Rachemond

von Wolfgang Jezek 
3,3 Sterne bei19 Bewertungen
Rachemond
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Schade, Thema verschenkt.

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Inhaltsangabe zu "Rachemond"

In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839220320
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:277 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:05.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor einem Jahr
    Rachemond - eher durchschnittlich

    Rachemond ist das Erstlingswerk des Autors Wolfgang Jezek, der privat Psychiater in Wien ist. Im Buch gibt es Parallelen zur Kärntner Dichterin Christine Lavant (1915 -1973) die als Kind an Skrofulose erkrankt ist. Die Protagonistin Elvira Hausmann war mir nicht ganz sympathisch. Ich fand sie sehr egoistisch und kühl. Im Buch kann man spüren, dass der Autor Psychiater ist, da Personen genau analysiert wurden, was ich jetzt in keinem Buch so wahrgenommen habe. Außerdem wurde Elviras Liebesleben sehr in den Vordergrund gerückt was meiner Meinung nach nicht unbedingt erwähnenswert gewesen wäre. Gut hat mir gefallen, dass man einiges im Buch über die Dichterin Christine Lavant erfahren hat. Für mich war sie bis jetzt unbekannt und ich wusste von ihr gar nichts. Gewundert hat mich es wie eine Journalistin in einem Fall ermitteln kann und die Polizei kein Interesse hat den Fall zu lösen. Elvira kann ihren Fall auch beim Schlafen nicht abschließen und träumt auch da von Christine Lavant. Diese Szenen fand ich sehr gut. Da das Buch ein Regionalkrimi ist fließt auch einiges an Lokalkolorit ein, was ich auch schön fand. Ich gebe dem Buch drei Sterne, da es in diesem Genre stimmigere Bücher gibt. Aber da es sich bei dem Buch um das erste Buch des Autors handelt, hat er ja noch viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln

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    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schade, Thema verschenkt.
    Schade

    Christine Lavant spielt zwar nicht mit in dem Kriminalroman, die Schriftstellerin ist aber auf jeder Seite präsent, denn der Kriminalfall spielt sich im Rahmen des Vereins ab, der es sich zur Aufgabe gemacht, Leben und Werk Lavants hochzuhalten.

    Elvira Hausmann, Journalistin aus Wien, wird nach Kärnten geschickt, um über einen seltsamen Selbstmord zu berichten. Schnell erkennt sie, dass es wohl doch eher Mord war.

    Es spielt auch ein unbekannter Text der Autorin eine große Rolle.

    Eigentlich ist alles da für einen spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit. Leider bleibt die Geschichte trotzdem wenig spannend, noch weniger überraschend und erinnert an vielen Stellen – sowohl stilistisch als auch erzählerisch – an ein Sachbuch.

    Auch die Figuren bleiben eher unscheinbar, obwohl sich Elvira alle Mühe gibt.

    Ich hatte Vergnügen daran, Christine Lavant zu entdecken, doch der Krimi war weniger berührend.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor einem Jahr
    Rachemond

    Inhalt:
    "In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …"

    Meinung:
    Das Cover sit sehr schön. der Krimi selbst war für mich anfangs ein wenig holprig zu lesen, allerdings kommt man immer besser in den Lesefluss mit weiter Fortgeschrittenem Lesefortschritt.
    Elvira ist mir sehr sympatisch, die Dichterin Christine Lavant war anscheinend sehr einsam.
    Wirklich toll erzählter Krimi, der zum mitfiebern einlädt.

    Fazit:
    Wirklich sehr spannender Krimi, der das Leben der Dichterin sehr einbezieht. absolute Leseempfehlung.

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    blaues-herzblatts avatar
    blaues-herzblattvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Analytisch subtil, eintauchen ins tiefste Österreich und in menschliche Tiefen.
    Die Tiefen der Lavant

    Eine Reporterin aus Wien begibt sich auf die Reise nach Kärnten um dort einen undurchsichtigen Tod zu recherchieren. Alles scheint untrennbar mit der verstorbenen Dichterin Christine Lavant zusammen zu hängen. Elvira steht vor verschlossenen Türen der Dorfbewohner und ist kurz davor aufzugeben...

