Wolfgang Krieger

 3,6 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Wolfgang Krieger

Wolfgang Krieger, Jahrgang 1947, ist Universitätsprofessor für Neuere Geschichte. Er war Fellow in Oxford und Harvard, lehrte in München und Marburg sowie als Gastprofessor in Bologna, Princeton, Toronto und Paris. Er ist Mitglied im International Institute for Strategic Studies (London), Mitbegründer der International Intelligence History Association und gehört dem »Conseil scientifique« für Militärgeschichte des französischen Verteidigungsministeriums an. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte der internationalen Beziehungen sowie zur Geschichte von geheimen Nachrichtendiensten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Wolfgang Krieger

Cover des Buches Die deutschen Geheimdienste (ISBN: 9783406764325)

Die deutschen Geheimdienste

 (2)
Erschienen am 18.03.2021
Cover des Buches Geschichte der Geheimdienste (ISBN: 9783406667848)

Geschichte der Geheimdienste

 (3)
Erschienen am 12.09.2014
Cover des Buches Partnerdienste (ISBN: 9783962890889)

Partnerdienste

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Erschienen am 18.01.2021
Cover des Buches Franz Josef Strauß (ISBN: 9783788101466)

Franz Josef Strauß

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Erschienen am 01.01.1995
Cover des Buches Die Auslandsaufklärung des BND (ISBN: 9783962891183)

Die Auslandsaufklärung des BND

 (0)
Erschienen am 17.05.2021
Cover des Buches Geheimdienste in der Weltgeschichte (ISBN: 9783866471337)

Geheimdienste in der Weltgeschichte

 (3)
Erschienen am 01.03.2011

Neue Rezensionen zu Wolfgang Krieger

Cover des Buches Die deutschen Geheimdienste (ISBN: 9783406764325)S

Rezension zu "Die deutschen Geheimdienste" von Wolfgang Krieger

Kurz, spannend, informativ
StefanSchweizervor 6 Monaten

Wolfgang Kriegers "Die deutschen Geheimdienste" ist ein Glanzstück aus der Reihe C.H. Beck Wissen. Wie gewohnt werden auf knapp über 100 Seiten die Arten und Funktionsweisen der deutschen Geheimdienste beleuchtet. Krieger schafft dabei eine ideale Mischung aus synchronem und diachronen Zugang. Zudem differenziert er zwischen den Ost- und Westdeutschen Diensten und zeigt zudem ihre Interdependenzen auf. Auch die Kontinuität des bundesdeutschen Geheimdienstwesen nach der Stunde Null bis in die heutige Zeit findet gebührend Platz.

Das Buch zeichnet sich durch Lesefreundlichkeit, eine gute, klare Struktur und geballte Informationen aus. Wer sich einen soliden Überblick über die Welt der deutschen Geheimdienste verschaffen möchte, wird um dieses Buch kaum herumkommen. Eindeutige Leseempfehlung!


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Cover des Buches Die deutschen Geheimdienste (ISBN: 9783406764325)W

Rezension zu "Die deutschen Geheimdienste" von Wolfgang Krieger

Der Staat soll alles können, aber nichts dürfen...
wschvor 7 Monaten

Dieser Satz steht auf Seite 98. Besser lässt sich die in Deutschland vorherrschende recht eigentümliche Betrachtung von Geheimdiensten nicht zusammen fassen. 

Anfangs ist das Buch von Wolfgang Krieger ziemlich dröge. Spätestens mit Kapitel 4 (Geheimdienste im NS-Regime) wird es dann aber richtig aufschlussreich. Was sich dann in den restlichen Kapiteln fortsetzt. 

Sei es nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Übernahme von 'ehemaligen' überzeugten Nazis bis hin in hohe Positionen des unter US-amerikanischer Führung stehenden Geheimdienstes.

Sei es die Organisation Gehlen. Benannt nach dessen Leiter Reinhard Gehlen, während des Zweiten Weltkrieges  immerhin Generalmajor der Wehrmacht, der bereits in jener Zeit die Abteilung Fremde Heere Ost (FHO) im Generalstab des Heeres leitete. In der Organisation Gehlen kamen viele Alt-Nazis unter. Aus der Organisation ging anno 1956 der BND hervor.

