Mir gefiel das Vorgänger-Buch gut, da man erkennen konnte, dass Stück für Stück versucht wurde eines drauf zu setzen. Man fieberte mit. Die Parallelerzählungsform, angelehnt an Jules Vernes Roman tat sein übriges.
Hier fehlt davon leider alles. Die Einleitung sollte aufrüttelnd sein, war aber eher schräg. Die Hinführung ist dankbarerweise einigermaßen kurz. Der Spannungsbogen fehlt nahezu komplett. Kurz gesagt ohne zu spoilern: Man ist am Ende "froh", dass irgendwas zufälligerweise irgendwo gefunden wurde... so ein Zufall nach dem Höhlenfund aus dem ersten Buch.
Gut gelungen ist die Unterrichtung über Mayakultur und -Baustil dank der Expertise des Autors. Aber das konnte auch nicht sonderlich gut in Dialoge eingepflegt werden. Stattdessen nimmt gerne mal die Affirmation überhand, den armen Mexikanern zu helfen und zu spenden.
Drei Sterne gibt es trotzdem noch wegen der Aufrechterhaltung einer tropisch-warm-feuchten passenden Stimmung.






