Wolfgang Münchau Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft“ von Wolfgang Münchau

In der wirtschaftspolitischen Debatte in Deutschland gibt es einen Konsens: Die Soziale Marktwirtschaft ist gut. Wolfgang Münchau bricht den Konsens: Die Soziale Marktwirtschaft ist gescheitert. In der Nachkriegszeit war sie ein leistungsfähiges System, das breiten Schichten zu großem Wohlstand verhalf. Aber in den Zeiten der Globalisierung versagt diese Marktordnung: Sie gaukelt den Menschen eine trügerische Sicherheit vor, die es so nicht mehr gibt. Ist es mit einer behutsamen Reform der Sozialen Marktwirtschaft getan? Die meisten sagen ja. Doch das wird unsere Probleme nicht lösen. Die Reformpolitik ist politisch und ökonomisch gescheitert.

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  • Rezension zu "Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft" von Wolfgang Münchau

    Das Ende der Sozialen Marktwirtschaft

    isag

    03. March 2012 um 16:01

    Mal wieder ein nicht wirklich gut gelesenes Radioropa-Hörbuch. Dadurch wurde das Zuhören bei diesem doch eher anspruchsvollen Thema nicht gerade leicht gemacht. Wirklich nützlich fand ich es im Nachhinein auch nicht, das Hörbuch gehört zu haben. Es wird auf vieles "eingedroschen", ein paar Beispiele genannt, wie andere Länder das "besser" machen (damals war z.B. die Immobilienblase in USA noch nicht geplatzt). Manche Argumente als solche fand ich schlüssig, vor allem die Kritik an den ganzen Verflechtungen zwischen Staat, Banken, Firmen etc. - aber wenn keine Lösungen genannt werden, ist natürlich leicht kritisieren. Zumal die wenigen Ausblicke auf Wachstumssteigerung basieren - was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Die Ressourcen sind endlich - irgendwann kann man nicht mehr mehr produzieren, und irgendwann wird sicher auch bei einigen der Überdruss einsetzen... Ich bin zwar kein Konsumverweigerer oder so, aber meine Einstellung zu dem Thema hat sich in den letzten Jahren sehr zum Thema Nachhaltigkeit verschoben. Und das passt nicht zu Wachstum um jeden Preis.

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