Wolfgang Jezek Rachemond

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Inhaltsangabe zu „Rachemond“ von Wolfgang Jezek

In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …

Schade, Thema verschenkt.

— Sabine_Hartmann

Analytisch subtil, eintauchen ins tiefste Österreich und in menschliche Tiefen.

— blaues-herzblatt

Spannend und interessant

— tardy

Spannender Österreich - Krimi den ich wirklich empfehlen kann!

— Wildpony

Ein wirklich sehr guter und spannender Krimi. Sehr empfehlenswert.

— chicken-ran

Ein interessanter Krimi der in Kärnten spielt und die bis dato eigentlich recht unbekannte Dichterin Christine Lavant dem Leser näher bringt

— rewareni

sehr spannende und interessante Geschichte

— Vampir989

eine gute Idee für die Geschichte, das Buch lässt sich trotz einiger Längen gut lesen

— Lesewunder

Als Krimi nicht ganz gelungen, aber die Anregung, sich mit einer fast vergessenen Schriftstellerin zu beschäftigen, hat sich gelohnt.

— Bibliomarie

Eine interessante Idee, aber leider eine schwache Umsetzung mit unnötig vielen Wiederholungen

— Bellis-Perennis

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  • Rachemond - eher durchschnittlich

    Rachemond

    Lese_gerne

    20. September 2017 um 12:07

    Rachemond ist das Erstlingswerk des Autors Wolfgang Jezek, der privat Psychiater in Wien ist. Im Buch gibt es Parallelen zur Kärntner Dichterin Christine Lavant (1915 -1973) die als Kind an Skrofulose erkrankt ist. Die Protagonistin Elvira Hausmann war mir nicht ganz sympathisch. Ich fand sie sehr egoistisch und kühl. Im Buch kann man spüren, dass der Autor Psychiater ist, da Personen genau analysiert wurden, was ich jetzt in keinem Buch so wahrgenommen habe. Außerdem wurde Elviras Liebesleben sehr in den Vordergrund gerückt was meiner Meinung nach nicht unbedingt erwähnenswert gewesen wäre. Gut hat mir gefallen, dass man einiges im Buch über die Dichterin Christine Lavant erfahren hat. Für mich war sie bis jetzt unbekannt und ich wusste von ihr gar nichts. Gewundert hat mich es wie eine Journalistin in einem Fall ermitteln kann und die Polizei kein Interesse hat den Fall zu lösen. Elvira kann ihren Fall auch beim Schlafen nicht abschließen und träumt auch da von Christine Lavant. Diese Szenen fand ich sehr gut. Da das Buch ein Regionalkrimi ist fließt auch einiges an Lokalkolorit ein, was ich auch schön fand. Ich gebe dem Buch drei Sterne, da es in diesem Genre stimmigere Bücher gibt. Aber da es sich bei dem Buch um das erste Buch des Autors handelt, hat er ja noch viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln

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  • Schade

    Rachemond

    Sabine_Hartmann

    04. September 2017 um 09:28

    Christine Lavant spielt zwar nicht mit in dem Kriminalroman, die Schriftstellerin ist aber auf jeder Seite präsent, denn der Kriminalfall spielt sich im Rahmen des Vereins ab, der es sich zur Aufgabe gemacht, Leben und Werk Lavants hochzuhalten. Elvira Hausmann, Journalistin aus Wien, wird nach Kärnten geschickt, um über einen seltsamen Selbstmord zu berichten. Schnell erkennt sie, dass es wohl doch eher Mord war. Es spielt auch ein unbekannter Text der Autorin eine große Rolle. Eigentlich ist alles da für einen spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit. Leider bleibt die Geschichte trotzdem wenig spannend, noch weniger überraschend und erinnert an vielen Stellen – sowohl stilistisch als auch erzählerisch – an ein Sachbuch. Auch die Figuren bleiben eher unscheinbar, obwohl sich Elvira alle Mühe gibt. Ich hatte Vergnügen daran, Christine Lavant zu entdecken, doch der Krimi war weniger berührend.

