Wolfgang Schüler

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Die Rosen des Bösen
Neu erschienen am 28.08.2018 als Taschenbuch bei Bild und Heimat Verlag.

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Wolfgang SchülerSherlock Holmes und der Vampir im Tegeler Forst
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Sherlock Holmes und der Vampir im Tegeler Forst
Wolfgang SchülerSherlock Holmes in Leipzig
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Sherlock Holmes in Leipzig
Sherlock Holmes in Leipzig
 (10)
Erschienen am 01.03.2011
Wolfgang SchülerSherlock Holmes in Berlin
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Sherlock Holmes in Berlin
Sherlock Holmes in Berlin
 (8)
Erschienen am 01.03.2012
Wolfgang SchülerSherlock Holmes in Dresden
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Sherlock Holmes in Dresden
Sherlock Holmes in Dresden
 (7)
Erschienen am 14.03.2013
Wolfgang SchülerSerienmörder in Deutschland
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Serienmörder in Deutschland
Serienmörder in Deutschland
 (5)
Erschienen am 01.02.2006
Wolfgang SchülerZugriff! Im Visier der Fahnder
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Zugriff! Im Visier der Fahnder
Wolfgang SchülerSherlock Holmes und die Schwarze Hand
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Sherlock Holmes und die Schwarze Hand
Sherlock Holmes und die Schwarze Hand
 (3)
Erschienen am 13.03.2014
Wolfgang SchülerSherlock Holmes und die letzte Fahrt der Lusitania
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Sherlock Holmes und die letzte Fahrt der Lusitania

Neue Rezensionen zu Wolfgang Schüler

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derMichis avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes und der Vampir im Tegeler Forst" von Wolfgang Schüler

Holmes war gestern
derMichivor einem Monat

Holmes und die Vampire - das gibt es nicht erst seit qualitativ höchst unterschiedlichen Mystery-Crossovern, in denen der skeptische Detektiv auf übernatürliche Phänomene stößt. Die Doyle-Kurzgeschichte "Der Vampir von Sussex" behandelte bereits ein entsprechendes Verbrechen, das sich auf natürlich Ursachen zurückführen lässt. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung im Fall dieses Buches. Ein Filmklassiker wird gedreht und dann ist mit Jack the Ripper auch noch der berüchtigste Serienmörder der Geschichte beteiligt.

Wolfgang Schülers Holmes-Pastiches zeichneten sich bisher vor allem durch einen gut recherchierten historischen Hintergrund aus. Ob in diversen deutschen Großstädten zur Kaiserzeit oder an Bord der Lusitania - dieser Teil ist in der Regel kein Problem. Zusätzlich hat er in Anthologien wie "Sherlock Holmes und die Drachenlady" durchaus Kanon-taugliche Kurzgeschichten abgeliefert. Allerdings mangelt es dem vorliegenden Fall ausgerechnet an Spannung und Logik.

Schon am Anfang, als sich Holmes und Watson auf Helgoland befinden, tut sich nur wenig, was für den späteren Fall interessant wäre. Kurz davor führt ein dilettantischer Jack the Ripper noch Inspektor Lestrade höchst erfolgreich an der Nase herum, dieser Handlungsfaden und die Jagd auf den Killer wird aber erst sehr viel später wieder nachvollziehbar aufgegriffen.

In Berlin angekommen ergeht sich Schüler in Nachstellungen tatsächlicher oder vermuteter historischer Szenen am Rande der Dreharbeiten von Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu", bei denen Holmes und Watson eher Beobachter sind. Dass es Jack the Ripper, ähnlich wie einst Professor Moriarty gelingt, Holmes erfolgreich an der Nase herumzuführen, ist ein spannender Gedanke, der hier allerdings nur zu einer unnötigen Dehnung der Geschichte führt.

Wichtige Entwicklungen geschehen eher nebenbei, Holmes legendäre Deduktionen haben gründlich nachgelassen und die schlussendliche Enthüllung des Rippers haben Krimi-erfahrene Leser vermutlich bereits gewittert. Der "Abgesang" auf den letzten Seiten enthält noch einmal viele interessante Informationen zu "Nosferatu", erwecken allerdings den gleichen Eindruck wie die letzten Schüler-Krimis: Sie sind vor allem eine Hommage auf die Zeit in der sie spielen und die darin stattfindenden Ereignisse. Holmes und Watson haben darin eigentlich nichts verloren.

