Wolfgang Jezek

 3.3 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Rachemond.
Wolfgang Jezek

Lebenslauf von Wolfgang Jezek

1958 in Wien geboren, von Jugend an Liebe zur Literatur und intensives Schreiben. Dann Medizin studiert, Promotion 1984. Ausbildung zum Psychiater bis 1994, darunter vier Jahre in der Schweiz. Sonst immer in Wien gelebt, seit 2002 in eigener Praxis. 2008 Diplom Homöopathie. In zweiter Ehe verheiratet mit Riki, 2 Kinder: Clara, geb. 1981, lebt in Baden-Baden, Matthias, geb. 1988, lebt in Wien (tolle "Kinder"!). Seit 2010 Beschäftigung mit der Dichterin Christine Lavant, Verfassen einer Biographie. 2017 ist der Krimi-Erstling "Rachemond" im Gmeiner-Verlag erschienen. Weitere literarische Genres: Gedichte und Kurzprosa.

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Wolfgang JezekRachemond
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Rachemond
Rachemond
 (19)
Erschienen am 05.04.2017

Neue Rezensionen zu Wolfgang Jezek

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Rezension zu "Rachemond" von Wolfgang Jezek

Rachemond - eher durchschnittlich
Lese_gernevor einem Jahr

Rachemond ist das Erstlingswerk des Autors Wolfgang Jezek, der privat Psychiater in Wien ist. Im Buch gibt es Parallelen zur Kärntner Dichterin Christine Lavant (1915 -1973) die als Kind an Skrofulose erkrankt ist. Die Protagonistin Elvira Hausmann war mir nicht ganz sympathisch. Ich fand sie sehr egoistisch und kühl. Im Buch kann man spüren, dass der Autor Psychiater ist, da Personen genau analysiert wurden, was ich jetzt in keinem Buch so wahrgenommen habe. Außerdem wurde Elviras Liebesleben sehr in den Vordergrund gerückt was meiner Meinung nach nicht unbedingt erwähnenswert gewesen wäre. Gut hat mir gefallen, dass man einiges im Buch über die Dichterin Christine Lavant erfahren hat. Für mich war sie bis jetzt unbekannt und ich wusste von ihr gar nichts. Gewundert hat mich es wie eine Journalistin in einem Fall ermitteln kann und die Polizei kein Interesse hat den Fall zu lösen. Elvira kann ihren Fall auch beim Schlafen nicht abschließen und träumt auch da von Christine Lavant. Diese Szenen fand ich sehr gut. Da das Buch ein Regionalkrimi ist fließt auch einiges an Lokalkolorit ein, was ich auch schön fand. Ich gebe dem Buch drei Sterne, da es in diesem Genre stimmigere Bücher gibt. Aber da es sich bei dem Buch um das erste Buch des Autors handelt, hat er ja noch viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln

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S

Rezension zu "Rachemond" von Wolfgang Jezek

Schade
Sabine_Hartmannvor einem Jahr

Christine Lavant spielt zwar nicht mit in dem Kriminalroman, die Schriftstellerin ist aber auf jeder Seite präsent, denn der Kriminalfall spielt sich im Rahmen des Vereins ab, der es sich zur Aufgabe gemacht, Leben und Werk Lavants hochzuhalten.

Elvira Hausmann, Journalistin aus Wien, wird nach Kärnten geschickt, um über einen seltsamen Selbstmord zu berichten. Schnell erkennt sie, dass es wohl doch eher Mord war.

Es spielt auch ein unbekannter Text der Autorin eine große Rolle.

Eigentlich ist alles da für einen spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit. Leider bleibt die Geschichte trotzdem wenig spannend, noch weniger überraschend und erinnert an vielen Stellen – sowohl stilistisch als auch erzählerisch – an ein Sachbuch.

Auch die Figuren bleiben eher unscheinbar, obwohl sich Elvira alle Mühe gibt.

Ich hatte Vergnügen daran, Christine Lavant zu entdecken, doch der Krimi war weniger berührend.

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abetterways avatar

Rezension zu "Rachemond" von Wolfgang Jezek

Rachemond
abetterwayvor einem Jahr

Inhalt:
"In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …"

Meinung:
Das Cover sit sehr schön. der Krimi selbst war für mich anfangs ein wenig holprig zu lesen, allerdings kommt man immer besser in den Lesefluss mit weiter Fortgeschrittenem Lesefortschritt.
Elvira ist mir sehr sympatisch, die Dichterin Christine Lavant war anscheinend sehr einsam.
Wirklich toll erzählter Krimi, der zum mitfiebern einlädt.

