Wolfgang Koeppen

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Lebenslauf von Wolfgang Koeppen

Wolfgang Arthur Reinhold Koeppen, geb. Köppen, war ein bedeutender, mehrfach ausgezeichneter deutscher Schriftsteller der Nachkriegszeit. Er wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und verstarb am 15. März 1996 in München. Bekannt geworden ist er durch seine Romantrilogie "Trilogie des Scheiterns". Zu Zeiten der Weimarer Republik war er Schauspieler und Dramaturgie-Volontär, zog später nach Berlin und war Feuilletonredakteur beim Berliner-Börsen-Courier. Er schrieb während der Zeit außerdem mehr als 200 Kritiken über Filme, Theater- und Literatur. Nach der Machtübernahme der Nazionalsozialisten verlor er seine Anstellung und lebte später, als auch sein Debut erschien, in den Niederlanden. Während der Kriegsjahre als Drehbuchschreiber über Wasser und lebte ab 1943 in München. Mit seiner "Trilogie des Scheiterns" setzte er sich kritisch mit der neuen Bundesrepublik Deutschland auseinander. Er wurde noch mehrmals literarisch tätig, galt aber als Außenseiter. Dennoch hatte er bedeutenden Einfluss auf neuere Autoren wie zum Beispiel Günter Grass. Seit 1998 wird von seiner Geburtststadt Greifswald ein nach ihm benannter Preis für Literatur verliehen, der sogenannte Wolfgang-Koeppen-Preis. Sein Nachlass wurde von der Universität Greifswald erstanden und ihm zu Ehren im Wolfgang-Koeppen-Archiv aufbewahrt, welches sich im 2002 eröffneten Literaturzentrum Vorpommern in Greifswald befindet. Dieses Zentrum soll dem Andenken Koeppens dienen.

Bekannteste Bücher

  • Rezensionen
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  • Schlecht und sehr verwirrend

    Tauben im Gras

    there_are_apples

    17. May 2018 um 02:38 Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

    Die Multiperspektivität geht in diesem Buch total nach hinten los. Es ist verwirrend und die Hauptaussage des Buches ist schwer ersichtlich. Außerdem sind die Charaktere teilweise ein reine Katastrophe...

  • Eine Qual es zu lesen

    Tauben im Gras

    Paulikeks

    08. October 2017 um 18:55 Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

    Klappentext: "Für das allerwichtigste Buch von Koeppen halte ich den herrlichen Roman Tauben im Gras, veröffentlicht 1951 und nach wie vor viel zuwenig bekannt. Wer diesen Roman nicht gelesen hat, der solle nicht glauben, er kenne die deutsche Literatur 1945" Marcel Reich-Ranicki Cover Ich glaube ich bin nicht die einzige, die das Cover einfach nur schrecklich findet. Der Mann vorne drauf ist eventuell der Autor, wer weiß das schon, aber jedes Mal wenn ich das Bild gesehen habe ist meine Motivation auf einen absoluten Tiefpunkt ...

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  • Unterwegs im Rom der Nachkriegszeit ...

    Der Tod in Rom

    Emotionen

    29. December 2016 um 21:19 Rezension zu "Der Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen

    "Der Tod in Rom" wurde von Wolfgang Koeppen geschrieben in Anlehnung an die berühmte Novelle "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann. Wir haben dieses Buch heuer im Abschlussklassenjahr im Fach Deutsch gelesen.HandlungIm Rom der Nachkriegszeit treffen ganz unterschiedliche Personen zusammen, die alle durch einen komplizierten Stammbaum oder ein Netzwerk miteinander verbunden sind. Täter und Opfer des Nationalsozialismus, Ex-Nazis und bekennende Immer-Noch-Nazis. Priester. Waffenhändler. Touristen. Musiker samt Orchester, Komponisten ...

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  • Der "Urgrund unseres Heute" - die Fünfziger ohne Pettycoat und Elvistolle

    Tauben im Gras

    Joachim_Tiele

    Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

    Ein Buch aus dem Jahr 1951, das noch heute gelesen und rezensiert wird und nach wie vor polarisiert - wie toll! Dennoch möchte ich mich eher nicht (direkt) in die Debatte zwischen Befürwortern und Hassern einklinken. Insbesondere denjenigen, die in der Schule unter der Lektüre leiden mussten, ist nur schwer zu widersprechen (ich finde es immer wieder schrecklich, hier bei LB zu lesen, wie es Deutschlehrern gelungen ist, ihren Schülern gute Literatur für den Rest ihres Lebens zu verleiden). Also von mir keine Rezension, die ...

