Märchenmond

von Wolfgang Hohlbein und Heike Hohlbein
4,1 Sterne bei765 Bewertungen
Märchenmond
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Positiv (584):
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Klassiker!

Kritisch (41):
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Vor Jahren fand ich es super, jetzt beim wiederholten Lesen musste ich es abbrechen. Sehr zäh, schrecklicher Protagonist, geklaute Ideen.

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Inhaltsangabe zu "Märchenmond"

Seit Tagen liegt Kims Schwester bewusstlos im Krankenhaus. Die Ärzte sind ratlos. Da erscheint der Magier Themistokles bei Kim und offenbart ihm, wie er seiner Schwester helfen kann. Kim muss ins Land Märchenmond reisen, wo Boraas, der Herr des Schattenreichs, Rebekkas Seele gefangen hält. Auf seinem gefährlichen Weg gewinnt Kim viele Freunde und dennoch scheint der Sieg von Boraas' Schwarzen Rittern unabwendbar ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764170912
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:13.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2010 bei Baumhaus Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Vor Jahren fand ich es super, jetzt beim wiederholten Lesen musste ich es abbrechen. Sehr zäh, schrecklicher Protagonist, geklaute Ideen.
    Abgebrochen!

    Jetzt gegen Ende des Jahres leider schon das zweite Buch, welches ich abbrechen musste. Ich habe aber auch ein wenig das Gefühl, seitdem ich umfangreich – das erste Mal in meinem Leben – Bücher aussortiert habe, breche ich etwas leichter Bücher ab, da ich noch so viele gute Bücher habe, die auf meinem SuB warten und ich keine Lebenszeit mehr für Bücher, die mir nicht gefallen, verschwenden will.

    Aber hier ist der Fall auch etwas anders. Ich habe das Buch bereits zweimal in den 90ern gelesen und ich kann mich eindeutig erinnern, dass ich es super fand. Nun dachte ich, wird es Zeit, es mal wieder zu lesen, da der Inhalt sich doch nicht so richtig in meinem Gedächtnis verankert hat. Jedoch merkte ich relativ schnell, dass es momentan so gar nichts für mich ist. Ich musste schon zu Beginn ständig an „Die Brüder Löwenherz“ und auch „Mio, mein Mio“ denken, wobei mir dieses Buch hier als billiger Abklatsch vorkam. Das wurde im Verlauf des Buches immer schlimmer. Es kamen viele Motive von „Herr der Ringe“ und „Der König von Narnia“ vor und ich ärgerte mich immer mehr.

    Es war für mich ein sehr zähes Unterfangen (nach der Hälfte gab ich auf) und mit dem Protagonisten Kim kam ich gar nicht klar. Ein kleiner Junge, der plötzlich wie ein erfahrener Kämpfer agierte und seine Schwester, wegen der er in das Land Märchenmond kam, völlig vergaß. Schade, dass ich das alte Gefühl nicht wiederaufleben lassen konnte. Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut, da ich es in so guter Erinnerung hatte. Mal sehen, ob es irgendwann in meinem Leben doch noch eine Chance für das Buch gibt.

    Bewertung: 2 von 5 Punkten

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    srieglers avatar
    srieglervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toll geschrieben
    Ein toller Roman für Fantasy-Fans

    Ich habe den Roman in meiner Jugend gelesen. ich kann mich noch gut erinnern, dass ich Tagelang mein Zimmer nicht verlassen wollte, weil ich den Roman einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich fand die Geschichte und den Schreibstil einfach unglaublich mitreißend.

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Jugendlektüre mit wunderbaren Charakteren!
    Spannende Reise in wunderbares Reich


    Kims kleine Schwester Rebekka liegt nach einer Blinddarmoperation im Koma. Vom Zauberer Themistokles erfährt der 14-jährige Junge, dass er in das Reich Märchenmond reisen muss, um ihre Seele zu retten, die vom Zauberer Boraas, dem Herrn des Schattenreiches gefangen gehalten wird. 
    Prompt landet Kim in der Burg Mordok und wird von Boraas eingekerkert. Die waghalsige Flucht gelingt, aber Märchenmond schwebt in großer Gefahr. Denn Boraas hat sich mit dem Dunklen Lord verbündet und stellt eine riesige Armee auf, um das Reich zu erobern. 

