Kassandras Schleier

von Wolfgang Schmidbauer 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Kassandras Schleier
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Inhaltsangabe zu "Kassandras Schleier"

Sie halten still, wenn sie über Dinge belehrt werden, die sie längst wissen. Sie erklären sich für beschränkt, weil sie eine törichte Frage nicht verstehen. So handeln Hochbegabte, die aus Angst vor sozialer Isolation und oft aufgrund traumatischer Erfahrungen ihre geistigen Fähigkeiten unterdrücken. Der Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer hat festgestellt, dass vor allem Frauen dazu neigen, die eigene Intelligenz zu verbergen. In seiner Analyse ergründet er die psychologischen Aspekte dieser oft unterdrückten Hochbegabung und gibt Einblicke und Hilfestellung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442177240
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.02.2018

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    Eva-Maria_Obermanns avatar
    Eva-Maria_Obermannvor 2 Monaten
    Viel Aufklärung, wenig Ausblick

    Der Autor arbeitet als Psychoanalytiker und spricht daher aus der Praxis, aber auch aus persönlichen Erfahrungen und Umständen. Das Drama der hochbegabten Frau ist dabei oft, dass sie sich ihre Begabung nicht eingesteht. Noch immer wird die Leistung von Frauen niedriger bewertet, nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch ihre Fähigkeiten selbst. Dutzende Beispiele drehen sich immer wieder um das Problem, dass die Frauen nicht glauben, besser oder klüger oder einfach gebildeter zu sein, als ihre Mitmenschen und darum die eigenen Leistungen verstecken oder von anderen zu viel fordern.

    Parallel zum Problem der Selbstbewertung zeigt Schmidbauer das Phänomen und die Folgen von Narzissmus auf, den er eng mit Hochbegabung verknüpft. Teilweise kommt das etwas zu pauschal für meinen Geschmack rüber. Allgemein zeigt Schmidbauer vor allem Negativbeispiele auf, die er zwar fundiert analysiert, wo mir aber der Aspekt des Ausblicks fehlt. Die hochbegabte Frau, so scheint es, muss einen psychischen Knacks bekommen. Da möchte ich doch laut widersprechen.

    Nicht zu verachten aber ist die Aufklärungsarbeit, die dieses Buch durchaus leistet. Nicht nur im Bereich Hochbegabung und dem Umgang damit, sondern allgemein in der alltäglichen Unterdrückung der Frau. Wie die Titelgebende Figur aus der griechischen Mythologie, Kassandra, bleibt die (hochbegabte) Frau ungehört. Ihr wird unterstellt, doch eh keine Ahnung zu haben oder sich in den Vordergrund drängen zu wollen. Dieses „Zum Schweigen bringen“ der Frau sehen wir täglich in jedem Bereich und nicht nur Hochbegabten gegenüber.


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