Wolfgang Maderthaner Die Anarchie der Vorstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Anarchie der Vorstadt“ von Wolfgang Maderthaner

§B§Wiener Vorstädte um 1900: Lebensformen zwischen Rebellion, Elend und Popularkultur§§S§Am 17. September 1911 erhob sich das Wiener Proletarierviertel Ottakring in einer Hungerrevolte. Damit artikulierten die zumeist vom Land zugewanderten ProletarierInnen nicht nur ihre fortdauernde soziale Not, sondern auch den drohenden Verlust der Sehnsucht nach einem besseren Leben, für das sie in die Metropole gekommen waren.§§Das Buch schildert den Alltag der Wiener Vorstädte um 1900: die Sorge um das tägliche Überleben und die Flucht in die Traumwelten der Singspielhallen, der Kinos und der frühen "Disneylands" im Wiener Prater. Es beschreibt die Lebensform rebellischer Straßen- und Jugendgangs und rekonstruiert das Aufbegehren gegen die bürgerlich-aristokratische Elitenkultur.§Die Anarchie der Vorstadt trägt einem kulturwissenschaftlichen Defizit Rechnung. Das Buch will das bislang in der Moderne-Forschung vornehmlich hochkulturell gezeichnete Bild der Wiener Jahrhundertwende erweiter n, relativieren und korrigieren. Denn die lebensweltlichen Kulturen der Vorstädte blieben analog zu ihrer Nichtwahrnehmung in der großen Wiener Moderne-Literatur weitgehend ausgeblendet.§§Demgegenüber gilt es, die Vorstädte als jenes Feld zu begreifen, in dem sich populare Kultur als Medium von sozio-kulturellen Strategien des Überlebens und der Selbstbehauptung artikuliert. Es geht darum, die Vorstädte nicht nur als Anhängsel einer im Zentrum stattfindenden Moderne zu verstehen, sondern die wechselseitige Verschränkung von Modernisierungsprozessen sichtbar zu machen.

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