Wolfgang Popp Die Verschwundenen

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Inhaltsangabe zu „Die Verschwundenen“ von Wolfgang Popp

Fünf Menschen brechen plötzlich alle Kontakte und Zelte in ihrer Heimat ab und beginnen ein neues Leben, in Cambridge, Pompeji und Sri Lanka. Viele Jahre später tauchen sie wieder auf – während die einen zufällig gefunden werden, wenden sich die anderen an die, die sie einst zurückgelassen haben. Wolfgang Popp lässt fünf Erzähler von ihren Wiederbegegnungen mit diesen »Verschwundenen« berichten. Sie versuchen, hinter das Geheimnis ihres plötzlichen Verschwindens zu kommen und machen dabei erstaunliche Entdeckungen sowie die eine oder andere Reise in die Vergangenheit.

Sammlung von 5 Geschichten in gutem Schreibstil, aber trotzdem irgendwie sinnlos. Nur 1 Geschichte konnte mich überzeugen.

— SaintGermain

Tolle Formulierungen, ab und an Sozialkritik -das lieben wir. Sehr phantasievolle Storys, mitunter ein paar Logik-Schwächen. Empfehlenswert!

— MaternaKuhn

Eine tolle Sammlung kurioser Geschichten über das bemerkenswerte Verschwinden und Wiederauftauchen von Menschen. Interessant und lesenswert!

— Nepomurks

Das Mysterium der Verschwundenen zu erklären schafft Wolfgang Popp sehr erfolgreich in 5 Episoden.

— Sophiiie

Stimmungvoller und rätselhafter Roman, der sich in kurzen Episoden mit verschiedenen Facetten von "verschwinden" beschäftigt. Lesenswert!

— thelauraverse

Episoden über die Verschwundenen, die gesucht oder durch Zufall gefunden werden. Sprachlich hat es mir sehr gut gefallen.

— Gwenliest

Unglaublich, schön, berührend, ohne kitschig zu sein

— potschkochl

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  • Leserunde zu "Die Verschwundenen" von Wolfgang Popp

    Die Verschwundenen

    EditionAtelier

    Für diese Leserunde verlosen wir 15 Exemplare des Romans »Die Verschwundenen« von Wolfgang Popp! Es wird auch die Möglichkeit geben, Fragen an den Autor zu stellen.  Zum Buch: Fünf Menschen brechen plötzlich alle Kontakte und Zelte in ihrer Heimat ab und beginnen ein neues Leben, in Cambridge, Pompeji und Sri Lanka. Viele Jahre später tauchen sie wieder auf – während die einen zufällig gefunden werden, wenden sich die anderen an die, die sie einst zurückgelassen haben. Wolfgang Popp lässt fünf Erzähler von ihren Wiederbegegnungen mit diesen »Verschwundenen« berichten. Sie versuchen, hinter das Geheimnis ihres plötzlichen Verschwindens zu kommen und machen dabei erstaunliche Entdeckungen sowie die eine oder andere Reise in die Vergangenheit. Hier geht's zur Leseprobe! Es gibt 15 Exemplare (6 Printexemplare & 9 E-Books) zu gewinnen*, einfach bis zum 16.12. für ein Buch (print oder E-Book) bewerben. Jeder, der das Buch schon kennt, ist natürlich auch herzlich eingeladen, bei der Leserunde mitzumachen. Wir freuen uns schon auf eure Bewerbungen und eine spannende Leserunde, euer Team der Edition Atelier * Die Gewinner sind gebeten, im Anschluss an die Leserunde ihre Rezensionen hier bei LovelyBooks und auch auf weiteren Foren (eigenen Blogs, bei amazon etc.) zu verfassen und uns diese gern zu mailen. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Vielen Dank!

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  • Die Verschwundenen

    Die Verschwundenen

    Booky-72

    15. February 2016 um 10:43

    Fünf Geschichten, die aus der Ich-Perspektive erzählt werden. Fünf verschiedene Menschen, die nach langer Zeit aus der Versenkung auftauchen und nun irgendwie in ihrer Umgebung wieder klarkommen möchten mit anderen Vorstellungen vom Leben als vorher. Ihre Lebenswege sind ganz unterschiedlich verlaufen und doch gibt es Verbindungen z.B. zwischen der ersten und letzten Geschichte, hier schließt sich der Kreis. Das Buch ist nicht einfach so runterzulesen, bietet in jeder einzelnen Episode viel Raum für eigene Gedanken und kann gerne ein 2. Mal zur Hand genommen werden. 4 Sterne von mir dazu.

