Wolfgang Schorlau Die letzte Flucht

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Flucht“ von Wolfgang Schorlau

'Schorlau ist ein dezidiert politischer Krimiautor.' Frankfurter Rundschau Spannung und Aufklärung - diese einzigartige Kombination ist das Markenzeichen der Kriminalromane um den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler. Beiden Ansprüchen wird Wolfgang Schorlau auch in seinem neuen Roman, in dem es um die Machenschaften der Pharmaindustrie geht, glänzend gerecht. Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen. Fast beiläufig erzählt Schorlau zugleich eine Geschichte über den Widerstand gegen 'Stuttgart 21', in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist. 'Zwei Jahre lang habe ich über die Pharmaindustrie recherchiert', schreibt Schorlau im Nachwort. 'Ich kann es nicht anders sagen: Diese Industrie wird von einer beispiellosen kriminellen Energie getrieben.'

Die Haupthandlung könnte mich so gar nicht überzeugen. Dafür fand ich die realitätsnahen Hintergrundinformationen umso erschreckender!

— AmaraSummer

Wenn das alles wirklich stimm, könnte ich kotzen!!!!

— LillyMunster

Wenn schon Krimis, dann die von Wolfgang Schorlau. Politisch, spannend, kritisch und ohne sinnloses Blutvergießen. Ein Pageturner!

— emeraldeye

Schorlau recherchiert sehr gut, schreibt spannend, aber seine politische Botschaft ist mir zu aufdringlich.

— wikingr

Schorlau nimmt sich diesmal die Pharmaindustrie vor. Dengslers sechster Fall ist aber nicht ganz so überzeugend wie sonst.

— Gulan

TOP BUCH!!!!

— sunnylikesummer

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  • Kriminelle Machenschaften der Pharmaindustrie

    Die letzte Flucht

    AnnaChi

    21. February 2014 um 16:36

    Ginge es nur um die Brisanz und politische Relevanz der Themen, Wolfgang Schorlau hätte für jeden seiner Dengler-Krimis 5 Punkte verdient. In diesem geht es um die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie, die rücksichtslos und einzig dem eigenen Profit dienen, zum Schaden (schwerstkranker) Patienten, des deutschen Gesundheitswesens und der Forschung an den Universitäten. Was mich an diesem Schorlau ein wenig gestört hat, war die thematische Überladenheit  (so ging es "nebenbei" beispielsweise noch um Stuttgart 21 - ein Thema, das einen eigenen Krimi verdient hätte). Außerdem fand ich die Handlung doch arg konstruiert und die Verbindungen zwischen einigen Teilaspekten an den Haaren herbeigezogen. Dennoch bleibe ich selbstverständlich treue Schorlau-Leserin und habe auch seinen neuesten Krimi schon im Regal stehen.

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    schmoeker-rike

    28. October 2012 um 16:59

    Ein bekannter Wissenschaftler scheint ein Kind ermordet und vergewaltigt zu haben, und der Manager eines Pharmakonzerns wird entführt. Daraus entwickelt Schorlau einen sehr spannenden Krimi um seinen Privatermittler Dengler, in dem es zusätzlich um die Zustände im deutschen Gesundheitswesen und die Machenschaften der Pharmaindustrie sowie um Stuttgart 21 geht. Dieser Krimi war mein erster Schorlau, und ich kann sagen, ich konnte das Buch nicht weglegen. Die Story ist gut und packend erzählt, und wie insbesondere das Thema Pharmaindustrie hier aufbereitet wird - spannend, unterhaltsam und erschreckend- ist wirklich beeindruckend. Und es ist gut recherchiert! Ich nehme an, das ist beim Thema des Stuttgarter Bahnhofs auch so, ich persönlich habe zu S21 keinen Bezug, vielleicht haben mich die entsprechenden Abschnitte deshalb nicht so berührt. Der Rest dafür um so mehr. Ich empfehle das Buch allen, die einen guten Krimi lesen möchten und allen, die sich dafür interessieren, wohin unsere Gelder im Gesundheitswesen fließen.

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    zbaubf

    30. July 2012 um 17:23

    wer die Wahrheit über die Machenschaften über Stuttgart 21 erfahren will, der muß dieses Buch lesen. Selbst die dort genannten Mehrkosten entsprechen genau der Wahrheit.

