Wolfgang Koeppen

 3.4 Sterne bei 322 Bewertungen
Autor von Tauben im Gras, Werke in 16 Bänden und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Wolfgang Koeppen

Wolfgang Arthur Reinhold Koeppen, geb. Köppen, war ein bedeutender, mehrfach ausgezeichneter deutscher Schriftsteller der Nachkriegszeit. Er wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und verstarb am 15. März 1996 in München. Bekannt geworden ist er durch seine Romantrilogie "Trilogie des Scheiterns". Zu Zeiten der Weimarer Republik war er Schauspieler und Dramaturgie-Volontär, zog später nach Berlin und war Feuilletonredakteur beim Berliner-Börsen-Courier. Er schrieb während der Zeit außerdem mehr als 200 Kritiken über Filme, Theater- und Literatur. Nach der Machtübernahme der Nazionalsozialisten verlor er seine Anstellung und lebte später, als auch sein Debut erschien, in den Niederlanden. Während der Kriegsjahre als Drehbuchschreiber über Wasser und lebte ab 1943 in München. Mit seiner "Trilogie des Scheiterns" setzte er sich kritisch mit der neuen Bundesrepublik Deutschland auseinander. Er wurde noch mehrmals literarisch tätig, galt aber als Außenseiter. Dennoch hatte er bedeutenden Einfluss auf neuere Autoren wie zum Beispiel Günter Grass. Seit 1998 wird von seiner Geburtststadt Greifswald ein nach ihm benannter Preis für Literatur verliehen, der sogenannte Wolfgang-Koeppen-Preis. Sein Nachlass wurde von der Universität Greifswald erstanden und ihm zu Ehren im Wolfgang-Koeppen-Archiv aufbewahrt, welches sich im 2002 eröffneten Literaturzentrum Vorpommern in Greifswald befindet. Dieses Zentrum soll dem Andenken Koeppens dienen.

Neue Bücher

Werke in 16 Bänden
Erscheint am 12.11.2018 als Hardcover bei Suhrkamp.

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Wolfgang KoeppenTauben im Gras
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Tauben im Gras
Tauben im Gras
 (214)
Erschienen am 01.06.2013
Wolfgang KoeppenWerke in 16 Bänden
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Werke in 16 Bänden
Werke in 16 Bänden
 (40)
Erschienen am 11.10.2010
Wolfgang KoeppenDer Tod in Rom
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Der Tod in Rom
Der Tod in Rom
 (25)
Erschienen am 31.03.1975
Wolfgang KoeppenTauben im Gras. Das Treibhaus. Der Tod in Rom
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Tauben im Gras. Das Treibhaus. Der Tod in Rom
Tauben im Gras. Das Treibhaus. Der Tod in Rom
 (16)
Erschienen am 01.06.1986
Wolfgang KoeppenJugend
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Jugend
Jugend
 (3)
Erschienen am 12.09.1976
Wolfgang KoeppenEine unglückliche Liebe
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Eine unglückliche Liebe
Eine unglückliche Liebe
 (3)
Erschienen am 26.11.2009
Wolfgang KoeppenDie Mauer schwankt
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Die Mauer schwankt
Die Mauer schwankt
 (3)
Erschienen am 12.03.1983
Wolfgang KoeppenAuf dem Phantasieroß
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Auf dem Phantasieroß
Auf dem Phantasieroß
 (2)
Erschienen am 27.03.2005

Neue Rezensionen zu Wolfgang Koeppen

Neu
T

Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

Schlecht und sehr verwirrend
there_are_applesvor 5 Monaten

Die Multiperspektivität geht in diesem Buch total nach hinten los. Es ist verwirrend und die Hauptaussage des Buches ist schwer ersichtlich. Außerdem sind die Charaktere teilweise ein reine Katastrophe...

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Paulikekss avatar

Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

Eine Qual es zu lesen
Paulikeksvor einem Jahr

Klappentext:
"Für das allerwichtigste Buch von Koeppen halte ich den herrlichen Roman Tauben im Gras, veröffentlicht 1951 und nach wie vor viel zuwenig bekannt. Wer diesen Roman nicht gelesen hat, der solle nicht glauben, er kenne die deutsche Literatur 1945" Marcel Reich-Ranicki


Cover
Ich glaube ich bin nicht die einzige, die das Cover einfach nur schrecklich findet. Der Mann vorne drauf ist eventuell der Autor, wer weiß das schon, aber jedes Mal wenn ich das Bild gesehen habe ist meine Motivation auf einen absoluten Tiefpunkt gesunken. Mit dem Inhalt hat es überhaupt nichts zu tun und es ist total veraltet.


