanic gerät etwas in den Hintergrund, was ich zwar Schade finde, aber während des Lesens selber fiel mir dies gar nicht mal so wirklich auf. Und ja, es hat seine Zeit gedauert bis man wirklich richtig im Geschehen war, dafür war dies aber dann noch interessanter. Ein weiterer Pluspunkt für mich war die Ich-Perspektive.  Hohlbein hat einen angenehmen Schreibstil, und ich werde definitiv weitere Werke von ihm lesen, meiner Meinung nach klar weiter zu empfehlen;)    

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  • Perfekt

    Irondead - Der zehnte Kreis
    buechermaus25

    buechermaus25

    08. July 2014 um 14:59

    Das Buch "Irondead - Der Zehnte Kreis" von Wolfgang Holbein,  erinnert mich sehr an einen Sherlock Holmes Roman. Warum? Quinn Devlin, auch ein Privatdetektiv, raucht gerne Zigarren und die Ähnlichkeiten von den beiden sind sehr stark. Das Buchcover wurde recht schön gestaltet, denn man sieht Herr Devlin und die Titanic. Es geht um Quinn Devlin, Allison Stanley, Adler.  Deviln ist der Privatdetektiv, der früher einmal Polizist war. Durch seine Tätigkeit, hat er sich ein Eigentor geschossen und musste deshalb ins Gefängnis. Deswegen wurde er Privatdetektiv. Allison ist die Nichte von Stanley, und ein sehr tapferes und kampfbereites Mädchen. Allison gehört dem Widerstand an. Stanley ist ein steinreicher Architekt, er baut bei der Titanic mit. Nikola ist ein begabter Wissenschaftler. Die Geschichte spielt dem Zeitraum, wo die Titanic gebaut wurde. Der Titel passt perfekt zur Geschichte, was übersetzt soviel heißt wie „Bügeleisen Tod“, was sehr amüsant ist. Die Story ist ausgezeichnet. Ich finde, besonders gut wie Allison, Nikola und Quinn zusammen arbeiten. Oder wie Quinn sich verliebt, aber sich das nicht zu gestehen will. Aber auch die Kampfszenen sind sehr gut dargestellt. Die Schreibweise ist leicht, flüssig und spannend mit einem Hauch Emotion. Die Gegend wurde sehr gut beschrieben, man kann sich vorstellen wie übel die Flüsse riechen oder wie man die Toten dort gefunden hat. Der Erzähler gibt ein Schnelles Lesetempo vor. Die Atmosphäre dieser Geschichte wurde gut überbrückt und alles perfekt dargestellt. Wer kommt auf die Idee, eine neue Geschichte von der Titanic zu machen, ohne das x-beliebige zu verwenden. Herr Holbein, hat dies sehr gut gemacht. Er hat einfach eine ganz neue Geschichte daraus gemacht. Mein Fazit: Lest dieses Buch. Denn dieses Buch, hat alles was man braucht. Genialität, Spannung und ein Hauch Gefühle. Alles passt perfekt.

