Wolfgang Krieger Geheimdienste in der Weltgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Geheimdienste in der Weltgeschichte“ von Wolfgang Krieger

Der Wille der Mächtigen, sich durch das Ausspähen und bisweilen auch das Ausschalten ihrer Gegner strategische Vorteile zu verschaffen, ist Jahrtausende alt. Die Geschichte der Geheimdienste reicht bis in die Antike zurück und hinterließ ihre Spuren auf allen Kontinenten. Anhand von mehr als 20 fesselnden Beispielen führt dieses Buch Ziele und Methoden der Spione und Agenten vor Augen – vom Geheimdienst Alexanders des Großen über die verborgene Diplomatie der Päpste bis hin zum mutmaßlichen Versagen der Geheimdienste bei den Anschlägen am 11. September 2001. (Quelle:'Fester Einband/31.07.2013')

Eine interessante Sammlung von Berichten - manche regen zu neuen Verschwörungstheorien an.

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    Geheimdienste in der Weltgeschichte

    eskimo81

    Spione - Geheimagenten - Geheimdienst Es gibt sie seit Ewigkeiten - jeder möchte wissen, wie es läuft, aber an Informationen gelangt man verständlicherweise kaum. Dieses Buch hat 20 sehr interessante Geschichten herausgepickt... Es gibt sehr spannende Storys, auch zum Beispiel die Kryptographie zur Antike, was das Buch spannend macht. Interessante Aspekte aufzeigt und auch immer wieder die "WENN" Frage zulässt. Was wäre gewesen wenn? Hätte sich unsere Geschichte im wesentlich geändert? Hätte der 11. September verhindert werden können? Hätte der Anschlag auf Fidel Castro funktioniert? Leider schrieben die Autoren oftmals sehr langatmig. Vieles hätte man auf weinigeren Seiten aber dafür mit mehr Spannung erzählen können. Sicherlich ist dies ein Buch, dass fürs Detail stehen muss, aber auch fürs ganz, ganz Kleingedruckte? Man hätte diesbezüglich, denke ich, viel mehr rausholen können. Mit den Anmerkungen hat man jeweils auch den geschichtlichen Hintergrund beleuchtet, aber irgendwie... Es ist einfach zu viel - aber vielleicht lag es nicht am zu viel - vielleicht lag es schlicht an der Schrift? Ich glaube ich hatte schon Ewigkeiten kein Buch mehr in der Hand, das sooooo klein geschrieben ist. Vielleicht war das der Grund, dass es zu langatmig vorkam? Es gibt viele Gründe. Aber auf jeden Fall ist es ein sehr interessantes Buch dass die Geschichte der Spionagetätigkeit in praktisch jeder Epoche und an jedem Ort der Welt erzählt... Fazit: Ein sehr interessantes Buch zum Thema Spionage in der Weltgeschichte. Die viel zu kleine Schrift und die teilweisen langatmigen Stellen machen es nicht gerade zur "Lustlektüre". Aber für Leser, die Interesse haben zu erfahren wie es zu Hannibals Zeiten war (zum Beispiel) spricht das Fachbuch für sich. Interessant und fesselnd wird man durch die Zeitgeschichte geführt. Interessant, einfach mal zu lesen, was wirklich hinter den vielen Gerüchten steckt. Auch wenn das nicht einfach ist, Geheim ist und bleibt geheim.