    Das österreichische Bundesland Kärnten steht mit seinen Künstlern und Wortflechtern im Vordergrund des Geschehens. Dabei ist viel Zusatzwissen in die Geschichte eingeflossen und ich als Leser konnte einiges dazu lernen. 


    Ich mochte die Geschichte an sich und auch den inhaltlichen Aufbau, der anfangs sehr langsam beginnt und erst nach der Hälfte des Buches so richtig an Fahrt gewinnt, dadurch konnte ich mich in die Situation einfinden und war selbst fest im Inhalt integriert. 


    Leider hat mich der Schreibstil des Buches gar nicht angesprochen, er war sehr sachlich-subtil gehalten und hat mich als Leser immer ein wenig auf Abstand gehalten, so dass ich keine Bindung zu den Hauptcharakteren finden konnte. Teilweise war er für mich einfach zu sachlich wissenschaftlich ohne großartig Gefühle glaubhaft zu beschreiben sondern sie nur zu analysieren. 


    Der Fall an sich war für meine Begriffe mit vielen Sinnfäden gut verstrickt, nur die Art der Auflösung war nicht so wie ich es gewohnt war. 


    Ich könnte mir vorstellen dass das Buch noch ansprechender für jemanden erscheint, der sich mit Österreich als Heimat- beziehungsweise Urlaubsland identifiziert und eigene Erfahrung mit Kärnten verbindet. 


    Alles in allem ein Regionalkrimi, der mit Spezialwissen über die Schriftstellerin Christine Lavant auftrumpft, vor dem Buchkauf würde ich eine Leseprobe empfehlen um sicherzustellen dass einen der Schreibstil anspricht.

     

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    tardys avatar
    tardyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und interessant
    Rachemond

    Der Vorsitzende der Christine-Lavant-Vereinigung wird tot aus einem Fluß gefischt, angeblich war es Selbstmord und die Kärnter Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin soll in dieser Sache recherchieren, wird aber überall nur brüsk abgewiesen. Ein verschollenes Buch der Dichterin, in dem sie mit ihrem ehemaligen Liebhaber abrechnet, spielt eine große Rolle in dieser Geschichte. Der Inhalt soll aber auf keinen Fall publik werden. Doch Elvira lässt nicht locker und gerät selbst in Gefahr.

    Das Debüt von Wolfgang Jezek ist eigentlich die Lebensgeschichte von Christine Lavant, einer Dichterin aus Kärnten, die der Autor geschickt in eine Krimihandlung verpackt hat. Sehr gut und intensiv wurde hier recherchiert, das spürt man in jedem Abschnitt. Die interessanten, spannenden Informationen über die Schriftstellerin, die mir bis dato noch unbekannt war, sind schon alleine ein Grund dieses Buch zu lesen. Durch die leicht zu lesende und flüssige Schreibweise hatte ich keine Mühe an der Stange zu bleiben und flog nur so durch die Seiten. Die Spannung wurde durch den Kriminalfall nur noch verstärkt und bis zum Ende aufrecht erhalten. Schön sind auch die detailreichen und ausführlichen Beschreibungen von Gegend und Personen. Man hat dadurch ein authentisches Erlebnis und fühlt sich in der Geschichte schnell involviert. Die Protagonisten wirken realistisch, man spürt ihre Ecken und Kanten, das macht sie lebendig. Vor allem Elvira, die ihre Ängste und Launen zeigt und auch mal all ihre Vorsätze über den Haufen wirft. Das macht sie für mich glaubwürdig und sympathisch. Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt und bringen viel Atmosphäre. Man spürt sehr viel Lokalkolorit, was sicher auch am eingestreuten Dialekt liegt. Die Mentalität der Kärntner, die ja als eher verschlossen und misstrauisch gelten, wird gut dargestellt und man kann dadurch manche ihrer Verhaltensweisen leichter verstehen. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass einer Journalistin freiwillig soviel anvertraut wird, wie es hier der Fall war. Aber das nehme ich als freie schriftstellerische Entfaltung an und meinem Lesevergnügen hat es keinen Abbruch getan.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Österreich - Krimi den ich wirklich empfehlen kann!
    Spannender Österreich Krimi um Christine Lavant

    Rachemond   -   Wolfgang Jezek

    Kurzbeschreibung Amazon:

    In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …

    Mein Leseeindruck:

    Auch wenn ich bisher noch nichts über die Dichterin Christine Lavant wusste war der Krimi für mich ein toller Einstieg mehr über diese Frau zu erfahren und mich damit zu beschäftigen.

