Wolfgang Schnellbächer , Nur Öneren Unser wildes Blut

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Inhaltsangabe zu „Unser wildes Blut“ von Wolfgang Schnellbächer

Eine Liebe gegen alle Widerstände

Alexander liebt seine Mitschülerin Aysel. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Aysel ist Muslimin und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Bruder Ilhan, der auf dieselbe Schule geht, wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Aber so leicht gibt Alexander nicht auf. Als der Konflikt sich immer mehr zuspitzt und die ganze Schule in zwei Lager spaltet, soll Aysel plötzlich verheiratet werden. Den beiden Liebenden bleibt nur die Flucht. Doch Aysels Bruder ist ihnen dicht auf den Fersen.

Eine aufrührende, liebevolle Geschichte über eine Liebe zwischen Christ und Muslima, welche eigentlich nicht stattfinden darf.

— dia78

Erfrischend ehrlich, einfühlsam und offen erzählte Geschichte einer Geschichte zwischen den Kulturen.

— Svanvithe

Ein Buch, das Fragen und Antworten gibt

— Sich-selbst-verliern

Ein Buch, das einen neuen Blickwinkel und mehr Verständnis schafft und dadurch noch lange nachhallt.

— ClaudisGedankenwelt

ein Buch zum nachdenken

— Ann-Mary

Ein Kampf um die eine, große Liebe. Wundervoll geschrieben, voller Gefühl und Poesie.

— kathamohnblume

Insgesamt ist der Roman lesenswert, auch einfach zu lesen und trotzdem eine thematisch anspruchsvolle Lektüre.

— _LunaBooks_

Zum Nachdenken anregende Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen zwei Kulturen mit lebensechten Charakteren

— Weltentraeumerin

Drama um eine "verbotene" Liebe zwischen Alex und der Muslima Aysel - sprachlich etwas zu dick aufgetragen.

— frenx1

lex liebt Aysel. Aysel liebt Alex. Aysel ist Muslima. Alex Christ.

— Ilovebook

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  • Ist die Liebe stark genug?

    Unser wildes Blut

    dia78

    11. June 2016 um 20:22

    Das Jugendbuch "Unser wildes Blut" von Wolfgang Schnellbächer und Nur Öneren erschien 2016 im cbt Verlag in der Verlagsgruppe Pandom House GmbH.Haupterzähler in der Geschichte sind Alexander, welcher Christ ist und Ilhan, welcher Muslim ist. Die Kapitel wechseln sich immer wieder ab und erzählt die Liebesgeschichte von Alexander und Aysel, welche sich auf Grund der verschiedenen Kulturen eigentlich nicht lieben dürfen, Doch obwohl die Familie von Aysel alles macht, um sie von der nicht standesgemäßen Liebelei wegzubringen, sogar die Zwangseheschließung wird beschlossen, findet die Liebe von Alexander ihren steinigen und schwierigen Weg, welcher in einer dramatischen letzten Szene endet.Die Geschichte ist sehr liebevoll und charakterstark erzählt, man kann richtig mitfühlen mit Aysel, Alexander und auch mit ihrem Zwillingsbruder Ilhan. Denn die Kulturen, welche hier aufeinandertreffen sind nicht die einfachsten. Allein, wenn man daran denkt, dass Ilhan als Mann ein viel einfacheres Leben hat als seine Schwester.Die Kämpfe, welche ausgefochten werden müssen, um die Unbeflecktheit der Familie und von Aysel zu beschützen, kann man dank dieses Buches sehr gut nachvollziehen.Als Leserin dieses Buches, kann ich das Lesen nur empfehlen, denn viele Ungereimtheiten, welche vielleicht durch Medien aufkeimen, können durch dieses Buch vermindert werden. Ich geben diesem Buch 5 Sterne und eine unbedingte Empfehlung zum Kauf.

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  • Das Kostbarste, was es gibt

    Unser wildes Blut

    Svanvithe

    05. June 2016 um 21:24

    "In einem Märchen ist immer alles einfach und klar. Man weiß, was das Gute und was das Böse ist. Wer richtig und wer falsch handelt."Ist nicht eine Liebesgeschichte wie ein schönes Märchen? Wenn zwei sich finden und lieben und zusammen leben, glücklich und zufrieden, bis an ihre Ende...Die Zwei, die sich gefunden haben, sind Alexander und Aysel. Jung sind sie, verliebt sind sie. Klingt großartig. Auf den ersten Blick. Allerdings wäre unsere Geschichte ja schon zu Ende, wenn es so einfach wäre. Ist es jedoch nicht. Denn Alexander ist Deutscher und Christ. Und Aysel trägt Kopftuch, sie ist Türkin und Muslima. Das muss an sich auch nicht problematisch sein. Aber Aysel lebt in einer traditionellen Familie, und dort wählen die Eltern die zukünftigen Partner für ihre Kinder aus. Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, dass ein Ehemann Partner auf keinen Fall Alexander heißen wird.Verkompliziert wird die Sache von Aysels Bruder. Ilhan. Er steht ihr besonders nahe, die beiden sind Zwillinge, geben sich gegenseitig Halt. Er kann ihr nicht wehtun, sie verurteilen oder verdammen. Weil es seine Aufgabe ist, für die Einhaltung der unbefleckten Ehre seiner Schwester und damit der Familie zu sorgen, ist der Konflikt unausweichlich.Nicht nur, dass es die eigenen Vorstellungen Alexander und Aysel nicht einfach machen, zueinander zu finden und beieinander zu bleiben. Der Weg ist zudem mit Stolpersteinen übersät, die von Aysels Familie gesetzt sind. Und Aysel, die sich sicher ist, dass ihre Eltern mit ihrer Lebenserfahrung das Beste wollen und im Sinne ihrer Kinder entscheiden, beugt sich de Willen der Familie und entsagt der Liebe. Denn würde sie sich anders entscheiden, würde eine Tür für immer und ewig zufallen. Und dann könnte sie diese Welt, in der ihre Familie lebt, nicht mehr betreten.Damit wären wir also weit entfernt von einem Märchen...Es ist keine neue Geschichte, die uns Nur Öneren und Wolfgang Schnellbächer in "Unser wildes Blut" erzählen. Aber sie tun es auf erfrischend ehrliche Art und Weise. Einfühlsam, offen und mit Sympathie für beide Seiten.Die Autoren lassen ihre Protagonisten mit viel Leidenschaft und Feuer für ihre Einstellungen eintreten und emotional agieren. Dabei decken sie Vorurteile und Missstände auf, legen Für und Wider dar, finden die richtigen Worte, ohne Partei zu ergreifen. Sie verdeutlichen den Zwiespalt zwischen Tradition und Moderne und zeigen auf, wie schwer es ist, sich von Prägungen zu lösen, ohne anerzogene Werte zu verleugnen und in einer Welt größter Versuchungen zu bestehen, in der es keine Regeln gibt, die Kummer und Verzweiflung zwischen den Menschen verhindern, wo jeder jeden betrügen und in den verzweifelten Wahnsinn treiben kann, ohne, dass irgendwer nur aufschaut. Ein schmaler Grad, einer, der nicht ohne Verletzungen von Gefühlen möglich ist.Auf diesem schmalen Grad wandelt Aysel nicht allein, auch Ilhan ist hin und hergerissen. Da ist einerseits die Tatsache, dass er Emilie, ein deutsches Mädchen für seine Zwecke "benutzt", zu der er sich gleichzeitig hingezogen fühlt, Sehnsucht verspürt. Anderseits ist er bereit, den Wünschen seiner Familie zu folgen und später eine muslimische Frau zu heiraten, eingedenk der Tatsache, dass er den leisen Schmerz bei den Gedanken an Emilie in eine kleine Nische seines Herzens verbannen muss.Obwohl die Autoren das Geschehen aus dem Blickwinkel von Ilhan und Alexander schildern, kommen die Ansichten von Aysel gut zum Ausdruck, wenngleich die Entwicklung ihrer Zuneigung zu Alexander etwas zu kurz geraten ist. In E-Mails und Briefen vermag sie es, Alexander und damit uns als Leser ihren Standpunkt näher zu bringen. So können wir nachvollziehbar, warum sie zweifelt und ihre Entscheidungen trifft.Zu guter Letzt ist hervorzuheben, dass es den Autoren mittels poetischer Sprache und anrührender Worten gelingt, die Geschichte von Alexander und Aysel zu einem Märchen zu machen, bei dem wir immer hoffen, dass es gut ausgeht."Am Ende, dessen sind wir uns sicher, ist die Liebe das Kostbarste, was es gibt."

