Wolfgang Hohlbein Mission Mars: Die Ankunft

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Inhaltsangabe zu „Mission Mars: Die Ankunft“ von Wolfgang Hohlbein

Sie kamen als Forscher. Sie überwanden den Raum - gut 56 Milllionen Kilometer in zwölf Monaten Flugzeit. Sie schwenkten in einen Orbit um den roten Planeten, getrieben von Neugierde und ausgestattet mit den neuesten Erkenntnissen und Erfindungen menschlichen Geistes. Und mit der Mission, sich den Planeten untertan zu machen. Doch der Mars wehrte sich gegen die grenzenlose Arroganz der Invasoren. Mit einem Phänomen, mit dem sie nicht gerechnet und dem sie nichts entgegenzusetzen hatten. Sie kamen als Forscher. Doch nun sind sie Todgeweihte ...

Spannend, manchmal nicht ganz realistisch, aber immer gute Unterhaltung

— RapsUndRuebe

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  • Rezension zu "Mission Mars: Die Ankunft" von Wolfgang Hohlbein

    Mission Mars: Die Ankunft

    Sonnenwind

    16. December 2012 um 09:45

    Ein Raumschiff mit einer kleinen Zahl von Wissenschaftlern soll auf dem Mars das Terraforming als Voraussetzung für eine spätere Kolonisation einleiten und anschließend zur Erde zurückkehren. Doch dann wird der Start mit vielen Anstrengungen um zehn Jahre vorverlegt, was den Leser in Anbetracht der späteren Entwicklung auf einige interessante Gedanken bringt. Die "Bradbury" landet entgegen aller Planungen auf dem Planeten - genaugenommen eine Bruchlandung. Die Besatzung schafft es, die vorausgeschickten Transportmodule auf den Boden zu bringen und eine funktionierende Siedlung zu errichten. Die Entwicklung der Kolonie wird sehr anregend geschildert, und auch ein Laie kann die Entwicklung gut nachvollziehen. "Mission Mars" ist eigentlich ein Sammelband von (Heft-?)Romanen. Dadurch ergeben sich zwangsläufig am Anfang jedes neuen Hefts gewisse Redundanzen. Es wäre schön gewesen, wenn man das für die Buchauflage gestrichen hätte. Ansonsten bietet das Buch eine anregende Geschichte mit vielen interessanten Ideen. Der Sprachstil ist nicht so ganz top-level - immer wieder "da" statt "weil" oder reflexive "dieser" u.ä. -, aber bis zu einem gewissen Grad kann man darüber weglesen. Die Handlung ist interessant und spannend und nimmt den Leser gefangen. Allerdings hatte ich die ganze Zeit den Eindruck, der hier wiedergegebene Stand des Wissens ist schon ein paar Jahrzehnte alt - wofür auch die Tatsache spricht, daß diese erste Marsmission auf das Jahr 2009 gelegt wird, was mit der vorhandenen Technik nicht zusammenpaßt. Alles in allem ein netter SF-Roman, besonders für Einsteiger geeignet, nicht zu anspruchsvoll und gut zu lesen!

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