    Denn der Krimi beginnt mit einem Teil der Lebensgeschichte von Christine Lavant und startet so mit einem spannenden Einstieg. Die Protagonistin Elvira Hausmann, die mir sehr sympathisch war, wird geschickt um mehr über den Todesfall im Lavant-Verein zu erfahren und stößt dabei auf die starke Vermutung das es kein Selbstmord, sondern ein Mord war.

    Je länger sie sich mit dieser Vermutung beschäftigt, so gefährlicher wird es auch für die Journalistin und dann passiert ein neuer Todesfall. Wird Elvira hier mehr herausfinden oder lässt sie es lieber da sie selbst bedroht wird?

    Jede Seite des Buches fliegt nur so dahin. Die Story ist total spannend und immer möchte der Leser mehr erfahren. Bei mir war es unter anderen was wohl in diesem geheimnisvollen Manuskript steht, das der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden darf?

    Fazit:

    Ein super spannender und toller Österreich-Krimi, der in das Leben von Christine Lavant eingreift und dem Leser vielen schöne Lesestunden bereitet. Ich habe wieder einiges aus dem Buch gelernt und mich über das gute Ende gefreut.

    Kann es daher nur sehr empfehlen und vergebe für den Autor  Wolfgang Jezek 5 volle Sterne! *****

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    chicken-ranvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wirklich sehr guter und spannender Krimi. Sehr empfehlenswert.
    Ein wirklich sehr guter und spannender Krimi

    Klappentext:

    In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …

    Der Schreibstil ist wirklich toll, sehr leicht, sodass man flüssig lesen kann.  Zudem sind die alle Charaktere sehr gut beschrieben, sodass man sich diese sehr gut vorstellen und hineinversetzen konnte. Die Gedanken und Gefühle sind einfühlsam beschrieben und sind auch nachvollziehbar. Zudem wurde die Gegend wunderschön beschrieben und es einen dort hinzieht, auch wenn man sie nicht kennt.

    Der Krimi war wirklich spannend und interessant! Er hat einen in seinen Bann gezogen und war sehr fesselnd. Er war gut zu lesen und ist wirklich empfehlenswert!!

     

     

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor einem Jahr
    Lokalkrimi

    Das Cover finde ich toll gestaltet und sehr passend zum Titel und Inhalt. Aber der Debütroman von Wolfgang Jezek konnte mich nicht vollständig überzeugen. Der Schreibstil hat mir nicht sonderlich gut gefallen, es waren zu viele Wortwiederholungen und oft zu kurze Sätze für einen richtigen Lesefluss.


    Die Geschichte an sich fand ich gut und auch die Hauptakteure und natürlich die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen. Der Spannungsbogen war nicht ganz so stark, wie ich es mir für einen Krimi wünsche.


    Aber insgesamt ein solider Debütroman mit Verbesserungspotential für das nächste Buch.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter Krimi der in Kärnten spielt und die bis dato eigentlich recht unbekannte Dichterin Christine Lavant dem Leser näher bringt
    Rätselhafte Todesfälle

    Die Wiener Journalistin Elvira Hausmann bekommt den Auftrag nach Kärnten zu fahren, da sich im Christine Lavant Verein ein angeblicher Selbstmord des Vorsitzenden ereignet hat. Da die Polizei kein Interesse zeigt den Todesfall nachzugehen, beginnt Elvira selbst zu recherchieren. Doch bald merkt sie, dass sie auf eine Mauer des Schweigens stößt. Selbst nach dem Tod der Dichterin Christine Lavant ranken sich Gerüchte um ihr geheimnisvolles Leben und wenn Elvira es nicht besser wüsste, dann würde sie langsam aber sicher an einen Fluch glauben, den man der toten Dichterin nachsagt.

    Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin und Kollegin Karin, kann sie immer mehr Details ans Tageslicht bringen. Dass sie sogar einen Drohbrief erhält zeigt Elvira, dass sie auf der richtigen Spur ist. Als ein wertvolles Manuskript, das pikante Details der Dichterin zu ihrem Geliebten Werner Berg offenbaren würde verschwindet, nimmt der Fall immer konkretere Züge an. Als es dann zu einem zweiten Todesfall kommt, der offensichtlich ein Mord war, zwingt nun auch die Polizei zum Handeln.

    Ohne sich der tatsächlichen Gefahr wirklich bewusst zu sein, gerät Elvira nun ins Visier des Mörders, der nicht zögert auch sie zu töten.

    Der Autor Wolfgang Jezek hat in seinem Debütroman ,,Rachemond´´ eine spannende und vor allem interessante Geschichte rund um die Dichterin Christine Lavant geschrieben, die nach diesem Buch sicherlich mehr Beachtung erfahren wird. Wolfgang Jezek hat versucht Kriminalfälle mit dem Mythos der Lavant zu verbinden. Die Mischung zwischen Fiktion, historische Fakten und Tatsachen, sowie autobiographische Elemente sind gut gelungen.

    Stilistisch ist noch Luft nach oben vorhanden, denn dass z.B Wörter wie ,,hatte´´ unzählige Male vorkommen, wären sicher zum Umgehen gewesen. Ebenso wirkte ein wenig ermüdend, dass in jedem Kapitel darauf hingewiesen wurde, dass Elvira Tee Trinkerin ist. Solche Wiederholungen hätte man vermeiden können.

    Der Autor empfindet eine ,,Hassliebe´´ zu dem Bundesland Kärnten, was man sehr deutlich in seinem Roman spürt. Speziell politische Ereignisse und der Schaden der daraus entstanden ist, lässt er ebenfalls in seine Geschichte mit ein fließen.

    Manche Szenen und Handlungen wie z.B dass eine Journalistin im Grunde die Arbeit der Polizei erledigt, mögen ein wenig unlogisch wirken, haben aber der Spannung keinen Abbruch getan. Wenn Leser Elvira als Protagonistin nicht unbedingt als sympathisch empfunden haben mag es daran liegen, dass man sie in keine Schublade drängen kann. Ihre Eigenschaften reichen von sensibel und emotional bis hin zu zynisch und arrogant.

    Ein interessanter Roman, der mich gut unterhalten hat.

      

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: sehr spannende und interessante Geschichte
    Sehr spannende und interessante Geschichte

    Klapptext:
    In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …

    Das Buch hat mich von Beginn an in den Bann gezogen.Der Autor verführt uns nach Kärnten in das Lavanttal.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere.Das hat mir gut gefallen und machte die Geschichte dadurch sehr interessant.Elvira hatte Ihren ganz speziellen Wesenszug ,was mich besonders fasziniert hat.Auch die ganzen Ermittlungen,welche etwas aussergewöhnlich waren,fazsinierten mich.Der Autor hat in dieser Geschichte die Dichterin Christine Lavant  mit eingebunden.Durch die guten Recherchen erhalten wir viele Informationen über Sie und Ihre Werke.Ich habe dadurch eine Person näher kennen gelernt.Das hat mir sehr gut gefallen.Viele Szenen wurden detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze und der Gegend wurde mir auch das wunderschöne Kärnten schmackhaft gemacht.Dies ist Wolfgang Jezek bestens gelungen.Teilweise verwendet der Autor auch den österreichischen Dialekt.Dies sollte aber auch für Nichtkenner kein Problem darstellen.Die Spannung bleibt von Beginn bis zum Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Auch baut der Autor noch andere Themen in die Geschichte ein.Da geht es um die  Alkoholkonsum und die Politik von Österreich.Dadurch wird der Leser selbst zum Nachdenken angeregt.
    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt zu dieser Geschichte.
    Mir hat diese Lektüre wirklich sehr gut gefallen und ich hatte viele spannende Lesemomente.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    1954. Die Kärntner Dichterin Christine Lavant erfährt von ihrem Liebhaber, dem Maler Werner Berg, dass er sie verlassen will. Sie ist am Boden zerstört und sinnt auf Rache. Sie beginnt ein Buch zu schreiben, in dem sie mit ihm beinhart abrechnet. Daraufhin fällt sie in eine tiefe Depression...
    2010. Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ist seit 2 Jahren tot, im Land genießt er immer noch große Verehrung. In Fluss Lavant wird der Körper eines Mannes, der Vorsitzender der Christine-Lavant-Vereinigung war, tot aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Die Wiener Journalistin Elvira Hausmann wird nach Kärnten entsandt, um in dem Fall Recherchen anzustellen. Bald trifft sie auf eine Mauer des Schweigens und stellt fest, dass hier ein verschollenes Buch eine Rolle spielt, in dem die Dichterin mit einem verflossenen Liebhaber abrechnet. Einflussreiche Kreise wollen partout nicht, dass das Buch an die Öffentlichkeit kommt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht...

