Wolfgang Hohlbein Mörderhotel

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Inhaltsangabe zu „Mörderhotel“ von Wolfgang Hohlbein

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt.

Kommt leider zu wenig Spannung auf, da sich der Autor zu sehr auf die Details und Geschichten aus der Vergangenheit konzentriert.

— Jason_Philipp

Spannend von der ersten Seite an mit unerwartetem Ausgang

— Annette123

Zieht sich immer wieder ziemlich, die Zeitsprünge nerven

— Gabriele246

Viel zu langatmig für einen Thriller. Schade!

— kathaeiapopeia

Sehr langatmig Das Buch zieht sich sehr in die Länge. Das spannendste sind die letzten 20-30 Seiten.

— Julienne_90

basiert auf wahren Begebenheiten

— CorneliaP

Thriller

— alanrick

Habe das Buch nach wenigen Kapiteln aufgegeben, weil sich der Anfang hingezogen hat.

— kalanthia

Sehr, sehr langatmig und dennoch interessant!

— Landbiene

Nicht ganz geglückter Ausflug des Fantasy-Autors in das Thriller-Genre!

— Karin_Kehrer

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Ein origineller und spannungsgeladener Thriller, der mich mit einem unerwarteten Ende überraschte und schockierte.

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    LovelyBooks Spezial

    Marina_Nordbreze

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    • 1557
  • Arzt oder Hotelier? Oder doch jemand ganz anderes?

    Mörderhotel

    Annette123

    21. September 2017 um 15:32

    In Chicago steht ein Hotel was nur von außen den Anschein eines Hotels hat. Es gastieren dort wenige bis gar keine Gäste, aber die meisten Menschen die das Hotel besuchen verlassen es nicht mehr; zumindest nicht lebend.Aus diesem Grund fährt  Arlis mit dem Dedektiv Frank Geyer nach Chicago um das Verschwinden Ihrer Schwester Endres aufzuklären. Endres war mit Mudgett liiert und erwartete ein Kind von ihm. Seid dieser Nachricht sind jedoch beide Personen wie vom Erdboden verschwunden.Das Hotel, welches von Holms geführt wird dient auch Arlis und Geyer als Unterkunft und Startpunkt für Ihre Ermittlungen. Im Laufe der Zeit zeigt sich, dass Holms nicht der ist, für den Arlis ihn hält. Es kommen grausame Machenschaften ans Licht und zum Schluss müssen Arlis und Geyer sich ernsthaft fragen, ob Sie einer Täuschung aufgesessen sind oder was mit ihnen passiert ist.Das Buch ist, wie alle Bücher von  Hohlbein, sehr gut verständlich und spannend geschrieben. Ein Muss für jeden Hohlbein Fan.Denn Hohlbein ist Kult-und Kult verpflichtet.

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  • Mörderhotel

    Mörderhotel

    alanrick

    28. April 2017 um 19:11

    Sehr abwechslungsreicher Thriller

  • Interessante Grundstory

    Mörderhotel

    Becky_Schnecky

    27. January 2017 um 21:07

    Das Buch an sich war gar nicht schlecht. Die Story war ganz interessant.
    Leider fand ich, dass es an einigen Stellen ziemlich  zäh geschrieben wurde. Die Charaktere waren mir irgendwie alle nicht so richtig sympathisch. Ich weiß nicht. Vielleicht bin ich mit zu vielen Hoffnungen an das Buch rangegangen.
    Ich mag die Fantasybücher von Hohlbein eindeutig lieber.