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  • Leserunde zu "Unser wildes Blut" von Wolfgang Schnellbächer

    Unser wildes Blut

    cbt_Verlag

    "Nichts scheint in unserem Land derzeit aktueller als der Blick auf verschiedene Kulturen, die mit Wucht aufeinander prallen. Am Ende muss etwas Neues zwischen diesen Welten entstehen, oder wir werden immer aneinander vorbeileben. Die Liebe kann ein Schlüssel dazu sein." - Wolfgang Schnellbächer und Nur Öneren Wir möchten euch herzlich zu einer Leserunde mit unserem jungen Autorenpaar Wolfang Schnellbächer und Nur Öneren einladen. Ihr Debütroman „Unser wildes Blut“ erscheint am 22. Februar bei cbt und ist ein poetisch erzählter Coming-of-Age-Roman über die Liebe zwischen einem Christen und einer Muslima. Die Autoren freuen sich, mit euch über ihr erstes Buch zu sprechen und sind gespannt auf eure Meinungen. Zum Buchinhalt: Alexander liebt seine Mitschülerin Aysel. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Aysel ist Muslima und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Bruder Ilhan, der auf dieselbe Schule geht, wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Als der Konflikt sich immer mehr zuspitzt und die ganze Schule in zwei Lager spaltet, soll Aysel plötzlich verheiratet werden. Den beiden Liebenden bleibt nur die Flucht. Doch Aysels Bruder ist ihnen dicht auf den Fersen. "Ich weiß, dass bei euch das Heiraten von Unbekannten verpönt ist. Ich kann das nicht verstehen. Am Ende haben unsere Eltern doch so viel mehr Lebenserfahrung, haben so viel mehr erlebt und gefühlt als wir selbst." (Aysel zu Alex) Hier findet Ihr eine Leseprobe. Im exklusiven Autoreninterview könnt Ihr zudem spannende Hintergrundinformationen erfahren. Schreibt uns bis zum 14. Februar, warum euch gerade dieses Thema wichtig ist und ihr nehmt an der Verlosung von 15 Büchern teil. Mit eurer Bewerbung erklärt ihr euch damit einverstanden, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und zum Abschluss eine Rezension zu schreiben.

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  • Eine epische Geschichte, die leidenschaftlich erzählt wird und viel Stoff zum Nachdenken gibt!

    Unser wildes Blut

    Sich-selbst-verliern

    19. April 2016 um 19:16

    Unser wildes Blut war ein Buch, dass mich wirklich sehr nachdenklich gemacht hat.Die Liebesgeschichte zwischen Alexander und Aysel ist wirklich tiefsinnig und poetisch und auch sehr tragisch, da sie von Anfang an unter keinem guten Stern steht.Zuerst einmal möchte ich sagen, dass mir die abwechselnde Schreibweise zwischen Alex und Ilhan sehr gut gefallen hat, gerade weil man es eigentlich nicht erwartet, da solche Geschichten immer aus der Sicht von Junge und Mädchen erzählt werden. Trotz dessen hätte ich mir gerne manchmal einen Einblick in Aysels Gedanken gewünscht.Der Titel des Buches war eigentlich das erste, was mich total angesprochen hat. Das wilde Blut wird auch immer wieder im Buch genannt und es passt einfach gut. Da ich selber noch in dem Alter bin, kann ich selber sehr gut bestätigen, dass im jungen Alter das Blut wirklich noch wild ist. Wenn das Herz für etwas schlägt, dann leidenschaftlich und ich finde den Titel einfach großartig!Es geht in diesem Buch auch vor allem um das wichtige Thema Liebe. Was darf die Liebe? Wie weit darf sie gehen? Hat sie überhaupt noch Grenzen?Ich denke das Buch gibt dem Leser viel Freiraum sich selbst Fragen und die passenden Antworten dazu auszudenken.Das ist auch gut an dem Buch, es behandelt zwar Themen wie Zwangsehen, Religion und Liebe, aber es versucht einem nicht eine Meinung dazu einzuflößen. Es bleibt also sozusagen irgendwie neutral, was das betrifft. Ich weiß nicht, ob das eine gezielte Absicht der Autoren war.Ich weiß auch, dass ich mir wahrscheinlich hier viel zu viele Gedanken über das Buch mache, denn eigentlich ist es einfach: „Unser wildes Blut“ ist eine wunderschöne Geschichte, die irgendwie Mut macht und einen mitfühlen lässt.Trotzdem gebe ich nur vier Sterne, weil ich sagen muss, dass mir das gewisse etwas gefehlt hat. Ich habe wirklich jetzt sehr lange gebraucht um das Buch zu lesen (und habe zwischendrin auch anderes gelesen) und zwar einfach aus dem Grund, dass es mich nicht immer gepackt hat. An manchen Stellen, war es spannend und ich habe gleich weiter gelesen, aber dann war es auch manchmal etwas zäh, was die Ereignisse betraf. Das soll jetzt keine böse Kritik sein, weil es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen!