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  • Verschwundene kehren zurück

    Die Verschwundenen

    SaintGermain

    08. February 2016 um 19:56

    Fünf Menschen brechen plötzlich alle Kontakte und Zelte in ihrer Heimat ab und beginnen ein neues Leben, in Cambridge, Pompeji und Sri Lanka. Viele Jahre später tauchen sie wieder auf – während die einen zufällig gefunden werden, wenden sich die anderen an die, die sie einst zurückgelassen haben. Wolfgang Popp lässt fünf Erzähler von ihren Wiederbegegnungen mit diesen 'Verschwundenen' berichten. Sie versuchen, hinter das Geheimnis ihres plötzlichen Verschwindens zu kommen und machen dabei erstaunliche Entdeckungen sowie die eine oder andere Reise in die Vergangenheit. Das Cover ist zwar nicht gerade in der Buchhandlung ins Auge fallend, aber dennoch gut gemacht. Der Schreibstil des Autors ist sehr literarisch ausgeschmückt.  In dem Buch geht es in 5 Geschichten darum, dass ein lange nicht gesehener Mensch plötzlich wieder ins Leben tritt. Die 5 Geschichten sind mit Ausnahme der ersten und der letzten Geschichte nicht verbunden. Alle 5 Geschichten sind in der Ich-Form von einem anderen Erzähler beschrieben. Die Handlung ist mit einigen Ausnahmen vorausschaubar. Die 3. Geschichte, die auch die längste ist, ist definitiv die beste, obwohl diese teilweils unnötige Längen zeigt. Die letzte Story - mit der Verbindung zur 1. Geschichte lässt einen etwas ratlos zurück.  Insgesamt stellte ich mir immer wieder die Frage nach dem Sinn des Buches und schwankte zwischen gut bis Blödsinn, daher auch die Bewertung mit 3 Sternen. Fazit: Nur für Leser zu empfehlen, die gerne Kurzgeschichten lesen, die mehr Wert auf den Sprachstil als auf die Handlung legen.

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  • Die Verschwundenen und ihre Rückkehr

    Die Verschwundenen

    Sophiiie

    08. February 2016 um 18:09

    5 Menschen verschwinden und von ihnen wird erzählt in 5 Kapiteln, Episoden, Anekdoten. Und was passiert wenn man sie wiederfindet?Wie wird reagiert? Ich ging mit keinen richtigen Erwartungen in dieses Buch, doch war ich gespannt, denn die Lesung auf der Buch Wien war zwar kurz, aber sie hat mich neugierig gemacht. Es ist ein Thema das uns alle irgendwie betrifft, dieses verschwinden. Der interessante Aspekt war vor allem darin zu lesen, welche Arten es gibt von Verschwinden es gibt. Was haben die Verschwundenen und ihr Charakter damit zu tun? "Das ging doch nicht, einfach zurückkehren in eine vergangene Zufriedenheit. So etwas konnte man sich eine Zeit lang vorspielen, aber dann klopfte die Gegenwart an und beharrte darauf, dass nichts mehr war wie früher." S. 193 Die Charaktere sind alle sehr detailliert ausgearbeitet, nur sind sie leider nie selbst die Verschwundenen, sondern die Zuseher, wenn jemand wieder auftaucht. Der Stereotyp ist die verschwundene Person war für den Charakter sehr wichtig, aber den der Verschwundene weiß dies nicht richtig zu schätzen. Es sind sehr skurrile Vergangenheiten und Beziehung die mir begegnet sind. "Perfektion ist eine Lüge. Damit ist sie nicht wahr, aber möglich." S.55 Es steckt so viel Potential in der Thematik nur wurde sie für mich nicht ganz abgeschlossen, da mir einfach die Perspektive aus Sicht des Verschwundenen gefehlt hat.Fast weggemacht hat es der erzählerische und akribische Schreibstil der mich wirklich überzeugt hat, den die Geschichten wirkten sehr lebendig. "Die Tiere einer Gruppe leben genau gleich lang. Die sterben alle exakt im demselben Moment. Damit sind sie wahrscheinlich dien glücklichsten Lebewesen auf unserer Erde, denn wo alle gleichzeitig sterben, gibt es keinen Tod." S. 217