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  • Rachemond

    Rachemond

    abetterway

    29. August 2017 um 20:45

    Inhalt:"In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …"Meinung:Das Cover sit sehr schön. der Krimi selbst war für mich anfangs ein wenig holprig zu lesen, allerdings kommt man immer besser in den Lesefluss mit weiter Fortgeschrittenem Lesefortschritt. Elvira ist mir sehr sympatisch, die Dichterin Christine Lavant war anscheinend sehr einsam. Wirklich toll erzählter Krimi, der zum mitfiebern einlädt. Fazit:Wirklich sehr spannender Krimi, der das Leben der Dichterin sehr einbezieht. absolute Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Rachemond" von Wolfgang Jezek

    Rachemond

    wolfgangjezek

    1954. Die Kärntner Dichterin Christine Lavant erfährt von ihrem Liebhaber, dem Maler Werner Berg, dass er sie verlassen will. Sie ist am Boden zerstört und sinnt auf Rache. Sie beginnt ein Buch zu schreiben, in dem sie mit ihm beinhart abrechnet. Daraufhin fällt sie in eine tiefe Depression...2010. Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider ist seit 2 Jahren tot, im Land genießt er immer noch große Verehrung. In Fluss Lavant wird der Körper eines Mannes, der Vorsitzender der Christine-Lavant-Vereinigung war, tot aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Die Wiener Journalistin Elvira Hausmann wird nach Kärnten entsandt, um in dem Fall Recherchen anzustellen. Bald trifft sie auf eine Mauer des Schweigens und stellt fest, dass hier ein verschollenes Buch eine Rolle spielt, in dem die Dichterin mit einem verflossenen Liebhaber abrechnet. Einflussreiche Kreise wollen partout nicht, dass das Buch an die Öffentlichkeit kommt. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht...Der Krimi "Rachemond" ist mein Erstlingswerk und ich habe dafür jahrelang in Kärnten auf den Spuren der Christine Lavant recherchiert. Im Lauf dieser Zeit bin ich dem Reiz dieses zwiespältigen Landes und dieser faszinierenden Dichterin erlegen. Von Beruf her bin ich Psychiater, lebe in Wien und noch voll tätig. Deshalb kann ich Anfragen und Beiträge nicht täglich beantworten, sondern habe dafür Mittwoch und das Wochenende vorgesehen. Es ist meine erste Leserunde und ich bitte um Verständnis, wenn nicht alles gleich "hinhaut". Die Leserunde habe ich von 1.-30.8. geplant. Als Auswahlaufgabe stelle ich folgende Frage: Christine Lavant war eine bedeutende Lyrikerin. Kannst du mir zumindest einen Titel eines Gedichtes oder einer Gedichtsammlung von ihr nennen? Außerdem möchte ich gern wissen, was euch am Thema meines Krimis interessiert und warum ihr an der Leserunde teilnehmen wollt.Meine Homepage:    http://www.autor-jezek.at/

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    • 388

    Lese_gerne

    29. August 2017 um 09:11
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    Wedma schreibt Das mit dem Kater muss ich noch losewerden. So wie Elvira mit ihm umgeht, charakterisiert sie kaum als eine warmherzige, mitfühlende Person. Sie wurde mir noch unsympathischer. Warum nahm sie ihn ...

    Da muss ich Dir zustimmhen. Warum hat sie eigentlich ein Tier wenn sie die nötige Zeit dazu nicht hat? Dieser Gedanke kam mir mehr als einmal.

  • Die Tiefen der Lavant

    Rachemond

    blaues-herzblatt

    19. August 2017 um 12:14

    Eine Reporterin aus Wien begibt sich auf die Reise nach Kärnten um dort einen undurchsichtigen Tod zu recherchieren. Alles scheint untrennbar mit der verstorbenen Dichterin Christine Lavant zusammen zu hängen. Elvira steht vor verschlossenen Türen der Dorfbewohner und ist kurz davor aufzugeben... Das österreichische Bundesland Kärnten steht mit seinen Künstlern und Wortflechtern im Vordergrund des Geschehens. Dabei ist viel Zusatzwissen in die Geschichte eingeflossen und ich als Leser konnte einiges dazu lernen.  Ich mochte die Geschichte an sich und auch den inhaltlichen Aufbau, der anfangs sehr langsam beginnt und erst nach der Hälfte des Buches so richtig an Fahrt gewinnt, dadurch konnte ich mich in die Situation einfinden und war selbst fest im Inhalt integriert.  Leider hat mich der Schreibstil des Buches gar nicht angesprochen, er war sehr sachlich-subtil gehalten und hat mich als Leser immer ein wenig auf Abstand gehalten, so dass ich keine Bindung zu den Hauptcharakteren finden konnte. Teilweise war er für mich einfach zu sachlich wissenschaftlich ohne großartig Gefühle glaubhaft zu beschreiben sondern sie nur zu analysieren.  Der Fall an sich war für meine Begriffe mit vielen Sinnfäden gut verstrickt, nur die Art der Auflösung war nicht so wie ich es gewohnt war.  Ich könnte mir vorstellen dass das Buch noch ansprechender für jemanden erscheint, der sich mit Österreich als Heimat- beziehungsweise Urlaubsland identifiziert und eigene Erfahrung mit Kärnten verbindet.  Alles in allem ein Regionalkrimi, der mit Spezialwissen über die Schriftstellerin Christine Lavant auftrumpft, vor dem Buchkauf würde ich eine Leseprobe empfehlen um sicherzustellen dass einen der Schreibstil anspricht.  

