Wolfgang Jeschke Das Cusanus-Spiel

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Inhaltsangabe zu „Das Cusanus-Spiel“ von Wolfgang Jeschke

Europa im Jahr 2052: Als die Biologin Domenica Ligrina für ein geheimes Zeitreise-Projekt angeworben wird, ahnt sie noch nicht, über welch brisantes Wissen ihre Auftraggeber verfügen. Ihr Auftrag: im Deutschland des 15. Jahrhunderts Pflanzen und Samen sammeln, die für die Renaturierung der nach einem atomaren Unfall verstrahlten Gebiete benötigt werden. Doch als sich die junge Biologin im Pfad der Zeit verirrt, kann ihr nur noch ein Mensch helfen, in ihre Zeit zurückzukehren: der einflussreiche Kirchenreformer und Naturforscher Nicolaus Cusanus … "Was immer die Zukunft bereithält - um einen zweiten Wolfgang Jeschke hervorzubringen, muss sie sich verdammt anstrengen." Frank Schätzing

So kann ein wirklich guter SiFi sein, spannend , bewegend ,interessante Protagonisten, zum Nachdenken...

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

Jeschkes Meisterwerk. Heißer Anwärter auf den Titel: "Mein Buch des Jahres"

— SFotto
SFotto

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Zeitkurier

Ein wirklich tolles Buch. Nur das Ende lässt mich ratlos zurück. Vorsicht, scheint auch wieder eine Triologie zu sein.

lexana

Superior

Spannende Dystopie mit überraschenden Wendungen und einer tollen Grundidee

Meine_Magische_Buchwelt

Scythe – Die Hüter des Todes

Sehr spannend, wahnsinnig gut.

IrisBuecher

Spin - Die Trilogie

Sehr langes, aber tolles Buch mit tiefgreifend, umfassender Geschichte. Für SciFi-Fans sehr zu empfehlen.

gynu

Weltasche

Von Seite 1 bis zum Schluss Liebe für jede Zeile <3

vk_tairen

SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe und Leid

Hier erwarten den Leser definitiv überraschende Wendungen und keine vorhersehbare Handlung

Meine_Magische_Buchwelt

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  • Rezension zu "Das Cusanus-Spiel" von Wolfgang Jeschke

    Das Cusanus-Spiel
    rallus

    rallus

    Zeitreise mal anders - kein Wummern, keine Maschinen, Zeit muss erlebt werden, gefühlt - und wenn man sie ändern möchte kann man nicht reisen!! Wichtig wie der Tiel sagt - es ist ein Panoptikum, einzelne Geschichten werden mit der Hauptperson verbunden- Geschichte ist schnell wenn sie rückwärts gesehn wird, aber langsam wenn sie gelebt wird. Ein packendes interessantes Buch - wer Zeitreisen mag.

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    Arun

    Arun

    18. June 2014 um 12:50
  • Rezension zu "Das Cusanus-Spiel" von Wolfgang Jeschke

    Das Cusanus-Spiel
    silbereule

    silbereule

    hmm - ich habe mir das Buch gekauft, weil es laut Klappentext um Zeitreisen geht und ich Fan solcher Geschichten bin. Nun habe ich aber recht schnell gemerkt, dass ich eher in einem SciFi Roman gelandet bin. Nun gut, ich habe weiter gelesen und war eigentlich recht angetan. Allerdings gab es auch reichlich mich störende Elemente, z.B. überflüssig lange Aufzählungen, diverse italienische Begriffe und Bezeichnungen, die leider nicht übersetzt werden und Beschreibungen mit unendlich vielem, ebenfalls nicht übersetztem Fachchinesisch, von dem wohl auch sehr viel der Phantasie des Autors entsprungen sein muss, denn einiges habe ich gegoogelt und nichts darüber gefunden. Zwischendurch gibt es immer mal Kapitel, die so abgedreht sind, dass ich sie überschlagen und anschliessend auch nicht vermisst habe. Fazit: die Story an sich ist gut - die Schilderungen, wie die Welt in 40 Jahren nach einer atomaren Katastrophe aussehen könnte, lesen sich recht realistisch und entsprechend beeindruckend. Auch das Zurechtrücken von schrecklichen Ereignissen durch Zeitreisende fand meinen Beifall, wobei dieses Zurechtrücken am Ende ziemlich abstrus und wirr wird. Den Schluss fand ich recht merkwürdig und nicht zufriedenstellend, deshalb nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Das Cusanus-Spiel" von Wolfgang Jeschke