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  • sehr emotional und bewegend

    Unser wildes Blut

    Yagmur

    18. April 2016 um 23:01

    Inhalt Alexander liebt seine Mitschülerin Aysel. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Aysel ist Muslimin und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Bruder Ilhan, der auf dieselbe Schule geht, wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Aber so leicht gibt Alexander nicht auf. Als der Konflikt sich immer mehr zuspitzt und die ganze Schule in zwei Lager spaltet, soll Aysel plötzlich verheiratet werden. Den beiden Liebenden bleibt nur die Flucht. Doch Aysels Bruder ist ihnen dicht auf den Fersen. Quelle: cbt Meinung Aysel und Alex. Eine Muslimin und ein Christ und die verbotene Liebe. In "Unser wildes Blut" treffen zwei Kulturen aufeinander. Aysel ist eine Türkin und sehr behütet aufgewachsen. Sie trägt Kopftuch und ihre Familie ist an den türkischen Normen und Werten gebunden. Neben Yasin hat sie noch Ilhan, ihren Zwillingsbruder.Alex hingegen ist ein Deutscher. Er ist liberal erzogen und hat in vielen Ansichten seine Freiheit – auch in der Liebe. Er ist ein anständiger, guter Junge. Das zeigt sich in seinem Verhalten gegenüber Aysel. Er geht sanft und respektvoll mit ihr um. Obwohl vieles gegen die Liebe zwischen den Beiden spricht, steht er zu ihr und gibt sie nicht auf. Doch hat die Liebe überhaupt eine Chance? Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben und enthält viele kurze Kapitel. Der Schreibstil ist leicht gehalten und schön poetisch. Ich konnte fließend lesen.Die Perspektive wechselt zwischen Ilhan und Alex. Dadurch habe ich als Leser einen guten Eindruck in die Gedanken und Gefühle von Ilhan und Alex bekommen. Während Alex zu Beginn doch teils still und zurückhaltend wirkt, entwickelt er sich zu einem selbstbewussten, tapferen Mann, der für die Liebe kämpft. Auch Ilhan macht eine Entwicklung durch. Anfangs ist er locker, trinkt Alkohol und hat seinen Spaß. Doch als es um die Ehre seiner Schwester geht, steht er in einem Konflikt mit sich selbst. Zweifel, Angst und Wut zerstreuen sich in ihm. Es ist der Kampf mit sich selbst und der Auslöser für all das ist seine eigene Schwester Aysel. Obwohl es keine Perspektive von Aysel gibt, werden ihre Gedanken in Ilhans und vor allem in Alex' Perspektive ganz gut beleuchtet. Durch die tiefsinnigen Gespräche mit Alex wird ihre Sichtweise näher vorgestellt. Schließlich steht sie zwischen ihrer Familie und Alex. Doch für wen wird sie sich entscheiden? Die unterschiedliche Sichtweisen der beiden Kulturen sind in "Unser wildes Blut" durch Ilhan und Alex sehr gut dargestellt. Obwohl wir in einer modernen Gesellschaft leben, gibt es heutzutage dennoch Familien, die diese Sichtweise vertreten. Für viele Leser möge es vielleicht klischeebehaftet klingen, was alles in der Geschichte thematisiert wurde, aber es ist die Wahrheit. Das Autorenpaar hat es genau auf den Punkt gebracht.Schließlich kann ich noch hinzufügen, dass es ein brisantes Thema ist, welches in eine schöne, authentische Jugendgeschichte verpackt ist. Es ist dem Autorenpaar hervorragend gelungen. Fazit "Unser wildes Blut" ist eine tiefgründige Geschichte über zwei Kulturen, die aufeinander treffen. Sie ist poetisch erzählt und mit einer schönen, authentischen Liebesgeschichte beschmückt, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

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  • Ein Buch, das einen neuen Blickwinkel und mehr Verständnis schafft und dadurch noch lange nachhallt.

    Unser wildes Blut

    ClaudisGedankenwelt

    30. March 2016 um 00:31

    Inhalt:Die Geschichte dreht sich um den 18 jährigen Alexander und seine Klassenkameradin Aysel, die beide in Heidelberg zur Schule gehen. Alexander liebt Aysel, doch ihre Liebe darf nicht sein, weil sie eine Muslimin ist und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Zwillingsbruder Ilhan wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Und natürlich entgeht ihm auf Dauer nicht was Alexander und Aysel verbindet. Als der Konflikt sich immer weiter zuspitzt soll Aysel verheiratet werden. Da bleibt den beiden Liebenden nur die Flucht. Doch Aysels Familie ist nicht weit…..Rezension:Ein Thema, das sicherlich immer aktuell sein wird solange es verschiedene Glaubensrichtungen und unterschiedliche Herangehensweisen an das Leben gibt. Die beiden Autoren haben hier gekonnt den Konflikt zwischen Muslimen und Christen aufgenommen, der hier ein ganz anderes Bild einer Beziehung und Ehe beinhaltet. Das muss natürlich nicht zwangsläufig so heftig verlaufen wie in diesem Fall, denn es gibt auch hier strenger und weniger streng Gläubige. Dieser spezielle Fall zeigt eine ganz junge Liebe, die so völlig entgegen der Pläne geht, die Aysels Familie für sie hat. Doch wie reagiert eine streng gläubige Familie, wenn ihre Tochter droht Schande über sie zu bringen?Hier ist den beiden Autoren ein Spagat gelungen, wie ich es nur selten lesen durfte. Man spürt beim Lesen, dass die beiden wissen wovon sie sprechen und auch das Herzblut, das hier investiert wurde ist mit jeder Zeile spürbar.So ist zum Beispiel eine Stelle im Gedächtnis geblieben wo gesagt wird, dass türkische Paare duldsam zusammenbleiben egal wie furchtbar die Beziehung ist und deutsche Paare viel zu schnell los lassen und doch nur neue Angst und Not finden. Ich fand diese Beschreibung sehr interessant, spiegelt sie doch genau das wider, was hier den Konflikt so aufflammen lässt.Die Perspektive wechselt dabei zwischen Ilhan und Alexander jeweils in der dritten Person. Hier hat mir ab und an ein Kapitel für Aysel gefehlt, weil ihre Emotionen für mich beim Lesen ein wenig zu kurz kamen. Ab und an verstand ich nicht warum Aysel so oder so reagiert und da wäre es auch toll gewesen mal in Aysels Gedanken blicken zu können. Auch ist mir aufgefallen, dass die jungen Protagonisten sich sehr bildgewaltig und poetisch ausdrücken. Das empfand ich beim Lesen teilweise als zu abstrakt, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ein junger Mensch in so poetischen Schleifen denkt ,auch wenn er eine höhere Schule besucht hat.Der Spannungsbogen entwickelt sich kontinuierlich weiter. Man weiß aus dem Prolog ja schon, dass Aysel und Alexander zusammen sind. Doch dann erfährt man die ganze Geschichte und dieser Bogen ist den Autoren sehr gut gelungen. Am Ende des Buches hätte ich mir einen Epilog gewünscht um vielleicht ein runderes Ende zu bekommen. Die Geschichte endete für mein Empfinden etwas zu plötzlich.Fazit:Spannender und authentischer Blick in die Konfliktwelt zwischen Muslimen und Christen. Nach diesem Buch beginnt man beide Seiten besser zu verstehen. Eine Leseempfehlung für alle, die gern auch mal tiefgründigere Bücher lesen, die danach auch noch lange nachhallen.