  • Mörderhotel

    Mörderhotel

    Landbiene

    06. January 2017 um 09:12

    Eigene Inhaltsangabe: Arlis Christen ist auf der Suche nach ihrer Schwester Endres und engagiert dazu den Privatdetektiv Frank Geyer. Die Spur führt die beiden nach Chicago zu Dr. Henry Howard Holmes, dem besten Freund von Herman Webster Mudgett mit dem Endres zuletzt liiert war. Holmes ist Hotelier, doch irgendwie stimmt mit diesem Hotel etwas nicht. Geheime Türen, Räume und kaum Gäste... Schreibstil: Der Schreibstil von Wolfgang Hohlbein lässt sich angenehm und flüssig lesen. Hohlbein schreibt allerdings sehr detailverliebt und ausschmückend, sodass es schnell langatmig und auch ziemlich langweilig werden kann. Die wenigen Gewaltszenen in der Geschichte sind wirklich heftig und nicht für Zartbesaitete. Ich mag blutige und gut beschriebene Gewaltszenen, doch auch als Hardcore-Thriller Leserin wurde mir hier ein wenig flau im Magen. Sehr gut fand ich hingegen die Umgebungsbeschreibung die eine gute Atmosphäre erschaffen hat. Die Geschichte wird in 2 verschiedenen Handlungssträngen erzählt. Einmal aus der Vergangenheit von Hermann ab der Kindheit an und aus der Gegenwart von Geyer und Miss Christen die Endres und Herman suchen. Die Kapitel sind leider nicht nummeriert, sondern nur mit dem Ort und Jahr gekennzeichnet in denen der nächste Abschnitt spielt. Wenn man das Lesezeichen mal vergessen hat, muss man somit ziemlich "suchen". Ansonsten sind die Kapitel recht lang, womit "schnell mal ein Kapitel weiter" ausfällt. Allgemeine Meinung: Um es vorweg zu sagen: Ich habe für das Buch etwas über 1 Jahr gebraucht. Warum? Es fing wirklich spannend an, obwohl ich mir auf Grund des Klappentextes etwas ganz anderes vorgestellt habe. Nämlich das Hermann Mudgett dieses Hotel betreibt und nach und nach darin Leute umbringt. Ich war gespannt auf geheime Gänge, Räume, verschiedene Folter-, Mordmethoden usw. Auf der anderen Seite die Polizei die nach den verschwundenen Personen sucht und ihn irgendwann überführt. Besonders neugierig war ich wie die Ermittlungen 1893 liefen. Mörderhotel ist aber eher die Lebensgeschichte von Hermann Mudgett geschmückt mit der Geschichte das Arlis Christen nach ihrer Schwester Endres sucht im Zusammenspiel mit dem Privatdetektiv Geyer. Also etwas ganz anderes wie meine Erwartungen. Die Abschnitte aus der Vergangenheit von Hermann fand ich zudem wesentlich interessanter als die Geschichte in der Gegenwart. Irgendwie konnte ich zu keinem der Protagonisten eine Beziehung aufbauen. Streckenweise war die Geschichte dann so in die Länge gezogen, dass ich mich zum weiter lesen zwingen musste und es irgendwann doch immer wieder zur Seite gelegt habe. Das Buch wurde durch viele Details und unnötigen Handlungen in die Länge gezogen wie Kaugummi. Sicherlich hätte sich Hohlbein 200-300 Seiten sparen können um einen permanenten Spannungsbogen zu halten. Das Ende fand ich dann sehr schnell und irgendwie unpassend. Wenn man das Buch lesen möchte, sollte man definitiv nichts zuvor von Hermann Mudgett lesen, weil sonst der Überraschungseffekt genommen wird. Ich vergebe 3 wohlwollende Sterne.

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  • Mhhh...

    Mörderhotel

    stefanie_sky

    26. December 2016 um 18:24

    INHALT: Ein Roman nach einer wahren Geschichte. Herman Webster Mudgett war einer der wohl brutalsten und gleichermaßen unheimlichsten Serienmörder weltweit. Er ließ um 1890 herum ein riesiges Hotel in Chicago bauen. Da er verschiedene Unternehmer beschäftigte, besaß keiner einen exakten Grundriss des Hotels. Nur so konnte er seinen Plan viele verschiedene Geheimgänge und -Räume zu errichten bestens in die Tat umsetzen. Diese brauchte er für seine zahlreichen Folter- und Gaskammern. Auch Säurebäder soll es gegeben haben. Um sich einen exklusiven Lebensstil zu ermöglichen, erleichterte er seine Opfer um ihr Geld und verkaufte einzelne Teile der Leichen an Mediziner oder Universitäten. Mehr als 200 Morde soll er bereits verübt haben als die Polizei ihm auf die Schliche kam. MEINUNG: Ohne Frage, Wolfgang Hohlbein hat einen angenehmen Schreibstil. Somit findet man auch gut in diesen Roman rein. Allerdings wurde sehr viel in die Länge gezogen. Das Buch hat über 800 Seiten, hätte aber locker um die 300 Seiten gekürzt werden können. Da man sich kapitelweise manchmal einfach nur durch die Geschichte quält, verliert der Roman einiges an Spannung. Dabei hat der Roman durchaus seine Höhepunkte, die ich wirklich sehr gerne gelesen habe. Die Langatmigkeit vermieste mir den Lesespaß nur auf die Dauer. Als Pluspunkt sehe ich jedoch, dass die Atmosphäre der damaligen Zeit sehr gut rüber gebracht wird. Man kann sich sehr gut in das Damals hinein versetzen, in der vieles vom Umbruch bestimmt war, die Leute den Fortschritt feierten, während die Probleme der Elendsviertel übergangen wurden. Zudem gefiel es mir, dass die Kapitel keine chronologische Reihenfolge hatten und man zwischendurch in der Zeit umher gesprungen ist. Dies dürfte für andere allerdings vielleicht auch verwirrend sein. Das Mörderhotel existierte wirklich. Trotzdem wurde hier mit den historischen Fakten sehr freigiebig umgegangen. Einiges wurde abgeändert, anderes dazugedichtet. Dies ist auch nicht weiter störend, wie ich finde. Wer allerdings einen möglichst authentischen historischen Roman erwartet, sollte hier besser die Finger von weg lassen. Auch sollte man nicht allzu empfindlich sein, was blutige oder ekelige Szenen angeht. Hohlbein lässt bei den Beschreibungen der Gräueltaten kaum ein Detail aus und das kann und möchte bestimmt nicht jeder lesen. Die Charaktere waren thematisch bedingt nicht wirklich sympathisch, aber meiner Meinung nach gut und logisch ausgearbeitet. Leider gab es nur keinen richtigen Handlungsstrang oder einen Spannungsbogen. Alles wirkt eher wie eine Anreihung von Ereignissen: Erst passierte dies, dann das usw. Somit konnte mich das Buch nach der Hälfte nicht mehr wirklich begeistern und ich weiß auch nicht, ob ich es wirklich empfehlen kann. PRO & CONTRA: + Settings und Atmosphäre der damaligen Zeit werden bildhaft und authentisch widergegeben - sehr langatmig, hätte um einige Seiten kürzer sein können - kein richtiger Handlungsstrang DRAMARTUGIE: (Die Dramaturgie wird nur bedingt in die endgültige Wertung aufgenommen. Sie soll euch Lesern nur als Hilfe dienen damit ihr wisst, was ihr (nicht) zu erwarten habt. Fehlende Romance oder Action muss also nichts Schlechtes sein ;) ) Spannung: 2/5 Schattenfedern Action: 3/5 Schattenfedern Drama: 3/5 Schattenfedern Romance: 1/5 Schattenfedern Humor: 1/5 Schattenfedern Anspruch: 3/5 Schattenfedern WERTUNG: Cover/Gestaltung: 4/5 Schattenfedern Charaktere: 4/5 Schattenfedern Schreibstil: 4/5 Schattenfedern Handlung: 2/5 Schattenfedern Lesespaß: 2/5 Schattenfedern FAZIT: Ein Buch, das Geduld verlangt. Der über 800 Seiten schwere Wälzer bietet keinen richtigen Spannungsbogen, zeigt aber durchaus eine interessante Fallstudie um die Taten des Herman Webster Mudgett alias H.H. Holmes. Leider verliert sich Hohlbein hier zu sehr in Details, sodass es irgendwann einfach nur ermüdend ist. Wer den Inhalt jedoch interessant findet, sollte einen Blick in "American Horror Story: Hotel" werfen. Auch hier diente das Mörderhotel als Inspiration für die Handlung.