    Das Cusanus-Spiel
    secretdanny

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:51

    “Besucher aus der Zukunft könnten unsere Zukunft genauso wenig kennen wie wir selbst. Sie kommen nicht von dort. Aber sie könnten uns etwas über die Zukunft ihres Universums erzählen, dessen Vergangenheit dieselbe war wie unsere.“ David Deutsch Europa im Jahre 2052. Nach der atomaren Katastrophe vor fünfzehn Jahren gibt hier kaum noch Gebiete, die nicht von den verheerenden Folgen verschont geblieben sind. Flüchtlinge und militante Rebellentruppen treiben sich herum und sorgen nicht nur vielerorts für Unheil und Tod, sondern vor allem für Verwirrung und Angst. Neben hochverseuchten Gebieten und zunehmenden Mutationen bei Mensch und Tier stellt sich mehr und mehr die Frage, ob die Menschheit überhaupt noch ihr eigenes Überleben sichern kann. Die junge Botanikerin Domenica Ligrina hat erst vor kurzem ihr Studium abgeschlossen, als sie plötzlich von einem vatikanischen Institut mit einem sonderbaren Auftrag betraut wird. Ziel ihrer Aufgabe soll es sein, in der Zeit einen Rückschritt zu machen und im Deutschland des 15. Jahrhunderts Samen bereits ausgestorbener Pflanzen zu sammeln, damit sie in der Zukunft wieder angesiedelt werden können. Nach einer speziellen Ausbildung in Venedig und der mentalen als auch psychischen Vorbereitung rückt der Termin der Abreise immer näher. Doch was genau wird sie im Mittelalter erwarten? Wird sie vielleicht dem heiligen Nikolaus Kusanus begegnen, auf dessen Grabplatte sie einst in ihrer Studienzeit gesessen hatte? Eines steht fest; sie darf um keinen Preis die Vergangenheit verändern, damit die Zukunft nicht aus den Fugen gerät. Und von besonderer Wichtigkeit ist natürlich, dass ihre heimlichen Sammelaktionen auch heimlich bleiben. Denn: wofür hält man wohl eine Frau, die im Mittelalter über besonderes Wissen verfügt und in ihrer freien Zeit Samen und Pflänzlein sammelt, sie feinsäuberlich verstaut und mit lateinischem Namen beschriftet? Die Geschichte und das Geschehen mögen hier schnell zusammengefasst sein. Doch was hinter Jeschkes Plot steht ist weitaus mehr. Als bereist bekannter Fantast und großer Zeitreisefan gelingt ihm mit dem Cusanus-Spiel ein gelungenes Werk für anspruchsvolle Leser. Einziges, was hie und da ein wenig irritieren mag, sind physikalische Definitionen, die ein wenig zu sehr in die Materie gehen. Was zudem etwas verwirrt, ist, dass die Zeitreise als auch die Ursache und die Erklärung der atomaren Katastrophe erst nach etwa 500 Buchseiten beleuchtet werden, und die eigentliche Reise Frau Ligrinas auch schon nach wenigen Seiten ihr Ende nimmt. Aber es gibt eben überall ein „Aber“, denn was hier von der Norm abweicht entwickelt sich zu einem ganz besonderem Werk. Neben Ausflüchten in die Quantentheorien und der Nanotechnologie und vielen Zitaten hat der Leser jedoch so manches Mal ein undeutbares Gefühl im Magen, wenn sich plötzlich Erkenntnisse auftun, die nicht nur eine dunkle Vorahnung entwickeln, sonder teils auch später bestätigt werden. Irreführend, phantastisch und manchmal auch philosophisch geschrieben weiß man manchmal gar nicht mehr so recht, wo einem der Kopf steht. Und genau in diesem Punkt sollte man sich einig sein, dass es gerade die Abweichungen der gewohnten Norm sind, die aus einem einfachen Buch eben ein richtig gutes Leseabenteuer machen. Nicht ohne weiteres hat es Frank Schätzing mit seinem „Schwarm“ in die Bestsellerlisten geschafft. Und die Parallelen beider Autoren sind so manches Mal leicht zu erkennen. “Atemberaubend gut! Wenn Sie in diesem Jahr – oder in diesem Jahrzehnt – nur noch ein Buch lesen wollten, dann lesen Sie dieses!“ Andreas Eschbach © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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