Wolfgang Marlie

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Wolfgang MarliePferde - wie von Zauberhand bewegt
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Pferde - wie von Zauberhand bewegt
Pferde - wie von Zauberhand bewegt
 (5)
Erschienen am 09.03.2016

Neue Rezensionen zu Wolfgang Marlie

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Rezension zu "Pferde - wie von Zauberhand bewegt" von Wolfgang Marlie

Alles ist möglich - die Frage ist nur ob ich bereit bin, es möglich zu machen!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Dieses Buch war für mich nicht nur ein Buch über Pferde. Für mich sind es vielmehr wahre Zeilen, die mich in vielen Situationen nachdenken ließen, mein Handeln reflektierten und mich zum Denken anregten einmal etwas anderes auszuprobieren. Mich endlich mal zu überwinden und einfach zu versuchen. 

Ziemlich zu Beginn des Buches findet man die folgenden Zeilen: "Pferde wie von Zauberhand bewegt, das ist eine Einstellung, keine Gebrauchsanweisung.  Es ist eine Einladung dazu, tief durchzuatmen und sich an Pferden zu freuen. Ungefähr so, wie sich Eltern an einem Baby freuen - einfach weil es da ist und nicht weil es irgendetwas Besonderes leistet. Es ist die Einladung, sich eine gute Zeit mit Pferden zu gönnen."

Für mich einfach Worte, die mich dieses Buch auf eine ganz eigene, aber besondere Art erleben ließen. Es war keines dieser vielen Bücher von Personen die von einer Sache so sehr überzeugt sind, dass es für sie nichts anderes mehr gibt. 
Sondern war es ein Buch, das mir einen bisher wirklich beeindruckenden Lebensweg eines Mannes erzählte, den man für sein Engagement, seine Liebe und Begeisterung zu den Pferden, vor allem aber für sein Durchhaltevermögen einfach nur bewundern kann. Der so ehrlich über seinen Weg mit Pferden erzählt, dass es einfach berauschend ist über einen Menschen zu Lesen, dem nicht alles auf Anhieb an gelingt, sondern der wie jeder andere vorher einmal Probieren muss und Fehler macht genau wie wir ALLE.

In diesem Buch werden uns Erfahrungen geschildert, von denen man sicher einige schon selbst erlebt hat, bei einigen hingegen ist man froh, dass man noch nicht in dieser Situation war. Ich habe beim Lesen jeden einzelnen Bericht genossen und bewundere dieses Können, sich immer wieder neue Sachen einfallen zu lassen, sich auf eine Situation immer neu einzustellen und einfach den Mut aufzubringen. Vor allem aber Erkenntnis unbeirrt in die Tat umsetzten zu können.

Nach einigen Berichten, bin ich oft Stunden in Gedanken versunken und habe beim nächsten Gang in den Stall Situationen versucht mit anderen Augen, aber auch LOCKERER zu sehen. Ein Druck ist von mir abgefallen, einfach weil dieses Buch einem das Gefühl gibt, dass Spaß und Freude die einzigen wirklich Relevanten Dinge sein sollten, wenn man mit sich mit Pferden beschäftigt. Ein wunderbarer Ausgleich zu diesem Ständigen, dein Pferd MUSS, dein Pferd SOLLTE, dein Pferd KANN, ich MUSS KÖNNEN, ich SOLLTE usw.

Die Autorin hat sich meines Erachtens wirklich Mühe gegeben in den wiedergegebenen Erzählungen und Schilderungen jegliche Gefühlsreaktionen der beteiligten Personen aufzufassen und einzubinden, die dieses Buch und die Personen darin, für mich einfach Lebendig werden ließen. Ein Schreibstil den man wirklich genießen kann, wo  man gerne einmal innehält, um dann diesen einen Satz vielleicht noch einmal zu Lesen. 