    Märchenmond gewann im Jahr 1982 den Preis für Phantastik des Ueberreuter Verlags und begründete die Karriere des Autorenehepaares Wolfgang und Heike Hohlbein. Zahlreiche Bestseller folgten, darunter auch Fortsetzungen zum ersten Band.
    Der Roman ist für jüngere Leser gedacht und das merkt man natürlich auch. Die phantastische Welt von Märchenmond ist sehr anschaulich und liebevoll ausgearbeitet, nicht zu vergessen auf die moralischen Grundsätze, die immer wieder angesprochen werden. Muss Krieg wirklich sein? Für wen sollte in einem Konflikt Partei ergriffen werden? Ist Gewalt die einzige Lösung für Auseinandersetzungen? 
    Die Figuren sind zum Gernhaben: der gütige Zauberer Themistokles, der mutige Riese Gorg, der Bär Kelhim und der goldene Drache Rangarig begleiten Kim auf der Queste, die ihn persönlich reifen lassen wird.
    Ein wenig Kopfzerbrechen macht allerdings der logische Ablauf der Geschichte: Wie die kleine Rebekka überhaupt in das Schattenreich gelangte, wird nicht so richtig erklärt und auch der Übergang Kims von der realen in die Fantasiewelt scheint mir nicht ganz logisch – vor allem, wie ein 14-jähriger Junge plötzlich zum Piloten eines Raumschiffs mutiert und sich als ungelernter Reiter wochenlang alleine durch die Wildnis schlagen kann. Vielleicht hat hier die kindliche Fantasie keinen Erklärungsbedarf, als erwachsener Leser hatte ich aber Schwierigkeiten damit und vor allem auch ab und an das Gefühl, dass notwendige Informationen zur Geschichte fehlten.
    Die überbordende Fantasie und liebevolle Gestaltung der Welten – sei es nun Märchenmond oder das Schattenreich – entschädigen aber für solche Kleinigkeiten.

    Fazit: Spannende Jugendlektüre, die über die Jahre nicht an Reiz verloren hat.


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    Armillees avatar
    Armilleevor 3 Jahren
    Ein Jugendbuch

    Mich erinnerte die Geschichte etwas an "Alice im Wunderland". und die Geschehnisse konnten mich nicht fesseln.

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    Faidits avatar
    Faiditvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Zu viel scheinbar unvermeidlich notwendige Gewalt
    Nichts ist, wie es scheint...

    Schade! Wirklich schade! Denn die Ansätze, die als lehrreich gedachten Ideen, die hinter dieser Fantasy-Story stecken und sich im Beginn und am Ende des Buches zeigen, sind wirklich gut und lobenswert. Auch die schöne Schriftsprache ist entspannend und für junge Leser sehr zu empfehlen. Im Mittelteil des Buches lässt die Qualität zwar etwas nach, da die Sätze dann teilweise unausgewogen und abgehackt wirken, dennoch bleibt der sprachliche  Ausdruck des Autors durchaus vorbildlich Aber bei zu detaillierten Beschreibungen lassen die Konzentration schnell nach und man muss Textstellen zweimal lesen, um den Faden nicht zu verlieren. Da wird alles sehr langatmig. Außerdem waren manche Gegebenheiten und Handlungen unlogisch und wurden im Gegenzug überhaupt nicht dem Leser erklärt.  