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  • Der neue Hohlbein

    Irondead - Der zehnte Kreis
    harakiri

    harakiri

    04. July 2014 um 11:20

    Belfast, Anfang des 20. Jahrhunderts. Ex-Polizist Quinn Devlin und nun Privatdetektiv, wird von Unternehmer Stanley Jacobs damit beauftragt herauszufinden wer oder was hinter den vielen Diebstählen die in seiner Firma stattfinden steckt. Doch Devlin kommt ganz anderen Dingen auf die Spur als Jacobs ihn bei einer Verabredung versetzt: von einem Botenjungen in eine dunkle Fabrikhalle gelockt trifft er auf ein seltsames mechanisches Wesen und wird beinahe getötet. Als er Stanley zur Rede stellen will stellt sich heraus, dass dieser bereits seit Tagen verschwunden ist und Devlin wird nun von dessen Nichte Alison beauftragt, Stanley wiederzufinden. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach, bekommt Stanley doch von verschiedenen Seiten Steine in den Weg gelegt. Da sind zum einen die mysteriösen Schatten, die ihn zu verfolgen scheinen, zum anderen sein ehemaliger Vorgesetzter Adler, mit dem Devlin noch eine Rechnung offen zu haben scheint. Alle Fäden scheinen auf der Werft, auf der zu dieser Zeit die Titanic gebaut wird, zusammen zu laufen. Im Keller der Werft kommen Devlin, Alison und Ingenieur Nikola dem Geheimnis näher und geraten selbst in schlimme Gefahr. Bald sehen sie sich in einem Netz aus Verrat gefangen – und dies ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn die mechanischen Wesen sind schon weiter entwickelt als es scheint. Im Kohlenkeller der Titanic kommt es schließlich zum Showdown. Die eigentliche Handlung ist schnell erzählt: Abgehalfterter Privatdetektiv trifft Mädchen, verliebt sich. Doch dieser Liebe stehen mechanische Wesen im Weg, die die Herrschaft der Welt übernehmen wollen. Wie es Wolfgang Hohlbein schafft, daraus ein Buch mit über 600 Seiten zu machen wird auch schnell klar: ausschweifende Erzählungen, ausführliche Erklärungen, wortreiche Beschreibungen. Zum Beispiel braucht er zwei Seiten um zu schildern wie sich der Detektiv in der Straßenbahn entschuldigt oder wie Devlin ein rotierendes Ei bestaunt. Mir ist noch kein Autor begegnet, der so weit ausholt um eine Szene zu skizzieren, aber das macht sein Buch sehr anschaulich. Bereits die ersten beiden Seiten sind ein olfaktorisches Meisterwerk und der Leser sieht die Dinge nicht nur plastisch vor sich, vermeint gar den Kanal auch zu riechen. Mir war das stellenweise dann aber doch etwas viel.  »Sie gehören zu den Menschen, die eine ganze Menge sagen können, ohne dass ein einziges Wort über ihre Lippen kommt« Mit diesem Zitat aus dem Buch beweist der Autor, dass er um sein Faible weiß und nimmt sich dadurch selbst auf die Schippe. Doch das bedeutet nichts Schlechtes. Wie Holbein mit den Wörtern umgeht sucht schon seinesgleichen. Er philosophiert, würzt seine Erzählung mit Sarkasmus und Humor, schreckt auch nicht vor einem Ende zurück, das man mit Happy End nicht wirklich beschreiben kann - und unterhält den Leser dadurch hervorragend.  Lediglich die Protagonisten bleiben etwas bleich. Beschreibt der Autor die Umgebung in einer Weise, dass man nahezu keine Vorstellungskraft mehr benötigt um sie vor dem inneren Auge zu sehen, werden seine Menschen der Fantasie des Lesers überlassen. Ist Alison blond oder brünett? Trägt Devlin einen Bart oder eine Brille? Egal, Leser mach das draus, was du möchtest, Hauptsache, dir ist bewusst, dass die Handlung wichtig ist und nicht das Aussehen der Handelnden.  Von Nikola ist nur der Vorname bekannt, doch es drängt sich der – wohl nicht unbegründete Verdacht auf- dass damit der berühmte Erfinder Nikola Tesla gemeint ist. Auch Doktor Watson ist wohl nicht nur Arzt, sondern hat auch einen anderen Hintergrund, wie die Aussage „Wissen Sie nicht, wer Watson wirklich ist?“ im Buch zwingend nahelegt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, was den Leser immer nahebei sein lässt. Die Sprache ist der damaligen Zeit angepasst, was ich sehr passend, aber auch manchmal etwas anstrengend beim Lesen fand. Devlin wird immer wieder vertröstet. Keiner hat Antworten auf seine Fragen. Mich hat das teilweise etwas genervt, weil ja so der Leser auch immer weiter vertröstet wird. Dass Devlin da nie wütend geworden ist zeigt von einem guten Charakter und lässt doch etwas mehr Sympathie für ihn aufkommen. Etwas unglaubwürdig fand ich den Schluss. Devlin kennt Alison gerade mal ein paar Stunden und ist doch unsterblich verliebt. Nun ja, das mag jeder sehen, wie er mag.  Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man als Leser den damaligen Protagonisten ja als Mensch des 21. Jahrhunderts einiges an Wissen voraus hat. So schmunzelt man über die Aussage von Devlin, dass sich das Automobil wohl nie durchsetzen wird oder über die Spekulationen ob es wirklich einmal möglich ist, zum Mond zu fliegen. Auch die Thematik Umweltschutz kommt im Buch vor, wobei ich hier denke, dass der Autor da den Spieß umgedreht hat und die Probleme der heutigen Zeit ins damalige Leben versetzt hat. Fazit: Die Titanic ist untergegangen, dieses Buch wird es wohl nicht tun. Hohlbein wagt sich mit Irondead an den Bereich Steampunk- und es funktioniert! 