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    • 3
  • Gruseliges Hotel

    Mörderhotel

    Karin_Kehrer

    29. October 2016 um 23:09

    Die Weltausstellung lockt 1893 viele Besucher in die sich rasch entwickelnde Stadt Chicago. Dr. Henry Howard Holmes nutzt die Gunst der Stunde, um ein Hotel zu bauen, das allerdings einige Merkwürdigkeiten aufweist. Es hat einen ausgedehnten Kellerbereich, Geheimgänge und schalldichte Türen und so mancher, der es betritt, verlässt es nicht mehr.Arlis Christen engagiert den Privatdetektiv Frank Geyer, um ihre Schwester zu suchen, die spurlos verschwunden ist, ebenso wie deren Liebhaber Herman Webster Mudgett. Die Spur führt in Holmes‘ Hotel, in einen schier unglaublichen Albtraum …Herman Webster Mudgett alias Henry Howard Holmes war einer der berüchtigsten Serienmörder der USA, auch wenn er heute fast vergessen ist. Ihm wird nachgesagt, womöglich mehr als 200 Morde begangen zu haben. Auch das Hotel in Chicago existierte tatsächlich.Wolfgang Hohlbein hat diesen Fall in Mörderhotel aufgegriffen und eine eigene Version geschaffen. Wer die wahre Geschichte nicht kennt, ist allerdings bei der Lektüre besser dran. Wer nämlich über die Tatsachen Bescheid weiß, dürfte über weite Strecken verwirrt sein, denn der Autor geht mit den historischen Fakten eher großzügig um. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, einer historischen Figur Leben einzuhauchen und wahre Geschichten mit Details auszuschmücken, die vielleicht nicht den Tatsachen entsprechen. Aber gleich wesentliche Fakten zugunsten einer fragwürdigen Dramatik zu verändern, gefällt mir nicht. Ich spiele hier gleich auf das etwas holperige und an den Haaren herbeigezogene Ende an.Auch sonst weist die Geschichte für mich einige wesentliche Schwachpunkte auf.Zum einen habe ich wieder einmal festgestellt, dass Bestsellerautoren ungestraft schwafeln dürfen. Die Story hat teilweise unglaubliche Längen, ganze Kapitel wären verzichtbar, bringen die Handlung nicht weiter. Das Gleiche gilt auch für Dialoge und akribische Monologe über Befindlichkeiten. Einige Ungereimtheiten fielen mir auch auf. So wird z.B. Mudgett beim Kampf mit dem Hausmeister Kyle an Gesicht und Händen schlimm verätzt, später wird er aber als „gutaussehend“ beschrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass er nach solchen Verletzungen keine Narben davon trägt, scheint mir gering.Eine Leiche, der er (ausdrücklich erwähnt) die Augen schloss, starrt ihn nachher aus offenen Augen an etc.Hier hat wohl auch das Lektorat nicht gründlich genug gearbeitet.Positiv fand ich die Schilderung des Ambientes. Das Chicago Ende des 19. Jahrhunderts mit der Aufbruchsstimmung und dem Fortschritt einerseits und den Elendsvierteln andererseits wird sehr plastisch und anschaulich geschildert, ebenso die einzelnen Charaktere.Über die Schilderung der grässlichen Einzelheiten kann man geteilter Meinung sein. Auf jeden Fall sind einige Abschnitte nichts für einen schwachen Magen! Den Gedankengang, dass Mudgett eventuell identisch mit Jack the Ripper sein könnte, fand ich interessant. Zeitmäßig hätte das auf jeden Fall gepasst.

