Wolfgang Roscher Himmelspforten, mon amour

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Inhaltsangabe zu „Himmelspforten, mon amour“ von Wolfgang Roscher

Cécile ist Michels große Liebe. Der träumt von einem Leben in Frankreich: Paris, Côte d´Azur, Provence.Dort ist alles besser, mit Deutschland hat er abgeschlossen. Doch sein nationaler Selbsthass kommt bei den Franzosen nicht an, und Cécile hat ganz andere Pläne.Deutschland ist für Michael Kych-Otte das Land der Repression und des latenten Faschismus. Er ist stets auf der Hut und zum Widerstand bereit. Nicht ertragen, zurückschlagen, ist seine Devise – Irrungen und Wirrungen sind vorprogrammiert.Cécile sieht ihn gegen Windmühlen kämpfen, und Alain, ein französischer Freund, führt ihm als profunder Kenner deutscher Kultur immer wieder vor Augen, wie sehr er sich verrannt hat. Nach einem faux pas in Alains französisch-deutschem Literaturzirkel muss er sogar befürchten, als Banause zu gelten.Da trifft es sich gut, dass der verhasste Großvater stirbt. Cécile begeistert sich, hierin ganz Französin, sofort für dessen Haus in Himmelspforten, einem denkmalgeschützten Barockbau. Sehr um Reputation als Mensch mit kultivierter Lebensart bemüht, übernimmt Michel das ungeliebte Anwesen, um sich vor den französischen Freunden als subtiler Kenner des deutschen Barock zu gerieren.Auf ihn, der Cécile sei Dank inzwischen in ruhigeres Fahrwasser gelangt ist, wartet ein häusliches Glück zu dritt mit selbst gezogenen Radieschen aus dem Bio-Garten - im heimatlichen Himmelspforten.

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  • Rezension zu "Himmelspforten, mon amour" von Wolfgang Roscher

    Himmelspforten, mon amour
    elfenweg

    elfenweg

    09. July 2008 um 19:49

    Eines Gutmenschen Zähmung. Der Autor schildert den Wandel eines entwicklungsgestörten und verbohrten Ideologen zum gelassenen Jetztzeitmenschen. Der „Held“ träumt von einem Leben in Frankreich: Paris, Côte d´Azur, Provence. Dort ist alles besser; mit Deutschland hat er abgeschlossen. Deutschland ist für ihn das Land der Repression und des latenten Faschis¬mus. Er ist stets auf der Hut und zum Widerstand bereit. Nicht ertragen, zurück schlagen ist seine Devise – Irrungen und Wirrungen sind vorprogrammiert. Doch sein nationaler Selbsthass kommt bei den Franzosen nicht an, und Cécile, seine große Liebe hat ganz andere Pläne. Sie sieht ihn gegen Wind¬mühlen kämpfen, und Alain, ein französischer Freund, führt ihm als profunder Kenner deutscher Kultur immer wieder vor Augen, wie sehr er sich verrannt hat. Nach einem faux pas in Alains franzö¬sisch-deutschem Literatur¬zirkel muss er sogar befürchten, als Banause zu gelten. Zu einer realistischen Weltsicht verhelfen dem "Helden" auch ein paar frustrierende, für den Leser aber urkomische Erlebnisse. Wie Cécile und die französischen Freunde nach und nach sein düsteres Deutschlandbild zurecht rücken, macht den Reiz des Buches aus. Überhaupt ist die Geschichte mit viel Humor und ohne deutschen Bierernst geschrieben - der Autor, ein Karlsruher, ist selbst mit einer Französin verheiratet. Die Lektüre bereitet Spaß; man liest das Buch in einem Rutsch!

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