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  • Idee nicht schlecht, Umsetzung zu platt, fesselte nicht

    Irondead - Der zehnte Kreis
    IraWira

    IraWira

    19. May 2014 um 16:40

    Nachdem ich über zehn Jahre kein Buch von Wolfgang Hohlbein mehr gelesen hatte, weil ich damals das Gefühl hatte, den Verlauf der Geschichten schon recht zuverässig vorhersagen zu können, stolperte ich nun über den Klappentext zu "Irondead" und dachte, dass ich mich doch mal wieder rantrauen muss. Leider hielt das Buch für mich in dem Fall nicht ganz, was der Klappentext versprach. Die Geschichte ist vom Grundprinzip her durchaus interessant, allerdings nahm es dann für mich doch wieder eine recht vorhersehbare Richtung. Damit wäre ich aber durchaus auch klargekommen, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass es den Personen und der Geschichte einfach an Tiefe mangelt. Letztlich habe ich mich durch diese 600 Seiten schon eher durchgekämpft, obwohl ich normal eher recht schnell lese, aber hier musste ich mich doch etwas zum Weiterlesen zwingen. Die Figuren blieben für mich eher platt und fremd, so dass mein Interesse an ihrem Schicksal sich auf ein höfliches "Ach wirklich, nein, wie schrecklich..." beschränkte, statt dass es mich fesselte und mir spannende Stunden bescherte. Die Geschichte selbst ist nicht schlecht, aber irgendwie erreichte sie mich einfach nicht und ich denke, es wird jetzt wieder einige Jahre dauern, bis ich einen weiteren Versuch mit einem Buch dieses Autors wagen werde.

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  • Tolle Idee aber schlecht umgesetzt

    Irondead - Der zehnte Kreis
    lord-byron

    lord-byron

    Privatdetektiv Devlin Quinn wird von dem reichen Unternehmer Stanley Jacobs engagiert um einen Fall von Materialschwund aufzuklären. Zu einem Treffen der Beiden in einer sehr heruntergekommenen und gefährlichen Gegend, taucht der Unternehmer nicht auf, nur ein Junge bringt Devlin einen Brief, der angeblich von Jacobs sein soll. Darin wird der Detektiv von seinem Auftrag entbunden. Weil Devlin die Sache nicht gefällt, verfolgt er den Jungen und steht plötzlich einem wahren Alptraum gegenüber. Aber er kann sich gerade so retten und trifft auf Jacobs Nichte, die ihn bittet den verschwunden Unternehmer zu suchen. Und so schlittern die beiden in eine Geschichte, wie sie sie sich nicht mal in ihren schlimmsten Alpträumen hätten ausdenken können. Steampunk aus der Feder des Meisters der Fantasy? Und dazu noch ein Cover und ein Klappentext die ein Buch versprechen, das ich nicht mehr aus der Hand legen kann? Jaaa, bitte. Früher war ich ja ein sehr großer Fan des Autors aber die letzten Bücher konnten mich einfach nicht mehr begeistern. Entweder hat sich mein Geschmack geändert oder der Schreibstil des Schriftstellers. Aber mit seiner Steampunk-Geschichte versuchte er ja etwas ganz neues und da ich ein riesiger Fan dieser Richtung bin, musste ich das Buch einfach haben. Die Ernüchterung folgte leider sehr schnell. Flache und unsympathische Charaktere, ein langatmiger Schreibstil und ausufernde Beschreibungen. Nein Danke. Ich habe mich wirklich gequält, aber auch gegen Ende der Geschichte, als die Handlung endlich etwas an Fahrt aufnahm, konnte mich das Buch nicht begeistert. Die Grundidee war so toll und ein anderer Autors hätte vielleicht daraus einen Pageturner erschaffen, aber Herrn Hohlbein gelang es nur mich entsetzlich zu langweilen. Da konnten auch die außergewöhnlichen Erfindungen nichts mehr retten. Die Dialoge waren teilweise sehr hölzern. So redet kein Mensch, auch nicht zu früheren Zeiten. Ich finde es sehr schade, dass ich für ein Buch mit so einer tollen Idee nur 2 von 5 Punkten vergeben kann. Das wird mein letztes Buch von Wolfgang Hohlbein gewesen sein. Ich komme einfach nicht mehr mit seinem Schreibstil klar. Das tut mir wirklich sehr leid, weil er mich früher mit allen seinen Büchern begeistern konnte. Ich weiß wirklich nicht ob es am Autor oder an mir liegt, darum empfehle ich jedem Interessierten das Buch selbst zu lesen und sich bitte eine eigene Meinung zu bilden. © Beate Senft