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  • Leserunde zu "Die Akte Zodiac 1" von Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 1

    Edel_Elements

    Mörderisch gute Unterhaltung mit der eBook-Thrillerreihe"Die Akte Zodiac" von Linus Geschke Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und dem Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat. Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … „Eine atemraubende Hetzjagd zwischen Fakten und Fiktion – der Thriller des Jahres!“ Der 1970 geborene Kölner Autor Linus Geschke hatte schon immer ein Faible für ungeklärte Kriminalfälle: Bereits seine Abschlussarbeit beim Journalistikstudium hatte die sogenannte „Dritte Generation“ der RAF (Rote Armee Fraktion) zum Thema, deren Taten bis heute viele offene Fragen zurückgelassen haben. Der reale Zodiac ist für Linus Geschke der vielleicht faszinierendste Serienkiller aller Zeiten: Seitdem er 2007 im Kino den David Fincher-Film „Zodiac – Die Spur des Killers“ (hervorragend besetzt mit Jake Gyllenhaal und Robert Downey Jr.) gesehen hat, lässt ihn der Mörder nicht mehr los. Seine Taten, die damit einhergehende Symbolik und die Mitteilungen an Polizei und Presse sind laut Geschke „eine fast schon perfekte Vorlage für einen Thriller, der Fakten mit Fiktion verbindet“ Jetzt seid ihr gefragt: Wir suchen für unsere Leserunde begeisterte Mitstreiter. Wer verbirgt sich hinter dem deutschen Copycat-Killer? Kann sich das gespaltene Ermittlerteam um Eva Lendt und dem arroganten Fallanalytiker zusammenreißen, um ihre schwierigste berufliche Herausforderung zu meistern? Debattiert über den Original-Fall des Zodiac-Killers, stellt unserem Autor Linus Geschke in der Leserunde Fragen und besucht unsere Website mit ganz viel Hintergrundmaterial, interaktiven Tatort-Karten und den FBI-Akten des historischen Falls unter www.die-akte-zodiac.de! Für unsere Leserunde verlosen wir 15 Mal alle vier Folgen von "Die Akte Zodiac" als eBooks unter euch Thrillerfans und freuen uns schon sehr auf euch! Sagt uns einfach bis zum 09.10.2016, wieso ihr "Die Akte Zodiac" unbedingt lesen wollt, und gehört mit etwas Glück zu den 15 Gewinnern. Natürlich freuen wir uns auch über Leser, die sich mit ihren eigenen Exemplaren von "Die Akte Zodiac" unserer Leserunde anschließen wollen ... Wir benachrichtigen die glücklichen Gewinner am Montag, dem 10.10.2016  und starten unsere Leserunde, nachdem ihr den ersten Band angelesen habt und die Diskussion im ersten Teil eröffnet .

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    • 447
  • Hohlbein mal anders

