Wolfgang Schorlau Brennende Kälte

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Inhaltsangabe zu „Brennende Kälte“ von Wolfgang Schorlau

Die Spur führt nach Afghanistan - Georg Denglers gefährlichster Auftrag
'Einer der intelligentesten und authentischsten deutschen Politthriller', urteilte die dpa über Wolfgang Schorlaus Krimi Fremde Wasser. Nun ist Privatermittler Georg Dengler zurück - und stößt auf ein Staatsgeheimnis.
'Suchen Sie meinen Mann', sagt Sarah Singer und zieht verzweifelt an ihrer Zigarette, als wäre diese Kippe die letzte auf der Welt. 'Mein Mann ist krank - und gefährlich.' Viel mehr hat sie zunächst nicht zu bieten. Georg Dengler, privater Ermittler aus Stuttgart und ehemaliger Zielfahnder des Bundeskriminalamtes, nimmt ihren Auftrag an. Er ist fasziniert von der blonden Frau. Und er glaubt, ihren vermissten Mann zu kennen. Sein Bild erinnert ihn an das große Drama seiner Kindheit, das ihn selbst beinahe getötet und seine Familie für immer ruiniert hätte. Sarah Singers Mann ist Berufssoldat. Nach geheimen Einsätzen ist er aus Afghanistan nach Deutschland zurückgekehrt, traumatisiert und zutiefst erschüttert. Nach kurzer Zeit verschwindet er spurlos. Und einige Morde geschehen. Als Georg Dengler sich an die Arbeit macht, erfährt er, dass Hans-Jörg Singer noch von ganz anderen Instanzen gesucht wird. Und plötzlich steht er mächtigen Interessen im Weg.

Mein erster Dengler, liest sich prima.

— Jase_Mine

Für mich zwar nicht der beste Schorlau, aber trotzdem gut!

— schnuckeline

Dengler ermittelt dieses Mal in Afghanistan, sehr spannend...

— SuesseSusi

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    Brennende Kälte

    P_Gandalf

    25. September 2016 um 16:42

    Schorlau greift ein brisantes Thema auf und schildert zum einen die Wirklichkeit des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr und die Entfremdung des heimkehrenden Soldaten nach Beendigung des Einsatzes. Ein Thema das spätestens seit Rambo immer wieder aufgegriffen. wird. Hier verbunden mit dem Einsatz/Test einer auf Mikrowellen beruhenden Waffe.Etwas weit hergeholt fand ich die persönliche Beziehung zwischen Dengler und Simon. Leider nur oberflächlich wird die Motivation von Simon behandelt, aus der ärztlichen Betreuung zu fliehen und für einen Waffenhersteller in Deutschland scheinbar wahllos Menschen mit der Mikrowellen-Waffe zu töten. Schorlau überlässt es dem Leser zu erraten, welche Motive ihn treiben könnten. Genau dieser Punkt führt für mich zur Abwertung; sonst 5 Sterne.

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  • Soldatentrauma

    Brennende Kälte

    UteSeiberth

    17. May 2015 um 16:48

    Nach einer symparthischen Fernsehverfilmung bin ich auf Wolfgang Schorlau gestossen,den ich bisher nicht kannte.Ich war überrascht dass seine Dengler-Romane meistens im Schwäbischen spielen und in der Ecke,aus der ich gekommen bin.Ich hatte bisher auch noch nie Krimis mit politischen Themen gelesen und war erstaunt,als es hier in dem 4. Fall um einen Soldanten geht,der schreckliches erlebt hat, als er Soldat in Afghanistan war.Er ist wieder zurück in Deutschland,ist aber immer noch traumatisiert von seinen soldatischen Erlebnissen und als er aus der Krankenhaus und seiner Therapie wegläuft,wird Dengler eingeschaltet ihn zu suchen.Ich finde es gut dass so ein Fall thematisiert wird, aber die Vorstellungen von der Entwicklung neuer Waffen,die durch Wände hindurch töten können, das war mir dann doch etwas zuviel.Mit diesen Themen kann ich leider nicht warm werdenund mit dem unberechenbaren Dengler ebenfalls nicht,obwohl sich der Krimi leicht liest.Ich fürchte,die politischen Themen,die offenbar Schorlaus Markenzeichen sind, sind nichts für mich,normale menschliche Verwicklungen liegen mir mehr.

