Wolfgang Schüler Sherlock Holmes in Leipzig

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes in Leipzig“ von Wolfgang Schüler

Großbritannien im Jahr 1910. Sherlock Holmes, der berühmteste Detektiv aller Zeiten lebt zurückgezogen in seinem Cottage am Ärmelkanal, frönt der Bienenzucht und verfasst seine Memoiren. Eines Tages jedoch erreicht ihn eine geheimnisvolle Depesche, und er muss noch einmal aktiv werden. Ein Auftrag der britischen Krone schickt ihn und seinen treuen Begleiter Dr. Watson mitten in das deutsche Kaiserreich. Als Schauspieler nimmt er an der Tournee der weltberühmten Londoner Royal Academy of Dramatic Art teil, um auf dem Kontinent ein Mordkomplott zu vereiteln, dem der britische Geheimdienst auf die Spur gekommen ist: Die Schauspielerin Lotte Land heißt in Wirklichkeit Charlotte von Cumberland und ist niemand anderes als die Tochter des im österreichischen Exil lebenden Königs von Hannover. Als Charlotte in Leipzig entführt wird, beginnt eine erbarmungslose Verfolgungsjagd. Holmes muss beweisen, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört. Der Auftrag, den er von King George V. persönlich erhalten hat, lässt sich in wenige Worten fassen: Sherlock Holmes soll den Ausbruch des I. Weltkriegs verhindern!

Grottig lektoriert, maue Geschichte fast gänzlich ohne Deduktion&mit blassen Schurken,die nur vom schmalzigen Super-Happy-End "getoppt" wird

— franzzi

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  • Langweiliger Etikettenschwindel

    Sherlock Holmes in Leipzig

    franzzi

    Es ist eine ziemliche Frechheit, dieses Buch.  Da schwimmt einer auf der Beliebtheitswelle des wundervollen Sherlock Holmes' und des nicht minder wundervollen Leipzigs - und gibt sich null Mühe, dem einen oder dem anderen gerecht zu werden. Blasse Figuren, langweilige Geschichte und wenig glaubwürdige Auflösung. Was sag ich: Hanebüchene Auflösung, Achtung, Spoiler - wobei, das Buch sollte eh keiner lesen - in dem Sherlock dann als Rentier seinen unbekannten Sohn mit Irene Adler trifft. (Hahahahahaha. Der arme Arhur Conan Doyle würde bitterlich weinen. Zurecht.) Aber nicht nur das: Wer sich von dem Roman "Sherlock Holmes in Leipzig" von Wolfgang Schüler eine Geschichte über den Meisterdetektiv in Leipzig erhofft, der ist ganz schief gewickelt. Ein schickes historisches Stadtporträt ziert zwar das Cover, doch nur auf 40 von mehr als 200 Seiten weilt Holmes tatsächlich dort.  Vorher hängen wir mit ihm zusammen eine schiere Ewigkeit auf der Fähre von Dover nach Calais rum, lernen eine launige, aber auch nur blass ausgestaltete Schauspielertruppe kennen und erleben die ersten unglaubwürdigen Plotwendungen. In Leipzig angekommen, joggt Sherlock dann mal kurz zum im Bau befindlichen Völkerschlachtdenkmal, das natürlich das geheime Hauptquartier eines irren Geheimbundes ist, verhindert den Ersten Weltkrieg (sagen wir mal: Er verschiebt ihn um ein paar Jahre) und setzt nebenbei mit ein paar Bluffs noch einen größenwahnsinnigen deutschen Prinzen Schachmatt. Wie gesagt, auf 40 Seiten, nachdem er vorher 160 Seiten mit einer nichtssagenden Handlung vertrödelt hat.  Als sei das nicht schon Etikettenschwindel und Zumutung genug, ist dieses Geschreibsel auch noch grottig lektoriert. Da drückt Sherlock schon mal die Klinge statt der Klinke, der Deckname seines inkognito reisenden Freundes Dr. Watson wechselt drei Mal binnen des Buches hin und her und es fehlen so oft Buchstaben oder auch mal Wörter, dass es einem auch den letzten Lesespaß vergällt.  Meine Empfehlung daher: Lieber einen Städtetrip nach Leipzig buchen und dort den echten Sherlock Holmes vom echten Conan Doyle lesen. Das lohnt sich - im Gegensatz zu diesem Buch - wirklich. 