Inhalt
Der Klappentext sagt nichts aus, es könnte sich um alles handeln. In diesem Buch geht es um 30 Personen mit unterschiedlichen Hintergrundgeschichten, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und verschiedenen Ländern. Sie alle befinden sich in einer deutschen Großstadt und haben dort fast dieselben Probleme. Die Figuren werden geplagt von dem Wirklichkeitsverlust, Depressionen, Ziellosigkeit und Anonymität. Beispielsweise um eine Ehefrau, welche darunter leidet in armen Verhältnissen leben zu müssen, da ihr Ehemann kein Geld verdient, weil er an einer Schreibblockade leidet. Jemand anderes ist zusammen mit einem Schwarzen, was zu dieser Zeit nur ungern gesehen wird, da die Gesellschaft von Rassismus und Vorurteilen geprägt ist. Sie erwartet ein Kind von ihm, weshalb ihre Mutter nichs mehr mit ihr zu tun haben möchte und ihren Kummer in Alkohol ertränkt, was sehr viele machen. So könnte ich nun noch hunderte Wörter über den Inhalt verlieren, mache ich aber nicht, weil es schlichtweg öde und eintönig ist.


Meine Meinung
Dieses Buch war die schlimmste Schullektüre, die ich je lesen musste. Die Charaktere hatten alle dieselben Probleme, sie sind alle auf eine Art und Weise gleich. Gleich nervtötend, gleich passiv, gleich stolz. Sie jammern dauerhaft über ihre Probleme, tun aber überhaupt nichts um das zu ändern. Dann sollen sie sich nicht beschweren! Zudem sind die meisten vollkommen unrealistisch. Die meisten besitzen nur eine einzige Eigenschaft auf die sie reduziert werden und diese wird auf die verdrehteste und seltsamste Art dargestellt und ausgelebt, die ich je gesehen habe.
Als nächstes ist die gesamte Geschichte langweilig. Es passiert nicht besonders viel, immerhin werden nur 18 Stunden eines Tages beschrieben. So viel kann gar nicht passieren, es sterben nämlich sechs Menschen durch Mord und Totschlag. In einer einzigen Stadt. Aber selbst die Morde sind langweilig und das gibt es wohl sehr selten.
Der Höhepunkt, der Roman hört einfach auf. Es gibt kein Ende. Als würde man mitten im Satz stoppen und nichts mehr sagen. Und zum Schluss der grauenvolle Schreibstil. Abgehackt, bestehend aus Aufzählungen oder aus Sätzen, die eine halbe Seite lang sind und wirr und vollkommen unverständlich.
Das einzige, minimale positive ist, dass es interessant ist einen Tag aus diversen Perspektiven zu erleben. Punkt. Mehr ist da nicht. Kurz gesagt: Ich hasse dieses Buch. So sehr habe ich noch nie gelitten.


Kurze Übersicht

+ Ein Tag aus diversen Perspektiven

- Charaktere alle gleich
- Charaktere unrealistisch
- Hintergrundgeschichten langweilig und eintönig
- Schreibstil sehr anstrengend, kompliziert und schwer
- kein richtiges Ende


Fazit
Dieses Buch war die reinste Hölle, ich musste es lesen, da es für die Schule war. Grausamerweise ist es der Auftakt einer Trilogie, aber ganz bestimmt werde ich nicht weiterlesen. Das Buch bekommt 1/5 Sternen, einen gut gemeinten einen Stern. Dieses Buch wird nach meinem Abitur augenblicklich verbrannt.

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Emotionens avatar

Rezension zu "Der Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen

Unterwegs im Rom der Nachkriegszeit ...
Emotionenvor 2 Jahren

"Der Tod in Rom" wurde von Wolfgang Koeppen geschrieben in Anlehnung an die berühmte Novelle "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann. Wir haben dieses Buch heuer im Abschlussklassenjahr im Fach Deutsch gelesen.

