Wolfgang Rögner tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters

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Inhaltsangabe zu „tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters“ von Wolfgang Rögner

tacet ist ein fester Begriff in der Musik und bedeutet, dass der Sänger oder der Instrumentalist pausiert und dem Besucher – sowie sich selbst – Gelegenheit gibt über das Gehörte und Gesehene nachzudenken und sich auf Kommendes einzustellen.
Für meine Reflexionen „Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters“ bedeutet dieser Begriff aber auch: innehalten, besinnen, erinnern . . . unterhalten!
Alle bekannten Dirigenten-Biographien haben ein Problem: sie erschöpfen sich meist in langatmigen und langweilenden biographischen Fakten, Daten und/oder glorifizierenden Beschreibungen, ohne den Mann vor dem Orchester als vitalen Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen zu betrachten.
Denn trotz aller Verklärung des „Mythos MAESTRO“ hat auch er seine komischen, einsamen, sinnlichen, satirischen oder lyrischen Seiten.
Den Autor reizte, das vielfarbige (und weitgehend unbekannte) Leben eines Kapellmeisters anhand seiner Vita kaleidoskopartig vor dem Leser auszubreiten und dabei alle Genres der Literatur – unterstützt durch karikative, humorvolle oder freche Zeichnungen von Christian Schöppler – einzubeziehen.

Es bringt Freude in und aus diesem Tagebuch die Storys zu lesen.

— Debras_Verlag

Erfrischend anders, ein schöner Mix aus Anekdoten , Gedichten und auch Rezepten die einen Einblick geben.

— Xynovia

Ein buntes Potpourri aus Anekdoten, Gedichten, Aphorismen & Kochrezepten, das einen wunderbaren Eindruck in das Leben des Autors vermittelt.

— Jashrin
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  • Leserunde zu "tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters" von Wolfgang Rögner

    tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters

    Debras_Verlag

    Wer sich für diese Leserunde anmeldet, nimmt an der Verlosung von 6 Ausgaben des Buches teil. Wer nicht gewinnt, hat die Möglichkeit dieses Buch direkt beim Verlag zu bestellen. Sobald der Verlag alle Adressen der Gewinner hat, werden die Bücher als Büchersendung mit einem Lieferschein des Verlags an die Gewinner verschickt. Dann kann die Leserunde beginnen. Der Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück. Hinweise zum Inhalt (In den Unterthemen) 

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  • Sehr viele Unterbrechungen!

    tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. June 2016 um 09:50

    Das Buch „Tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters“ von Wolfgang Rögner illustriert von Christian Schöppler erzählt aus dem Leben eines Kapellmeisters. Das Buch ist total schön illustriert und die Erzählungen und Anekdoten sind zum Teil sehr lustig. Es gibt außerdem viele Gedichte, die zum Teil sehr schön, und die Rezepte hören sich sehr lecker an. Außerdem gibt es noch zwei Zusatzkategorien: Songtexten und Kalendersprüche. Mich hat dieses Buch leider nicht überzeugt und auch nicht erreicht. Mir waren es dann doch zu viele Gedichte und damit zu viele Unterbrechungen in der eigentlichen Geschichte. Ich finde, der Autor hat einem das Leben eines Kapellmeisters ganz gut nahe gebracht und ich hatte einiges zu schmunzeln. Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Alles in allem gebe ich diesem Buch vier Sterne!