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    • 5

    disadeli

    08. February 2015 um 16:52
  • Rezension zu "Sherlock Holmes in Leipzig" von Wolfgang Schüler

    Sherlock Holmes in Leipzig

    Mika2003

    23. June 2012 um 21:10

    Mein zweites Sherlock Holmes Buch von Wolfgang Schüler und leider muss ich gestehen, es wäre mein einziges geblieben wenn ich das zu erst gelesen hätte. Mich hat hier sehr vieles gestört, was mir im Folgeband nicht so aufgefallen ist. Entweder war es im zweiten Band nicht so oder ich habe es nicht als so störend empfunden. Zum einen betrifft das die fast unendlichen Auslassungen Sherlocks zu einigen Themen, die ich als störend empfand und die Watson teilweise wie einen dummen Jungen dastehen liesen. Und zum anderen die vielen Anmerkungen, die in kleiner winziger Schrift am Ende eines Kapitels viel Raum einnahmen und für mich den Lesefluss störten. Sicher waren die Anmerkungen teilweise interessant und für die Geschichte wichtig – aber ein Großteil war auch äußerst unwichtig bzw. hätte leicht in der Geschichte erklärt werden können. Ein drittes was mich ein wenig gestört aber sehr irritiert hat war der Handlungsort. Das Buch heißt „….in Leipzig“ und so war ich davon ausgegangen, dass die Geschichte großteils auch in Leipzig spielt. Doch letztendlich spielten zwei Drittel der Geschichte in England bzw. auf See und nur etwa ein Drittel wirklich in Leipzig. Habe ich in dem „Berlin-Band“ noch die Beschreibungen der Stadt und ihrer Menschen gelobt und begeistert aufgenommen, fehlte mir das hier. Nicht völlig, aber es war so am Rande das es mir zu wenig war. Nach dem Lesen diesen Bandes kann ich sagen, dass sich der Autor auf jeden Fall weiterentwickelt hat – der zweite Band welcher in Berlin spielt ist in meinen Augen aussagekräftiger, glaubwürdiger und interessanter als der Leipzig-Band. Schade eigentlich.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes in Leipzig" von Wolfgang Schüler