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  • Rachemond

    Rachemond

    tardy

    18. August 2017 um 10:48

    Der Vorsitzende der Christine-Lavant-Vereinigung wird tot aus einem Fluß gefischt, angeblich war es Selbstmord und die Kärnter Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin soll in dieser Sache recherchieren, wird aber überall nur brüsk abgewiesen. Ein verschollenes Buch der Dichterin, in dem sie mit ihrem ehemaligen Liebhaber abrechnet, spielt eine große Rolle in dieser Geschichte. Der Inhalt soll aber auf keinen Fall publik werden. Doch Elvira lässt nicht locker und gerät selbst in Gefahr.Das Debüt von Wolfgang Jezek ist eigentlich die Lebensgeschichte von Christine Lavant, einer Dichterin aus Kärnten, die der Autor geschickt in eine Krimihandlung verpackt hat. Sehr gut und intensiv wurde hier recherchiert, das spürt man in jedem Abschnitt. Die interessanten, spannenden Informationen über die Schriftstellerin, die mir bis dato noch unbekannt war, sind schon alleine ein Grund dieses Buch zu lesen. Durch die leicht zu lesende und flüssige Schreibweise hatte ich keine Mühe an der Stange zu bleiben und flog nur so durch die Seiten. Die Spannung wurde durch den Kriminalfall nur noch verstärkt und bis zum Ende aufrecht erhalten. Schön sind auch die detailreichen und ausführlichen Beschreibungen von Gegend und Personen. Man hat dadurch ein authentisches Erlebnis und fühlt sich in der Geschichte schnell involviert. Die Protagonisten wirken realistisch, man spürt ihre Ecken und Kanten, das macht sie lebendig. Vor allem Elvira, die ihre Ängste und Launen zeigt und auch mal all ihre Vorsätze über den Haufen wirft. Das macht sie für mich glaubwürdig und sympathisch. Auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt und bringen viel Atmosphäre. Man spürt sehr viel Lokalkolorit, was sicher auch am eingestreuten Dialekt liegt. Die Mentalität der Kärntner, die ja als eher verschlossen und misstrauisch gelten, wird gut dargestellt und man kann dadurch manche ihrer Verhaltensweisen leichter verstehen. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass einer Journalistin freiwillig soviel anvertraut wird, wie es hier der Fall war. Aber das nehme ich als freie schriftstellerische Entfaltung an und meinem Lesevergnügen hat es keinen Abbruch getan.

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  • Spannender Österreich Krimi um Christine Lavant

    Rachemond

    Wildpony

    17. August 2017 um 11:07

    Rachemond   -   Wolfgang Jezek Kurzbeschreibung Amazon: In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint … Mein Leseeindruck: Auch wenn ich bisher noch nichts über die Dichterin Christine Lavant wusste war der Krimi für mich ein toller Einstieg mehr über diese Frau zu erfahren und mich damit zu beschäftigen. Denn der Krimi beginnt mit einem Teil der Lebensgeschichte von Christine Lavant und startet so mit einem spannenden Einstieg. Die Protagonistin Elvira Hausmann, die mir sehr sympathisch war, wird geschickt um mehr über den Todesfall im Lavant-Verein zu erfahren und stößt dabei auf die starke Vermutung das es kein Selbstmord, sondern ein Mord war. Je länger sie sich mit dieser Vermutung beschäftigt, so gefährlicher wird es auch für die Journalistin und dann passiert ein neuer Todesfall. Wird Elvira hier mehr herausfinden oder lässt sie es lieber da sie selbst bedroht wird? Jede Seite des Buches fliegt nur so dahin. Die Story ist total spannend und immer möchte der Leser mehr erfahren. Bei mir war es unter anderen was wohl in diesem geheimnisvollen Manuskript steht, das der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden darf? Fazit: Ein super spannender und toller Österreich-Krimi, der in das Leben von Christine Lavant eingreift und dem Leser vielen schöne Lesestunden bereitet. Ich habe wieder einiges aus dem Buch gelernt und mich über das gute Ende gefreut. Kann es daher nur sehr empfehlen und vergebe für den Autor  Wolfgang Jezek 5 volle Sterne! *****