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    • 12
  • Rezension zu Iron Dead: Der zehnte Kreis von Wolfgang Hohlbein

    Irondead - Der zehnte Kreis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2014 um 17:33

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich bin wirklich, wirklich zwiegespalten was diese Buch angeht. Denn eigentlich mag ich Hohlbein schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Klar, er hat viele wirklich großartige Bücher geschrieben aber eben auch viele, die ich einfach miserabel fand und die mir die Lust daran verdorben haben, mehr von ihm zu lesen. Trotzdem, irgendwie landen in unregelmäßigen Abständen immer wieder Bücher von ihm in meinem Regal, zuletzt "Infinity: Der Turm", ein absoluter Reinfall, den ich auch nur gelesen habe, weil Schandmaul ein von diesem Roman inspiriertes Lied geschrieben haben. "Iron Dead: Der zehnte Kreis" klang jetzt aber wieder so anders und so untypisch irgendwie, dass mein Interesse doch wieder geweckt wurde. Allerdings hat sich "Iron Dead: Der zehnte Kreis" dann doch als ziemlich typischer Hohlbein herausgestellt. Lange, verschachtelte Sätze, die im Laufe der Buchs immer mehr Repetition enthalten und sich in Detailbeschreibungen und Abschweifungen verlieren, die die Erzählung unschön in die Länge ziehen. Wie bei den meisten Werken Hohlbeins hatte ich hier daher das Gefühl, dass man die Geschichte eigentlich auch auf die Hälfte der Länge hätte reduzieren können, ohne dass dadurch irgendetwas an Spannung oder relevanter Handlung verloren gegangen wäre, im Gegenteil wären diese Teil dann wohl sogar deutlich besser zur Geltung gekommen. Dazu kommt, dass die in der Inhaltsangabe so angepriesene Titanic - eine Kulisse, auf die ich mich wirklich sehr gefreut hatte - im Endeffekt völlig irrelevant für die Handlung war und durch jedes beliebige Schiff hätte ersetzt werden können - hier nutzt Hohlbein nicht einmal annähernd das Potenzial, dass diese Szenerie zu bieten gehabt hätte. Auch sonst hält sich die "Potentialnutzung" in diesem Roman leider immer wieder in Grenzen, so eben auch wenn es um die, gerade auch im Zusammenhang mit den Charakteren verstärkt auftauchenden, Wiederholungen geht - seien es repetitive Phrasen oder auch Handlungen und Beschreibungen. Darunter leidet natürlich nicht nur die Handlung sondern auch die Charaktere, von denen einige zwar wirklich originell und innovativ sind, viele aber auch ziemlich klischeehaft. Insgesamt hatte ich Schwierigkeiten ihnen überhaupt irgendwie nahe zu kommen, sie waren mir oft nicht greifbar genug und auch ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte konnte mich nicht überzeugen, sodass im Endeffekt keinerlei emotionale Bindung zwischen mir und den Charakteren entstand, was ich doch als störend beim Lesen empfinde. Trotzdem, irgendeinen Grund muss es ja geben, warum ich dem Buch 4 Sterne gegeben habe und den gibt es auch tatsächlich. Ich hatte trotz allem wahnsinnigen Spaß beim Lesen und hatte diesen ja doch nicht ganz dünnen Roman rasend schnell durch. Warum? Wegen der Thematik. Ich mag Steampunk und an dieser Stelle hat sich Hohlbeins Detailverliebtheit als etwas durchaus Positives herausgestellt und während viele die ausführlichen Beschreibungen der Technik vermutlich eher störend finden werden, haben sie mir wirklich gut gefallen. Alles in allem ist "Iron Dead: Der zehnte Kreis" von Wolfgang Hohlbein kein Buch, das ich weiterempfehlen würde und auch keins, das ich nochmal lesen würde. Es hat alles, was mich in den letzten Jahren so an Hohlbein gestört hat und trotzdem hat es mich fesseln und begeistern können - bis ich zum typisch verwirrenden Ende gekommen bin und angefangen habe, darüber nachzudenken, was ich da gerade eigentlich gelesen habe... 