    Mörderhotel

    Ambermoon

    Über 200 Menschenleben gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett ist einer der außergewöhnlichsten Mörder der Geschichte! Mudgett hat nicht nur ein besonderes Geschick für das Töten, sondern auch einen ausgeprägten Geschäftssinn. Er erleichtert seine Opfer um ihr Geld und verkauft ihre Skelette als Ausstellungsstücke an Universitäten. Niemand weiß von dem finsteren Treiben - bis 1993 die neunzehnte Weltausstellung ihre Tore öffnet. Millionen Besucher strömen in die Stadt und suchen ein Hotel. Herman Webster Mudgett besitzt ein solches. Es ist eines der erstaunlichsten Häuser am Platz: es hat Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer. Viele Menschen gingen in dieses Hotel. Nur wenige verließen es wieder. Zumindest lebend... Unter den Millionen Besuchern, die in die Stadt strömen, befinden sich Arlis Christen und der Privatdetektiv Frank Geyer. Sie sind auf der Suche nach Arlis' verschollener Schwester. Sie war zuletzt mit einem gewissen Mr. Mudgett liiert und hat in dessen Hotel, geleitet von Henry Howard Holmes, gewohnt. Arlis und Geyer quartieren sich in dem Mörderhotel ein. Als sie unangenehme Fragen stellen, geraten sie schon bald in tödliche Gefahr.. (Klappentext) ------------------------------------------------------------ Die bildhafte und detailreiche Umgebungsbeschreibung katapultiert den Leser in das Amerika des späten 19. Jahrhunderts, indem die Industrie ihren Aufschwung erlebt und die Elektrizität Einzug hält. Man kann die schmutzigen Straßen Chicagos förmlich riechen, das geschäftige Treiben hören und die drückende Hitze spüren. Genau diese Detailverliebtheit, welche es schafft den Leser in eine andere Welt zu versetzen, liebe ich. Doch genau aus diesem Grund ist dieser Thriller nichts für schwache Nerven. Denn so genau wie der Autor das Setting beschreibt, beschreibt er auch die brutalen und schockierenden Morde. Es wird getötet, gemetzelt, Knochen gebrochen und Blut vergossen und das auf grausamste Art und Weise. Aufgrund des flüssigen und fesselnden Schreibstils kann man dieses Buch jedoch nicht und nicht aus der Hand legen - höchstens um geschockt und atemlos Luft zu holen. Und das Wissen darum, dass es sich hier teilweise um einen Tatsachenbericht handelt, macht diesen Thriller nochmals um einen Tick furchteinflößender und erschreckender. Wolfgang Hohlbein versteht es hier geschickt Fiktion und Tatsache verschmelzen zu lassen. Leider kommt es auch hin und wieder zu einem Spannungsabfall mit kleinen Längen - und das an eher ungünstigen Stellen. Fazit: Ehrlich gesagt hätte ich Wolfgang Hohlbein niemals so einen Thriller zugetraut, da er ja eher Autor für Fantasyromane ist. Daher hatte ich auch keine allzu großen Erwartungen, da mich ja auch so mancher Fantasyroman von ihm nicht fesseln konnte. Umso überraschender war es dann für mich, als sich mir ein überaus fesselnder und brutaler Thriller eröffnete, den ich fast in einem Rutsch gelesen habe. Einen Stern Abzug für die Spannungsabfälle inkl. Längen. Trotzdem absolute Leseempfehlung meinerseits.

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    • 6
  • Thriller nach teilweise wahren Begebenheiten (nichts für schwache Nerven !!!!)

    Mörderhotel

    claudi-1963

    Herman Webster Mudgett der als Kind schon sehr viel Leid miterleben musste, bekommt durch einen Überfall von zwei Jungs sehr wahrscheinlich einen psychischen Knacks weg. Den einige Jahre später tötet er die beiden grausam nach dem er sie zuvor zu seinen Freunden und Handlangern gemacht hatte. Er studiert dann Medizin wo er auch seinen einzigen Freund Henry Holmes kennenlernt. Damit sie ihr Studium finanzieren können besorgen sie Leichen für die Universität und für Kyle einen Mann der ebenfalls Leichen behandelt.Er stellt sie dann an und sie verdienen bei ihm mehr schlecht als recht für ihr Studium. Einige Jahre später betreiben sie dann ein Hotel wo dann auch die Gäste auf sehr mysteriöse Weise verschwinden. In dieser Zeit kommt dann auch Arlis Christen und Mr. Geyer ein Detektiv nach Chicago, beide sind sie gemeinsam auf der Suche nach Endres die Schwester von Arlis. Da sie seit einiger Zeit keinen Nachricht mehr von ihr bekommen hat macht sie sich auf die Suche nach ihr. Wie sich herausstellt war Endres mit Mudgett verheiratet und erwartete ein Kind von ihm. Doch Arlis muss erkennen das vieles was sie in Chicago antrifft und erfährt, sie überhaupt nicht über ihre Schwester wußte (sei es die heruntergekommene Wohnung,das sie schwanger war usw.) Und so macht sie sich weiter auf die Suche nach Endres. Aber wird sie sie finden? Und was ist mit Endres, lebt sie noch oder wurde sie ebenfalls ermordet? Meine Meinung: Es war mein erster Roman von Wolfgang Hohlbein und ich muss sagen der Autor weiß wie man den Leser unterhalten muss. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch leider in einigen Passagen vor allem wo es um Arlis ging kam dann doch ab und an die Langeweile auf. Ich finde manches wurde viel zu sehr in die Länge gezogen und einige Seiten weniger hätten dem Buch sicher auch gut getan. Hauptsächlich spielt das Buch in Chicago 1893 als die Weltausstellung und die Stadt wohl noch sehr dreckig und heruntergekommen war. Aber natürlich wird auch die Kindheit,Jugend und Studium von Mudgett miteinbezogen, so das man besser nachvollziehen kann warum dieser Mann zum Mörder wurde. Das Buch entstand nach wahren Begebenheiten was natürlich die Taten die in diesem Buch teilweise sehr erschreckend beschrieben werden noch unfassbarer machen. Man vermutet das er über 200 Menschen im Laufe seines Lebens auf dem Gewissen hatte. Was jedoch der Autor an dem Buch noch dazu gestaltet hat,wird dem Leser nicht ersichtlich. Das ist auch egal den es ist ja trotz allem ein Roman mit einem realen Hintergrund, mehr nicht. Wer etwas schwache Nerven hat der sollte dann vielleicht doch Abstand von diesem Buch nehmen. Den manche Szenen sind dann doch schon sehr brutal und ekelig vom Autor beschrieben, was jedoch auch wiederum das ganze spannend macht. Der Nervenkitzel ist auf alle Fälle sehr wohl in diesem Buch vorhanden. Wer also sich nicht davor scheut einen etwas sehr detaillierten Thriller über 800 Seiten, mit einiges an Brutalität anzutun der ist sicher bei diesem richtig. (Ich rate nur jedem um die Pointe nicht vorweg zu nehmen sich nicht die Seiten von Herman W. Mudgett anzuschauen) Wegen der unnötigen Länge und dem das ich einiges dann doch langweilig fand bekommt der Roman von mir 3 von 5 Sternen.