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  • Unser wildes Blut

    Unser wildes Blut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2016 um 13:22

    Inhalt Alex liebt Aysel und Aysel liebt Alex, doch diese Liebe darf nicht sein, denn Alex ist Christ und Aysel ist Muslima. Der Versuch ihre Gefühle geheim zu halten, ja gar dagegen anzukämpfen scheitert und zwingt beide zu drastischen Entscheidungen. Meinung Ein Buch bzw. ein Thema, dass gerade jetzt wieder brandaktuell ist. Das Aufeinandertreffen von zwei Kulturen und Religionen, die unterschiedlicher nicht sein können. In „Unser wildes Blut“ geht es um eine junge Liebe, die entsteht, obwohl sie es nicht sollte, wächst und kämpfen muss, gegen Vorurteile, Traditionen und auch Hass. Die Geschichte rund um Alex und Aysel wird abwechselnd aus der Sicht von Alex und Ilhan, Aysels Bruder geschildert. Alex verkörpert den weltoffenen Christen, der sich zwar Sorgen macht, der aber auch nicht einsehen möchte, wieso diese Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein soll. Ilhan ist da etwas anders, er misst teilweise mit zweierlei Maß. Auf der einen Seite tut er alles dafür, damit seine Schwester unangetastet bleibt und durch ihr Verhalten nicht die Ehre der Familie beschmutzt, auf der anderen Seite behandelt er die deutschen Mädchen wie Auslegware. Etwas das man sich nehmen, benutzen und anschließend wegwerfen kann. Zwischen den Stühlen sitzt Aysel, die den sicheren Schoß der Familie nicht verlassen, eine gute Tochter und die Ehre nicht verletzten möchte, aber dennoch diese Gefühle für Alex entwickelt. Ich finde es schade, dass man von Aysel, durch die gewählten Perspektiven, nur durch Alex und teilweise auch von Ilhan erfährt und sie nicht wirklich selbst zu Wort kommt. Dennoch kommt Aysels innere Zerrissenheit, ihr Wunsch es allen Recht zu machen gut rüber. Auch Alex‘ positive und kämpferische Natur sowie Ilhans innerer Konflikt und seine daraus resultierenden Handlungen wirken sehr authentisch und gut durchdacht. Allgemein brilliert „Unser wildes Blut“ mit einer Geschichte, die einen in ihren Bann zieht, die einen fesselt und ja, eine Spannung hervorruft, die es in den Fingerspitzen kribbeln lässt. Dabei ist der Schreibstil der beiden Autoren schon fast poetisch. Nur Öneren und Wolfgang Schnellbächer haben wunderschöne Formulierungen und Metaphern ausgearbeitet, ihre Erzählweise ist wirklich etwas Besonders. Fazit Eine melancholisch angehauchte Geschichte über zwei Kulturen und eine Liebe, die allen Widrigkeiten zum Trotz entsteht.

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  • Ein wunderschönes Buch über die Liebe zwischen zwei Kulturen

    Unser wildes Blut

    Ann-Mary

    20. March 2016 um 13:11

    Alex und Aysel sind zwei ganz normale Schüler einer ganz normalen Schule, die sich wie viele Jugendliche in ihrem Alter ineinander verlieben...Doch der Schein trügt, nichts ist bei diesen beiden Jugendlichen so wie bei anderen. Aysel ist Türkin, Alex Deutscher, die Liebe zwischen den beiden darf nicht sein... und doch ist sie da! Aus den beiden wird ein Paar, sie sind glücklich... doch dieses Glück währt nicht lange... Aysels Familie kommt hinter ihre Verbindung zu dem Deutschen und hat Angst dass Aysel mit ihrem Verhalten die Ehre der ganzen Familie "befleckt".Nun gilt es für die beiden viele Hinternisse zu überwinden, Hinternisse, die unüberwindbar scheinen...Ist die Liebe die sie empfinden stärker als der Glaube, stärker als die kulturellen Unterschiede und auch stärker als der Familienzusammenhalt?Fazit:Die Geschichte der beiden wird aus zwei Perspektiven erzählt.Die eine ist Alex Sicht auf die Beziehung, die andere Ilhans, Aysels Bruder.Diese beiden Sichtweisen machen dem Leser mehr als deutlich wie unterschiedlich die Werte und Normen der beiden Kulturen doch sind. Für mich als Leser war vor allem Ilhans Sicht der Dinge und vor allem sein Umgang damit nervenaufreibend und oftmals absolut unverständlich. Dennoch war es spannend einen Einblick in die Welt muslimischer Jugendlicher hier bei uns zu erlangen. Alex Verhalten hingegen hat mich beeindruckt, wie er allen kulturellen und religiösen Unterschieden zum Trotz um seine Liebe zu Aysel kämpft.Obwohl wir von Aysel nur sehr wenig erfahren war ihre innere Zerrissenheit deutlich zu spüren und mehr als einmal habe ich mir gewünsch sie einfach mal in den Arm nehmen und trösten zu können.Der Schreibstil der Autoren hat mich vom ersten Satz an gefesselt, er ist flüssig und war sehr angenehm zu lesen.Mir wurde durch dieses Buch vor allem die türkische Kultur mit ihren Normen und Werten nahe gebracht und auch wenn ich Ilhans Verhalten nicht nachvollziehen konnte, so konnte ich doch die Sorgen und Ängste der Eltern verstehen und durchaus paralellen zu unserer deutschen Kultur finden.Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen und gebe daher volle 5 Sterne.

