Wolfgang Kirschner Die Nacht, in der ich verschwand

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht, in der ich verschwand“ von Wolfgang Kirschner

Er wollte nur Zigaretten holen. Doch dann verliert sich seine Spur. Piet Proll, der sich selbst gelegentlich gefragt hatte, warum Männer aus dem Haus gehen und nicht wiederkommen, verschwindet an seinem 39. Geburtstag. Die aufregendste Nacht seines Lebens beginnt, als er einer schönen Unbekannten folgt, danach verschwindet er.

Haben auch Sie sich schon diese Frage gestellt? Lieben Sie humorvolle Satire, aber auch Sex und Crime? Dann ist der neue Kirschner das Richtige für Sie.

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    Die Nacht, in der ich verschwand

    CarolinHafen

    13. May 2015 um 09:02

    Piet, frustrierter Enddreißiger geht Zigaretten holen und eine schöne Frau (Was sonst?) reißt ihn aus seinem gewohnten Trott hinein in abenteuerliche Verfolgungsjagden, Lügengeschichten, Geldwäscherei und dem Traum von einem anderen Leben. Warum kommen manche Männer nicht mehr vom Zigaretten holen heim? Wolfgang Kirschner beschreibt eine sehr witzige, schnelle und spannende Variante und wirft dabei noch ein ganz neues Licht auf die Debatte ob man in Lokalen rauchen dürfen sollte oder nicht. Für Raucher wie für Nichtraucher gleichermaßen unterhaltend! Ich hatte mit diesem Buch einen tollen Abend, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte und in einem Zug lesen musste.

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  • Rezension zu "Die Nacht, in der ich verschwand" von Wolfgang Kirschner

    Die Nacht, in der ich verschwand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 11:14

    Sein Bein spuckt Blut. Wie ein erschossenes Tier in der eigenen Blutlache. Es wird mit etwas verbunden, das er ausschließlich aus völlig anderen Zusammenhängen kennt. Peter Prollmann, der Zeichner, glaubt sich in einem Film. Das kann nur ein Kinofilm sein. Wie kam er in dieses Bett und weshalb ist er mit Handschellen an den Pfosten gefesselt? Die Erinnerungen kehren langsam zurück. Der Film läuft rückwärts. Aber da ist noch etwas ... noch jemand ... doch schon kribbelt es an der Kopfhaut, es wird dunkel und Peter versinkt in einen schwarzen Sog, der ihn in die Tiefe zieht. Gerade noch kann er sich von Frau und Kindern in seinen herabstürzenden Gedankenfluten verabschieden ... Ehefrau Jenny ist eine von der vergesslichen Sorte - mit den Gedanken stets in anderen Welten und im Prinzip nur körperlich anwesend. Nicht nur das Bügeleisen vergisst sie gelegentlich auszuschalten oder die Zugabe von Waschpulver in die dafür vorgesehene Kammer, den Braten aus der Röhre zu nehmen, den Wasserhahn abzustellen oder überhaupt etwas einzukaufen, sondern auch den Geburtstag ihres Mannes. Und das sollte jetzt wirklich böse Folgen haben ... Wenn sie gestatten, möchte ich kurz eine Rezension loswerden ... denn hier haben wir es mit einem außerordentlich kurzweiligen Kriminalroman zu tun, der sich selbst, und das ganze Genre gleich mit, ordentlich auf die Schippe nimmt. Was mich stört, ist das Cover. Dieses führt auf falsche Fährten, denn hier verschwindet ein Mann und kein Mädchen. Beide abgebildete Personen können zudem das entstehende Bild der beiden Hauptakteure nicht bestätigen. Trotz dieses Schönheitsfehlers gilt meine uneingeschränkte Empfehlung für diesen rasanten, wenn auch leider viel zu kurzen Krimi. Mit viel Wortwitz, Selbstironie und einem Gespür für absurde Situationskomik sorgt Wolfgang Kirschner sowohl für Spannung als auch für den einen oder anderen ordentlichen Brüller. Dabei geht es um ein ernstes Thema, denn nicht selten verschwinden Männer spurlos. Sie wollten eigentlich nur zum Zigarettenautomat laufen oder ein Bierchen in der Kneipe um die Ecke trinken, kehren aber nie mehr zurück. "Die Nacht in der ich verschwand" erzählt eine Geschichte und vermittelt damit einen Eindruck, was in einer solchen Nacht passieren könnte. Welche Verkettung von Umständen völlig unerwartete Wege eröffnen und den Lauf der Dinge auf den Kopf stellen kann. Schön, dass es dem Autor nicht gelingt, ein solches Drama mit dem durchaus üblichen Ernst zu behandeln, denn sonst würde uns beispielsweise der Lacher mit dem oben schon genannten Verbandsmaterial erspart bleiben ... ... was überaus bedauerlich wäre! © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Die Nacht, in der ich verschwand" von Wolfgang Kirschner

    Die Nacht, in der ich verschwand

    dark_angel

    20. July 2010 um 09:04

    Es ist Piet Prolls 39. Geburtstag. Als er von der Arbeit nach Hause kommt, ist keiner zu Hause. Die Kinder sind ausgeflogen und seine Frau ist auch nirgends. Kein Glückwunsch zum Geburtstag. Niemand hat sich daran erinnert. Was bleibt Piet Proll also übrig, als alleine seinen Geburtstag zu feiern? Doch die Zigaretten sind alle. Und so geht er in die Nacht hinaus, um Zigaretten zu holen und kommt nicht wieder... Natürlich hat sich schon so manch einer gefragt, wie es zum berühmten Satz "ich geh mal Zigaretten holen" kommen kann und die betreffende Person dann wie vom Erdboden verschluckt verschwindet. Der Autor Wolfgang Kirschner hat sich an einer eigenen Version davon versucht. Einer Version mit einer ausgewogenen Mischung aus Witz, Satire, Sex und kriminellen Machenschaften. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Piet Proll, dessen Name dem Leser bereits verrät, in welcher erzählerischen Sprache die Geschichte wiedergegeben wird. Zusammen mit Piet Proll stolpert der Leser von einer unglaublichen Szene in die nächste bis schließlich auch der wahre Grund für sein langes Verschwinden geklärt wird. Bis dahin darf sich der Leser auf ein Abenteuer der etwas anderen Art freuen, das man am liebsten ohne Unterbrechungen lesen möchte.

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