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  • die Verschwundenen

    Die Verschwundenen

    Siko71

    28. January 2016 um 08:05

    Fünf Geschichten über fünf Menschen die nach langer Zeit plötzlich wieder auftauchen und plötzlich alle mit anderen Augen sehen und verstehen. Die Geschichten sind zum Teil misteriös, spannend und mit viel Liebe geschrieben. Das schöne, sie werden immer aus der Ich-Perspektive geschildert.
    Ich gebe 4 Sterne und kann diesen Geschichtenroman nur weiterempfehlen.

  • Die Verschwundenen

    Die Verschwundenen

    Blaustern

    27. January 2016 um 13:22

    „Die Verschwundenen“ ist eine Sammlung von 5 Geschichten über Menschen, die sich aus dem Leben anderer verabschiedet haben oder auch einfach so verschwanden und nach Jahrzehnten dann wieder aus verschiedenerlei Gründen plötzlich erscheinen. Sie haben in fremden Orten in aller Welt ihr Leben noch einmal neu begonnen und geordnet, um jemand ganz anderes zu werden oder auch nur der, der sie wirklich sind, den aber niemand so kennt. So zieht es sie nach Cambridge, Pompeji, in den Dschungel zu einem gänzlich unbekannten Volk ohne Sprache, nach Sri Lanka und nach Griechenland. In jeder Geschichte erzählt eine andere Person seine eigenständige Geschichte, und manchmal ist eine Person sogar mit jemandem in der nächsten Geschichte verbunden, an den man sich dann erinnert oder man sich auch dabei ertappt, gezielt nach ihm zu suchen. Den Beginn und Abschluss des Buches macht Anna, die durch ihren ehemaligen Lehrer nachhaltig verändert wurde, was sich auch in ihrem weiteren Leben widerspiegelte. Ansonsten sind die Hauptfiguren überwiegend Männer, die in Freundschaft oder in irgendeiner anderen Beziehung von der Schulzeit zueinanderstanden. Das ist auch sehr glaubhaft geschildert, und ich denke, diese Art von Beziehungen und die Geschichte, die sich daraus entwickelt hat, passen auch überwiegend nur zu Männern. Außerdem handelt es sich bei den Typen um ganz eigene Charaktere, die sich wohl nicht so oft in der Gesellschaft wiederfinden lassen. Trotzdem wirken sie absolut lebendig. Somit ist dies auch ein ganz besonderes Buch, welches sich von der Masse abhebt. Die Geschichten sind vielfältig und sorgen so für gute Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt und viel Platz lässt für eigene Auslegungen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und klar und geht schon Richtung gehobenen Stil.

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  • Ungewöhnlicher Episodenroman

    Die Verschwundenen

    anushka

    21. January 2016 um 22:38

    Dieses Buch handelt vom willentlichen Verschwinden von Menschen, die ihr altes Leben hinter sich lassen wollen. Doch dann tauchen sie plötzlich wieder im Leben der Zurückgelassenen auf und die früheren Beziehungen bzw. Freundschaften müssen sich neu finden. Manchmal nehmen die Verschwundenen auch von sich Kontakt auf, weil sie ein bestimmtes Ziel verfolgen. In fünf Episoden entführt dieser Roman nach Pompeji, Cambridge, Griechenland, den Urwald und Sri Lanka. Die einzelnen, hier dargebotenen Episoden sind nur lose verbunden durch Personen, die in einer anderen Episode irgendwo nur am Rande aufgetaucht sind. Eine der Episoden ist sogar gar nicht mit den anderen verknüpft. Manchmal fehlt den einzelnen Geschichte eine richtige Auflösung und der große Bogen zum Gesamtwerk. Überraschenderweise gibt es in diesem Buch kaum weibliche Figuren und es wirkt, als wären sie absichtlich weggelassen. Diese Abwesenheit von Frauen fühlt sich nicht natürlich an. Im Vordergrund stehen dagegen Männerfreundschaften und andere Arten von Beziehungen unter Männern, die ein ziemlich breites Spektrum abdecken. Die Beziehungen sind überzeugend dargestellt. Die jeweiligen Erzähler können durch eine gewisse Distanz (z.B. durch die Zeit der Abwesenheit) diese Beziehungen analytisch betrachten, lassen aber gleichzeitig genügend Interpretationsspielraum.   Die Geschichten behandeln eine Vielzahl von Themen und haben mich durch ihren Detailreichtum, die völlig unterschiedlichen Sachgebiete und eine ansprechende Sprache mit tollen Metaphern beeindruckt. Gleichzeitig sind sie dadurch aber etwas überladen. Jede Geschichte ist nicht nur durch das Setting exotisch, aber nach fünf solcher Geschichten fand ich die letzte schließlich ein wenig übertrieben. Die Arten des Verschwindens ähneln sich für mich aber manchmal zu sehr. Insgesamt ist dieses Buch ungewöhnlich, lässt viel Raum für eigene Interpretationen und bietet einen sehr ansprechenden Sprachstil, bei dem interessante Gedanken in wunderbaren Metaphern verpackt sind.