Von dem Fall 'Heinz Felfe' weiss heute niemand mehr etwas. Ehemaliger Kriminalkommissar im Rang eines SS-Obersturmführers im Sicherheitsdienst der SS, von den Briten dennoch und erstaunlicherweise bereits 1949 als Entlasteter entnazifiziert, ab 1951 Doppelagent.

Die Spiegel-Affaire, die F.-J. Strauß sein Ministeramt kostete, der Fall Günter Guillaume, der Willy Brandt aus dem Kanzleramt drängte, die Geheimdienste in der DDR, die unverständlichen Nachlässigkeiten gegenüber den Neo-Nazis der NSU, die Behandlung der von Edward Snowden zu Tage gebrachten Informationen - all diese Themen werden zumindest angeschnitten.

In einem Punkt scheint sich der Autor jedoch etwas vergaloppiert zu haben. Soweit den neuesten Verlautbarungen Glauben geschenkt werden darf... Nämlich in Wolfgang Kriegers Einschätzung, die ursprüngliche Variante des Covid19-Virus könne bei einer Panne einem Labor in Wuhan entflohen sein.

Der vorhergehende Absatz steht bewusst im Konjunktiv. Denn nach der Lektüre der 118 Seiten weiss man, bei welchen Gelegenheiten von wem warum wem 'Sand in die Augen gestreut wurde'.


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Cover des Buches Geheimdienste in der Weltgeschichte (ISBN: 9783730600160)eskimo81s avatar

Rezension zu "Geheimdienste in der Weltgeschichte" von Wolfgang Krieger

Wissen ist Macht
eskimo81vor 6 Jahren

Spione - Geheimagenten - Geheimdienst

Es gibt sie seit Ewigkeiten - jeder möchte wissen, wie es läuft, aber an Informationen gelangt man verständlicherweise kaum. Dieses Buch hat 20 sehr interessante Geschichten herausgepickt...

Es gibt sehr spannende Storys, auch zum Beispiel die Kryptographie zur Antike, was das Buch spannend macht. Interessante Aspekte aufzeigt und auch immer wieder die "WENN" Frage zulässt. Was wäre gewesen wenn? Hätte sich unsere Geschichte im wesentlich geändert? Hätte der 11. September verhindert werden können? Hätte der Anschlag auf Fidel Castro funktioniert?

Leider schrieben die Autoren oftmals sehr langatmig. Vieles hätte man auf weinigeren Seiten aber dafür mit mehr Spannung erzählen können. Sicherlich ist dies ein Buch, dass fürs Detail stehen muss, aber auch fürs ganz, ganz Kleingedruckte? Man hätte diesbezüglich, denke ich, viel mehr rausholen können. Mit den Anmerkungen hat man jeweils auch den geschichtlichen Hintergrund beleuchtet, aber irgendwie... Es ist einfach zu viel - aber vielleicht lag es nicht am zu viel - vielleicht lag es schlicht an der Schrift? Ich glaube ich hatte schon Ewigkeiten kein Buch mehr in der Hand, das sooooo klein geschrieben ist. Vielleicht war das der Grund, dass es zu langatmig vorkam? Es gibt viele Gründe. Aber auf jeden Fall ist es ein sehr interessantes Buch dass die Geschichte der Spionagetätigkeit in praktisch jeder Epoche und an jedem Ort der Welt erzählt...

Fazit: Ein sehr interessantes Buch zum Thema Spionage in der Weltgeschichte. Die viel zu kleine Schrift und die teilweisen langatmigen Stellen machen es nicht gerade zur "Lustlektüre". Aber für Leser, die Interesse haben zu erfahren wie es zu Hannibals Zeiten war (zum Beispiel) spricht das Fachbuch für sich. Interessant und fesselnd wird man durch die Zeitgeschichte geführt. Interessant, einfach mal zu lesen, was wirklich hinter den vielen Gerüchten steckt. Auch wenn das nicht einfach ist, Geheim ist und bleibt geheim.

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