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    • 5
  • Leserunde zu "Bühlerhöhe" von Brigitte Glaser

    Bühlerhöhe

    aba

    zu Buchtitel "Bühlerhöhe" von Brigitte Glaser

    Atmosphärisch, unterhaltsam und höchstspannend! Mit "Bühlerhöhe" lässt die erfolgreiche Krimautorin Brigitte Glaser die bewegte Nachkriegszeit wieder auferstehen. Deutschland in den 50er Jahren: ein Land, das neu beginnen muss und dem große wirtschaftliche und politische Veränderungen bevorstehen. Mittendrin zwei starke Charaktere mit einer geheimnisvollen Aura, zwei Frauen, die allein mit ihrer Persönlichkeit den Leser faszinieren.Möchtet ihr einen niveauvollen und höchstspannenden Roman lesen, der euch gleichzeitig das Flair ...

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    • 827
  • Eine Erzählung des Scheiterns

    Tauben im Gras

    Kopf-Kino

    20. June 2016 um 18:35 Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

    Flieger waren über der Stadt, unheilkündende Vögel. Der Lärm der Motoren war Donner, war Hagel, war Sturm. Sturm, Hagel und Donner, täglich und nächtlich, Anflug und Abflug, Übungen des Todes, ein hohles Getöse, ein Beben, ein Erinnern in den Ruinen. Noch waren die Bombenschächte der Flugzeuge leer. Die Auguren lächelten, Niemand blickte zum Himmel auf. Meine Rezension bezieht sich auf die unkommentierte Suhrkamp-Ausgabe, ISBN 978-3-518-37101-5 1951, irgendwo in Deutschland [vermutlich München?]: Die Zerstörungen, die der zweite ...

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    • 8
  • Aufarbeitung

    Der Tod in Rom

    dominona

    23. October 2014 um 14:39 Rezension zu "Der Tod in Rom" von Wolfgang Koeppen

    Der letzte Teil aus Koeppens Trilogie gefällt mir wieder besser, weil die Figuren und ihre Emotionen stärker aufeinander bezogen sind. Wiedermal dreht sich alles um Schuld und die Rollen, welche im zweiten Weltkrieg gespielt wurden. Da muss der den Nürnberger Prozessen entkommene und als tot geglaubte Judejahn nicht nur verkraften, dass sein Sohn Adolf zum geistlichen Lager übergewechselt ist, sondern er sieht mit an, wie in Rom das für ihn so typisch Deutsche und damit er selbst dem Untergang geweiht ist. Es geht unter die Haut, ...

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  • schwierig

    Das Treibhaus

    dominona

    23. October 2014 um 14:36 Rezension zu "Das Treibhaus" von Wolfgang Koeppen

    Politische Spiele haben ihre ganz eigenen Regeln und das bekommt auch der Protagonist zu spüren. Verlockende Angebote obwohl man eigentlich auf's Abstellgleis geschoben werden soll. Gerade auf dem Gebiet wird die Vergangenheit im Bezug auf den zweiten Weltkrieg stark hinterfragt und das bringt den Helfer der Vereinigung zumindest mental ins Schwanken. Tauben im Gras hat mir besser gefallen und war meiner Meinung nach nicht ganz so verwirrend und kompliziert geschrieben. Auch das Ende vom Treibhaus ist eher fragwürdig und wie ich ...

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  • nicht leicht, aber...

    Tauben im Gras

    dominona

    23. October 2014 um 14:28 Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

    Ich muss gestehen, zum Lesen ist mir Koeppen zu wirr, allerdings eignet sich sein Stoff erstaunlicherweise bestens für Hörspiele und plötzlich ergibt alles eine Ordnung und Sinn, wobei ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen muss. Nachkriegsdeutschland und seine Probleme, Besatzungszeit und Entnazifizierung, Deutschland im Spannungsfeld und dazwischen Zukunftsträume, die alle außerhalb Deutschlands führen. Verschiedene Schicksale, die zusammenhängen und eigentlich alle die gleiche Not ertragen müssen, mit der sie noch nicht ...

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  • Kaleidoskop der inneren und äußeren Welt

    Tauben im Gras

    Lola1008

    04. March 2014 um 13:02 Rezension zu "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen

    Kaleidoskop der inneren und äußeren Welt Der Roman „Tauben im Gras“ wurde 1951 von Wolfgang Koeppen verfasst und war der erste – und bekannteste – Band der „Trilogie des Scheiterns“, zu der noch „Das Treibhaus“ und „Tod in Rom“ gehören. Sie beschäftigen sich mit der Nachkriegszeit in Deutschland. Er analysiert die rückständischen Ideologien und Verhaltensweisen, die zu Faschismus und Krieg geführt haben und fungiert als eine Art kritische Bestandsaufnahme der Nachkriegsjahre. Eine lineare Handlung gibt es nicht. Stattdessen ...

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