Wolfgang Kirschner Hölderlins Hund

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Inhaltsangabe zu „Hölderlins Hund“ von Wolfgang Kirschner

Schriftsteller Budenius leidet unter einer Schreibblockade. Er will einen besseren Überblick bekommen. Deshalb ist er in der Tübinger Unterstadt vom Parterre in den zweiten Stock gezogen. Von dort beobachtet er allmorgendlich, wie sein Nachbar Manne Knülleisen vor Frau Bofingers Lädle in aller Frühe das Tagblatt klaut. Doch nicht nur die Zeitung, auch technische Geräte aller Art unterliegen Mannes "Sammelwut". Eines Tages wird dem Kleinganoven besondere Aufmerksamkeit zuteil, als der schmierige Immobilienhai Paul Hering, abgekürzt PH, in Mannes Wohnung auftaucht und diesen brutal verprügelt. Doch warum gibt sich der berüchtigte PH mit einem kleinen Fisch wie Knülleisen ab? Budenius will es herausfinden und wird dabei unweigerlich in Mannes Machenschaften und einen Strudel haarsträubender Ereignisse hineingezogen. Wer behauptet, Tübingen sei beschaulich? Dieser spritzige und schrille Schelmenroman beweist das Gegenteil.

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    Hölderlins Hund
    CarolinHafen

    CarolinHafen

    Abgefahren, kann ich nur sagen. Hier wird mit viel Tempo und Schalk die Geschichte von Budenius, einem Tübinger Schriftsteller mit Schreibblockade, erzählt wie er von einem Schlamassel in den nächsten gerät. Budenius´ Nachbar Manne Knülleisen ist im Grunde kein schlechter Mensch, auch wenn er gern die Zeitung im Tante Emma laden klaut. Budenius ist auch kein schlechter Kerl, auch wenn man ihn plötzlich verdächtigt, bei einem größeren Diebstahl als einer Tageszeitung mit Manne unter einer Decke zu stecken. Tja, zur falschen Zeit am falschen Ort, ganz klassisch. Zum Glück ist Budenius weder ein Feigling, noch ein Verräter. Er stellt sich den Widrigkeiten und es muss eine andere Lösung her, als einfach alles der Polizei zu stecken. Ich habe mehrfach laut raus gelacht, beim Lesen dieses Buches, ob nun der obskuren Figuren wegen, oder der herrlichen Dialoge, oder wegen der Situationen in die die beiden „Helden“ geraten. Ich fand´s echt abgefahren, was diesen beiden sympathischen Verlieren alles im Fachwerk-Städtle passiert und hatte von der ersten bis zur letzten Seite viel Spaß! Da in diesem Krimi nicht nur Menschen hingemordet werden, sondern auch Hunde, würde ich das Buch nicht vorbehaltlos an Hundebesitzer empfehlen. Manch einer mag die Vierbeiner ja generell lieber als die Menschheit oder einen gemeinen Verbrecher.;) Allen anderen, Tübingern, wie Nicht-Tübingern, und haustierlosen Krimifans wünsche ich viel Spaß mit Budenius, Manne, Fucky und Henna.

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