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    • 10
  • Solider Thriller ...

    Mörderhotel

    Monika_Grasl

    Den letzten Thriller den ich von Wolfgang Hohlbein gelesen habe wies noch einige Schwächen auf. Dies ist bei diesem Werk "Mörderhotel" schon nicht mehr der Fall. Die Handlung ist sehr gut durchstrukturiert. Bereits auf den ersten Seiten wird man in die Handlung hineingezogen. Die Figuren lassen dabei keine Langeweile aufkommen. Dennoch schleichen sich hier und da einige Längen ein auf die man leicht hätte verzichten können.   Fazit: Ein gut verfasster Thriller, der einen in den Bann zieht und man bis zur letzten Seite das Buch nicht aus der Hand legen kann.

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    • 3
  • Für einen Thriller deutlich zu wenig Spannung!

    Mörderhotel

    Aurora

    10. February 2016 um 13:09

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da die Thematik schon mal sehr vielversprechend klang, genauso wie die Inhaltsbeschreibung - noch dazu, wo es sich um eine wahre Begebenheit aus der Vergangenheit handelte. Dafür, dass es sich bei diesem Buch um einen Thriller handeln soll, hüllt sich die Spannung leider sehr in Grenzen. Es wird generell aus der Gegenwart, aber auch aus der Vergangenheit von Herman Webster Mudgett erzählt, sodass wir quasi miterleben, wie er zu dem wurde, der er letztendlich war. Ansich ist auch das nicht verkehrt, im Gegenteil auch sehr interessant. Allerdings wird alles irgendwie sehr trocken dargestellt. Der Schreibstil an sich ist durchaus gut, aber ich habe mich dann doch mehr oder weniger durch das Buch gequält und alles in allem 29 Tage gebraucht, um es auszulesen, weil ich immer nur ein paar Seiten pro Tag lesen konnte, ohne mich zu langeweilen. Man hätte sicherlich viel mehr aus der Handlung machen können. Zumal auf dem Klappentext erwähnt wird, dass viele das Hotel betraten, aber nur wenige wieder lebendig verließen. Jedoch ist das Hotel im Buch grundsätzlich leer. Es gibt einen Zeitpunkt, wo zwei Zimmer vermietet wurden, das war alles. Wenn man von der Arlis absieht, die die ganze Zeit über in dem Hotel wohnt, aber nur, um mit Hilfe eines Privatdetektivs herauszufinden, wo ihre Schwester abgeblieben ist, die auf einmal spurlos verschwand und zuvor für Mudgett gearbeitet hat bzw. mit diesem zusammen war. Auch kommt Mugdett in der Gegenwart viel zu kurz, genauso auch die verborgenen Räume etc. In der Gegenwart wird viel mehr über den besten Freund von Mudgett, Henry Howard Holmes, der das Hotel leitet, erzählt als von Mudgett selbst, der zusammen mit Endres - der verschwundenen Schwester - ebenfalls untergetaucht zu sein scheint, sich aber doch irgendwie im Hotel aufhält, wie wir als Leser erfahren. Kleiner Tipp von mir: Wer das Buch lesen möchte, sollte vor und während des Lesens auf gar keinen Fall, unter keinen Umständen nach Herman Webster Mudgett googlen, denn dann werdet ihr 100%ig gespoilert!