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  • Ein wirklich sehr guter und spannender Krimi

    Rachemond

    chicken-ran

    15. August 2017 um 11:12

    Klappentext: In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint … Der Schreibstil ist wirklich toll, sehr leicht, sodass man flüssig lesen kann.  Zudem sind die alle Charaktere sehr gut beschrieben, sodass man sich diese sehr gut vorstellen und hineinversetzen konnte. Die Gedanken und Gefühle sind einfühlsam beschrieben und sind auch nachvollziehbar. Zudem wurde die Gegend wunderschön beschrieben und es einen dort hinzieht, auch wenn man sie nicht kennt. Der Krimi war wirklich spannend und interessant! Er hat einen in seinen Bann gezogen und war sehr fesselnd. Er war gut zu lesen und ist wirklich empfehlenswert!!    

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  • Lokalkrimi

    Rachemond

    Alex1309

    13. August 2017 um 07:23

    Das Cover finde ich toll gestaltet und sehr passend zum Titel und Inhalt. Aber der Debütroman von Wolfgang Jezek konnte mich nicht vollständig überzeugen. Der Schreibstil hat mir nicht sonderlich gut gefallen, es waren zu viele Wortwiederholungen und oft zu kurze Sätze für einen richtigen Lesefluss. Die Geschichte an sich fand ich gut und auch die Hauptakteure und natürlich die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen. Der Spannungsbogen war nicht ganz so stark, wie ich es mir für einen Krimi wünsche. Aber insgesamt ein solider Debütroman mit Verbesserungspotential für das nächste Buch.

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    • 2
  • Rätselhafte Todesfälle

    Rachemond

    rewareni

    11. August 2017 um 17:02

    Die Wiener Journalistin Elvira Hausmann bekommt den Auftrag nach Kärnten zu fahren, da sich im Christine Lavant Verein ein angeblicher Selbstmord des Vorsitzenden ereignet hat. Da die Polizei kein Interesse zeigt den Todesfall nachzugehen, beginnt Elvira selbst zu recherchieren. Doch bald merkt sie, dass sie auf eine Mauer des Schweigens stößt. Selbst nach dem Tod der Dichterin Christine Lavant ranken sich Gerüchte um ihr geheimnisvolles Leben und wenn Elvira es nicht besser wüsste, dann würde sie langsam aber sicher an einen Fluch glauben, den man der toten Dichterin nachsagt. Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin und Kollegin Karin, kann sie immer mehr Details ans Tageslicht bringen. Dass sie sogar einen Drohbrief erhält zeigt Elvira, dass sie auf der richtigen Spur ist. Als ein wertvolles Manuskript, das pikante Details der Dichterin zu ihrem Geliebten Werner Berg offenbaren würde verschwindet, nimmt der Fall immer konkretere Züge an. Als es dann zu einem zweiten Todesfall kommt, der offensichtlich ein Mord war, zwingt nun auch die Polizei zum Handeln. Ohne sich der tatsächlichen Gefahr wirklich bewusst zu sein, gerät Elvira nun ins Visier des Mörders, der nicht zögert auch sie zu töten. Der Autor Wolfgang Jezek hat in seinem Debütroman ,,Rachemond´´ eine spannende und vor allem interessante Geschichte rund um die Dichterin Christine Lavant geschrieben, die nach diesem Buch sicherlich mehr Beachtung erfahren wird. Wolfgang Jezek hat versucht Kriminalfälle mit dem Mythos der Lavant zu verbinden. Die Mischung zwischen Fiktion, historische Fakten und Tatsachen, sowie autobiographische Elemente sind gut gelungen. Stilistisch ist noch Luft nach oben vorhanden, denn dass z.B Wörter wie ,,hatte´´ unzählige Male vorkommen, wären sicher zum Umgehen gewesen. Ebenso wirkte ein wenig ermüdend, dass in jedem Kapitel darauf hingewiesen wurde, dass Elvira Tee Trinkerin ist. Solche Wiederholungen hätte man vermeiden können. Der Autor empfindet eine ,,Hassliebe´´ zu dem Bundesland Kärnten, was man sehr deutlich in seinem Roman spürt. Speziell politische Ereignisse und der Schaden der daraus entstanden ist, lässt er ebenfalls in seine Geschichte mit ein fließen. Manche Szenen und Handlungen wie z.B dass eine Journalistin im Grunde die Arbeit der Polizei erledigt, mögen ein wenig unlogisch wirken, haben aber der Spannung keinen Abbruch getan. Wenn Leser Elvira als Protagonistin nicht unbedingt als sympathisch empfunden haben mag es daran liegen, dass man sie in keine Schublade drängen kann. Ihre Eigenschaften reichen von sensibel und emotional bis hin zu zynisch und arrogant. Ein interessanter Roman, der mich gut unterhalten hat.   