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  • Unser wildes Blut

    Unser wildes Blut

    kathamohnblume

    19. March 2016 um 11:32

    Ich hatte das Glück mit der Literaturiniative Berlin zur Buchmesse zu fahren, im Vorfeld bekommt Bücher die man liest und zu denen man dann mit den Autoren ein Interview führen darf. So hatte ich das Glück Nur Öneren und Wolfgang Schnellbächer treffen zu können. Aber erstmal zum Buch: Aysel ist Türkin, Alexander, genannt Alex, ist Deutscher. Sie haben sich ineinander verliebt, doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Aysel muss die Ehre ihrer Familien halten, muss "sauber" und "unbefleckt" sein. Und dann ist da auch noch der Zwillingsbruder von Aysel, Ilhan. Dieser passt auf seine Schwester auf, sie soll Leben wie eine Muslima zu leben hat. Doch er selbst hält sich nicht dran, er geht feiern, baggert Mädchen an, schläft mit ihnen. Doch kommt einer seiner Schwester zu nahe, so ist er sofort zur Stelle. Doch Alex gibt nicht auf, er kämpft um die Liebe und für die Liebe von Aysel. Er lässt sich von nichts abschrecken. So prallen zwei Kulturen aufeinander, zwei Lebenseinstellungen und so entwickelt sich ein Kampf um das eigene Leben und die erste große Liebe. Das Buch wird aus der Sicht von Alex und Ilhan geschrieben. So erfährt man die verschiedenen Ansichten, Träume und Wünsche. Die Geschichte wird als Rückblende erzählt, so wird es nicht langweilig. Wer ein Buch mit viel Dialogen will, der wird hier am Anfang der Geschichte nicht fündig, erst zur Mitte hin kommt es zu mehr Gesprächen. Das Buch wurde in vier Abschnitte der Jahreszeiten unterteilt, so verfolgt man ein Jahr lang die Geschichte zweier unterschiedlichen Jugendlichen. Ein sehr gut geschriebenes Buch über die unterschiedlichen Kulturen, sehr gut geschrieben, so dass man mit beiden Seiten mit fühlen kann. Das einzige was mich nicht sehr überzeugt hat, ist das Cover. Mich hat es nicht so angesprochen. Also, an alle die sich von dem Cover abschrecken lassen: Nein! Nehmt es mit nach Hause, lest es. Euch wird es gefallen. Die Sprache ist wundervoll, das die Geschichte auch noch im wundervollen Heidelberg spielt, unterstreicht die poetische Erzählweise noch einmal um ein vielfaches! Und hier noch einmal ein ganz großes Danke an die beiden Autoren für das wundervolle Interview, falls Ihr das hier lest;) Bleibt so sympatisch wie ihr seid und schreibt bloß weiter, ihr könnt das! Katharina von der LIN:) Auch wenn ihr euch nicht sicher seit, ob dieses Buch etwas für euch ist: probiert es einfach aus, es ist nicht das stereotypische Klischee Buch, sondern auf einen ganz besonderer Art, ganz anders.

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  • Make Love, Not War

    Unser wildes Blut

    _LunaBooks_

    18. March 2016 um 20:31

    Alexander ist Deutscher. Aysel ist Türkin. Sie lieben sich. Doch als Aysels Zwillingsbruder Ilhan es herausfindet, beginnt ein Wettlauf gegen Zeit, Kultur und alte Werte. Das ist ganz kurz zusammengefasst die Handlung von „Unser wildes Blut“. Das Buch ist in 4 Abschnitte aufgeteilt: Herbst, Winter, Frühling und Sommer. Erzählt wird in kurzen Kapiteln abwechselnd aus den Perspektiven von Alexander und Ilhan. Alexander ist 18 Jahre alt und wohnt mit seinen Eltern in München. Er hat eine Cousine namens Emilie und geht auf ein Gymnasium. Alex hat ein eigenes Auto, über seine Vorlieben und Abneigungen erfährt man nicht allzu viel. Ilhan weiß, dass er später eine Muslima heiraten wird, also lebt er sich aus. Frisch aus dem Ruhrgebiet nach München gezogen, freundet er sich in der Schule mit dem Araber Said und seiner Clique an. Sie gehen regelmäßig saufen und Mädels anbaggern. Ilhan fängt etwas mit Emilie an. Der Leser bekommt zwar keinen genauen Einblick in Aysels Sicht der Dinge, jedoch erfährt man, dass sie ein Kopftuch trägt, ihre Familie liebt und sie gerne malt. Die Handlung wird in Rückblenden erzählt. Alexanders Perspektive lebt von den Gefühlen zu Aysel, die sehr bildhaft und etwas zu schnulzig beschrieben werden. „Alles, was ich bin, ist ein verliebter Junge", der vor dir steht und dich bittet, mit ihm zu fliehen.“ (S. 211) Ilhans Kapitel dagegen sind vor allem von seinen ganzen Selbstzweifeln und Konflikten mit seinem sehr gläubigen Bruder Yasin, der Clique um Said und Emilie bestimmt. Die Passagen, in denen er feiern geht sind etwas zu lang gezogen und drücken immer das Gleiche aus: die Versuchungen. „Es sind ihr Alkohol, ihre Partys, ihre eigenen Frauen, die sich herausputzen. Jeder normale Mann wird ständig in Versuchung geführt“ (S. 49) Ich hätte mir persönlich auch ein paar Kapitel aus Aysels Sicht gewünscht, da sie als Charakter interessant, überraschend und vielseitig wirkt. Ihr Konflikt ist auch verzwickter, als die von Alexander und Ilhan. Da die beiden am meisten mit ihr interagieren, ist es vielleicht etwas zu viel, die Geschichte ein drittes Mal zu lesen, mit kleinen Veränderungen. Die Liebesgeschichte ist authentisch, zärtlich und hat einen wundervollen Hauch Leidenschaft. Vor allem die Küsse der beiden Liebenden bleiben im Gedächtnis. Allerdings hätte ich mir noch mehr Gespräche zwischen den beiden gewünscht Zentrales Thema des Romans ist vor allem der Unterschied der beiden „Welten“ Deutschland und dem Islam in Bezug auf Ehre, Beziehungen und Frauen. Demnach ist die Geschichte aktuell und wirft einige alte Fragen und Vorurteile noch einmal neu auf. Warum dürfen muslimische Männer tun, was sie wollen, aber die Mädchen nicht? Darf ein deutsches Mädchen jedoch ausgenutzt werden, weil es das provoziert? Gelten hierzulande diese alten Werte? Sollte man sich nicht lieber bemühen, einander kennen zu lernen, anstatt zu verurteilen? Natürlich hat der Roman keine Antwort darauf, doch bringt zum Nachdenken, da beide Seiten gut beleuchtet werden. Auch die Liebe ist eins der Hauptmotive und wird immer wieder in den Vordergrund gerückt. „Wenn es etwas Reines gibt, ist es die Liebe.“ (S. 274) Insgesamt ist der Roman lesenswert, auch einfach zu lesen und trotzdem eine thematisch anspruchsvolle Lektüre, auf die man sich einlassen kann.