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  • Wolfgang Hohlbein - Mörderhotel

    Mörderhotel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2016 um 14:54

    Kurzbeschreibung:  230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt... *Quelle* Zum Autor:  Wolfgang Hohlbein ist der erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit einer Gesamtauflage von über 40 Millionen Büchern weltweit. Meinung:  Herman Webster Mudgett wächst in einem beschaulichen Dorf in den USA auf. Schon als Kind von 5 Jahren macht er Bekanntschaft mit der Brutalität durch 2 ältere Jungen, die es auf ihn abgesehen haben. Doch als er älter wird, wendet sich das Blatt: Auf grausame Weise rächt er sich an Matthew und Frank, die eigentlich eine Art Freunde für ihn geworden sind. Und somit wird der zukünftige Serienmörder geboren. Später widmet sich Mudgett einem Medizinstudium, bei dem er sich mit Henry Howard Holmes anfreundet. Die beiden werden dann Handlanger des Hausmeisters Mr. Kyle, für den sie Leichen von den Friedhöfen stehlen, mit denen sie sich ihr Studium finanzieren. Nach dem geglückten Studium betreiben Mudgett und Holmes ein Hotel in Chicago und zu dieser Zeit treffen dort Arlis Christen, die ihre verschwundene Schwester Endres sucht, und Frank Geyer, ein von Arlis beauftragter Privatdetektiv, ein. Schnell stellt sich heraus, dass Endres eine Beziehung mit Mudgett hatte und schwanger von ihm war. Doch wo hält sie sich auf? Dieser Frage gehen Arlis und Frank nach und begeben sich damit in ungeahnte Gefahr. Mit Mörderhotel widmet sich der renommierte Autor Wolfgang Hohlbein dieses Mal einer historisch belegten Person: Herman Webster Mudgett gilt als einer der grausamsten Serienmörder in der Geschichte der USA mit einer geschätzten Opferzahl von ungefähr 200 Menschen. Wolfgang Hohlbein erzählt hier die Geschichte dieses Mannes, von seiner Kindheit in der Kleinstadt Gilmanton, wo er als 5-jähriger das erste Mal mit Brutalität, Gewalt und Schmerz konfrontiert wird und beginnt, selbst daran Gefallen zu finden, andere zu quälen. Neben dieser Hauptfigur spielen noch einige andere Personen wichtige Rollen, wie z.B. Henry Howard Holmes (Mudgetts Freund aus Universitätszeiten, der das von Mudgett gekaufte Hotel leitet), die junge Arlis Christen (die ihre verschwundene Schwester Endres sucht, von der sie schon lange kein Lebenszeichen mehr empfangen hat), der gewiefte Privatdetektiv Frank Geyer (der akribisch Mudgetts und auch Holmes' Leben durchleuchtet) und William Peizel (ein Helfershelfer von Mudgett und Holmes). Die Handlung selbst gestaltet sich in vieler Hinsicht als brutal und gewalttätig, denn die Morde, die verübt werden, werden in aller Drastigkeit geschildert. Für zartbesaitete Leser dürfte dieser Roman nicht geeignet sein. Da es sich hierbei auch um historisch belegte Fakten handelt, verstört diese Brutalität umso mehr. Allerdings kommt das Buch leider nicht um etliche Längen herum, die sich beim Lesen der 847 Seiten einstellen. Hier hätte meines Erachtens einiges gekürzt werden können, da manche Szenen einfach zu langatmig geschildert werden, ohne wirklich zum Punkt zu kommen und somit auch etwas langweilen. Trotzdem möchte ich eine Leseempfehlung für diejenigen aussprechen, die sich für das Thema Serienmörder und auch ein wenig Zeitgeschichte im späten 19. Jahrhundert interessieren, denn Wolfgang Hohlbein hat sich mit seiner Recherche sehr große Mühe gegeben und fängt mit seinem Schreibstil diese Zeit der sich gerade entwickelnden Industrialisierung und das Leben zu dieser Zeit perfekt ein. Wer sich allerdings das Lesevergnügen nicht schmälern möchte, sollte sich vor der Lektüre nicht allzu groß über die Hauptfigur informieren, da sonst zu viel Vorwissen herrschen könnte (auch wenn einiges Fiktives mit in die Handlung einfließt), das eventuell den Spaß und das Interesse an der Geschichte nimmt. Fazit:  Mörderhotel befasst sich mit der historisch belegten Person Henry Webster Mudgett, einem amerikanischen Serienmörder im späten 19. Jahrhundert, und ist ein Mix aus historischem Roman und Thriller, in dem drastische, detaillierte Schilderungen von Morden nicht zu kurz kommen. Leider kommen auch unnötige Längen auf, die man etwas hätte kürzen können.

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  • "Wolfgang Hohlbein´s Interpretation des ersten und blutigsten Serienmörder der USA ……"