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  • Afghanistan - endlich ein Thema

    Brennende Kälte

    AnnaChi

    Dafür, dass Wolfgang Schorlau in seinem vierten Krimi um den Privatermittler Georg Dengler, wiederum brisante politische Themen anspricht, gebühren ihm fünf Sterne. Der Afghanistan-Krieg und vor allem die Folgen für die Soldaten, die dort waren, wird in der deutschen Öffentlichkeit kaum angesprochen. Und auch das zweite heiße Thema, nämlich der Einsatz von Mikrowellen-Waffen, wird nicht zu Gehör gebracht. Etwas entnervend fand ich aber in diesem Band die Geschichte um Dengler und die Konstruktion, die ihn mit dem gesuchten "Afghanistan-Krieger" verbindet, doch arg konstruiert. Auch das übrige Figurenensemble um Dengler tritt ein wenig auf der Stelle und entwickelt sich nicht weiter. Dennoch ist das Buch für den politisch interessierten Leser durchaus empfehlenswert.

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    • 3

    Arun

    28. February 2014 um 23:47
  • Denglers vierter Fall

    Brennende Kälte

    Angel10

    03. June 2013 um 16:40

    Privatermittler Dengler bekommt von einer jungen Frau den Auftrag, ihren Mann zu suchen. Der Mann, Florian Singer, ist aus Afghanistan zurück, er war dort in einer Spezialeinheit eingesetzt und ist völlig verändert. Florian Singer leidet unter Posttraumatischem Belastungssyndrom, sein Gehirn kann zwischen Krieg und zivilem Leben nicht mehr unterscheiden, so vermutet er hinter gelben Säcken Sprengsätze. Er bricht die Behandlung ab und ist seither spurlos verschwunden. Zugleich geschehen seltsame Morde. Dengler erkennt Florian wieder, sie waren Blutsbrüder, bis es zum Verrat kommt. Seither haben sie sich nicht wieder gesehen. Dengler setzt alles daran, auch aus persönlichen Gründen, Florian zu finden. Der Leser erfährt einiges über Einsätze im Kriegsgebiet, auch über die Waffenlobby. Es ist bestimmt nicht mein letztes Buch dieses Autors. Einen Stern ziehe ich ab. Die Sache mit Melonen und Wodka passt meines Erachtens nicht zu diesem ernsten Thema.

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  • Rezension zu "Brennende Kälte" von Wolfgang Schorlau

    Brennende Kälte

    Karr

    08. March 2011 um 21:24

    Georg Dengler ist Wolfgang Schorlaus Serienheld - ein ehemaliger BKA-Zielfahnder, der jetzt in Stuttgart als Privatdetektiv arbeitet, gerne gut isst und auch gerne mit seiner Freundin Olga, eine Taschendiebin, zusammen ist. Soweit, so klassisch. Denglers Fälle haben allerdings wenig mit dem Private-Eye-Mythos zu tun - es sind immer Expeditionen in die Porblemfelder unseres Staates und unserer Gesellschaft, Denglers Fälle sind - so sagt man jedenfalls - Politthrillers. Dabei fängt diesmal wirklich alles wie in einem klassischen Privatdetektivroman an: Sarah Singer will, dass Dengler ihren Mann sucht. Der war als Berufssoldat mit der Bundeswehr in Afghanistan eingesetzt und zeigte sich nach seiner Rückkehr seltsam verändert, aggressiv. „Mein Mann ist krank und gefährlich", sagt Sarah Singer. Dengler setzt sich auf die Fährte des verschwundenen Soldaten - und auch auf eine Spur aus seiner Vergangenheit: Denn er ist sich sicher, dass er Sarahs Mann von früher kennt, aus Kindertagen, als sie beide im Dorf, in dem sie aufwuchsen, miteinander gespielt haben. Doch bevor er dieses alte Geheimnis lösen kann, bekommt er es mit den aktuellen Dimensionen des Falles des Soldaten Singer zu tun. Steckt er hinter den mysteriösen Toten, die bald in der Umgebung von Stuttgart auftauchen: Menschen, die innerlich verbrannt zu sein scheinen? Haben sie etwas mit einer neuartigen Mikrowellenwaffe zu tun die die Amerikaner in Afghanistan testen, und für die ein deutscher Waffenkonzern einen Entwicklungsauftrag bekommen möchte? Mit allen Mitteln? Think global, act local: Schorlau zeigt, wie sich die weltpolitische Thriller-Intrige auch auf die deutsche Provinz auswirkt.

