Wolfgang J. Koschnick Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr

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Inhaltsangabe zu „Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr“ von Wolfgang J. Koschnick

„Die Demokratie ist die Hure der freien Welt, bereit sich nach Wunsch an- und auszuziehen, bereit, die verschiedensten Geschmäcker zufriedenzustellen.“ – Arundhati Roy, indische Schriftstellerin und politische Aktivistin Wolfgang Koschnick macht in seinem neuen Buch eindrücklich klar: Das politische System in allen etablierten Demokratien von den USA über Europa bis hin nach Japan ist „gekippt“ – und mit ihm die Stimmung der Menschen. Ein über Jahrzehnte schleichender Prozess des Verfalls einst lebendiger Demokratien hat dazu geführt, dass sich eine profitorientierte, parteiübergreifende Herrschaft von Berufspolitikern über den Menschen verfestigt hat, die ihre Macht mit Hilfe der etablierten Parteien gewinnen und erhalten. Die entwickelten Demokratien sind eine gigantische Fehlkonstruktionen, die Krisen und Katastrophen am laufenden Band erzeugen und nicht in der Lage sind, selbst einfache Probleme pragmatisch und nachhaltig zu lösen. Im Gegenteil: ihre „Lösungen“ richten sich in stets wachsendem Maße gegen die eigene Bevölkerung. Immer deutlicher wird, dass sich die Demokratien der Gegenwart in einer Systemkrise befinden und ihnen der Untergang droht, wenn sie sich nicht grundlegend verändern. Höchste Zeit für einen Umbruch: Nur wenn wir radikal umdenken und erkennen, dass eine funktionierende Demokratie schon lange zur reinen Illusion geworden ist, können wir unsere demokratischen Freiheiten zurückerobern.

hmm... geht so!

— Davinci
Davinci

Abschied von einer Illusion (Buchuntertitel).

— kvel
kvel

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  • Leserunde zu "Nach der Empörung" von Klaus Werner-Lobo

    Nach der Empörung
    clows

    clows

    Wie wir erfolgreich die Welt verändern Demonstrationen und Proteste auf der einen, Resignation und Politikverdrossenheit auf der anderen Seite. Gemeinsam ist vielen Bürgern das Gefühl, dass Politiker und Parteien nicht mehr halten, was man sich in einer Demokratie von ihnen erwartet. Was aber hilft wirklich, wenn wir uns über Stillstand, Korruption und Unmenschlichkeit ärgern? Klaus Werner-Lobo, der die Politik aus verschiedenen Perspektiven kennt – als Aktivist, als Autor und als Politiker –, macht Mut auf Engagement in unserer Gesellschaft. Anhand konkreter Erfolgsstorys zeigt er in diesem Ratgeber, wie einzelne Menschen und Initiativen etwas zum Positiven bewegt und sogar Geschichte geschrieben haben. Eine Anleitung zum Selberhandeln!Eine Leseprobe gibt's hier, ich freu mich auf eure Bewerbungen: https://www.klauswerner.com

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  • Geht so...

    Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr
    Davinci

    Davinci

    10. April 2016 um 19:46

    Also ich fand es irgendwie etwas dünn geschrieben. Ich glaube mal das es zu diesem Thema doch reichlich besseres gibt. Die drei Sterne deshalb, weil wir tatsächlich nicht in einer richtigen Demokratie leben und man im Moment ja mehr als deutlich erkennt.

  • Abschied von einer Illusion (Buchuntertitel).

    Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr
    kvel

    kvel

    Inhalt: Leidenschaftlich zeigt der Autor das politische Geschehen im und um das Parlament. Er berichtet über die Vorgänge innerhalb von Parteien und Fraktionen. Und er legt somit dar, dass die Grundidee der Demokratie zwar einen guten Ansatz beinhalte, aber die heutige Repräsentative Demokratie nichts Gutes für ihre Bürger bringt. Kapitel / Themen des Buches (nur eine Auswahl, nicht vollständig):- Berufspolitiker: die Totengräber der Demokratie- Das große Gewusel: hektische Betriebsamkeit als Politikersatz- Parlamentarier im Würgegriff des Fraktionszwangs- Im Sumpf der Subventionen Meine Meinung: Mein erster Eindruck war: Oh, da hat sich aber jemand (= der Autor) den Frust von der Seele geschrieben. Ein großer Kritikpunkt war aus meiner Sicht, dass der Autor viele Argumente sehr oft wiederholte und die Zusammenhänge immer wieder in andere Worte kleidete. Wenn man die einzelnen Kapitel als separate Abhandlungen lesen würde, dann wäre dies natürlich in Ordnung, aber beim Nacheinanderlesen als Buch hatte ich so manches Mal das Gefühl, dass der Autor mich (= den Leser) für dumm halten würde, weil er meine, die Themen wieder und wieder durchkauen zu müssen. Die Sprache des Autors ist leider eher eine Schimpftriade und nicht eine neutrale Argumentation wie ich es eigentlich von einem politischen Sachbuch erwartet hätte. Und es fehlte mir auch ein Ausblick oder Lösungsvorschläge, die zumindest für weiterführende Diskussionen geeignet wären. Er zeigte zwar die Schwächen der Repräsentativen Demokratie auf und ging am Ende des Buches auf die Direkte Demokratie ein, in der die Bürger bei Sachentscheidungen auf allen Regierungsebenen einbezogen werden, und er ging auf das System der Schweiz ein. Aber diese Schlussworte fand ich etwas unzureichend. Fazit:Das Thema des Buches ist lesenswert und nimmt dem Leser den naiven Blick auf das Politikgeschehen.(Und aus diesem Grund habe ich mich dann letztendlich doch dazu entschlossen noch 3 Sterne zu vergeben.)

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