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  • Hörrunde zu "Ein irischer Dorfpolizist" von Graham Norton

    Ein irischer Dorfpolizist

    m_exclamationpoint

    Vergessene Leichen in Irland Sergeant PJ Collins hat schon lange seinen polizeilichen Spürsinn verloren, denn im irischen Duneen gibt es schon seit Jahren keine Aufregung, keine Neuigkeiten und erst recht keine Verbrechen! Das ändert sich aber schlagartig als menschliche Überreste in der Umgebung gefunden werden. Plötzlich dreht sich das gesamte Stadtgespräch nur noch um die gefundenen Knochen und alle Augen sind auf PJ gerichtet.Finde in dieser Hörrunde zu "Ein irischer Dorfpolizist" von Moderator und Entertainer Graham Norton, genial gesprochen von Schauspieler Charly Hübner, heraus ob Sergeant PJ Collins es schafft sein fast vergessenes Ermittlergespür wieder auszugraben und die zerstreuten Puzzlestücke der Vergangenheit zusammen zu setzen, um wieder Ruhe und Ordnung nach Duneen zu bringen. Mehr zum HörbuchDuneen liegt wirklich am Arsch der Welt, ganz unten im Süden Irlands. Große Dramen finden in dem schmucken, kleinen Ort nicht statt, und trotzdem könnten viele Leute hier ein bisschen glücklicher sein. Sergeant PJ Collins war nicht immer so dick. Brid Riordan hat früher nicht so viel getrunken. Und auch Evelyn Ross glaubte einmal, ihr Leben könnte einen Sinn haben. Dann bricht der Tag an, als auf dem Grund der Burke-Farm Knochen gefunden werden. Menschliche Knochen. Und es ist vorbei mit der Ruhe, für PJ und einige andere in Duneen. Alte Wunden brechen auf, Lügen kommen ans Licht, neue Konflikte entbrennen. Während PJ zum ersten Mal einen richtigen Fall zu lösen versucht, überrascht er viele, die ihn zu kennen glaubten – am meisten sich selbst. Mehr zum AutorGraham Norton ist Großbritanniens bekanntester Talkmaster, mit zahlreichen Preisen und einer internationalen Fangemeinde. Ein irischer Dorfpolizist, sein erster Roman, war ein großer Kritikererfolg und schoss sofort in die britischen Top Ten. Eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.Mehr zum SprecherCharly Hübner ist der Ire unter den Norddeutschen, macht Comedy in Ladykracher, steht auf der Bühne, führt Regie und brilliert in Filmen wie Das Leben der Anderen und Bornholmer Straße oder im Krimi Polizeiruf 110.Gemeinsam mit dem Argon Verlag vergeben wir 25 Hörbuchexemplare von "Ein irischer Dorfpolizist" an alle Hörbuchfans und solche, die es noch werden wollen. Was du dafür tun musst? Bewirb dich bis zum 16.08.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantworte folgende Frage:Wenn du nach Irland reisen würdest, wohin würde es dich verschlagen? In die lebhaften Pubs der Großstädte oder zu den kleinen vergessenen grünen Landschaften und rauen Küsten? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Eroflg! * Bitte beachtet unsere Richtlinien zur Teilnahme an Hörrunden und Hörbuchverlosungen