    Psychologisch versteht der Autor meiner Meinung nach sehr wenig von den Gefühlen der Menschen oder kann sich nicht einfühlen und dies trotz vieler Worte in gewissen Szenen darum auch nicht beschreiben. So wird die Story fast gänzlich emotionslos. Jemand, der Angst hat, nimmt z. B. nicht mehr wahr, was genau alles in welcher Art und Weise auf dem Tisch liegt, selbst wenn er lange darauf starrt... Gerade solche ausführlichen Beschreibungen, die für die Handlung völlig unerheblich sind, haben mir die Lesefreude schnell genommen. So auch der angeführte Grund des jungen Helden, der Auslöser, weshalb er seine Reise in die Fantasy-Welt Märchenmonds antritt, nämlich um seine im Koma liegende kleine Schwester zu retten. Dies geht nach den ersten Anfangskapiteln völlig verloren und es wird über mehrere hundert Seiten hinweg darauf überhaupt keinen Bezug mehr genommen. Man verliert das Mitgefühl und Verständnis für den Protagonisten. Erst nach mehr als zweihundert Seiten wird endlich wird klar, dass das Nichterwähnen des eigentlichen Reisegrundes von Kim, die Befreiung seiner Schwester, als Grund des Vergessens, einer Amnesie des Helden gelten soll. Trotzdem wäre es für den Leser verständlicher, wenn dies immer mal wieder angedeutet würde z. B. indem der kleine Held darüber nachsinnt, warum er eigentlich für Märchenmond kämpft oder sich eine Amnesie auch irgendwie anders während dieser Zeit andeutet. So hat es den Anschein, dass der Autor selbst vergessen hat, was er zu Anfang schrieb und, weil er keine Lust hatte, die Story nochmals zu überarbeiten, einfach dies am Ende mit einer vorher sich in keiner Weise zeigenden Amnesie der Protagonisten begründet.

    Außerdem wechselt die Handlungsweise des jugendlichen Helden von altersgemäß über logische Denkweisen eines 40-Jährigen bis kindisch wie ein Kleinkind.

    Und warum muss die Welt immer durch Mord und Todschlag gerettet werden, selbst wenn man dies in ein paar Nebensätzen bedauert? Als das Buch trotz allem gerade anfängt, positiv auf die Charakterbildung des Lesers zu wirken, beginnen diese Kriegsszenen, in welcher der Held und Retter ein Krieger ist und nur durch Kampf dem Guten zum Sieg verhilft. Können denn, angesichts der vielen Gewalt verherrlichenden Bücher und Filme nicht wenigstens Fantasy-Bücher Gewalt durch z. B. Zauber bannen? Wo doch selbst im Buch gesagt wird: Alles ist möglich... Muss immer totgeschlagen werden? Denn zur Abschreckung dienen die Szenen auch nicht. Sie sind eher als einzig mögliche, wenn auch unbequeme Lösung beschrieben. Zitat: "Boraas (die Verkörperung des Bösen in der Story) hat vergessen, dass Gewalt sich letztlich immer gegen sich selbst richtet..." - Und was ist bitteschön mit der Gewalt, die auch die Guten in diesem Buch ausgeübt haben? Warum hat die keine Folgen?

    Und warum sind alle Helden männlich?

    Wenigstens in einem Fantasy-Buch sollte das scheinbar Unmögliche möglich sein.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine fantastische Reise mit Abenteuern im Land Märchenmond!
    Reise in die fantastische Welt des Landes Märchenmond

    "*Wolfgang und Heike Hohlbein*"  sind wohl mit die erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren. Mit dem Jugendbuch "*Märchenmond*" haben sie einen ihrer schönsten Romane geschrieben.

    Um die Seele seiner kranken Schwester zu retten, reist Kim in das Land Märchenmond. Ein gefährlicher Weg, auf dem er neue Freunde findet, die ihm beistehen. Dort angekommen, erwartet ihn maches Abenteuer, zuletzt die Begegnung mit dem Dunklen Lord.

    Dieses Buch habe ich vor Jahren verschlungen. Es ist eine spannende Reise in ein fantastisches Land mit vielen Abenteuern. Kim lernt Freunde kennen, aber auch böse Gestalten und mutig kämpft sich Kim bis zum bösen Herrn des Schattenreiches durch, der die Seele seiner Schwester gefangen hält.

    Der Erzählstil ist Jugendlichen angemessen und leicht und fesselnd zu lesen.
    Es gibt Pferde, einen Drachen, Bären, einen Weltenwächter und den Schwarzen Ritter. Dort wird gekämpft und geritten, so muss Fantasy sein!
    Es ist eine fabelhafte Reise mit Spannung und einen guten Ausgang.

