Wolfgang Müller

 3,9 Sterne bei 2.033 Bewertungen
Autor von Der Feind aus der Tiefe, Die Rache der Wale und weiteren Büchern.
Autorenbild von Wolfgang Müller (©)

Lebenslauf

Wolfgang Müller, Jahrgang 1958, lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Arnsberg im Sauerland. Neben dem Hochseesegeln und der Malerei hat er das Schreiben für sich entdeckt. Ihm ist wichtig, dass beim Schreiben trotz aller Spannung, der Humor nicht zu kurz kommt.

Neue Bücher

Cover des Buches STRUDIA (ISBN: 9783000783364)

STRUDIA

Neu erschienen am 23.05.2024 als Hörbuch bei FRESSMANN Books.
Cover des Buches STRUDIA (ISBN: 9783000783357)

STRUDIA

Neu erschienen am 23.05.2024 als eBook bei FRESSMANN Books.
Cover des Buches STRUDIA (ISBN: 9783000783371)

STRUDIA

Erscheint am 30.05.2024 als Hörbuch bei FRESSMANN Books.
Cover des Buches Der Stich der Biene (ISBN: 9783956145810)

Der Stich der Biene

 (44)
Neu erschienen am 13.03.2024 als Gebundenes Buch bei Kunstmann, A.

Alle Bücher von Wolfgang Müller

Cover des Buches Die Rache der Wale (ISBN: 9783958190078)

Die Rache der Wale

 (20)
Erschienen am 08.08.2014
Cover des Buches Der Feind aus der Tiefe (ISBN: 9783958190214)

Der Feind aus der Tiefe

 (24)
Erschienen am 07.01.2015
Cover des Buches Schnelles Geld (ISBN: 9781717968517)

Schnelles Geld

 (10)
Erschienen am 29.07.2018
Cover des Buches Kollisionskurs Inklusive (ISBN: 9783741254130)

Kollisionskurs Inklusive

 (3)
Erschienen am 26.07.2016
Cover des Buches Neues von der Elfenfront (ISBN: 9783518125113)

Neues von der Elfenfront

 (3)
Erschienen am 26.08.2007
Cover des Buches Subkultur Westberlin 1979-1989 (ISBN: 9783865726711)

Subkultur Westberlin 1979-1989

 (3)
Erschienen am 15.11.2020
Cover des Buches Tiwiäitsch Twentyfour, im Auge des Orkans (ISBN: B06Y67H7GF)

Tiwiäitsch Twentyfour, im Auge des Orkans

 (2)
Erschienen am 11.04.2017

Videos

Neue Rezensionen zu Wolfgang Müller

Cover des Buches Was auf das Ende folgt (ISBN: 9783492071529)
M

Rezension zu "Was auf das Ende folgt" von Chris Whitaker

Unvorhersehbar
misspidervor 11 Tagen

Immer wenn ich dachte, auf der richtigen Spur zu sein, überraschte der Autor mit einer völlig unvorhersehbaren Wendung, die sämtliche Vermutungen zunichte machte. Nichts ist wie es scheint und alle haben irgendetwas zu verbergen in Tall Oaks, wo der dreijährige Harry aus seinem Bett entführt wurde. So gerät auch fast jeder Einwohner des Ortes irgendwann unter Verdacht, und es wundert nicht dass die Polizei im Dunkeln tappt. An die Schreibweise, die rege und temporeich zwischen den einzelnen Charakteren und deren Schicksalen wechselt, musste ich mich erst gewöhnen. Anfangs war ich fast überfordert von den vielen Figuren, die Tall Oaks bevölkern und die alle eine Rolle in diesem Drama spielen. Erst nach und nach nahm jede Figur Gestalt an und wurde zu einer Person mit Wiedererkennungswert, was das Buch auch zu einer Ansammlung vieler kleiner Geschichten im großen Ganzen macht. Fazit: skurrile Charaktere, unerwartete Handlungsverläufe, ein unerwartetes Ende - das Buch hat mich immer wieder überrascht.