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  • Rezension zu "Geheimdienste der Weltgeschichte" von Wolfgang Krieger

    Geheimdienste in der Weltgeschichte

    bibliophilist1985

    02. December 2014 um 21:39

    Sehr umfassend ist die Expedition quer durch Epochen und Hochkulturen, die in der Gegenwart mündet und im Gegensatz zu konventioneller Schulgeschichte mit Agentenfilmanleihen en masse Punkten kann. Schon Alexander der Große und Hannibal wussten um die Bedeutung einer guten Feindaufklärung, geschickter Bündnispolitik und perfider Täuschungsmanöver, um den gesamten Nahen Osten beziehungsweise Rom gehörig das Fürchten zu lehren. Und wie es das alte China zustande brachte, nicht nur eine der größten Flotten aller Zeiten verrotten und verbrennen zu lassen, sondern auch den zum damaligen Zeitpunkt am höchsten entwickelten, am besten organisierten und größten Geheimdienst wieder zu demontieren, wird Historikern und Freunden von Uchronien und Alternativweltgeschichten ewig als Quell vielfältiger Hypothesen dienen. Auch Päpste und weltliche Herrscher verstanden es vortrefflich, ein europaweites Netz von Agenten und Spionen zu unterhalten, auch wenn kaum jemand aus dem klerikalen Bereich jemals an die gnadenlose Effizienz eines Rechelieu und Pere Joseph herankam. Inwiefern sich der Verrat des Oberst Redl auf die Entwicklung des Ersten Weltkriegs ausgewirkt hat, ist umstritten. Wie immer, wenn eine Partei im Glauben um einen vermeintlichen strategischen Vorteil handelt, von dem der Gegner bereits Wind bekommen hat und seinen Nachteil damit für die Nutzung des Überraschungsmoments einsetzt, ist es aufgrund der Komplexität, Zufallsfaktoren und anderen Einflussgrößen im Rückblick schwer, seriös alternative Ausgangswege aufzuzeigen. Der Kanzleramtsspion Günther Guillaume kann als gutes Beispiel für die Veranschaulichung der politischen Reichweite geheimdienstlicher Arbeit genannt werden. Nicht nur der Anteil seiner Spionagetätigkeit an der Demontage Willy Brandts, sondern auch die Tatsache, dass er über ein Jahr als bereits Verdächtiger weiterarbeiten konnte, werfen Fragen auf. Berühmte Fehlprognosen und Irrtümer der Geheimdienste sind die Einschätzung der Franzosen zur Angriffstaktik der Deutschen im 2. Weltkrieg, das Vertrauen selbiger in die Enigma, der Angriff der Ägypter und Syrer auf Israel 1973, die Rainbow-Warrior Affäre der Franzosen und auf Seiten der USA derartige Mengen an Beispielen, dass es den Umfang der Rezension sprengen würde. Wie sehr häufig die Entscheidung einzelner, nicht direkt an den Hebeln der Macht sitzender,  Menschen nachhaltige Auswirkungen auf die Entwicklung der Geschichte gehabt hat, lässt Spielraum für vielfältige Fantasiespiele. Dabei geht es nicht nur um die in erster Instanz verratenen Geheimnisse, Technologien und Aufmarschpläne, sondern auch um die Reaktion des Opponenten darauf, und die Frage ob man den Verrat eines Geheimnisses nutzt, um den Gegner im vermeintlichen Vorteil zu wiegen, wenn dieser glaubt die Taktik zu kennen. Die etwas zu große Detailversessenheit des Autors wird, ohne gezieltes Überlesen als eher unwichtige Passagen erkennbarer Abschnitte, gerade wegen der relativ kleinen Schrift und des beträchtlichen Umfangs mitunter zu einem Geduldsakt. Spannungsbogen schön und gut, aber weniger wäre definitiv mehr gewesen und somit bringt sich dieser ansonsten inhaltlich gute Hardcoverband um einiges an positiver Resonanz. Hervorstechend sind die alternativen Erklärungsansätze für verschiedene geschichtliche Ereignisse die, unter Einbezug des geheimdienstlichen Sektors fernab offizieller Geschichtsschreibung der Sieger, den Verlauf der Ereignisse unter einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Erstaunlich ist, dass sich an den grundlegenden Konzepten seit Anbeginn des Aushorchens nicht viel geändert hat, außer dass die Spielzeuge von Agenten und Herrschern einen Tic komplexer geworden sind.

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