Wolfgang Jeschke Der letzte Tag der Schöpfung

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Tag der Schöpfung“ von Wolfgang Jeschke

Wolfgang Jeschkes großer Klassiker der deutschen Science Fiction, ein Roman nur vergleichbar mit Andreas Eschbachs „Das Jesus-Video“: Eine atemberaubende Zeitreise Millionen Jahre in die Vergangenheit. Parallel zu Jeschkes neuem Roman „Das Cusanus-Spiel“ liegt sein erfolgreichstes Buch, „Der letzte Tag der Schöpfung“, nun endlich wieder vor – in vollständig überarbeiteter Neuausgabe! Rätselhafte archäologische Funde bestärken die amerikanische Regierung in der Annahme, dass sie mit dem geheimsten ihrer Projekte Erfolg haben könnte: Mittels Zeitmaschinen Millionen Jahre in die Vergangenheit zu reisen und die Menschheitsgeschichte zugunsten der USA zu verändern. Noch ahnt niemand, dass damit eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes heraufbeschworen wird.

Vor-zurück-vor-zurück-schneller, zu spät! Ein famoses Frühwerk deutscher SciFi! Und ein Batzen Kalter-Krieg-Kritik! Geologisch interessant!

— Stryke83
Stryke83

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  • Rezension zu "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

    Der letzte Tag der Schöpfung
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    14. August 2012 um 16:42

    Klappentext: Rätselhafte archäologische Funde bestärken die amerikanische Regierung in der Annahme, dass sie mit dem geheimsten ihrer Projekte Erfolg haben könnte: Mittels Zeitmaschinen Millionen Jahre in die Vergangenheit zu reisen und die Menschheitsgeschichte zugunsten der USA zu verändern. Noch ahnt niemand, dass damit eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes heraufbeschworen wird. Ein bisschen Erinnerung an die Zeitmaschine. Sie wird sogar einmal erwähnt. Das Buch liest sich sehr spannend. Einmal meinte ich, es handelt sich vorwiedend um Militär und Krieg. Doch es gibt auch weitere Gedankengänge wie: Was wäre wenn? Was alles passiert, möchte ich hier nicht schreiben, denn ich wünsche mir, dass noch viele Leser zu diesem Buch finden werden.

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  • Rezension zu "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

    Der letzte Tag der Schöpfung
    Nexx

    Nexx

    08. August 2011 um 23:46

    Die­ses Buch han­delt nicht von der Zukunft, son­dern ver­setzt den Leser in die Ver­gan­gen­heit. Genau genom­men 5 Mil­lio­nen Jahre in die Vergangenheit. Die USA schickt soge­nannte Chro­no­nau­ten in den Mit­tel­meer­raum, um den ara­bi­schen Staa­ten das Öl zu klauen. Das Öl soll durch Pipe­lines in die Nord­see und dann in die Zukunft durch, als Bohr­in­sel getarnte Zeit­sch­ma­schi­nen, in die Zukunft gepumpt werden. Das Mii­tär ist von die­ser Idee fas­zi­niert und wird zudem auch noch durch ver­schie­dene Funde ( unter ande­rem ein fünf Mil­lio­nen Jahre alter Jeep) bekräftigt. So ver­rückt die Haupt­ge­schichte auch klin­gen mag, das Buch von Jeschke setzt das schwie­rige Thema der Zeit­reise für mich am glaub­wür­digs­ten um und löst ele­gant ein paar Para­do­xien, an der sich jeder andere Autor die Zähne aus­ge­bis­sen hat. Obwohl das Buch am Anfang den Anschein macht, dass man eher ein Mili­tär­buch in der Hand hält, wer­den die Figu­ren sehr gut her­aus­ge­ar­bei­tet und ver­deut­licht wie (durch einen gewis­sen Umstand) extrem sie sich von­ein­an­der Unterscheiden.Das Buch scheint mei­ner Mei­nung nach auch ein biss­chen die Vor­lage für die bri­ti­sche Serie “Pri­me­val” zu sein, da sie teil­weise die sel­ben Ideen auf­greift. Trotz allen Gegen­sät­zen müs­sen die Zeit­rei­sen­den in der Ver­gan­gen­heit viele unvor­her­seh­bare Gefah­ren abweh­ren und neh­men unbe­wusst kleine Ver­än­de­run­gen in der Ver­gan­gen­heit vor, die teil­weise weit­rei­chende Fol­gen haben. Das Ein­zige, was ich an dem Buch kri­ti­siere ist der Fokus auf die “eine” Par­tei. Es wird nur der Hand­lung der Haupt­per­so­nen gefolgt und man lernt fast nie die ande­ren Per­so­nen ken­nen, die sich um das (vor fünf Mil­lio­nen Jah­ren aus­ge­trock­nete) Mit­tel­meer ange­sie­delt haben.