    Mörderhotel

    leseratte69

    19. January 2016 um 18:31

    Gastrezension von Karl Klappentext 230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ... Der Autor Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit einer Gesamtauflage von 40 Millionen Büchern. Der Durchbruch gelang dem von der Presse als "King of Fantasy" gefeierten Autor 1982 mit MÄRCHENMOND, das seinen Siegeszug in zahlreichen Ausgaben von den USA bis in den Fernen Osten bis heute ungebrochen fortsetzt. 1993 stand sein phantastischer Thriller DRUIDENTOR für ein volles Jahr auf der Spiegel Bestsellerliste, gefolgt von vielen anderen Titeln wie ANUBIS (2005) und dem mit dem RPC Fantasy Award 2012 ausgezeichneten Bestseller THOR. mehr lesen>>> Meine Meinung Story Der Hotelier Henry Howard Holmes leitet ein Hotel in Chicago zur Zeit der Weltausstellung 1893. Doch in seinem Hotel verschwinden immer wieder Menschen auf unerklärliche weise. So auch Endres Christen. Doch ihre Schwester Arlis will das nicht hinnehmen und macht sich in Begleitung des Versicherungsdetektivs, Frank Geyer, auf um nach ihrer Schwester zu suchen. Während der Ermittlungen stoßen die beiden auf immer größer Ungereimtheiten und geraten plötzlich selber in Gefahr. Schreibstil Hohlbein schreibt in einem leicht verständlichen Stiel, an dem man seine enorme schriftstellerische Erfahrung erkennt. Die Geschichte spielt in unterschiedlichen Zeiten und Orten und wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Charaktere Die einzelnen Charakteren werden gut beschrieben, alle wirkten authentisch. Mein Fazit Das Thema ist nicht neu und wurde neben zahlreichen Filmen auch schon in Romanen verfasst u.a Der Teufel von Chicago. Herman Webster Mudgett hat wirklich gelebt 1860-1893 (hingerichtet).Über 20 Morde hat er gestanden, bis zu 200 sollen es aber gewesen sein. Viele Opfer hat er in seinem Hotel umgebracht. Er hat dieses mit Geheimgängen ,Folterkammer, und Verbrennungsöfen ausgestattet. 1895 brannte es ab. Hohlbein hat die Geschichte nicht neu erfunden aber eine lesenswerte Geschichte geschrieben die an einigen Stellen etwas zu lang geworden ist . Holbein fängt die Zeit zum Ausgang des 19.Jahrhundert sehr gut ein, man kann sich sehr leicht in die Zeit der beginnenden Industrialisierung hinein versetzten. Interessant fand ich die Idee das Mudgett der Londoner Serienkiller Jack the Ripper sein soll, was Zeitlich durchaus passen könnte. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen

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  • "Wolfgang Hohlbein´s Interpretation des ersten und blutigsten Serienmörder der USA ……"

    Mörderhotel

    buchbaron69

    19. January 2016 um 17:51

    Klappentext 230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ... Der Autor Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit einer Gesamtauflage von 40 Millionen Büchern. Der Durchbruch gelang dem von der Presse als "King of Fantasy" gefeierten Autor 1982 mit MÄRCHENMOND, das seinen Siegeszug in zahlreichen Ausgaben von den USA bis in den Fernen Osten bis heute ungebrochen fortsetzt. 1993 stand sein phantastischer Thriller DRUIDENTOR für ein volles Jahr auf der Spiegel Bestsellerliste, gefolgt von vielen anderen Titeln wie ANUBIS (2005) und dem mit dem RPC Fantasy Award 2012 ausgezeichneten Bestseller THOR. mehr lesen>>> Meine Meinung Story Der Hotelier Henry Howard Holmes leitet ein Hotel in Chicago zur Zeit der Weltausstellung 1893. Doch in seinem Hotel verschwinden immer wieder Menschen auf unerklärliche weise. So auch Endres Christen. Doch ihre Schwester Arlis will das nicht hinnehmen und macht sich in Begleitung des Versicherungsdetektivs, Frank Geyer, auf um nach ihrer Schwester zu suchen. Während der Ermittlungen stoßen die beiden auf immer größer Ungereimtheiten und geraten plötzlich selber in Gefahr. Schreibstil Hohlbein schreibt in einem leicht verständlichen Stiel, an dem man seine enorme schriftstellerische Erfahrung erkennt. Die Geschichte spielt in unterschiedlichen Zeiten und Orten und wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Charaktere Die einzelnen Charakteren werden gut beschrieben, alle wirkten authentisch. Mein Fazit Das Thema ist nicht neu und wurde neben zahlreichen Filmen auch schon in Romanen verfasst u.a Der Teufel von Chicago. Herman Webster Mudgett hat wirklich gelebt 1860-1893 (hingerichtet).Über 20 Morde hat er gestanden, bis zu 200 sollen es aber gewesen sein. Viele Opfer hat er in seinem Hotel umgebracht. Er hat dieses mit Geheimgängen ,Folterkammer, und Verbrennungsöfen ausgestattet. 1895 brannte es ab. Hohlbein hat die Geschichte nicht neu erfunden aber eine lesenswerte Geschichte geschrieben die an einigen Stellen etwas zu lang geworden ist . Holbein fängt die Zeit zum Ausgang des 19.Jahrhundert sehr gut ein, man kann sich sehr leicht in die Zeit der beginnenden Industrialisierung hinein versetzten. Interessant fand ich die Idee das Mudgett der Londoner Serienkiller Jack the Ripper sein soll, was Zeitlich durchaus passen könnte. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen Tags Serienmörder – Chicago – Mudgett – Serienmörder – jack the Ripper – Hotel – 19.Jahrhundert – Hohlbein – Folterkammer – Bestie – Teufel - Danke an den Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar

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