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  • Zusammentreffen der Kulturen

    Unser wildes Blut

    Natalie77

    17. March 2016 um 11:55

    Inhalt:Alexander hat sich verliebt in die Türkin Aysel und lernt wie umsichtig man bei einer Liebe zwischen den Kulturen sein muss und wie sehr man aufpassen muss um sie nicht zu verlieben.Ilhan mag Mädchen. Er ist der Zwillingsbruder von Aysel und will sie vor denjenigen schützen, die sie nur ausnutzen wollen. Ihre Ehre muss erhalten bleiben, sie muss rein sein für den Mann den sie mal heiraten soll. Bei sich selber nimmt er es allerdings nicht so genau. Er mag die freie Liebe der Deutschen, solange sie nicht für Aysel gilt...Meine Meinung:Unser wildes Blut behandelt ein Thema mit dem ich mich selbst als Jugendliche mal auseinander setzen musste. Es geht um die Liebe zwischen einer Muslime und einem Christ. Das man überhaupt solche Unterschiede macht finde ich persönlich schlimm. Aber Nachrichten zeigen regelmäßig das es noch so ist das die Ehre von türkischen Mädchen erhalten bleiben muss auch in Deutschland. Von Ehrenmorden hat jeder schon gehört und es gibt sie auch hier.Es gibt durchaus auch Türken die sich gut integrieren und deren Töchter genauso aufwachsen dürfen wie deutsche Mädchen. Doch das denke ich würde keine Geschichte geben. So schreibt das Autorenduo von Aysel, das türkische Mädchen, Alexander, den deutschen Jungen und Ilhan, der Zwillingsbruder von Aysel, aber auch von einer türkischen Clique die aus Jungs besteht und neutralen Personen wie Freunde und Mitschüler der drei Protagonisten.Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Auch wenn es schon sehr tief geht und ein paar Diskussionen aufbranden in denen es um die verschiedenen Kulturen geht, wird es nie langweilig. Ganz im Gegenteil. Ich fand es sehr interessant.Die Figuren haben viel Tiefe und für ihr Alter empfinde ich sie als sehr reif.Alexander und Ilhan kommen in dem Buch im Wechsel zu Wort. Somit lesen wir nur über ihre Gefühle. Leider fehlt mir hier ein wenig die Sicht von Aysel auch wenn diese durch Briefe und Szenen schon gut vermittelt werden können. Ich denke trotzdem es wäre schöner gewesen noch mehr von ihr zu lesen, als über sie.Alexander ist 18 Jahre als und geht zur Schule. Er hat sich in Aysel verkuckt und weiß genau das es nicht alltäglich laufen wird. Er kennt schon vor dem zusammen kommen die Probleme die auf ihn zukommen können. Es gibt Barrieren, zunächst auch in seinem Kopf, später dann im Umfeld. Er macht auf mich einen sehr reifen und erwachsenen Eindruck.Ilhan ist da ganz anders. Er sieht quasi rot wenn es um die Ehre seiner Schwestern geht. Sie muss unberührt bleiben nicht nur um ihretwillen auch damit die Ehre der Familie nicht beschmutzt wird. Bei ihm selber ist das anders. Er darf Mädchen benutzen. Deutsche Mädchen wollen das ja so. Ich denke nicht das jeder Türke so denkt und weiß es eigentlich auch recht genau, doch hier in der Geschichte macht genau das den Zündstoff aus.Aysel ist sich ihrer Situation sehr bewusst. Sie ist so erzogen worden das sie nicht einfach einem Jungen hinterher rennt und sich auf ihn einlässt. Sie weiß sehr genau was ihre Familie von ihr verlangt und begehrt nur wenig auf.Am Ende sind es schon Klischees die hier in der Geschichte eine Rolle spielen. Sonst gäbe es diese Geschichte gar nicht. Ich finde die Geschichte für Jugendliche dennoch wichtig. Gerade die Jugendlichen die viel mit anderen Kulturen zu tun haben können sich mit Hilfe der Geschichte in den anderen hinein versetzen. Diese Geschichte ist nicht nur unterhaltsam sondern auch lehrreich.

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  • Eine unmögliche Liebe zwischen zwei Kulturen

    Unser wildes Blut

    Weltentraeumerin

    16. March 2016 um 16:13

    Inhalt:Alex verliebt sich in seine Mitschülerin Aysel. Doch diese Liebe darf nicht sein, denn sie ist eine Muslima und muss einen Muslimen heiraten - die Liebe zu einem „Deutschen“ wie Alex gilt als unrein.Als Aysels Zwillingsbruder Ilhan von der zaghaften Liebe zwischen den beiden erfährt, sieht er die Ehre seiner Schwester bedroht und beginnt, darum zu kämpfen. Die Liebe erscheint aussichtslos, doch Alex weigert sich aufzugeben ...Meine Meinung:Der Klappentext nimmt ein bisschen vorweg.Was das Buch besonders auszeichnet, ist, dass es mich unheimlich zum Nachdenken angeregt hat.In dem Buch werden beide Kulturen mehrfach kritisiert, sowohl die westliche als auch die islamische. Gerade als westlich erzogener Mensch stößt das Verhalten von Aysels Familie auf ein gewisses Unverständnis. Die Intoleranz gegenüber der Liebe zu anderen, die strikten Regeln und die radikale Art, gegen diese Liebe vorzugehen ...Umso unverständlicher hier auch die Doppelmoral, denn während die Clique um Ilhan einerseits alles tut, um die Ehre eines muslimischen Mädchens zu schützen, betrachten sie doch andererseits deutsche Mädchen als Beute und machen auch gerne mit ihnen rum.Auf der anderen Seite konnte ich teilweise aber auch die Kritik an unserer Kultur verstehen. Nicht alles, aber manches. Und so kreisten meine Gedanken auch, wenn ich nicht las, um die Frage, welche Werte richtig sind und ob man das überhaupt so genau sagen kann. Und wie man diese Kulturen in Einklang bringen kann.Die Charaktere habe ich als sehr vielschichtig und authentisch empfunden. Es gibt hier keine perfekten Charaktere, sie wirken lebensecht mit Ecken und Kanten.Der tiefgründigste Charakter von allen ist jedoch Ilhan. Auf der einen Seite vertritt er die Überzeugung, die Ehre seiner Schwester schützen zu müssen, er verachtet teilweise die deutsche Kultur und sieht Alex als seinen Feind. Er macht mit Emmelie rum und verachtet sie dafür. Doch auf der anderen Seite verbirgt sich in ihm auch nur ein verletzlicher Junge mit Schwächen.Im Verlauf des Buches gerät er immer mehr in einen Konflikt, einen Konflikt zwischen der Bestrafung seiner Schwester für die unreine Beziehung und der Liebe zu ihr, vor allem aber in einen Konflikt zwischen den Kulturen. Manchmal kommen im Zweifel, er fühlt sich von seiner Schwester verraten und wirkt in einigen Szenen geradezu verloren.Und so kam ich trotz allem, was er tat, was mir unverständlich erschien, nicht umhin, Sympathie, ja, manchmal fast Mitleid, für ihn zu empfinden. Was mir nur zeigt, wie sehr es den Autoren gelungen ist, einen vielschichtigen Charakter zu entwickeln.Dagegen wirken Alexander und Aysel fast schon blass. Doch auch Alex besitzt Ecken und Kanten. Einerseits ist er in Aysel verliebt und würde alles für sie tun, andererseits setzt er sich manchmal auch rücksichtslos über vieles hinweg, um diese Beziehung zu ermöglichen und ist somit definitiv nicht perfekt. Er entwickelt sich in dem Buch weiter, findet Stärke, seinen Willen durchzusetzen, nachdem er anfangs auch durchaus schwächere Momente hatte. Dennoch hätte ich mir gewünscht, noch ein bisschen mehr über ihn zu erfahren.Aysel steht in dem Konflikt zwischen ihrer Familie und der Anziehung zu Alex. Das Buch wird abwechselnd aus den Sichten von Ilhan und Alex erzählt, sodass man keinen direkten Einblick in ihre Gedankenswelt bekommt, dadurch ist man sich wie Alex und Ilhan nie sicher, was sie denkt. Ihr innerer Konflikt wurde sehr deutlich, doch auch hier hätte man mehr aus ihrem Charakter machen können.Über die Nebencharaktere erfährt man wenig, dennoch ist auch hier eine gewisse Vielschichtigkeit erahnbar.Zwischendurch gibt es immer mal kurze Episoden, die später geschehen, was durchaus eine gewisse Spannung weckt. Allerdings waren diese Zeitsprünge nicht ganz deutlich. Der Schreibstil selbst ist leicht poetisch und fesselnd, die Seiten flogen nur so vorbei.Am Anfang hätte man noch ein bisschen mehr Wert auf die Entwicklung der Liebesgeschichte legen können, dafür wurde im Mittelteil deutlich, wie sich alles langsam entwickelte und steigerte. Zum Ende hin wurde das Ganze dann aber wieder ziemlich hektisch und sprunghaft. Auf den letzten Seiten wurden die Gedanken aber wieder sehr schön verdeutlicht und das Ende enthält eine gewisse Symbolkraft.Fazit: Eine zum Nachdenken anregende Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen zwei Kulturen mit vielschichtigen, lebensechten, manchmal aber auch blassen Charakteren, die teilweise ein wenig sprunghaft war, bei der die Seiten aber letztendlich nur so dahinflogen