FAZIT: Für mich dieses Jahr auf alle Fälle eines der besten Bücher über Pferde & Menschen die ich gelesen habe. Weil es mich nicht nur TOP MOTIVIERT, sondern auch berauscht und voller Freude an der Arbeit MIT dem Pferd zurück lässt. Vor allem aber mit dem Gedanken, dass man alles schaffen kann wenn man sich nur Traut und sich nicht ständig selbst im Weg steht. 

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Pferde - wie von Zauberhand bewegt" von Wolfgang Marlie

Wie von Zauberhand bewegt
Themistokelesvor 2 Jahren

Von diesem Buch bin ich ehrlich richtig begeistert, auch wenn ich beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses erst noch ein bisschen skeptisch war, was mich wohl erwarten wüde.

Wolfgang Marlies Erzählung über seinen Werdegang mit den Pferden und seiner Pension ist jedoch eine Geschichte, die sowohl sehr lehrreich, als auch einfach interessant ist. Vor allen Dingen, was man so alles erfahren kann über die vergangenen Zeiten, die man selbst vielleicht nicht erlebt hat.

Für mich war es einfach spannend, wie Wolfgang Marlie von seinen Erfahrungen mit den Pferden in seiner Kindheit und Jugend berichtet. Wie die Tiere damals gesehen wurden, wie man mit ihnen umgegangen ist etc. Besonders auch im Hinblick darauf, dass er gleichzeitig schon reflektiert, dass er mit seinem Wissen, welches er heute hat, viele Dinge anders angehen würde, als sie es damals taten. Es ist einfach so genial, wie er heute sagt, dass er vieles anders machen würde, aber trotzdem es auch die Erfahrung wert war, die er gemacht hat. Ebenso, wie einige Dinge einfach auch damals, bei manchen Trainern gemacht zu haben, bei denen man nicht wirklich verstanden hat warum, aber jetzt in gewissem Maß nachvollziehen kann, was wohl die Intention hinter dieser Tätigkeit war.

Es ist ein sehr schönes Bild, was Wolfgang Marlie einem zeichnet, wie man mit den Pferden umgehen kann. Vor allen Dingen, da er auch immer wieder davon spricht, dass der Faktor Zeit, die man sich nimmt, in Kombination mit viel Ruhe, Geduld un Ausdauer der Schlüssel dazu ist, ein Pferd richtig kennen zu lernen und ihm zu helfen. Einfach sehr gut gefällt mir auch sein Ansatz, dass er sagt, dass es keine schwierigen Pferde gibt, sondern nur Pferde in Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten entstehen, weil die Pferde Situationen um sich herum nicht richtig einschätzen können, der Mensch vielleicht auch in seiner Verständigung einiges an Fehlern macht. Vor allen Dingen aber auch, wie kritisch man beäugt wird, wenn man die Dinge anders angeht, als sie Standard sind und wie sehr man damit auch anecken kann, auch wenn sich dann heute herausgestellt hat, dass viele dieser Ideen genau richtig waren, wenn damals, einfach durch die Infrastruktur der Welt nicht so weit verbreitet und vor allen Dingen auch noch lange nicht so sehr auch von vielen Pferdemenschen diskutiert und ausprobiert.

Ich für mich habe auf jeden Fall einiges noch aus diesem Buch für mich mitnehmen können und kann es jedem, der sich für Pferde interessiert, nur empfehlen.

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Rezension zu "Pferde - wie von Zauberhand bewegt" von Wolfgang Marlie

Von Pferden und Menschen
Nela77vor 2 Jahren

Eine Biographie, ein Zeitbericht, eine Anleitung zum Umgang mit Pferden und Menschen. Wolfgang Marlie gibt in diesem Buch einen sehr tiefen und persönlichen Einblick in sein Leben, seine Erfahrungen und Gedanken. Beginnend kurz nach dem Krieg erzählt er von Begegnungen und Erlebnissen, die ihn geprägt und bewogen haben, seine Ansicht zum Umgang mit Pferden zu überdenken. Er war ein Vorreiter im Bereich der Bodenarbeit und hat zunächst sehr viel Ablehnung erfahren, als er seine neuen Methoden und Ideen vorgestellt hat.