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  • Eine tolle Sammlung kurioser Geschichten...

    Die Verschwundenen

    Nepomurks

    18. January 2016 um 15:32

    Wolfgang Popp's Roman „Die Verschwundenen“ ist eine sehr unterhaltsame Sammlung aus 5 recht kuriosen Geschichten über Menschen, die in der Vergangenheit aus unterschiedlichsten Gründen aus dem Blickfeld ihres Umfeldes verschwanden und doch Jahre später wieder auftauchen. Die Figuren aus den einzelnen Geschichten, die auch jeweils ein Kapitel umfassen, könnten unterschiedlicher nicht sein, ebenso ihre Beweggründe, ihrem Umfeld den Rücken zu kehren. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirken absolut authentisch. Einige Protagonisten waren dabei für mich sehr sympathisch, andere wieder furchtbar unsympathisch. Jede Geschichte für sich ist sehr abwechslungsreich, der Roman wird somit nie langweilig. Es gibt auch einige recht spannende Szenen und Inhalte, bei denen ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Inhaltlich spielen die Geschichten überwiegendn in Europa. Der Autor entführt den Leser aber indirekt sogar einmal in den Dschungel zu einem Naturvolk. Man taucht tief ein in die Szenerien und erhält einen tollen und ungeschminkten Blick auf die Persönlichkeiten und deren psychosoziales Erleben. Ich fand das Buch sehr lesenswert und würde es absolut weiterempfehlen! Deswegen von meiner Seite 5 Sterne! :D

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  • Die Verschwundenen - 5 Kurzgeschichten

    Die Verschwundenen

    Lesezeichen16

    17. January 2016 um 18:42

    Inhaltsangabe Fünf Menschen brechen plötzlich alle Kontakte und Zelte in ihrer Heimat ab und beginnen ein neues Leben, in Cambridge, Pompeji und Sri Lanka. Viele Jahre später tauchen sie wieder auf – während die einen zufällig gefunden werden, wenden sich die anderen an die, die sie einst zurückgelassen haben. Wolfgang Popp lässt fünf Erzähler von ihren Wiederbegegnungen mit diesen »Verschwundenen« berichten. Sie versuchen, hinter das Geheimnis ihres plötzlichen Verschwindens zu kommen und machen dabei erstaunliche Entdeckungen sowie die eine oder andere Reise in die Vergangenheit.   Der Klapptext des Buches Die Verschwundenen von Wolfgang Popp machte mich neugierig auf eine Reise in die Vergangenheit und Zukunft. Meine Erwartung an dieses Buch war, dass es sich hierbei um 5 Kurzgeschichten über Personen handelt, die in irgendeiner Weise miteinander zu tun hatten bzw. haben und am Ende wird diese Verbindung erklärt. Leider war dem nicht so und somit stehen alle Geschichten für sich. Wolfgang Popp hat zwar mit seinem unverwechselbaren und ungewöhnlichen Erzählstil versucht, diese Geschichte interessant klingen zu lassen, was auch bei der einen oder anderen Erzählung gelang, aber dennoch holte mich dieses Buch einfach nicht ab. Es war mir zu emotionslos und da hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht. Die Kulisse wurde teilweise recht schön eingefangen, aber auch hier fehlten mir die Mentalität der Einwohner und die Kultur, die fremde Länder so auszeichnet.   Schade, da hätte man mehr daraus machen können, aber wer Kurzgeschichten lieb, dem kann ich dieses Buch dennoch empfehlen.