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  • Alex + Aysel

    Unser wildes Blut

    frenx1

    15. March 2016 um 22:02

    Alexander liebt Aysel. So einfach, so kompliziert ist das. Das Autorenduo Wolfgang Schnellbächer und Nur Öneren beschreiben in ihrem sehr bemühten und sehr engagierten Buch, auf welche Schwierigkeiten diese Liebe stößt. Allerdings: der Spagat zwischen der Darstellung des Konflikts zwischen den Kulturen und dem Erzählen einer stimmigen Handlung gelingt dem Autorenpaar nicht. Alexander und Aysel verlieben sich ineinander, obwohl sie sich so gut wie nie sehen können, weil Aysels Familie, vor allem ihr Bruder Ilhan, über sie (und ihre Ehre) wacht. Alles, was nicht mit dem Thema des Buches zu tun hat, gelingt in dem Buch mühelos. Nur, wenn es um den Zusammenprall zweier verschiedener Welten mit ihren Wertesystemen geht, werden innere Konflikte ausgebreitet und diskutiert, dass sich die Balken biegen – und das ist gut so. Vor allem in der zweiten Hälfte des Buches sind einige Zeitsprünge und Sprünge in der Handlung, die meines Erachtens nicht notwendig gewesen wären. Während am Anfang sehr ausführlich erzählt wird und man die Personen kennenlernt, rauscht später die Handlung nur so an einem vorbei und innere Beweggründe bleiben allzu oft verborgen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Alexander und Ilhan – die beiden Kontrahenten, die aufeinanderprallen. Das funktioniert zwar einerseits, weil die unterschiedlichen Positionen direkt aufeinanderprallen, andererseits fehlen dazwischen aber die leisen Töne – der Verliebten. Die Komposition des Buches hat mich nicht in Gänze überzeugt. Die Idee, das Geschehene rückblickend zu erzählen, um dann am Schluss wieder in der Gegenwart zu landen, ist gut. Allerdings führt das dazu, dass ständig eine Zugfahrt erwähnt wird. Das hätte man auch weglassen können. Der Schluss des Buches – Achtung: Spoiler! – hat mich überhaupt nicht überzeugt, ja gar verärgert: westernhaft prallen die beiden Kontrahenten aufeinander und beschimpfen sich sprachlich völlig abstrus. Beispiel gefällig? Ilhan:  “Harte Worte, so hart und so gerecht mit der Welt, mein strahlender Held” Alexander: “Ich? Ich hab euch in diese düstre Nacht getrieben? Wer steht denn am Buffet zweier Welten, wer bedienst sich vom Besten?” Man fühlt sich streckenweise zurückversetzt in ein Gedankendrama Gotthold Ephraim Lessings. Wäre, ja wäre da nicht die schräge Mischung aus schwülstig-poetischer und umgangssprachlicher bis vulgärer Sprache. Wäre die Sprache des Erzählers nur so poetisch angehaucht, dass von “grausigen” Erlebnissen erzählt wird, so wäre es verkraftbar. Wenn uns aber nun Jugendliche gegenüberstehen, die in geschwirbelten Sätzen daherreden und sich in mit zig Nebensätzen verbundenen gedeichselten Sätzen anbrüllen, ist Not am Mann. Da hat der Belehrungswille über das Erzählen gesiegt. Schade drum.