    Sherlock Holmes in Leipzig

    Readandbeyourself

    23. January 2012 um 15:25

    Ich bin ja seit Franziska Frankes Romanen über den Meisterdedektiv immer wieder neugierig, was so neues geschrieben wird. Wolfgang Schüler, ein vielversprechender Autor, schien sich etwas neues ausgedacht zu haben. Und nicht wie Franke die Lücken nutzend, ließ er den Dedektiv aus dem Ruhestand erneut antreten. Dabei sollte kein Mord oder kein Geheimnis gelüftet werden, nein. Schüler legte das Schicksal Europas in Holmes' Hände (wie übrigens auch in Band 2...). Schülers Sprachstil in diesem Buch gefiel mir ganz gut.Holmes und Watson unterhalten sich der Zeit entsprechend gehoben. In ihren Dialogen führen sie sich weltgewand historisches Wissen auf. Manchmal fehlte mir mehr Tiefe und Wärme in der Handlung, die auf 205 Seiten sehr dünn gestrichen ist. Es wird aus Watsons Berichten geschrieben, und aus Sicht der Verschwörer, Holmes' Sicht erfährt man ganz wie bei Doyle nur durch seine eigenen Worte. Das passt zu dem Dedektiv, der sehr eigen agiert und dabei vor allem überraschende Details wahrnimmt. In der gesamten Geschichte entsteht schon eine gewisse Spannung, die jedoch vor allem in kleinen Sprüngen vorkommt, vor allem am Ende. Dann raft sich die Handlung. Wo vorher die Stadt und ihre Besonderheiten, historische Details und Kleinigkeiten wichtig waren, prügeln sich die Männer und der Fall ist gelöst. Das ging ein bisschen schnell, fand ich. Zeitweilig hatte ich auch das Gefühl, der Verlag hat versucht, die Seiten zu füllen.Die Kapitel werden getrennt von leeren Seiten, auf denen neben den Kapitelüberschriften in einem großen Kasten ein Zitat steht. Das passt dann zwar zur Handlung, aber unterbricht auch den Fluss. Weil mir selbst ein Urteil sehr sehr schwer fiel, habe ich mal wieder meinen Freund Google gefragt, der mich zu einem Forum führte, in dem angeregt über Sherlock Holmes in Leipzig diskutiert wurde. Für mich, die selbst erst einen Doyle gelesen hat (im September), war die Geschichte ein bisschen dürftig, trotz sehr hochwertiger Schreibkunst. Ich kann subjektiv leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.Krimis sind eben nicht mein Lieblingsgenre, und etwas mehr Humor und Leichtigkeit hätten mir besser gefallen.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes in Leipzig" von Wolfgang Schüler

    Sherlock Holmes in Leipzig

    connychaos

    25. July 2011 um 15:40

    Großbritannien im Jahr 1910. Sherlock Holmes, der berühmteste Detektiv aller Zeiten lebt zurückgezogen in seinem Cottage am Ärmelkanal, frönt der Bienenzucht und verfasst seine Memoiren. Eines Tages jedoch erreicht ihn eine geheimnisvolle Depesche, und er muss noch einmal aktiv werden. Ein Auftrag der britischen Krone schickt ihn und seinen treuen Begleiter Dr. Watson mitten in das deutsche Kaiserreich. Als Schauspieler nimmt er an der Tournee der weltberühmten Londoner Royal Academy of Dramatic Art teil, um auf dem Kontinent ein Mordkomplott zu vereiteln, dem der britische Geheimdienst auf die Spur gekommen ist: Die Schauspielerin Lotte Land heißt in Wirklichkeit Charlotte von Cumberland und ist niemand anderes als die Tochter des im österreichischen Exil lebenden Königs von Hannover. Als Charlotte in Leipzig entführt wird, beginnt eine erbarmungslose Verfolgungsjagd. Holmes muss beweisen, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört. Der Auftrag, den er von King George V. persönlich erhalten hat, lässt sich in wenige Worten fassen: Sherlock Holmes soll den Ausbruch des I. Weltkriegs verhindern! Großbritannien Anfang des 20. Jahrhunderts. Der berühmte Meiserdetektiv Sherlock Holmes hat sich schon seit längerem zur Ruhe gesetzt und lebt nun als Bienenzüchter in einem kleinen Cottage. Seinen Freund und ehemaligen Assistenten Watson hat er schon einige Zeit nicht mehr gesehen. Doch als er vom britischen Königshaus den Auftrag bekommt die Schauspielerin und Tochter der Hannoveraner Königs Charlotte von Cumberland zu beschützen, sind beide sofort wieder in ihrem Element. Sie reisen nach Deutschland und Sherlock Holmes heuert bei der Royal Academy of Dramatic Art als Schauspieler an um einen Mordkomplott zu verhindern. Der Autor beschreibt die Geschichte um dem berühmten Sherlock Holmes sehr bildhaft und unterhaltsam. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben. In diesem Kriminalroman gibt es viele Anspielungen auf andere Sherlock Holmes Geschichten und Hintergrundinformationen zum damaligen Zeitgeschehen. Letzteres ist zwar sehr lehrreich, unterbricht jedoch den Lesefluss und nimmt der Geschichte die Spannung.

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