Dieses Buch ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich hatte selbst viele Jahre mit Pferden zu tun, wobei viele der Erzählungen sicher auch für Nichtreiter interessant sind. Man spürt, dass die Autoren viel Zeit aufgewendet haben, um die Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen, in alten Dokumenten gegraben und Weggefährten gesprochen haben. Wolfgang Marlie hat praktisch schon sein ganzes Leben mit Pferden und ihren Menschen zu tun. Das Buch ist deshalb sehr persönlich und vielschichtig und kann den Leser inspirieren. Ich werde es sicher immer mal wieder zur Hand nehmen.

Alles in allem ein sehr schönes Buch von einem Mann, der viel zu erzählen hat.

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Gespräche aus der Community

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Ulrikebergmanns avatar

Einladung zur Leserunde wie von Zauberhand bewegt

Kommt mit auf einen Reiterhof in der Holsteinischen Schweiz, an den Strand der Lübecker Bucht, in die Kaderschmieden der deutschen Reiterei und an den Ort, an den man flieht, wenn man mit nichts und niemandem zu tun haben möchte: Die Biografie des Pferdeausbilders Wolfgang Marlie aus Scharbeutz an der Ostsee heißt zwar „Pferde, wie von Zauberhand bewegt“, könnte aber auch mit „Leben, wie von Zauberhand bewegt“ überschrieben werden. Und laut Amazon-Kritiken wird sie auch von Nicht-Reitern begeistert gelesen:

https://www.amazon.de/Pferde-wie- von-Zauberhand-bewegt/dp/3440144836/ref=sr_1_1?=books&ie=UTF8&qid=1473694820&sr=1-1&keywords=pferde+wie+von+zauberhand+bewegt


Wir laden euch zu einer kleinen, aber dafür bestimmt besonders persönlichen Leserunde ein: Der KOSMOS-Verlag stellt fünf Bücher zur Verfügung und wir, Wolfgang Marlie und ich, die Co-Autorin Ulrike Bergmann, sind unfassbar gespannt auf euer Feedback.

Schon Jahrzehnte bevor alle Reiter-Welt von Pferdeflüsterern sprach, machte sich Wolfgang auf die Suche nach neuen Wegen zum Umgang mit Pferden. Als „Spinner“ belächelt und vor großem Publikum fast in Grund und Boden kritisiert, schwankte er zwischen zerfressendem Selbstzweifel und Pioniergeist, fürchtete immer wieder die Pleite seiner Reiterpension und landete letztlich bei der versöhnlichen Erkenntnis: „Es gibt keine schwierigen Pferde, es gibt nur Pferde in Schwierigkeiten. Und das gilt auch für Menschen.“

Sein Buch ist das momentane Fazit aus 60 Jahren Arbeit mit Pferden. Es beschreibt Wolfgangs Entwicklung vom verbissenen Fehlergucker („Ich wollte nur wissen, was ich besser konnte als die Anderen.“) zum entspannten Horseman und zum ermutigenden Lehrer. Er erzählt von Pferden, die ihn an den Rand des Wahnsinns brachten („Von ihnen habe ich am meisten profitiert“), von Niederlagen genauso wie von Erfolgen und vor allem von den Einblicken, die er auf seinem Weg in die Seelen der Pferde und ihrer Menschen bekommen hat.

Und wenn dabei nicht immer diese Angst vor einer Blamage im Raum gestanden hätte, dann wäre es schon viel früher ein Reiterleben wie von Zauberhand bewegt gewesen.

Lust auf die ersten Kapitel? Wir servieren sie gern unter dem obigen Link. Und wer dann noch mehr lesen möchte, beantwortet einfach folgende Frage:

Ein Haus, ein Äffchen oder ein Pferd …? Was fehlt euch zu einem Leben wie von Zauberhand bewegt?
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