    Der Krimi "Rachemond" ist mein Erstlingswerk und ich habe dafür jahrelang in Kärnten auf den Spuren der Christine Lavant recherchiert. Im Lauf dieser Zeit bin ich dem Reiz dieses zwiespältigen Landes und dieser faszinierenden Dichterin erlegen.

    Von Beruf her bin ich Psychiater, lebe in Wien und noch voll tätig. Deshalb kann ich Anfragen und Beiträge nicht täglich beantworten, sondern habe dafür Mittwoch und das Wochenende vorgesehen. Es ist meine erste Leserunde und ich bitte um Verständnis, wenn nicht alles gleich "hinhaut". Die Leserunde habe ich von 1.-30.8. geplant.

    Als Auswahlaufgabe stelle ich folgende Frage: Christine Lavant war eine bedeutende Lyrikerin. Kannst du mir zumindest einen Titel eines Gedichtes oder einer Gedichtsammlung von ihr nennen? Außerdem möchte ich gern wissen, was euch am Thema meines Krimis interessiert und warum ihr an der Leserunde teilnehmen wollt.

    Meine Homepage:    http://www.autor-jezek.at/

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    Letzter Beitrag von  wolfgangjezekvor einem Jahr
    Meine lieben Leserinnen, hiermit klinke ich mich aus der Leserunde aus, die von vornherein bis Ende August anberaumt war. Ich danke euch allen für die Mitarbeit und eure vielen Beiträge. Für mich war dieser Monat eine wichtige, spannende Zeit, auch wenn sie oft nicht einfach war. Danken will ich euch allen für eure Rezensionen. Für die positiven sowieso, weil sie mich gefreut haben. Für die negativen auch, weil ich dadurch lernen kann und sie ein Ansporn sind besser zu werden. Wichtig war vor allem zu erfahren, was es heißt, sich mit einem Buch in der Öffentlichkeit zu exponieren. So waren die negativen Stellungnahmen für mich ein Abhärtetest, den ich bestanden habe. Erstaunt hat mich die stellenweise massive Kritik an meinem Stil. Das hat mich etwas ratlos zurückgelassen, weil mein Stil ist mein Stil und ich will ihn nicht grundlegend ändern. Erstaunt hat mich auch, dass mein Text so polarisiert hat, indem ziemlich negative mit sehr positiven Kritiken kontrastiert haben. Vermutlich hat das mit der Protagonistin Christine Lavant zu tun, die bis heute stark polarisiert. Polarisieren heißt aber auch, die Teilnehmer nicht kalt zu lassen. Also bin ich zufrieden damit, Emotionen ausgelöst zu haben. Und Interesse an einer wirklich großen Frau geweckt zu haben, die in ihrer wahren Bedeutung noch zu entdecken ist. Danke euch nochmals für eure Mitarbeit und ich wünsche euch allen noch viele spannende Leseerlebnisse und Freude und Erfolg im realen Leben. Eine Ankündigung zum Schluss: Elvira kommt wieder!
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