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  • Phantasievolle Geschichten mit einem Touch ins Bizzare

    Die Verschwundenen

    MaternaKuhn

    16. January 2016 um 05:15

    Fünf Geschichten - fünf Locations. Immer wieder neue kreative Einfälle zu den Verschwundenen. Und am Schluss schließt sich der Kreis mit der ersten Geschichte. Flüssig zu lesen, mitunter spannend, manchmal auch dunkel, mysteriös, fast schon bizarr, aber immer unterhaltsam und inspirierend. 

  • Geschichten übers Verschwinden

    Die Verschwundenen

    irismaria

    10. January 2016 um 09:22

    "Fünf Menschen brechen plötzlich alle Kontakte und Zelte in ihrer Heimat ab und beginnen ein neues Leben, in Cambridge, Pompeji und Sri Lanka. Viele Jahre später tauchen sie wieder auf – während die einen zufällig gefunden werden, wenden sich die anderen an die, die sie einst zurückgelassen haben." Diese Buchbeschreibung klang für mich nach einer spannenden Reise an besondere Orte, an verschiedene Handlungsstränge, die sich nach und nach verbinden und an Geheimnisse, die aufgelöst werden. Das habe ich in diesem Buch nicht gefunden. »Die Verschwundenen« von Wolfgang Popp ist vielmehr eine Aneinanderreihung von Geschichten, die nach demselben Schema verlaufen. Es trifft ein Mann (Frauen sind in diesem Buch eher Randfiguren oder unerreichbare Geliebte) nach vielen Jahren jemanden, den er aus der Schule oder Uni kannte und aus den Augen verloren hat. Dabei offenbaren sich oft seltsame Lebenswege. Das Buch ist sprachlich außergewöhnlich und schön. Ich habe die Emotionen vermisst, sei es bei der Beschreibung der Orte oder in den Beziehungen. Daher hat es mich nicht so angesprochen. Ich empfehle »Die Verschwundenen« allen, die ungewöhnliche Kurzgeschichten mögen.

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  • ein lesenswerter Episodenroman

    Die Verschwundenen

    Gwenliest

    06. January 2016 um 11:18

    Die Verschwundenen ist ein Episodenroman über das Verschwinden, das Suchen, das Wiederfinden, den Zufall, die Liebe, das Loslassen und das Leben generell. In fünf voneinander unabhängigen Geschichten erzählt Wolfgang Popp von Personen die von jetzt auf gleich Heimat, Familie, Freunde verlassen haben, aus den unterschiedlichsten Gründen und zu den unterschiedlichsten Plätzen dieser Welt wie Pompei, Cambridge, den Dschungel, Sri Lanka aufgebrochen sind … Lediglich die erste und die letzte Episode hängen zusammen und bilden einen Rahmen. Jede der Geschichten hat etwas besonderes, aber alle haben etwas gemeinsam, sie handeln vom Ausbrechen aus der festgefahrenen eigenen Welt. Ich habe das Buch von Wolfgang Popp sehr gern gelesen, ein wirklich schöner bildhafter Schreibstil. Die Ideen hinter den Geschichten sind sehr kreativ und nie langweilig. Nachdem der jeweilige Beginn den Leser in eine etwas melancholische, nachdenkliche Stimmung versetzt, so ging es mir zumindest, enden sie doch irgendwie positiv, bzw hoffnungsvoll. Wenn ich Kritik üben muss, dann ist es vergleichbar mit Jammern auf hohem Niveau. Mir waren die Geschichten, auch wenn sie kreativ waren zum Teil leicht überladen, da wäre manchmal weniger Handlung und mehr emotionale/psychologische Tiefe besser gewesen. Für mich persönlich hätten ein paar mehr stärkere interessante Frauenfiguren den Geschichten gut getan. Aber wie gesagt, mir hat das Buch Die Verschwundenen sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der gerne Episodenromane auf gehobenem Niveau liest.