  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Golondrina

    08. July 2012 um 11:54

    Wer einen Schorlau liest, bekommt einen Schorlau. Die Krimigeschichte ist auch hier wieder einmal der Aufhänger, um aktuell politische (Stuttgart 21) und gesellschaftliche (Machenschaften der Pharmaindustrie und ihre Verstrickung in politische Strukturen) Themen aufzugreifen und sauber recherchiert einzubinden. Privatermittler Dengler gerät hier einmal etwas in den Hintergrund und auch seine hilfsbereite Stuttgarter Clique erhält weniger Raum. Weniger spannend wird es dadurch nicht. Leseempfehlung, auch für Schorlau-Neulinge.

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    thursdaynext

    20. November 2011 um 09:31

    Stuttgart 21 verdrängt den Blues Dengler , der symphatische Privatermittler mal wieder unterwegs im Auftrag der Wahrheit. Unterstützt von Olga , die die Anieignung Fremdeigentums jetzt auch als Hackerin betreibt. Thematik Pharmaindustrie und das Bahnhofmilliardengrab zu Stuttgart . Die Gewinnmargen dürften bei beiden wohl an die 40% reichen. Zugewinn für das Buch ist es leider nicht . Nebenthema S21 geht zu Lasten der Person Denglers und des BLUES was mich persönlich etwas stört. Einen sehr gelungenen Kunstgriff stellt das fiktive , erzwungene "Interview" mit dem Pharmaindustriespitzenmanager Assmuss dar . Natürlich weiss man als interessierte Bürgerin und Krankenkassenmitglied von den Unwesen im Gesundheitssystem, nur derart schonungslose,zynische Aussagen (Recherche im Anhang belegt , dass sie von Pharmamanagern stammen) zur Vorgehensweise bekommt man selten. Und auch die S21 Thematik ist gut recherchiert. Nur fehlt dafür eben einfach etwas Privatkram und Blues . Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt. Spontan fällt mir kein dt. Krimiautor ein der aktuelle politische Themen so gut verpackt und dabei noch spannend, stilistisch hochwertig schreibt. Gut Steinfest , aber er spricht eine andere Sprache, weniger direkt. Fazit: Wolfgang Schorlau hat wieder einen politisch aktuellen Hochkaräter geschaffen. 5 Sterne , kein weiteres Bluesgenöle, Dank dafür mit der Bitte um mehr davon . Themen finden sich ja leider genug.

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Krimis um den Privatermittler Georg Dengler gehören zweifelsfrei zu den politischen. Der Autor, WOLFGANG SCHORLAU, ist einer der ganz wenigen deutschen Autoren - vielleicht sogar der einzige - der den Mut besitz, d i e h e i ß e n E i s e n der Gegenwart und der jüngsten Vergangenheit zielsicher anzupacken und zum literarischen Thema zu machen. Er versteht es nicht nur meisterhaft, den Spannungsbogen schussfertig zu machen, sondern unangenehme und schmerzhafte Tatsachen als Munition zu verwenden. Er legt seine Finger immer wieder in die Wunden unserer Gesellschaft. Seinen Plots liegen gewissenhafte Recherchen zugrunde, die beruhen auf harten Fakten, deren Quellenangaben selbstredend nicht fehlen (wie bei so manch prominent gewordener Dissertation). Und wie es im Leben nun einmal so ist, zwicken und zwacken diese Themen nicht auf der hochglanzpollierten Oberfläche des Boulevard, sondern einige Lagen tiefer. Direkt auf der Haut sozusagen. Verborgen unter etlichen Kleiderschichten riecht es an diversen gesellschaftlichen und/oder politischen Stellen ziemlich streng - erst Recht an denen, wo sich Filz gebildet hat, der schon länger mit Eau de Cologne übertüncht wird. Das sechste Mal darf man/frau nun den sympathischen Protagonisten Dengler bei seinen Ermittlungen begleiten und wird - wie war es anders zu erwarten - in Abgründe geführt ... Diemal hat SCHORLAU bzw. Dengler die Machenschaften der Pharmaindustrie im Visier. SCHORLAU zeigt die Methoden und das System der Pharmafirmen auf und gibt Antwort auf das Warum und Wieso ihres Handelns. Wir erfahren, wie es sich anfühlt, aus hehren Beweggründen und vor allem mit demokratisch legitimen Mitteln gegen einen größenwahnsinnigen Bahnhofsbau gewaltfrei zu demonstrieren und den Gegendruck der Herrschenden zu spüren (die sich mit ihren Seilschaften schamlos bereichern und die Öffentlichkeit für zu tumb halten, dass man/frau ihnen die Wahrheit sagen könnte). Ich weiß, diese Rezension (mein freudscher Fehlerteufel vertausch derzeit – ja richtig - das "n" nur zu gerne gegen ein "s") entspricht nicht den Regeln. Aber ich denke, dass es sich erübrigt, das erneut zu beschreiben, was der Verlag auf dem Buchdeckel ohnehin schon zusammengefasst hat. Als ich das erste Buch um den Stuttgarter Privatermittler und Ex-Sonderermittler des BKA in die Hände gedrückt bekam dachte ich: Ach ne, wieder so 'ne linke Kamelle. Ja, die Bücher gehören sicher auf die „kritische“ Seite ins Regal. Aber sie sind nicht propagandistisch, sondern ganz einfach ehrlich und unverfälscht. Kein Tüddelkram, der einen ablenkt von den wesentlichen Dingen, die unser Leben bestimmen. Wir sind wie wir sind und die Politiker, die wir gewählt haben (oder auch nicht) sind eben auch so, wie sie sind und die Politik ist eben auch so wie sie ist und ebenso die Konsequenzen. Und die Spielregeln unserer Gesellschaft sind es erst Recht. Ich bin WOLFGANG SCHORLAU sehr dankbar, dass es geschafft hat, wesentliche Tatsachen unseres Lebens in Deutschland mit einer sehr plastisch Wirkenden fiktionalen Figur zu verweben und zwar auf so unverkrampfte und unangestrengte Art und Weise, dass man/frau beim Lesen immer wieder den Kopf schüttelt und noch viel öfter nicken muss. Oft merkt man/frau erst einige Zeit nach der Lektüre, wie real die verwendeten Themen sind. Zum Beispiel bei der morgendlichen Lektüre der Presse. Nebenbei schließt man/frau Freundschaft mit Dengler und seiner Clique. Aber ich bin auch stinksauer auf den SCHORLAU! Weil ich schon wieder da sitze und ungeduldig wissen möchte, wie es Dengler und Olga und den anderen aus der Stammkneipe geht ...

