Wolfgang Koydl Wer hat's erfunden?

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Inhaltsangabe zu „Wer hat's erfunden?“ von Wolfgang Koydl

Zügeln, Bögli fahren und Gipfeli essen – das viersprachige Alpenland war uns schon immer ein Rätsel. Da ist es nur gut, dass SZ-Autor Wolfgang Koydl seine langjährige Korrespondentenstelle in London gegen Zürich eingetauscht hat und nun eine abenteuerliche Erkundung der Schweizer Seele liefert. Sein mühsam erworbener Sinn für britischen Humor erweist sich dabei übrigens als äußerst wertvoll. Imfall!

Voller Vorurteile, aber wahnsinnig unterhaltsam. Tipp: Nicht zu ernst nehmen, dann wartet hier wirklich Lesespaß.

— November92
November92

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    Wer hat's erfunden?
    November92

    November92

    02. August 2015 um 22:54

    Kurzzusammenfassung: Wolfgang Koydl, Auslandskorrespondent bei der Süddeutsche Zeitung, wird in die Schweiz versetzt und zieht mit Frau Katja, Tochter Julia und Hund Chico an den Zürichsee. Er beschreibt mit viel Humor und Selbstironie die ersten Begegnungen mit den Einheimischen, den lokalen Vorschriften und der Kultur. Das Buch hat 283 Seiten und lässt sich dank Schrift und Schreibstil leicht lesen. Mein Leseerlebnis: Ich hatte großen Spaß! Grundsätzlich war ich schon immer begeistert von anderen Ländern und Kulturen und gerade mit der Schweiz, wo ein kleiner Teil meiner Familie lebt, fühle ich mich doch ein bisschen verbunden. Natürlich spielt Koydl wie verrückt mit sämtlichen Klischees, die man zu Schweizern und dem Land an sich eben so hat, aber um ehrlich zu sein, habe ich das auch so erwartet. Für Schweizer, die ja klischeehaft auch sehr stolz auf ihr Land sind, ist das Buch vermutlich weniger geeignet. Als Tourist, Deutscher in der Schweiz oder einfach Schweiz-Interessierter (zu dieser Kategorie würde ich mich zählen) gibt das Buch wirklich super viele Einblicke in viele Bereiche des alltäglichen Lebens und stellenweise ist das wirklich zum Todlachen. Wenn Wolfgang Koydls vom Schwyzerdeutsch-Kurs erzählt oder von der Frustration der ersten Einkaufserlebnisse berichtet, hat mir das immer wieder ein lautes Lachen entlockt. Gegen Ende flacht der Inhalt ein wenig ab, die richtigen Brüller finden sich im ersten Teil des Buchs. Insgesamt auch kein Buch, das man an einem gemütlichen Wochenende am Stück liest, sondern viel geeigneter für ein kleines Bisschen Unterhaltung für Zwischendurch. Die Kapitel bauen zwar prinzipiell schon aufeinander auf, sind aber auch mit größeren Pausen gut zu lesen. Für die Bahnfahrt am Morgen oder ein Kapitel vor dem Einschlafen einfach super. Fazit: Wer die Vorurteile, mit denen der Autor um sich wirft, nicht zu ernst nimmt, kann mit diesem Buch viel Freude haben. Tipp: Sätze auf Schwyzerdütsch laut aussprechen - grandios! Ich selbst habe nun große Lust bekommen, mal wieder meine Verwandtschaft in Zürich zu besuchen.  

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  • Rezension zu "Wer hat's erfunden?" von Wolfgang Koydl

    Wer hat's erfunden?
    MellieS

    MellieS

    21. August 2012 um 12:48

    Ich habe mich schon über das Buch "Elchtest", in dem es um Schweden ging, geärgert. Hierin geht es nun um die Schweiz - ein Land, dem ich mich sehr verbunden fühle...und hierin nun das Gleiche in Grün, was mir sehr missfällt: Ganz ehrlich: Es wird nur über Sitten und Gebräuche gemeckert, im besten Fall sich noch drüber lustig gemacht. Hallo??? Warum gehe ich dann in ein anderes Land? Das es anderswo nicht so ist wie in Deutschland und man sich dem auch anpassen sollte, ist das nicht jedem klar? Ansonsten bleibe ich hier, dann habe ich alles so, wie ich es will... Sorry, aber darüber konnte ich echt nicht lachen, vor allem die ewig meckernde Ehefrau (auch schon das zweite Mal), ging mir sehr auf die Nerven.

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