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  • Die Macht großer Gefühle

    Unser wildes Blut

    mermeoth

    13. March 2016 um 06:56

    Ein Junge. Ein Mädchen. Zwei Religionen. Und eine große Liebe. Das junge Autorenduo Wolfgang Schnellbächer und Nur Öneren stammt, wie die beiden Protagonisten in diesem Roman, aus zwei verschiedenen Kulturkreisen. Man merkt, dass die beiden wissen wovon sie schreiben, auf eindringliche Art und Weise bekommt man als Leser Einblick gewährt in die Welt muslimischer Mädchen und Frauen, welche die Bürde zu tragen haben, für die Ehre der gesamten Familie verantwortlich zu sein. Eine Liebe zu einem Christen? Nicht tragbar. Ein Ding der Unmöglichkeit. Eine Katastrophe, die den Namen aller Familienmitglieder in den Schmutz ziehen würde. In dieser Geschichte passiert es aber doch. Die junge Türkin Aysel verliebt sich in ihren deutschen Klassenkameraden Alex, ganz zaghaft, keinen Schritt zu weit, und doch ist es das Schlimmste, was aus Sicht ihrer Familie passieren kann. Unter allen Umständen muss verhindert werden, dass das Ansehen der streng gläubigen Muslime darunter leidet. „Meinst du“, fragte sie leise, „dass es etwas wie eine Sternenliebe geben kann?“ Er blickte sie fragend an. „Na eine Liebe, die schon tot geboren wird. Die auch nicht die kleinste Chance kriegt, obwohl sie leben will.“ Es scheint, als hätte auch die Liebe zwischen Aysel und Alex nicht die kleinste Chance zu überleben, aber die beiden kämpfen für ihr Glück, sie wollen sich den gesellschaftlichen Konventionen keinesfalls unterordnen, was rasch große Probleme mit sich bringt. Die Macht muslimischer Werte und Tradition bricht mit einer ungeheuren Wucht über die beiden herein, der Kampf um die Anerkennung ihrer Gefühle scheint immer aussichtsloser.... Dieser Roman um eine Liebe zwischen zwei Kulturen wertet nicht, trotz aller Schwierigkeiten, die hier aufgezeigt werden. Er beleuchtet zwei Sichtweisen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber es bleibt dem Leser überlassen, was er daraus macht. Dennoch hat die Geschichte meiner Meinung nach ein paar Schwächen aufzuweisen. So konnte ich die Entstehung dieser tiefempfundenen Hingabe nicht wirklich nachvollziehen, für mich fehlt hier eine glaubwürdige Entwicklung derselben, das hat mir beim Lesen einiges an Mitgefühl und Mitleid genommen, womit gerade bei der Tragik dieser jungen Liebe einiges an Potential verschenkt wurde. Auch gibt es mehrere Zeitsprünge, wodurch angefangene Handlungsstränge nicht zu Ende gebracht wurden, ich mir aber eine Auflösung derselben gewünscht hätte, um die Erzählung abzurunden. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr nachdenklich zurückgelassen, denn sie ist in Zeiten von immer größerer Vermischung ganz unterschiedlicher Kulturen aktueller denn je. Man kann die verschiedenen Ansichten und Werte weder einfach so vom Tisch wischen noch ignorieren, aber es muss doch möglich sein, sich gegenseitig mit Respekt und Achtung zu begegnen. Ist das, was uns trennt tatsächlich so unüberbrückbar, dass es all dieses Leid rechtfertigt, welches dadurch ausgelöst wird? Oder könnte man die Vielfältigkeit der menschlichen Spezies nicht vielleicht doch als Geschenk betrachten und ein Kennen- und vorallem Verstehenlernen als große Chance für ein gutes Miteinander auf einem gemeinsamen Planeten? Zu wünschen wäre es uns allen.

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  • Gradwanderung zwischen zwei sehr verschiedenen Welten...

    Unser wildes Blut

    Jenny1900

    11. March 2016 um 19:53

    Klappentext: Eine Liebe gegen alle Widerstände Alexander liebt seine Mitschülerin Aysel. Doch es ist eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Aysel ist Muslimin und Alexander Christ. Die beiden haben keine Chance. Aysels Bruder Ilhan, der auf dieselbe Schule geht, wacht mit Argusaugen über die Ehre seiner Schwester. Aber so leicht gibt Alexander nicht auf. Als der Konflikt sich immer mehr zuspitzt und die ganze Schule in zwei Lager spaltet, soll Aysel plötzlich verheiratet werden. Den beiden Liebenden bleibt nur die Flucht. Doch Aysels Bruder ist ihnen dicht auf den Fersen. Meine Meinung: Eine Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturen hat es nicht immer einfach. So auch im Fall von Aysel und Alex. Die beiden stammen aus unterschiedlichen Welten und versuchen aller Widrigkeiten zum Trotz zueinander zu finden und die Steine die andere ihnen in den Weg legen zu überwinden. Asyels Familie möchte als muslimische Personen ihre und die Ehre der Familie retten und möchten nun verhindern das die beiden Kontakt zueinander haben. Ein sehr interessantes Thema, das vor allem ja auch im Moment sehr aktuell ist. Verschiedene Kulturen und Wert- bzw. Weltvorstellungen treffen frontal aufeinander. Als Leser muss ich selbst zugeben das ich meistens die muslimischen Gedankengänge nicht nachvollziehen konnte. Aber das liegt wahrscheinlich einfach daran mit welchen Vorstellungen bzw. Glauben man aufwächst. Eine schwierige Gradwanderung zwischen Verstehen, Akzeptanz und gesundem Menschenverstand. Die Geschichte an sich ging sehr rasant los und man stieg sofort in das Thema ein. Das z.B. Asyel und Alex gleich bei ihrem ersten Treffen über die Unterschiede ihrer Glauben reden fand ich persönlich ziemlich unglaubwürdig. Natürlich ist es ein wichtiges Thema das die beiden nicht aus en Augen lassen dürfen aber sollte man sich nicht erst mal kennen lernen? So rasant geht dann auch ihre beziehung weiter und die Spannung steigt auf allen Seiten. Leider fand ich es hin und wieder auch etwas zu oberflächlich gehalten. Hier kommt es wieder darauf an ob man an so eine wahnsinnig starke Liebe auf den ersten Blick glaubt oder nicht. Ansonsten fand ich den Schreibstil wirklich sehr ansprechend und vor allem die vielen Vergleiche fand ich sehr schön gefasst! Eine durchaus interessante Leseerfahrung! Das offene Ende hat an dieser Stelle wunderbar gepasst auch wenn ich mir natürlich gewünscht hätte zu wissen wie es ausgeht… Aber hier ist dem Leser nun keine Grenze gesetzt, sich selbst auszudenken wie es endet… Cover: Das blutrote Herz erinnert an eine Malerei auf einem Baum oder Zaun, Bank, an jenen Orten eben wo jugendliche ihre Liebesschwüre in verschiedene Sachen ritzen um ein Zeichen ihrer Liebe zu setzen. Sehr romantisch und hier zum Thema absolut passend! Hat sofort mein Interesse geweckt und im bücherladen wäre ich bestimmt nicht daran vorbeigegangen ohne zumindest den Klappentext zu Lesen!^^ Fazit: Ein sehr interessantes Leseerlebnis ermöglicht durch einen sehr schönen und ja man könnte fast schon poetisch angehauchten Schreibstil sagen, sowie einem aktuellem Thema über das man viel mehr Sprechen und vor allem das man versuchen zu Verstehen sollte. Leider hat mir etwas Tiefe in der Geschichte gefehlt, doch trotzdem ein gutes Buch mit einer spannenden Geschichte.

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