Wolfgang J. Koschnick

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Europa 93

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Erschienen am 01.01.1993
Standard-Lexikon für Marketing

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Erschienen am 01.01.1997
Standard-Lexikon für Marketing

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Erschienen am 01.01.1997

Neue Rezensionen zu Wolfgang J. Koschnick

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D

Also ich fand es irgendwie etwas dünn geschrieben. Ich glaube mal das es zu diesem Thema doch reichlich besseres gibt. Die drei Sterne deshalb, weil wir tatsächlich nicht in einer richtigen Demokratie leben und man im Moment ja mehr als deutlich erkennt.

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K

Rezension zu "Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr" von Wolfgang J. Koschnick

Abschied von einer Illusion (Buchuntertitel).
kvelvor 3 Jahren

Inhalt:

Leidenschaftlich zeigt der Autor das politische Geschehen im und um das Parlament. Er berichtet über die Vorgänge innerhalb von Parteien und Fraktionen. Und er legt somit dar, dass die Grundidee der Demokratie zwar einen guten Ansatz beinhalte, aber die heutige Repräsentative Demokratie nichts Gutes für ihre Bürger bringt.


Kapitel / Themen des Buches (nur eine Auswahl, nicht vollständig):
- Berufspolitiker: die Totengräber der Demokratie
- Das große Gewusel: hektische Betriebsamkeit als Politikersatz
- Parlamentarier im Würgegriff des Fraktionszwangs
- Im Sumpf der Subventionen


Meine Meinung:

Mein erster Eindruck war: Oh, da hat sich aber jemand (= der Autor) den Frust von der Seele geschrieben.


Ein großer Kritikpunkt war aus meiner Sicht, dass der Autor viele Argumente sehr oft wiederholte und die Zusammenhänge immer wieder in andere Worte kleidete. Wenn man die einzelnen Kapitel als separate Abhandlungen lesen würde, dann wäre dies natürlich in Ordnung, aber beim Nacheinanderlesen als Buch hatte ich so manches Mal das Gefühl, dass der Autor mich (= den Leser) für dumm halten würde, weil er meine, die Themen wieder und wieder durchkauen zu müssen.


Die Sprache des Autors ist leider eher eine Schimpftriade und nicht eine neutrale Argumentation wie ich es eigentlich von einem politischen Sachbuch erwartet hätte.


Und es fehlte mir auch ein Ausblick oder Lösungsvorschläge, die zumindest für weiterführende Diskussionen geeignet wären. Er zeigte zwar die Schwächen der Repräsentativen Demokratie auf und ging am Ende des Buches auf die Direkte Demokratie ein, in der die Bürger bei Sachentscheidungen auf allen Regierungsebenen einbezogen werden, und er ging auf das System der Schweiz ein. Aber diese Schlussworte fand ich etwas unzureichend.


Fazit:
Das Thema des Buches ist lesenswert und nimmt dem Leser den naiven Blick auf das Politikgeschehen.
(Und aus diesem Grund habe ich mich dann letztendlich doch dazu entschlossen noch 3 Sterne zu vergeben.)


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