Fazit:
Wirklich sehr spannender Krimi, der das Leben der Dichterin sehr einbezieht. absolute Leseempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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W
1954. Die Kärntner Dichterin Christine Lavant erfährt von ihrem Liebhaber, dem Maler Werner Berg, dass er sie verlassen will. Sie ist am Boden zerstört und sinnt auf Rache. Sie beginnt ein Buch zu schreiben, in dem sie mit ihm beinhart abrechnet. Daraufhin fällt sie in eine tiefe Depression...
2010. Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ist seit 2 Jahren tot, im Land genießt er immer noch große Verehrung. In Fluss Lavant wird der Körper eines Mannes, der Vorsitzender der Christine-Lavant-Vereinigung war, tot aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Die Wiener Journalistin Elvira Hausmann wird nach Kärnten entsandt, um in dem Fall Recherchen anzustellen. Bald trifft sie auf eine Mauer des Schweigens und stellt fest, dass hier ein verschollenes Buch eine Rolle spielt, in dem die Dichterin mit einem verflossenen Liebhaber abrechnet. Einflussreiche Kreise wollen partout nicht, dass das Buch an die Öffentlichkeit kommt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht...

Der Krimi "Rachemond" ist mein Erstlingswerk und ich habe dafür jahrelang in Kärnten auf den Spuren der Christine Lavant recherchiert. Im Lauf dieser Zeit bin ich dem Reiz dieses zwiespältigen Landes und dieser faszinierenden Dichterin erlegen.

Von Beruf her bin ich Psychiater, lebe in Wien und noch voll tätig. Deshalb kann ich Anfragen und Beiträge nicht täglich beantworten, sondern habe dafür Mittwoch und das Wochenende vorgesehen. Es ist meine erste Leserunde und ich bitte um Verständnis, wenn nicht alles gleich "hinhaut". Die Leserunde habe ich von 1.-30.8. geplant.

Als Auswahlaufgabe stelle ich folgende Frage: Christine Lavant war eine bedeutende Lyrikerin. Kannst du mir zumindest einen Titel eines Gedichtes oder einer Gedichtsammlung von ihr nennen? Außerdem möchte ich gern wissen, was euch am Thema meines Krimis interessiert und warum ihr an der Leserunde teilnehmen wollt.

Meine Homepage:    http://www.autor-jezek.at/

W
Letzter Beitrag von  wolfgangjezekvor einem Jahr
Meine lieben Leserinnen, hiermit klinke ich mich aus der Leserunde aus, die von vornherein bis Ende August anberaumt war. Ich danke euch allen für die Mitarbeit und eure vielen Beiträge. Für mich war dieser Monat eine wichtige, spannende Zeit, auch wenn sie oft nicht einfach war. Danken will ich euch allen für eure Rezensionen. Für die positiven sowieso, weil sie mich gefreut haben. Für die negativen auch, weil ich dadurch lernen kann und sie ein Ansporn sind besser zu werden. Wichtig war vor allem zu erfahren, was es heißt, sich mit einem Buch in der Öffentlichkeit zu exponieren. So waren die negativen Stellungnahmen für mich ein Abhärtetest, den ich bestanden habe. Erstaunt hat mich die stellenweise massive Kritik an meinem Stil. Das hat mich etwas ratlos zurückgelassen, weil mein Stil ist mein Stil und ich will ihn nicht grundlegend ändern. Erstaunt hat mich auch, dass mein Text so polarisiert hat, indem ziemlich negative mit sehr positiven Kritiken kontrastiert haben. Vermutlich hat das mit der Protagonistin Christine Lavant zu tun, die bis heute stark polarisiert. Polarisieren heißt aber auch, die Teilnehmer nicht kalt zu lassen. Also bin ich zufrieden damit, Emotionen ausgelöst zu haben. Und Interesse an einer wirklich großen Frau geweckt zu haben, die in ihrer wahren Bedeutung noch zu entdecken ist. Danke euch nochmals für eure Mitarbeit und ich wünsche euch allen noch viele spannende Leseerlebnisse und Freude und Erfolg im realen Leben. Eine Ankündigung zum Schluss: Elvira kommt wieder!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Wolfgang Jezek wurde am 16. November 1958 in Wien (Österreich) geboren.

Community-Statistik

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