Wolfgang Schlüter Anmut und Gnade

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Inhaltsangabe zu „Anmut und Gnade“ von Wolfgang Schlüter

Paris, 2003. Unruhen erschüttern die Banlieues. Gleichzeitig probt ein österreichisches Kammerensemble die Aufführung einer Oper Jean-Philippe Rameaus. Bei einem Antiquariatsbesuch fällt dem Pressereferent des Orchesters ein Konvolut alter Schriften in die Hände, das von einem anderen Krieg erzählt: dem einstmals ebenso erbitterten wie geistvollen Kampf zwischen den Traditionalisten und Neuerern um die Vorherrschaft an der Pariser Oper.

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  • Rezension zu "Anmut und Gnade" von Wolfgang Schlüter

    Anmut und Gnade
    chapeau

    chapeau

    24. September 2007 um 10:28

    Keine Pop-Literatur: "Anmut und Gnade" ist - wenn man es genau nimmt - überhaupt kein Roman, sondern mehr ein intellektuelles Capriccio. Schlüter verpasst seinem Text die Form einer französischen Oper, und lässt darin viele verschiedene Stimmen aufspielen. Die Kapitel sind überschrieben mit "Le Lever" , "Le Symbole", es gibt "Ouvertüren" und "Divertissements". Leider geht das zu Lasten der Lesbarkeit. Die Stimmen haben keine Melodie, die Figuren bleiben farblos. Das Buch ist gespickt mit französischen Ausdrücken und in einer nicht logisch durchgängig merkwürdigen Schreibweise und Verwendung angestaubter Begriffe. Zudem scheinen Vorkenntnisse in europäischer Musikgeschichte unerlässlich, wenn man einen Genuss aus diesem Buch ziehen will. Dabei kann Schlüter durchaus mit Sprache umgehen, und auch die Idee des Romans finde ich großartig. Aber es scheint, als habe er zu viel gewollt und das Buch ist damit völlig überladen. Ein Mitleser empfahl mir zu diesem Thema besser "Rameaus Neffe" von Denis Diderot zu lesen. Gibt es auch als Hörbuch.

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