Cover des Buches Der Stich der Biene (ISBN: 9783956145810)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Der Stich der Biene" von Paul Murray

Dicker Brummer, der noch lange nachhallt
aus-erlesenvor 14 Tagen

Wenn der Schein das Sein übertrumpft, ist der Niedergang vorprogrammiert. So einleuchtend dieser Sinnsatz erscheinen (haha) mag, so gehaltvoll ist er im Nachhinein. Wenn man Barnes heißt, in einer irischen Kleinstadt wohnt, trifft es den Kern der Familiengeschichte ziemlich genau.

Dickie Barnes verkauft Autos. Er ist fast der einzige weit und breit, der das tut. Und trotzdem geht das übernommene Geschäft den Bach runter. Seiner Frau Imelda ist das Grund genug ihm endgültig die Liebe zu entziehen. Sie ist die Kleinstadtschönheit, die es genießt eben diese Rolle auszufüllen. Hier, wo man im Coffeeshop erstmal die aktuelle Familiensituation erläutern muss bevor man die dünne aufgebrühte Aromabombe zu sich nehmen kann, wo jeder jeden kennt, wo jeder, der nicht hierher gehört misstrauisch beäugt wird, ist das ein gefundenes Fressen für die Lästermäuler.

Am meisten leidet Cass unter dieser Situation. Sie ist achtzehn. Macht bald ihren Schulabschluss, was für sie kein Problem darstellt. Sie gehört zu den Klassenbesten. Ihre beste Freundin Elaine jedoch wendet sich urplötzlich von ihr ab. Das einstige verschworene Duett geht mit einem Mal getrennte Wege. Die Vertrautheit, die freundschaftliche Enge sind passé.

Der zwölfjährige PJ bekommt natürlich auch mit, dass der Haussegen schief hängt. Freunde machen komische Bemerkungen, das Getuschel in den Straßen beliebt auch ihm nicht verborgen. Wenn er doch nur älter wäre – dann würde er lieber gestern als heute abhauen. Pläne und Ideen hat er zuhauf.

Cass hat auch einen Plan dem Stumpfsinn, der bedrückenden Einöde zu entkommen. Bis zum Schulabschluss will sie dem Tageslicht die Farbenvielfalt des Rausches entgegensetzen. Nicht umsonst ist Irland für seine Destilliertradition bekannt.

Jeder hat einen Plan. Einen Plan, um dem Moment eine Mauer der Gleichgültigkeit in den Weg zu bauen. Doch warum das alles? Was ist denn nun eigentlich geschehen? Je länger man in den siebenhundert Seiten (!) liest, desto mehr fragt man sich, warum es diese bisher erfolgreiche Familie nicht schafft sich der Ursache des Schlamassels zu stellen. Das kann doch nicht alles angefangen haben als Imelda am schönsten Tag ihres Lebens von einer Biene gestochen wurde?! Auch der Unfall ein Jahr vor Cass’ Geburt kann nicht die Wurzel allen Übels sein. Und als Dickie schmerzhaft lernen musste was es heißt ein Mann zu sein, kann das allein nicht der Grund dafür sein.

Unterdessen entdeckt Imelda ihre Liebe zu Big Mike wieder. Der ist Elaines Vater und hatte schon immer ein Auge auf die Kleinstadtschönheit Imelda geworfen. So beschaulich das Kleinstadtleben bisher war – so bedrohlich ziehen dunkle Wolken am Horizont auf.

Paul Murray zeichnet ein graues Bild von der grünen Insel. Die Idylle der in sich geschlossenen Gesellschaft in der Kleinstadt, in der man auf den ersten Blick nichts zu vermissen scheint, ist trügerisch. Ein Jeder träumt vom Ausbruch aus der vorgeplanten Zukunft. Die, die bisher immer hier geblieben sind, haben ihre Träume auf dem Friedhof begraben und sich dem Schicksal ergeben. Die Barnes sind anders. Und doch mittellos, um sich selbst aus dem Sumpf der Verzweiflung zu ziehen. Paul Murray setzt dieser Trostlosigkeit jedoch etwas Besonders entgegen. Mit Wortwitz und Entschlossenheit gibt er den Barnes ein Werkzeug in die Hand, das jeden Widerstand aufzubrechen vermag: Humor.