Seitenzahl: 290
Format: 11,8 x 18 cm, Taschenbuch
Verlag: KBV

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derMichis avatar

Rezension zu "Der goldene Zwerg" von Wolfgang Schüler

fängt gut an
derMichivor einem Jahr

Ein Buch, das den Mythos Wallace gerne weiterschreiben möchte. In Teilen gelingt das auch. Schon optisch fügt sich der Band sehr schön in die bekannte "rote Reihe" des Goldmann-Verlags ein und einer der legendärsten Antagonisten aus Wallaces Büchern wird zur persönlichen Nemesis des Autors. Da kann man auch den zunächst unfreiwillig komischen Auftritt eines anderen prominenten Ermittlers verkraften, die Auflösung von dessen Identität macht diese Idee jedoch gleich sehr viel sinnvoller. Beste Voraussetzungen für einen spannenden Fall im gewohnten Stil also und tatsächlich zeigen die ersten Kapitel viel von dem, wie das Buch hätte sein können. Später muss die Ermittlungsarbeit jedoch immer wieder zugunsten biografischer Details und eines eher unnötigen Zeitsprungs in die Vergangenheit zurückstecken.

Der ironische Umgang mit Wallaces Essgewohnheiten, seinem luxuriösen Lebensstil und die zahllosen Kosenamen, die seine Frau für ihn bereithält (von "Püffel" bis "Schnäuzelchen"), nehmen dem Geschehen jede Ernsthaftigkeit. Auch eine berlinernde Dienstmagd mitten in London macht es nicht besser, der Fall ist zu diesem Zeitpunkt außerdem weitestgehend klar. So bleiben die übrigen Seiten eher eine Annäherung eines begeisterten Fans, statt zu einem eigenständigen Kriminalroman im Sinne bekannter Werke von Edgar Wallace zu werden. Mit nachsichtiger Gönnerhaftigkeit lassen Polizei und Autor den berühmten Schriftsteller ein wenig vor sich hin ermitteln, so richtig viel bekommt er aber selbst im Finale nicht zu tun. Immerhin gibt es eine mögliche Erklärung für die Inspiration zu gewissen Wallace-Krimis zu lesen, große Überraschungen oder ein entscheidender Twist bleiben allerdings aus.

Damit ist "Der goldene Zwerg" am ehesten für Wallace-Fans geeignet, die den Meister einmal selbst in Aktion erleben möchten. Ob sich der hartgesottene Veteran, Journalist und Buchautor aber tatsächlich so passiv verhalten hätte, sei dahingestellt. Die Grundidee des Romans beruht auf guten Überlegungen, die Umsetzung wird der Thematik allerdings nur selten gerecht.

Seitenzahl: 270
Format: 11,8 x 18 cm, Taschenbuch
Verlag: KBV

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Rezension zu "Sherlock Holmes in Dresden" von Wolfgang Schüler

Sherlock Holmes in Dresden
HappiestGirlvor einem Jahr

Inhalt:
1913 - Sherlock Holmes und Dr. Watson bereisen den Kontinent und machen einen Abstecher nach Leipzig, wo sie das Völkerschlachtdenkmal besichtigen wollen, das erst wenige Tage zuvor von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde. Als ihr Zug im Leipziger Hauptbahnhof einläuft, wird auf sie geschossen, und eine Kugel tötet eine unbeteiligte Passantin. Holmes und Watson können den Täter überwältigen und sind überrascht. Es ist kein Geringerer als Colonel Moran, der ehemalige Stabschef von Professor Moriarty, dem größten und gefährlichsten Widersacher des Detektivs. Moran kann fliehen, und Holmes und Watson heften sich an seine Fersen. Die Spur führt nach Dresden. Auch wenn Professor Moriarty schon lange tot ist, deutet doch alles darauf hin, dass seine ehemalige Verbrecherbande nun unter neuer Führung in Sachsen aktiv geworden ist. Der größte Detektiv aller Zeiten sieht sich einer Aufgabe von monströsem Ausmaß gegenüber.

Meine Meinung:
Als Fan von Sherlock Holmes und mit Dresden als Heimatstadt im Rücken musste ich einfach zu diesem Buch greifen.
Sherlock Holmes scheint nie aus der Mode zu kommen und wird irgendwie immer wieder neu erfunden.
Es wird aus der Sicht von Dr. John Watson erzählt. Der Schreibstil ist leicht, man kommt sehr gut in die Handlung rein. Und natürlich fehlen der englische Humor und der Scharfsinn des Ermittlers nicht. Allerdings fragte ich mich manches Mal, ob mir vom Autor die beiden anderen Bände („Sherlock Holmes in Berlin“ und „Sherlock Holmes in Leipzig“) vorab fehlen. Mit Fußnoten werden Bezugsquellen aus diesen und Fachbegriffe am Ende des Kapitels erläutert, weshalb man dann auch immer zum Ende des Kapitels blättern musste. Das fand ich ein wenig nervig.
Ansonsten fühlte ich mich sehr gut unterhalten und werde auch die anderen Bände noch lesen.

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Sherlock Holmes jagt den Ripper im Berlin der 1920er Jahre.
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
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