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  • Erfrischend anders

    tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters

    Xynovia

    07. June 2016 um 08:28

    Als ich vor geraumer Zeit den Buchtitel „ tacet -Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters“ gesehen habe, war ich sofort interessiert und neugierig, das wollte ich unbedingt lesen, weil mich das Leben anderer Menschen interessiert. Wer jetzt an eine „normale“ Biografie denkt, liegt bei diesem Buch falsch. Es ist vielmehr ein Schwank aus Anekdoten,Gedichten und Rezepten. Das Cover/ der erste Eindruck Das Cover ist recht einfach gestaltet mit einer Illustration von Christian Schöppller. Auf dieser Zeichnung ist ein Kapellmeister bei der Arbeit zu sehen. Ich gehe davon aus das es der Autor und Kapellmeister Wolfgang Rögner sein soll. Mir gefallt das sehr, denn es ist klar gegliedert und macht einen kühlen und strukturierten Eindruck auf mich. Beim ersten Durchblättern ist mir die Aufteilung der Kapitel, in die verschiedenen Eigenschaften, wie. z. B. Der pragmatische Mensch, aufgefallen. Mit solchen Kapiteln habe ich bei einem Tagebuch nicht gerechnet und es steigert nun meine Neugier, erst recht nachdem ich dann auch noch gesehen habe das das Buch neben Anekdoten und Gedichten auch noch Rezepte enthält. Meine Meinung Schon die einleitenden Worte des Autors vor der Inhaltsangabe habe ich als sehr angenehm empfunden und es bereitete sich bei mir eine Vorfreude auf das Buch aus. Das Buch ist in 6 Kapiteln unterteilt, die sich in ihrer Länge sehr unterscheiden. Da gibt es den werdenden Menschen, den musischen Menschen, den verliebten Menschen, den erotischen Menschen, den pragmatischen Menschen und den törichten Menschen. Abgerundet wird es mit Kalendersprüchen und dem Aphorismus finuis, wo sich der Lebenslauf von Wolfgang Rögner sowie auch der von dem Illustrator Christian Schöppler, in tabellarischer Form, befindet. Das gefiel mir vor allem beim Lesen der Anekdoten sehr gut, denn so konnte ich immer mal schauen in welchem Jahr ich mich befinde. Die Anekdoten im Buch fand ich durchweg alle sehr gut und hatte auch das ein oder andere Lächeln dabei im Gesicht. Sie haben mir einen kleinen Einblick in das Schaffen von ihm als Kapellmeister und Mensch gegeben. Bei den Gedichten hat es sich etwas anders verhalten, die Gedichte sind wunderschön geschrieben und das ein oder andere hat mich auch zu Nachdenken angeregt. Aber wie das bei Gedichten nun mal so ist, hab ich nicht zu allen einen Bezug gefunden, was aber keine negative Beeinflussung auf mein Leseerlebnis bedeutete. In einigen Kapitel sind noch verschiedene Rezepte eingestreut, wie diese mit dem Kapellmeister genau zusammenhängen, war , meiner Meinung nach, nur bei einem ersichtlich. Da war es klasse gewesen wenn dazu eine kleine Anmerkung gestanden hätte. Ein paar Rezepte habe ich ausprobiert und nach gekocht, das klappte sehr gut und geschmeckt hat es auch. Zusätzlich findet man in dem Buch auch noch Songtexte und Kalendersprüche die aus der Feder des Autors und Kapellmeisters Wolfgang Rögner kommen. Fazit Wer sich für Menschen und ihr Leben interessiert und nicht eine „normale“ Biografie lesen möchte ist mit diesem Buch gut aufgehoben. Es hat mich zum Lächeln gebracht, ich habe dazu gelernt, wurde gut unterhalten – daher ganz klare 5 Sterne.

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  • Ein überraschendes Gesamtkunstwerk

    tacet: Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters

    Jashrin

    05. June 2016 um 22:40

    Wie wird man Dirigent? Und welche Herausforderungen gilt es zu bestehen, wenn man in andere Länder reist, der Solist seinen Part ändert, Pannen passieren oder man als Gastdirigent vor einem fremden Orchester steht? Und was macht man, wenn man seinen Frack vergessen hat? In „tacet – Aus dem Tagebuch eines Kapellmeisters“ gibt uns der Autor einen Einblick in sein aufregendes Leben als Maestro. Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde kennenlernen. Nach den Informationen, die ich vor der Leserunde zu diesem Buch gefunden hatte, konnte ich in keiner Weise einschätzen, was mich wohl erwarten würde. Umso gespannter war ich, als ich das Buch endlich in den Händen hielt. Die Aufmachung hat gleich überrascht. Statt einem langen, autobiografischen Text hielt ich ein buntes Potpourri aus Anekdoten, Gedichten, Aphorismen und Kochrezepten in der Hand. Ergänzt werden diese durch die wunderbaren Illustrationen des Malers und Grafikers Christian Schöppler. Die Anekdoten geben jeweils kurze Einblicke in ganz unterschiedliche Stationen aus dem Leben des Kapellmeisters. Der bildhafte Stil war herrlich zu lesen und ließ mich des Öfteren sehr schmunzeln. Die Erzählungen aus der Ausbildung und dem späteren Berufsleben lassen trotz ihrer Kürze einen guten Eindruck entstehen, mit was für Problemen - größerer und kleinerer Natur - der Autor konfrontiert wurde. Vieles ist eher amüsant und tristere und dunklere Seiten werden nur am Rande erwähnt. Musikalische Fachbegriffe gibt es nur wenige, so dass auch Leser, die damit nicht vertraut sind, keinerlei Verständnisprobleme haben. Die Gedichte, ebenso wie diverse Sprüche und Weisheiten, regen zum Nachdenken an und sind vom Stil her sehr unterschiedlich. Sie erzählen nicht einfach, sondern bieten viel Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Einen Einblick in das Leben des Autors und Kapellmeisters geben sie nur indirekt. Zusätzlich bietet dieses Buch auch noch eine Auswahl unterschiedlichster Rezepte. Wie sie den Weg in das Buch gefunden haben, kann ich zwar nicht sagen, da nur bei einem ein direkter Bezug zu einer Erzählung zu erkennen ist, aber ich vermute, dass es sich um Lieblingsgerichte des Autors handelt, die mehr oder weniger willkürlich eingestreut wurden. Abgerundet wird das Buch mit kurzen Lebensläufen zum Kapellmeister und Illustrator, die die wichtigsten beruflichen Stationen auflisten. Während des Lesens habe ich immer mal wieder in der Vita des Autors nachgeschaut, um herauszufinden, in welchem Jahr wir uns in etwa bewegen. Mein Fazit: Das Buch ist weder ein Roman noch eine vollständige Autobiographie, für mich ist es ein Gesamtkunstwerk, dass mir einen wunderbaren Einblick in das Leben des Kapellmeisters vermittelt hat. Selbst wenn die unterschiedlichen Anekdoten kein vollständiges Bild ergeben, so lässt uns der Autor auf unterhaltsame Weise an seinem spannenden Leben teilhaben. Mir hat es gefallen.

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