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Gruenente

    15. November 2011 um 14:37

    Typischer Schorlau. Spannend. Gut geschrieben mit brisantem Thema. Diesmal Pharmaindustrie und deutsches Gesundheitswesen.
    Ich freue mich schon auf den nächsten!

  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    lenchen_196

    09. November 2011 um 21:56

    Spannend, informativ, aktuell Der sechste Fall führt den Stuttgarter Privatermittler, ehemalig Polizeibeamter Georg Dengler nach Berlin. Eigentlich wollte er den Fall nicht übernehmen und war fast überzeugt, dass Professor Dr. Voss, ein renommierter Arzt an der Charite, der an einer Vergewaltigung eines Mädchens und ihrem Mord beschuldigt wird, dieses Verbrechen begangen hat. Doch schon die ersten Schritte in der Ermittlung zeigen dem Privatdetektiv, dass die Sache viel komplizierter und mehrschichtiger ist. Es gibt viele Manipulationen, die den Verdacht an den Professor geschickt lenken. Dengler ermittelt in dem Fall und wird auch selber schnell zu einem Verdächtigen, muss sich sogar verstecken. Die Handlung des Krimis zieht in zwei Strängen, die nicht so schnell zusammengeknüpft werden können. Das macht den Roman zu einer spannenden und informativen Lektüre, wo auch der Leser seine eigenen deduktiven Fähigkeiten trainieren kann. Die Hauptkommissarin Finn Kommareck kann sich mit dem Gedanken einer Zusammenarbeit mit dem Privatdetektiv Dengler nicht anfreunden und verdächtigt ihn von Anfang an, was ihm besondere Schwierigkeiten macht. Und die Hauptkommissarin hat ihre Gesundheitsprobleme, die mit der Weiterentwicklung des Plots zusammenhängen. Dirk Assmuss, ein hochrangiger Mitarbeiter eines Pharmakonzerns, wird gekidnappt und muss seinem Entführer lange Vorträge halten, weil der sich sehr dafür interessiert, wie alles in dem Bereich funktioniert, mit den neusten Forschungen, gekauften Studienergebnissen, kontrollierten Ärzten, überteuerten Preisen für die Medikamente, unglaublich großen Profiten usw. Das hat auch seinen Sinn, wie es sich später herausstellt. Da der Szenenwechsel (zwischen Dengler und Assmuss) genug regulär erfolgt, gibt es hier gewisse zeitliche Verwirrung, was die verschiedenen Erzählstränge angeht. Außerdem hat Schorlau, wie in allen seinen Werken, auch hier eine aktuelle reale Geschichte integriert, was sein Roman stellenweise mehr publizistisch als belletristisch erscheinen lässt. Diesmal erzählt er über den Widerstand gegen Stuttgart 21, an dem Denglers Sohn aktiv teilnimmt. Aus den früheren Fällen Denglers ist mir diese Vorliebe des Autors bekannt, gefällt mir aber nicht besonders, weil es, meiner Meinung nach, das Buch in solchen Stellen zu einem kurzlebigen Zeitungsartikel machen kann. Wenn auch zu einem im Moment hochaktuellen. Das bei Schorlau obligatorische Nachwort „Finden und Erfinden“ macht einem ja fast schon Angst, da es noch mal bestätigt, dass die schockierenden Fakten über die korrumpierten Pharmakonzerne, die der Autor in seinem Buch verwendet, gar nicht aus den Fingern gesogen wurden. Der Autor hat den Mechanismus der Arzneimittelversorgung und die Probleme des Gesundheitswesens ganz klar dargestellt und das schwierige Thema gut recherchiert. Das Buch liest sich schnell und trotz vieler spezifischer Informationen ziemlich leicht. Die Kapitel sind meistens kurz, die Sprache klar und deutlich, die Charaktere sehr lebendig. Das private Leben von Dengler wird auch ausführlich genug geschildert. Nur die Szenen mit den aufklärenden Gesprächen über die Machenschaften der Pharmaindustrie fand ich etwas zu trocken und in die Länge gezogen. Weil es aber das Hauptthema dieses politischen Thrillers ist, muss man die Seiten allerdings lesen, um die Hintergründe des Geschehens zu verstehen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich kann es allen nachdenklichen Lesern weiterempfehlen, die sich bei Krimis nicht nur für die Action und Superhelden interessieren. Auf weitere Fälle Denglers bin ich gespannt.