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    • 583
  • Sehr spannende und interessante Geschichte

    Rachemond

    Vampir989

    10. August 2017 um 21:44

    Klapptext:In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …Das Buch hat mich von Beginn an in den Bann gezogen.Der Autor verführt uns nach Kärnten in das Lavanttal.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere.Das hat mir gut gefallen und machte die Geschichte dadurch sehr interessant.Elvira hatte Ihren ganz speziellen Wesenszug ,was mich besonders fasziniert hat.Auch die ganzen Ermittlungen,welche etwas aussergewöhnlich waren,fazsinierten mich.Der Autor hat in dieser Geschichte die Dichterin Christine Lavant  mit eingebunden.Durch die guten Recherchen erhalten wir viele Informationen über Sie und Ihre Werke.Ich habe dadurch eine Person näher kennen gelernt.Das hat mir sehr gut gefallen.Viele Szenen wurden detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze und der Gegend wurde mir auch das wunderschöne Kärnten schmackhaft gemacht.Dies ist Wolfgang Jezek bestens gelungen.Teilweise verwendet der Autor auch den österreichischen Dialekt.Dies sollte aber auch für Nichtkenner kein Problem darstellen.Die Spannung bleibt von Beginn bis zum Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Auch baut der Autor noch andere Themen in die Geschichte ein.Da geht es um die  Alkoholkonsum und die Politik von Österreich.Dadurch wird der Leser selbst zum Nachdenken angeregt.Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt zu dieser Geschichte.Mir hat diese Lektüre wirklich sehr gut gefallen und ich hatte viele spannende Lesemomente.

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  • Eine verschmähte Liebe,ein geheimnisvolles Manuskript bringen den Tod

    Rachemond

    Lesewunder

    07. August 2017 um 18:14

    Die Journalistin Elvira Hausmann wird von ihrem Redakteur von Wien nach Kärnten geschickt. Sie soll den angeblichen Selbstmord des Vorsitzenden der Christine-Lavant-Gesellschaft näher beleuchten. Im Laufe der Nachforschungen gelangt Elvira zu der Überzeugung, dass der alte Mann ermordet wurde. Die Frage ist warum. An einen Fluch, der alle trifft, die sich näher mit der Vita der Dichterin Lavant beschäftigen, will Elvira nicht glauben. Ehe sie den Fall klären kann - die Polizei geht weiter von einem Selbstmord aus - erhält sie eine Morddrohung und reist voller Angst zurück nach Wien. Dort erreicht sie die Nachricht, dass erneut ein Mitglied der Lavant-Gesellschaft ums Leben gekommen ist. Und dieses Mal ist es eindeutig Mord. Elvira kehrt zurück nach Kärnten, will den Fall unbedingt klären. Die Hinweise konzentrieren sich auf ein unveröffentlichtes Manuskript der Dichterin, das aus dem Literaturarchiv entwendet wurde. Dessen Besitz scheint tödlich zu sein. Kurz vor der Aufklärung des Falles wird ein Mordanschlag auf Elvira verübt.Gut gefallen hat mir die Mischung Literatur und Krimi. Der Autor hat die Gelegenheit genutzt und gibt dem Leser einen ausführlichen Einblick in das Leben und Werk Christine Lavants und macht Lust, sich über den Krimi hinaus, mit der Dichterin zu beschäftigen. Da ein unveröffentlichtes Manuskript eine zentrale Rolle spielt, fügt es sich gut in den Erzählfluss ein.Mit der Hauptperson des Romans, Elvira, konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Für mich war sie zu schorff  im Umgang mit den anderen und mit Vorurteilen schnell bei der Hand. Der Krimi hat auch einige Längen, wenn  - für mich zumindest - wiederholt auf die politischen Zustände in Kärnten eingegangen wird.Mein Fazit lautet. eine gute Idee für die Geschichte ; das Buch lässt sich -trotz einige Längen - flüssig lesen, aber es gibt noch Luft nach oben .