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  • Rezension zu "Brennende Kälte" von Wolfgang Schorlau

    Brennende Kälte

    Schiller-Buchhandlung

    01. July 2010 um 18:55

    Der vierte Fall von Georg Dengler scheint zu Beginn harmlos, aber er erweist sich ganz schnell als hochbrisant: Das Verschwinden von Lea Singers verschwundenem Ehemnann scheint nämlich nicht nur seine Aufraggeberin sondern auch seinen ehemaligen Vorgesetzten vom BND zu interessieren. Florian Singer war als Mitglied der geheimen Sondertruppe aus Calw mehrmals in Afghanistan. Und er hat dort Dinge erlebt, die ihn schwer traumatisiert haben. Nun ist er aus der Militärpsychiatrie ausgebrochen und die Suche nach ihm hat in Militärkreisen höchste Priorität. Auch Dengler will Florian Singer unbedingt finden, denn es scheint, als ob er auch noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen hat....... Wie immer verknüpft Wolfgang Schorlau geschickt eine spannende Kriminalhandlung mit Fakten aus der Zeitgeschichte, dieses Mal stehen die Rolle der Bundeswehr in Afghanistan und neu entwickelte sogenannte "nicht tödliche Waffen" im Mittelpunkt und jagen einem einen Schauer über den Rücken. Natürlich erfahren wir auch wieder manches aus Georg Denglers Privatleben und aus der Stuttgarter Kommunalpolitik - hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen. Trotzdem ist auch dieser neue Roman wieder eine hochspannende Lektüre und das Thema der traumatisierten Rückkehrer aus Afghanistan macht ebenfalls sehr nachdenklich!

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  • Rezension zu "Brennende Kälte" von Wolfgang Schorlau

    Brennende Kälte

    Jens65

    20. May 2008 um 14:38

    Für die Story und für die aktuelle politische Dimension des Buches und die Denkanstöße in Verbindung mit Afghanistan , Mikrowaffentechnik (daneben auch noch Klimawandel und Kritik am neuen biometrischen Reisepass, Kriegstraumata ) erhält der vierte Band der Denglerreihe 5 Punkte. Die Umsetzung der beschriebenen Thematiken in Band 1 und 3 haben mir jedoch wesentlich besser gefallen, deshalb hier nur 3 Punkte.

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  • Rezension zu "Brennende Kälte" von Wolfgang Schorlau

    Brennende Kälte

    KarlMay

    25. April 2008 um 11:33

    Der vierte Fall von Georg Dengler scheint zu Beginn harmlos, aber er erweist sich ganz schnell als hochbrisant: Das Verschwinden von Lea Singers verschwundenem Ehemnann scheint nämlich nicht nur seine Aufraggeberin sondern auch seinen ehemaligen Vorgesetzten vom BND zu interessieren. Florian Singer war als Mitglied der geheimen Sondertruppe aus Calw mehrmals in Afghanistan. Und er hat dort Dinge erlebt, die ihn schwer traumatisiert haben. Nun ist er aus der Militärpsychiatrie ausgebrochen und die Suche nach ihm hat in Militärkreisen höchste Priorität. Auch Dengler will Florian Singer unbedingt finden, denn es scheint, als ob er auch noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen hat....... Wie immer verknüpft Wolfgang Schorlau geschickt eine spannende Kriminalhandlung mit Fakten aus der Zeitgeschichte, dieses Mal stehen die Rolle der Bundeswehr in Afghanistan und neu entwickelte sogenannte "nicht tödliche Waffen" im Mittelpunkt und jagen einem einen Schauer über den Rücken. Natürlich erfahren wir auch wieder manches aus Georg Denglers Privatleben und aus der Stuttgarter Kommunalpolitik - hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen. Trotzdem ist auch dieser neue Roman wieder eine spannende Lektüre!

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