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  • Typisch Hohlbein!? Oder doch nicht?!

    Irondead - Der zehnte Kreis
    LilStar

    LilStar

    Mit Wolfgang Hohlbein hat für mich alles angefangen. Zumindest lesetechnisch, denn nachdem ich jahrelang nur die üblichen Kinderromane gelesen habe, fiel mir eines Tages ein Hohlbein in die Hände und obwohl mir das Cover überhaupt nicht zusagte, begann ich zu lesen und hörte nicht mehr auf. Danach habe ich begonnen auch über den Tellerrand zu schauen und mich nicht immer nur auf die Optik oder den Titel zu verlassen. Natürlich las ich in dieser Zeit einen Hohlbein nach dem anderen und mittlerweile habe ich wahrscheinlich schon über 60 Bücher dieses Autors gelesen, bevor sie mich dann schließlich doch anfingen zu langweiligen. So ist es für mich auch immer wieder interessant, wenn ein neuer Hohlbein-Titel erscheint und oftmals greife ich doch noch zu seinen Büchern. So jetzt auch zu seinem neuen großen Roman "Irondead". Auf diesen Titel war ich sehr gespannt, der Klappentext klang sehr interessant und ansprechend, so ganz anders als ein typisches Hohlbein-Buch. Ich hätte es allerdings besser wissen müssen. Nicht, dass das Buch schlecht gewesen wäre. Im Gegenteil, ich war sehr überrascht über diesen Hohlbein, denn ich fand es tatsächlich ein wenig anders als viele seiner bisherigen Bücher. Trotzdem war es halt doch wieder "typisch Hohlbein" und driftete damit doch wieder ins Fantastische, was ich anhand des Klappentextes so nicht vermutet hatte. Es war also anders als erwartet. Der Schreibstil war einerseits wieder ganz typisch für den Autor: lange, verschachtelte Sätze, viele Wiederholungen, viele Phrasen. Durch den schieren Umfang des Buches fielen mir diese aber nicht so negativ ins Auge, wie bei vielen anderen Büchern, die ich von ihm bislang gelesen habe. Ich fand den Stil also überraschend gut, sehr ausschmückend und an der einen oder anderen Stelle aber auch ein wenig ausufernd. Etwas weniger hier und da hätte es auch getan. Die Geschichte selbst war sehr fesselnd und spannend, wenn sie auch erst einmal eine ganze Weile gebraucht hat um mich wirklich für sich einzunehmen, denn der Anfang zieht sich meiner Meinung nach dann doch etwas zu sehr hin, bis die Geschichte wirklich an Fahrt aufnimmt. Ein wenig enttäuscht war ich allerdings schon, dass die vielbesprochene "Titanic" eigentlich gar keine so große Rolle in der Geschichte spielte. Darauf hatte ich mich eigentlich gefreut, aber das Schiff hätte eigentlich auch jedes andere sein können, es war also austauschbar. Die Figuren fand ich teils sehr gut betont und facettenreich, z.B. Nikola, teils aber auch sehr stereotypisch und wenig überzeugend, so wie der Polizei-Captain. Immer gleiche Handlungen der Figuren (Zigarre rauchen etc.) brachten mir diese nicht unbedingt näher und machten sie für mich auch nicht zu authentisch handelnden Protagonisten. Innerhalb der Geschichte hat es aber gut mit ihnen geklappt, wenn sie mir auch nicht wirklich im Gedächtnis bleiben werden, aber für die Handlung war dies völlig ausreichend. Insgesamt war dieses Hohlbein-Buch für mich mal wieder ein gelungenes Abenteuer nach so vielen Jahren Abstinenz von Büchern dieses Autors. Es ging sehr ins technisch-fantastische Detail, was den einen oder anderen vielleicht abschrecken könnte, und leider kam mir die Titanic viel zu kurz, was ich sehr bedaure. Ansonsten hat man hier aber eine wirklich spannende und gut durchdachte Geschichte mit einem für Wolfgang Hohlbein typisch verwirrendem Ende.

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