Wer meint, dass man unbedingt einmal im Leben ein dickes Buch - siebenhundert Seiten – gelesen haben muss, der sollte dieses Buch als mehr als nur eine Option erachten.

Cover des Buches Der Stich der Biene (ISBN: 9783956145810)
Martina_Blubie_Weisss avatar

Rezension zu "Der Stich der Biene" von Paul Murray

Ein Familiendrama, das es in sich hat
Martina_Blubie_Weissvor einem Monat

Ich war drei Tage weg, in Irland, ohne Pause, mitten in Murrays Familiendrama. Ich fühle mich gerade so, als hätte mich ein Vulkan ausgespuckt.
Wie genial war das denn bitteschön?
Der Plot, die Charaktere, der Schreibstil... das Ende!
Im Buch folgen wir 700 Seiten lang der Familie Barnes, in einer Kleinstadt in Irland. Eine gut situierte Familie, die vom Familienbetrieb - Verkauf von Autos - leben, bis der Finanzcrash dem Ganzen ein Ende bereitet.
Wir erleben also den Abstieg dieser Familie, den Zerfall. Im Mittelpunkt stehen Mutter Imelda, Vater Dickie, Tochter Cass (die grade den Sprung ins Erwachsenenleben macht) und Sohn PJ ca. 12 Jahre alt. Jedem Familienmitglied wird ein großer Abschnitt gewidmet und wir folgen nicht nur der Rahmenhandlung fortlaufend aus unterschiedlichen Blickpunkten, sondern tauchen tief in die jeweiligen Charaktere ein. Beginnend mit der frustrierten Teenager Tochter, danach ihr kleiner Bruder... was ein geschickter Schachzug von Murray ist, denn so lernen wir locker die Struktur der Familie kennen. Weiter geht es mit Imelda, hier gibt es natürlich außer der fortlaufenden Handlung auch mehr zu erzählen, nämlich ihre Vorgeschichte - ebenso wie bei Dickie.
Murray schafft es nicht nur dass sich seine Charaktere authentisch anfühlen, er benutzt auch unterschiedliche Stilmittel. Im ganzen Buch verwendet er keine Anführungszeichen bei direkten Reden, bei Imelda verzichtet er sogar auf alle Satzzeichen. Mir ist das - ich schwöre es bei allem was mir heilig ist - noch nicht mal gleich aufgefallen. Es passt einfach perfekt. Gegen Ende wechselt er sogar von der narrativen Stimme zur zweiten Person Singular, das macht toal was mit einem beim Lesen.
Thematisch wird enorm viel behandelt: Gewalt in der Familie, Homosexualität, starre Rollenbilder, Lebenslügen, Trauerbewältigung,... die Sprache ist manchmal hart, aber auch das hat für mich gepasst. Zwischendurch hat Murray mich sogar zum Lachen gebracht, worüber ich bei all der Härte auch sehr dankbar war.
Während die Protagonisten anfangs viel Raum bekommen, wechseln sich am Ende die Kapitel in immer kleineren Abständen ab und man spürt beim Lesen, dass sich das Finale regelrecht zuspitzt.
Ja, und dann ist es da: das Finale! Ich glaube, das spaltet die Leser:Innen in zwei Lager. Diejenigen, die sich veralbert fühlen weil es offen ist und diejenigen, die versuchen hinter das Ende zu gucken, das man sehr unterschiedlich ausdeuten kann.
Dieses Buch ist für geduldige Leser:Innen, die dicke Bücher mögen und sich nicht an außergewöhnliche Schreibstilen stören. Für Buddyreads und Leserunden schon fast prädestiniert.
Für mich ein absolutes Highlight, das Wolfgang Müller großartig übersetzt hat.


Gespräche aus der Community

Mit "Der Stich der Biene" hat der irische Erfolgsautor Paul Murray einen unwiderstehlichen, witzigen und weisen Roman geschrieben. Euch erwartet ein tragisch-komisches Epos über Familie, Schicksal und die Herausforderung, ein guter Mensch zu sein, wenn die Welt auseinanderfällt. Möchtet ihr herausfinden, warum Familie Barnes in Schwierigkeiten steckt und wie es für sie weitergeht?