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  • Selbstmord oder Mord - das ist hier die Frage

    Rachemond

    Langeweile

    06. August 2017 um 19:40

    Elvira Hausmann arbeitet beim Wiener Tagesboten und wird von ihrem Chef nach Kärnten geschickt, weil es dort einen mysteriösen Todesfall gibt.Der Vorsitzende eines Vereins, welcher sich mit dem Leben der bekannten Dichterin Christine Lavant beschäftigt, wurde tot aus der Lavant gezogen , die Polizei entscheidet , dass es sich um einen Selbstmord handelt und legt den Fall zu den Akten.Unter Mithilfe der örtlichen Kollegin Karin Perkonig besucht sie die Angehörigen des Mordopfers und besichtigt auch den Tatort. Schon nach kurzer Zeit ist sie sich sicher, dass es sich um einen Mord handelt. Der Polizeichef beharrt jedoch auf seiner These und wimmelt alle diesbezüglichen Fragen ab. Als sie dann noch eine Morddrohung erhält , gibt sie auf und kehrt nach Wien zurück. Kurze Zeit später wird ein weiteres Mitglied des Vereins ermordet und Elvira kehrt wieder nach Kärnten zurück. Damit begibt sie sich erneut in den Fokus des Mörders. Wird sie den Fall aufklären? Meine Meinung: Die Geschichte begann recht spannend, versandete dann jedoch in Nebensächlichkeiten und ständigen Wiederholungen. Immer wieder wurden die Spaziergänge der Journalistin erwähnt und andere Banalitäten. Bei jedem Restaurantbesuch und beim Frühstück im Hotel , erfuhr man wieder, dass Elvira Teetrinkerin ist, mit der Zeit fand ich das sehr nervig. Nach der Aufklärung des Falls , wo sich die Polizei dann doch noch ins Zeug legte und der Elvira fast das Leben kostete, gab es dann noch eine kleine Lovestory. Ob das für einen Krimi, der sowieso nicht übermäßig spannend war, sein musste, darüber kann man sich streiten. Gut gefallen hat mir der Teil, der sich mit dem Leben der Dichterin befasste. Fazit: Leider hat mich die Geschichte insgesamt gesehen, ziemlich enttäuscht. Das lag zum einen an der, nur mäßig vorhandenen Spannung , zum anderen an den vielen Wortwiederholungen. Ein gutes Lektorat wäre hier sicherlich vonnöten gewesen . Von mir leider keine Leseempfehlung.

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  • Kärnten-Krimi

    Rachemond

    esposa1969

    06. August 2017 um 12:50

    Klappentext:In einem Verein, der die verstorbene Dichterin Christine Lavant verehrt, ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Die Kärntner Polizei zeigt allerdings kein wirkliches Interesse daran, den Fall aufzuklären. Deshalb wird Elvira Hausmann, eine Wiener Journalistin, nach Kärnten gesandt, um Licht in die Sache zu bringen. Trotz heftiger Widerstände und umgeben von einer Mauer des Schweigens, versucht Elvira Hausmann den Fall zu klären. Durch die Geschichte spukt die Gestalt der verstorbenen Dichterin, von der ein Fluch auszugehen scheint …Leseeindruck:Mit "Rachemond" liegt dem Leser der Debüt-Krimi des österreichischen Autors Wolfgang Jezek vor, der im beschaulichen Kärnten spielt. Wie man dem Klappentext bereits entnehmen konnte, wird die Wiener Journalistin Elvira Hausmann nach Kärnten ins Lavanttal gesandt, um in einem mysteriösen Todesfall zu ermitteln und Licht dahinein zu bringen....Der Beginn der Handlung las sich ganz nett an. Gutgefallen haben mir, dass dieser fiktive Krimi mit der tatsächlich einst lebenden Schriftstellerin Christine Levant verwoben wird. Die Figuren sind insgesamt überschaubar, allerdings gerade der Hauptcharakter Elvira Hausmann kommt überaus farblos und unsympathisch rüber.Dafür gefällt mir der Kärntener Lokalkolorit sehr gut und macht Lust auf diese Gegend.Das Ende ist dann so verfasst, dass es noch über das eigentlich Ende hinausgeht, was das letzte Drittel des Krimis sich ein wenig unnötig in die Länge ziehen lässt. Die Handlung selbst ist okay, wenn auch nicht spektakulär. Zu Beginn liest sich der Krimi noch recht spannend, was dann leider im Laufe der Handlung nachlässt.Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich hier auf 4 aufrunde.Immerhin gat mich dieser Krimi sehr sehr neugierig auf Christine Lavant und deren Wirken werden lassen und schlecht war er keineswegs, wenn auch die Schreibweise stellenweise ein wenig holprig war.@ esposa1969

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