    Ein spannendes Abenteuer in das fantastische Märchenmondland, zauberhafte Figuren und ein mutiger Protagonist wollen ein krankes Mädchen retten!

    Kommentare: 5
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    fantasyfan1s avatar
    fantasyfan1vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Um es kurz zu sagen: Ich finde dieses Buch einfach toll!
    Toll!

    Eine einfach tolle Geschichte, die die Hohlbeins hier mal wieder erzählen! Mittlerweile gibt es ja so viele Bücher von ihm und seiner Frau, dieses gehört definitiv zu den besten.


    Die Spannung und Neugier wird die gesammte Länge aufrechterhalten.

    Die Auflösung vieler Rätsel findet man erst ziemlich zum Schluss. Vor allem dadurch bleibt es bis zur letzten Seite spannend.

    Allen Fans des Autors (und auch dem Rest, die dieses Genre mögen) kann ich es empfehlen.


     

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    PhilPrachetts avatar
    PhilPrachettvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Vielleicht liegt es daran, dass ich mir das Hörbuch angehört und das Buch noch nicht selbst gelesen habe. Eigentlich mag ich Hohlbein!
    Schleppend

    Vorweg sollte ich sohl sagen, dass ich mir bisher nur das Hörbuch dieses Buches angehört habe!

    Die Geschichte an sich ist eine sehr schöne und ist auch in einer absolut fantastischen Welt angesiedelt!
    Für mich als Hohlbeinfan war dieses Buch jedoch eine herbe Enttäuschung!
    Ein Junge kommt in eine Fantasiewelt und hat natürlich gleich die Kraft und Geschicklichkeit um ein Schwert zu führen? Er weis wie man sich Rüstungen anlegt und kann reiten ohne es zuvor getan zu haben?


    Dazu kommen noch die ständigen unnützen Zeitsprünge, die mich wirklich genervt haben!


    Vielleicht werde ich meine Meinung ändern, wenn ich das Buch selbst gelesen habe. Aber bis jetzt zählt es für mich zu Hohlbeins schwächsten Werken!

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    SomeBodys avatar
    SomeBodyvor 6 Jahren
    Rezension zu "Märchenmond" von Wolfgang Hohlbein

    Autorenpaar Hohlbein entführt den Leser mit dem ersten Teil der Märchenmond"-Reihe in eine wunderbare Welt der Fantasie. Als Kinderbuch glänzt die Thematik natürlich in einer gewissen Leichtigkeit, Protagonisten wie auch Szenerie sind leb- und glaubhaft dargestellt und die Geschichte stellt in aller Konsequenz somit ein spannendes Fantasy-Abenteuer für kleine und große Kinder dar.

    Fazit: Wer fantastische Märchen mag, der kommt um dieses Werk nicht herum!

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    M
    Mondialevor 6 Jahren
    Rezension zu "Märchenmond" von Wolfgang Hohlbein

    Ich fand den Anfang zunächst etwas befremdlich, da ich mit high fantasy gerechnet hatte.
    Doch es entpuppte sich als guter Einstieg zu einer guten Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Dragonflys avatar

    Buchverlosung von 12 verschiedenen (gebrauchten) Büchern.


    Auf meinem Blog gibt es eine Buchverlosung, wo ich meine (gebrauchten) Bücher verlose, welche ich gerne an gute Hände abgeben möchte. 
    Insgesamt sind es 12 Bücher verschiedener Genre und auch "Märchenmond" von Wolfgang und Heike Hohlbein ist dabei. :)
    Unter anderem sind auch "Ugly" von Scott Westerfeld, "Stumme Schreie" von Karin Fossum und "Vampir die Jägerin" von Brigitte Melzer dabei. 

    Der erste Gewinner darf sich 3 Bücher aus meinen vorgelegten Buchstapel aussuchen. :)

    Wer mehr erfahren möchte oder aber Teilnehmen möchte, schaut am besten auf meinen Blog vorbei. :) 
    http://theshadowofdragonfly.blogspot.de/2014/06/gewinnspiel.html

    Autor: Jennifer Donnelly
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