Für unsere Premiere suchen wir 30 Interessierte, die das Buch hier sowie auf mindestens drei weiteren Seiten (z.B. Buchshops) rezensieren möchten.

440 BeiträgeVerlosung beendet
FranziskaBo96s avatar
Letzter Beitrag von  FranziskaBo96vor 2 Monaten

Gerade noch rechtzeitig habe ich heute auch endlich meine Rezension fertig bekommen. Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte :)

(Amazon-Verlinkung folgt, wenn die Rezi freigeschaltet wurde)

Liebe Leser(innen)
Ich möchte Euch zu einer Leserunde zu meinem neuen, humorvollen Roman "Tiwiäitsch Twentyfour, im Auge des Orkans" einladen. 
Der Titel klingt etwas verwirrend. Der Sinn erschließt sich aber sofort, beim Lesen. Es geht um eine Kreuzfahrt. Die Dritte, des fiktiven Kreuzfahrtschiffs Happy Sea. Um einen Fernsehsender, eine Spielshow und mächtige Sponsoren. Um C-Promis, Gangster und Millionen. Näheres, und eine Leseprobe findet Ihr auf meiner Webseite www.meerschreiber.de  
Zur Leserunde verlose ich 10 E-Books und ein TB  
Preisfrage für die E-Books: Wie heißt die Sekretärin der Nautilus Reederei?
Die Lösung ist in der Leseprobe versteckt. 
Die Preisfrage, um das TB zu gewinnen ist schon schwieriger: 
Wie viele Tote gibt es in meinem Buch? Wer am Nächsten dran ist, gewinnt.
     
15 BeiträgeVerlosung beendet
meerschreibers avatar
Letzter Beitrag von  meerschreibervor 7 Jahren
Ist das Buch eingetroffen?
Liebe Leserinnen, lieber Leser
Es ist wieder soweit. Das Kreuzfahrtschiff Happy  Sea hat eine weitere, denkwürdige Reise hinter sich gebracht. Diesmal ging es um nicht weniger, als die Welt zu retten. Natürlich waren sich die Reisenden, wie schon in "Kreuzfahrt mit Hindernissen", nicht wirklich der drohenden Gefahren bewusst. Sie werden alte Bekannte wiedertreffen und natürlich auch neue Mitreisende kennen lernen. Im Vorgängerbuch "Kreuzfahrt mit Hindernissen", ging es nur um Situationskomik und Wortwitz. Diesmal war es mir wichtig, eine Satire zu Papier zu bringen, die den derzeitigen, sehr brisanten Ost-West Konflikt kritisch, aber mit viel Witz beleuchtet. Eine respektlose Abrechnung mit korrupten und unfähigen Politikern und Konzernen.
Natürlich mit der gehörigen Portion Humor, der Ihnen möglicherweise schon von der ersten Reise der Happy Sea geläufig ist. Ich würde das Buch allen humorvollen, dem politischen Mainstream überdrüssigen und politikerverdrossenen Lesern empfehlen.
Falls Sie jedoch alles glauben, was uns in den offiziellen Medien mitgeteilt wird, oder am derzeitigen Weltgeschehen nicht interessiert sind, sollten Sie dieses Buch nicht lesen.
Einen ersten Eindruck, was Sie erwartet, bekommen Sie, wenn Sie sich entspannt zurücklehnen und der Hörprobe des ersten Kapitels lauschen.
Ich verlose unter den Bewerbern 15 E-Books und ein Taschenbuch.  
Ich freue mich auf eine reges Interesse und werde natürlich aktiv an der Leserunde teilnehmen.
herzlichstWolfgang Müller  
36 BeiträgeVerlosung beendet
meerschreibers avatar
Letzter Beitrag von  meerschreibervor 8 Jahren
Ich danke Dir für Deine tolle und so detaillierte Rezension

Zusätzliche Informationen

Wolfgang Müller wurde am 14. September 1958 in Arnsberg (Deutschland) geboren.

Wolfgang Müller im Netz:

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