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  • Rezension zu "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

    Der letzte Tag der Schöpfung
    stefan_nievelstein

    stefan_nievelstein

    14. June 2011 um 21:03

    In den 60er Jahren kommen die USA auf die glorreiche Idee, Ihre Stellung in der Welt durch einen fulminanten Coup zu untermauern. Funde im Mittelmeer bestärken die kühnen Vermutungen, dass Zeitreisen möglich ist. Die USA vermuten nicht nur einen Erfolg der Mission, nein sie wissen um den Erfolg. Als in den 80er Jahren nun Astornauten mit den Zeitkapseln in die prähistorische Vergangenheit katapultiert werden, um dort mithilfe einer Pipeline den Scheichs das Öl weg zu pumpen, erleben diese eine herbe Enttäuschung. Dieses Buch ist als "Meisterwerk der Science-Fiction" im Heyne Verlag neu aufgelegt worden. Ich betone dies hier, weil ich hierauf meine Erwartungen stützte, als ich das Buch kaufte. In der gleichen Reihe sind Größen wie Frank Herberts "Wüstenplanet", George Orwells "1984" oder Arther C. Clarkes "2001" erschienen. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Sie wurden bitter enttäuscht. Der Anfang der Geschichte ist wirr und träge. Es gibt keine Spannung, stattdessen wird in einem Bericht-Stil die verschiedenen Funde rund ums Mittelmeer erzählt. Nach einem Viertel des Buchs steigt man erst in die Charaktere ein, die aber größtenteils blass bleiben. Mit Steve Stanley wird dann schließlich jemand eingeführt, der den Leser mit auf seine Reise nimmt. Endlich wird auch Spannung aufgebaut, wie die Astronauten rekrutiert werden, wie sie sich auf die Reise vorbereiten, die letzten Stunden vor dem "ausklinken". Die Spannung gipfelt in der Landung in der Vergangenheit und dem Chaos, welches dort herrscht. Leider lichtet Jeschke diese Chaos schnell, übrig bleibt eine Erzählung des Lebens von Steve, welches eher minder abenteuerlich ist. Dabei kann ich dem Autor ein unglaubliches Talent für Sprache und Schreiben bescheinigen. Allerdings einen Plot hat er mit diesem Buch nicht entwickelt. Meine kühne Vermutung ist, dass Herr Jeschke wohl kaum in diese erlesene Riege aufgenommen wäre, wäre er nicht selbst Lektor und Herausgeber der Sci-Fi Sparte bei Heyne bis 2002 gewesen. Ich fand das Buch gut geschrieben, aber gähnend langweilig.

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  • Rezension zu "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

    Der letzte Tag der Schöpfung
    Wonnefried

    Wonnefried

    08. December 2010 um 14:16

    Nach dem "Limit" von Schätzing mit über 1.300 Seiten, habe ich mich gefreut, dass die Story kein solches Epos war. Trotzdem ist es in der Tat eine spannende, gut erdachte und stlistisch angenehme und schnörkellose Zeitreisegeschichte. Durch die Reise in ein fernes Erdzeitalter, in dem das Mittelmeer nur eine trockene Salzwüste war, versuchen die USA den Scheichs das Öll abgraben, bevor die sich überhaupt draufsetzen können. Der größten Coup aller Zeiten ist, wie es sich gehört, natürlich eine großangelegte Materialschlacht. Doch wie so oft in der jüngeren Geschichte, schießt sich die Supermacht mal wieder selbst ins Knie. In der Vergangenheit ist die Hölle los und die Frühmenschen mischen kräftig mit. Da muss man erst mal drauf kommen. Wie ich gestehen muss, mein erster Roman von Jeschke, aber sicher nicht der letzte!!

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  • Rezension zu "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

    Der letzte Tag der Schöpfung
    Kiwiken

    Kiwiken

    25. August 2008 um 19:31

    Ein absolut faszinierendes Buch! Die USA entwickeln eine Zeitreisetechnologie, mit deren Hilfe sie in frühester Vergangenheit die Ölvorkommen der Welt zu ihren Gunsten umlenken wollen... natürlich klappt das nicht wie erwartet, zumal man nicht warten mag, bis auch eine Rückkehr der Zeitreisenden gesichert ist. Wunderbar satirisch schildert Jeschke die Überheblichkeit und Gedankenlosigkeit der für das Projekt verantwortlichen Militärs und die Paradoxa einer sich ständig verändernden Zeitgeschichte. Fazit: Ein Klassiker, der angesichts knapper werdender Ölreserven heute tatsächlich aktueller ist denn je. Unbedingt lesenwert!

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