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  • Von Menschen und Mysterien

    Die Verschwundenen

    thelauraverse

    05. January 2016 um 10:24

    Fünf Menschen, die plötzlich alle Kontakte in der Heimat abbrechen und ein neues Leben beginnen. Menschen mit völlig unterschiedlichen Geschichten, Gedanken und Intentionen, die einfach verschwinden, sei es nach Cambridge, Pompeij, ins Amazonas-Gebiet oder nach Sri Lanka.Von genau diesen Menschen handelt Wolfgang Popps Roman "Die Verschwundenen". In fünf Episoden erhält man auf insgesamt 235 Seiten einen kleinen Einblick in ihre Beweggründe und ihr Leben in der Fremde. Jedes Kapitel wird von einem anderen Erzähler geschildert, der meistens dem Protagonisten sehr nahe steht. Es geht um das Wiedersehen nach langer Zeit, das damit zusammenhängende Wiedererkennen und Wiederfinden. Obwohl man in den eher kurzen Episoden nur einen Bruchteil der Geschichte der Protagonisten erfährt, kann man als Leser/in kaum glauben, wie unterschiedlich Menschen sind. Da gibt es zum Beispiel Felder, der von seiner Umgebung für ein Genie gehalten wird und nach Cambridge geht, um an der Universität zu forschen. Woran er genau forscht, weiß niemand. Bis er seinen engsten Jugendfreund sieben Jahre später zu ihm ruft, weil er im Sterben liegt. Es geht auch um Philip und Raffael, die ebenfalls zwei Jugendfreunde sind und die nach zehn Jahren Funkstille gemeinsam nach Griechenland fahren. Dort will der bekannte Ornithologe Philip einen seltenen Vogel finden und fotographieren. Der Weg nach Delphi führt die beiden durch ehemaliges Kriegsgebiet am Balkan und lässt sie gleichzeitig zusammen- und auseinanderrücken. Es ist eine Reise mit ungewissem Ausgang, die ihr Leben mit Sicherheit nachhaltig verändern wird. Dies sind nur zwei der Menschen und ihrer Geschichten, von denen Popp mit einer beeindruckenden Sprachbeherrschung erzählt. Wie unter einem Mikroskop beobachtet man die nächsten Schritte der handelnden Personen durch die Augen ihrer Weggefährten. Es entsteht der Eindruck eines raffinierten Schachspiels. Zug um Zug rücken die Figuren vor, um ihr Schicksal zu erfüllen. Die Sprache ist besonders in Kapitel 4 "Heise oder die Sprache unterm Asphalt" sehr eindringlich und schön. Sätze wie "Unsere Gedanken waren groß, Scheinwerfer waren auf sie gerichtet, schön strahlten sie, und die Zukunft wartete ungeduldig darauf, dass sie Wirklichkeit würden" (S. 158) verleiten zum Träumen. Dieser bildhafte und bemerkenswerte Sprachstil hilft dem Buch auch über manche inhaltliche Schwachstellen hinweg. "Die Verschwundenen" funktioniert am besten, wenn die einzelnen Kapitel wie fünf Kurzgeschichten gelesen werden, die jeweils für sich alleine stehen. Obwohl es Verbindungen zwischen ihnen gibt, kann man als Leser/in auch verzweifeln, wenn man krampfhaft nach eben diesen sucht. Auch negativ aufgefallen ist mir die Rolle der Frauen in den Geschichten. Im Grunde drehen sich alle Episoden ausschließlich um männliche Protagonisten. Frauen werden meist nur als (Ex-)Freundinnen oder Beiwerk behandelt. Lediglich Anna, die sowohl im ersten als auch im letzten Kapitel vorkommt und somit das Gefühl einer abgeschlossenen Handlung gibt, scheint eine größere Rolle zu haben. Ansonsten bleiben die Frauen undurchschaubar und rätselhaft. "Die Verschwundenen" ist für mich wider Erwarten ein nahezu außergewöhnliches Buch. Beim Lesen der Geschichten überkam mich eine seltsame innere Ruhe und so manches regte mich zum Nachdenken an. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen an jede/n weiterempfehlen, der eine Freude mit skurrilen Charakteren und interessanten Lebensgeschichten hat!

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