Fish and Fritz

von Wolfgang Koydl 
3,5 Sterne bei66 Bewertungen
Fish and Fritz
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Inhaltsangabe zu "Fish and Fritz"

Ein Leben unter Engländern kann ziemlich abenteuerlich sein. Zumindest, wenn man als Korrespondent einen Nachruf auf die Queen verfassen soll - für den Fall der Fälle - und sich vornimmt, ihr wenigstens einmal leibhaftig zu begegnen. Bei seinen Bemühungen trifft Wolfgang Koydl auf Hofschranzen und Sargschreiner, auf Feudalherren und andere Exzentriker - und lotet dabei die Tiefen der britischen Seele aus. Nebenbei versuchen die Koydls sich im fremden Alltag zurechtzufinden und stolpern dabei in so manchen 'clash of cultures'. Die wunderbar komische Geschichte einer deutschen Familie in England, mit viel Wärme, Witz und Feinsinn erzählt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548372563
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.02.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Holdens avatar
    Holdenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Lustige Geschichten über die Eigenheiten der Engländer, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    In "Fish and Fritz" erzählt Wolfgang Koydl, Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung, von seinen Erlebnissen, als er aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach England umzog.

    Wolfgang Koydl ist Journalist. Mit seiner Frau, der Tochter Julia und dem Hund Chico zieht er von den USA nach England, in die Nähe von London. Dort ist seine Hauptaufgabe, einen Nachruf auf die Queen zu schreiben, damit dieser fertig ist, wenn die Monarchin unerwartet stirbt.
    So dreht sich vieles um die Queen und um Überlegungen, sie vielleicht sogar zu treffen, während der Hund britische Hunde kennen lernt, die Ehefrau auf britischen Straßen Autofahren übt, die Tochter das britsche Fernsehprogramm kennenlernt, ...
    Doch zwischen Kurzurlauben an der Küste, Teetrinken, Ausflügen in die britische Comedy-Szene und die berühmten Pubs bleibt doch immer wieder die große Frage: Wie soll Wolfgang an die Queen rankommen?

    Dieses Buch ist flüssig geschrieben und ist somit sehr angenehm zu lesen. Wolfgang Koydl schreibt interessant und unterhaltsam.
    Trotzdem fand ich das Buch nicht überragend - andere Bücher dieser Reihe hatten mir besser gefallen. Immer wieder gibt es witzige Passagen, das meiste war für mich eine Art Reiseführer über Land und Leute gewürzt mit persönlichen Erfahrungen und individuellen Betrachtungsweisen.
    Zu negativ soll das nun nicht klingen, ich habe mich durchaus amüsiert beim lesen.
    Durchschnittlicher Lesegenuss, 3 Sterne von mir.

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    batzns avatar
    batznvor 8 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Auf zum nächsten Reisebüro und ein Flugticket gekauft nach London. Herrlich... Das die Briten nicht alle Tassen im Schrank haben (im positiven Sinne versteht sich) war mir schon klar. Aber das es so weit fehlt...mir sind die Insulaner dadurch nur noch symphatischer geworden, und die herrlich selbstironische Art von Wolfgang Koydl, von einem Fettnäpfchen ins nächste und zwar mit Eilzug...ganz grosse Klasse. Ich persönlich bin ein grosser Fan von solchen "Selbsterfahrungs- und Überlebensbüchern" und dieses Buch ist ganz oben dabei. Köstlich

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    Nealas avatar
    Nealavor 8 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Ein herzerfrischendes Buch über einen deutschen Auslandskorrespondenten auf den britischen Inseln.
    Wolfgang Koydl hat von seinem Chef den Auftrag bekommen einen Nachruf auf Queen Elisabeth II zu verfassen, um bei Bedarf einen "vorrätig" zu haben. Als guter Korrespondent sollte man natürlich die betreffende Person getroffen und interviewt haben und deswegen macht sich Koydl auf die Suche einen Weg zur Queen zu finden.
    Das Buch handelt aber nicht nur von Queen Elisabeth II, sondern auch von eigenartigen Briten, Snobs, den Adel, den Nachbarn der Familie, die doch sehr unterschiedlich sind und dem britischen Alltag.
    Dem Leser wird ein wunderbar abwechslungsreicher Einblick in die britische Seele und den britischen Lebensstil gegeben und auch so manches Klischee wird einem bekannt vorkommen.
    Alles in allem ein witziges, ereignisreiches und wunderbar kurzweiliges Lesevergnügen!

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    Ann91s avatar
    Ann91vor 9 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Als Déutscher auf der Insel hat man es schon nicht leicht. Das muss Wolfgang Koydl, Auslandkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, feststellen, als es ihn beruflich nach London verschlägt.
    Mit viel Humor berichtet Wolfgang Koydl über die Briten, die Queen, Bed & Breakfasts und die britische Landesküche.
    Nicht nur für England-Liebhaber lesenswert.