Handlung
Im Rom der Nachkriegszeit treffen ganz unterschiedliche Personen zusammen, die alle durch einen komplizierten Stammbaum oder ein Netzwerk miteinander verbunden sind. Täter und Opfer des Nationalsozialismus, Ex-Nazis und bekennende Immer-Noch-Nazis. Priester. Waffenhändler. Touristen. Musiker samt Orchester, Komponisten und Dirigenten. Dabei haben die Personen alles ihr eigenes Päckchen zu tragen. Einige gehen ihrem normalen Alltag nach, machen Urlaub, wieder andere versuchen ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, sehnen sich nach Vergebung oder wiederkehrender Macht. Interessant wird es, als sich die verschwinden Familien begegnen. Die konträren Ansichten von Vater und Sohn zeigen auf, dass das nationalsozialistische Gedankengut immer noch in den Herzen der Menschen ist. Sehr interessante Handlung, die am Ende in einer besonderen Szene gipfelt.
Schuld ist ein großes Thema des Romans - persönliche Schuld, Kollektivschuld, die Suche nach Vergebung ...

Charaktere
Zwei Charaktere aus dem Buch sind besonders interessant - ich vermute mal genau deshalb mussten wir auch eine Deutsch Schularbeit über sie schreiben :D
Das wäre einmal der Komponist Siegfried, der seine negativen Erfahrungen, die er als Kind in einem Erziehungsheim der Nazis machen musste, durch seine Musik verarbeitet, die dann verstörend und unheimlich ist. Außerdem hat er mit seiner Homosexualität zu kämpfen, die er als etwas Schlechtes und Falsches empfindet.
Dann haben wir den jungen Geistlichen Adolf, den Cousin Siegfrieds. Sein Vater war ein hohes Tier im Dritten Reich und lebt im Geiste immer noch nach der damaligen Ideologie, während er nun als Waffenhändler im Nahen Osten tätig ist. Sein Sohn, der ebenfalls in einem Nazi-Erziehungslager war, findet seinen einzigen Halt und Trost in der Religion, er ersetzt eine Ideologie durch eine andere.
Andere interessante Charaktere sind natürlich auch Adolfs Vater Judejahn, der seine kranken Fantasien dem Leser sehr anschaulich schildert. Sein Bruder, Adolfs Vater ist ein Ex-Nazi, der sich aber nicht wirklich schuldig fühlt (im Sinne von "die Zeiten waren halt so" und mit der Vergangenheit abgeschlossen hat - solange bis er auf Ilse Kürenberg, die Frau des Dirigenten (Siegfrieds Kollegen) trifft, die eine Jüdin ist und deren Vater und der Gewaltherrschaft Hitlers zu Tode gekommen ist.
Ihr seht, es sind viele Charaktere, aber Koeppen schafft eine einzigartige Verbindung zwischen ihnen allen!

Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr interessant. Koeppen schafft es, sich perfekt den verschiedenen Charakteren anzupassen. Siegfrieds Sicht der Dinge wird aus der Ich-Perspektive geschildert, die restlichen Charaktere werden aus einer neutralen Perspektive beleuchtet. Dabei erkennt man schon an der Wortwahl ob Judejahn (der ganz passend "Gottlieb" mit Vornamen heißt - seht den Sarkasmus) oder Siegfried spricht. Siegfrieds Sätze sind teilweise sehr langatmig und man muss sich beim Lesen konzentrieren. Durch die vielen Personen kann zusätzliche Verwirrung entstehen.

Fazit
Ein spannendes Buch, allerdings war ich froh, es im Unterricht gelesen zu haben, wo mir jemand die Personenkonstellation und die Handlung genauer erklären konnte. Wer nicht an Klassiker gewöhnt ist, wird sich anfangs schwer mit der Lektüre tun, denn das Buch ist nicht ganz einfach zu verstehen. Wer aber am Europa der 50er Jahre und der Nachkriegszeit interessiert ist, der kann sich dieses Buch auf jeden Fall zu Gemüte führen. Teilweise war es mir zu kompliziert, daher einen Stern Abzug, aber nichtsdestotrotz handelt es sich um ein großes Buch!

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