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    BertieWoosters avatar
    BertieWoostervor 9 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Der Autor ist ein Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung und schildert in diesem Buch seine Erlebnisse, als er von Washington nach London versetzt wird. Sein etwas eitler und tyrannischer Redakteur beauftragt ihn einen Nachruf auf die Queen zu schreiben. Dies bildet sozusagen die Rahmenhandlung. Damit er etwas authentisches Schreiben kann, versucht er verzweifelt in Kontakt mit der Queen zu kommen. Seine Erlebnisse dabei bilden den Anlass das Verhalten und die Lebensweise der Engländer auf amüsante Weise zu beschreiben. Leider wirkt diese Beschreibung aber manchmal wie nur eine Verspottung durch einen etwas überheblichen Deutschen. Dies macht er aber manchmal wieder durch selbstironische Beschreibungen auch seines Ehelebens wieder wett. Insgesamt ganz amüsant, wobei ich das Ende wenig glaubhaft finde.

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    metalmels avatar
    metalmelvor 10 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Puh, wie soll ich sagen – also mein England ist ein ganz anderes als das von Wolfgang Koydl. Er erlebt es praktisch als fades und sehr seltsames „Old Europe“. Das mag daran liegen, dass er als deutscher Zeitungskorrespondent aus Amerika direkt nach England übersiedelt . Mit seiner Familie. Seine Frau ist Russin und ihr ist ohnehin alles suspekt, sie vermutet an jeder Ecke stalinistische Spitzel und außerdem ist ihr alles zu klein und mickrig. Seine Teenie Tochter ist zufrieden, wenn sie per Satellit amerikanisches Fernsehen empfangen kann.
    Es ist jedoch Katja, seine Frau, die den Stein irgendwie ins Rollen bringt. Denn ihr Mann ist ja Korrespondent einer großen deutschen Tageszeitung und er soll einen Nachruf auf die Königin schreiben, falls diese denn bald sterben sollte. Dazu möchte er sie gerne treffen, was sich schwierig gestaltet, denn man kann ja nicht einfach mal im Buckingham Palast anrufen. Aber die Parks der Queen grenzen an sein Grundstück und genau da steht ein morscher Baum, der Katja ein Dorn im Auge ist, da er jemanden erschlagen könnte und deshalb soll er weg. Also schreibt er einen Brief an die Parkverwaltung, bemüht sich um ein Treffen bei einer Investitur, was auch klappt, aber nicht den gewünschten Erfolg bringt und schließlich tritt ihm in Gestalt von Mavis Pickering seine Rettung entgegen und er kommt doch noch zu seinem Treffen mit der Queen. Während er dies also vorantreibt, gibt er uns noch Einblicke in das Leben der Engländer. Und genau da hapert es finde ich. So wie er es beschreibt sind alle Engländer mieslaunige, schrullige Nervensägen oder neureiche Idioten. Aber allesamt wollen sie keinen Kontakt zu ihren Nachbarn, dies ist nur mithilfe eines Hundes möglich, so entsteht Smalltalk. Das finde ich wirklich seltsam, denn ich war sehr oft auf der Insel, teils auch wohnhaft und ich hatte nie einen Hund. Trotzdem hatte ich nie Probleme mit anderen Engländern ins Gespräch zu kommen. Für gewöhnlich waren es sehr freundliche, humorvolle Menschen, schrullig ja, aber kaum mieslaunig. Pubs sind für mich auch keine ollen Kaschemmen, wo praktisch nur getrunken wird und alles vor Dreck starrt, man muss halt in die schönen gehen, die es zuhauf gibt.
    Ich finde England ein wunderschönes Land mit unnachahmlicher Natur, schrulligen, aber humorvollen Bewohnern, unglaublich tollen Burgen und Schlössern, das immer wieder einen Besuch lohnt.
    Wer gerne drüber lesen will, dem empfehle ich immer noch Bill Bryson’s „Reif für die Insel“. Das ist wirklich witzig geschrieben.

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    nickidos avatar
    nickidovor 10 Jahren
    Rezension zu "Fish and Fritz" von Wolfgang Koydl

    Allein unter Teesüchtigen und Seetüchtigen..
    Nagut, habe ich ja die besten Vorraussetzungen als Ostfriesin, schließlich sind wir ebenfalls beides, und Regen haben wir auch mehr als genug... Auf nach London... Allerdings weit gefehlt...
    >> Ausgerechnet für Essen mehr Geld auszugeben als unbedingt nötig ist in der Augen vieler Briten eine Verschwendung... << Letztes Jahr waren wir für einige Prince-Konzerte in London. allerdings war unser Geld für die Konzerte und Aftershows draufgegangen... es reichte nur noch für ein billiges bed and breakfast. .... Briten sind einfach anders... Ob beim Bigno, Pferderennen oder bei fettigen Fritten... einfach herrlichwie Wolfgang Koydl mit trockenem Humor über die britische Seele spricht. Oft geschmunzelt, vieles wiedererkannt, und den nächsten Urlaub in London geplant... allerdings nicht in einem zugigen Bed and Breakfast...

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor einem Monat
    Gegen_den_Strom_lesens avatar
    Gegen_den_Strom_lesenvor einem Jahr

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