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  • Leserunde zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Daniliesing

    Im bereits 6. Fall um den Stuttgarter Privatermillter Georg Dengler geht es wieder spannend zu. Wolfgang Schorlau verbindet in seinen Büchern stets eine aufregende Krimihandlung mit wichtigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder politischen Apsketen. In diesem Fall dreht sich alles um die Machenschaften der Pharmaindustrie. Und was man da erfährt, ist fast schon ein Krimi für sich. "Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen." Dieses Buch aus dem KiWi Verlag glänzt durch Spannung und genügend Stoff zum Nachdenken. Wolfgang Schorlau verbindet beides perfekt miteinander und schafft eine ganz eigene Art von Krimi. Du möchtest dich selbst davon überzeugen und dich zusammen mit Dengler an die Ermittlungen wagen? Denn eins ist klar, es gilt Vieles aufzudecken! Wenn du das gemeinsam mit anderen Lesern tun und nach dem Lesen eine Rezension schreiben möchtest, bist du hier genau richtig. 25 Testleser sind gesucht, die sich hier zum Austausch über "Die letzte Flucht" treffen. Da musst du dabei sein? Kein Problem, wir verlosen 25 Bücher unter all jenen, die uns - passend zum Buch - unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" ihre Eindrücke zur Pharmaindustrie schildern. Die Leserunde beginnt, sobald die Bücher bei den Gewinnern eintreffen. Bewerben kannst du dich bis einschließlich Mittwoch, 14. September. Plane also genügend Lese- und Diskussionszeit für die Runde ein. ************************************************* Die 25 offizielle Teilnehmer sind: Nik75, Lilli33, Suminonamida, Kiritani, idefix45 , anyways, Lady_Sue, Susen93, were, Frau_Mahlzahn, Jeami, Stefanie82, schwarzaufweisz, Phil Decker, KrimiTorte, kanemabe, Themistokeles, Hans-Juergen_Krueger, Caro1893x, Queenelyza, Susili52, robbylesegern, Solifera, mehrsonntag, lenchen_196

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Caro1893x

    01. November 2011 um 14:23

    Zum Inhalt: Ein kleines Mädchen ist tot. Unter Verdacht steht der renommierte Arzt Doktor Voß. Die Beweise scheinen eindeutig und Voß als Täter festzustehen. Doch sein Anwalt und guter Freund will unbedingt seine Unschuld beweisen und engagiert den Privatermittler Georg Dengler. Dieser soll ihm bei der Beweissuche zur Seite stehen und helfen Voß' Unschuld zu beweisen. Doch das gestaltet sich angesichts der scheinbar wasserdichten Beweise schier unmöglich. Als zweiter Erzählstrang wird die Geschichte von Assmuss erzählt, der ein hochrangiger Manager eines Pharmakonzerns ist. Er wird entführt und über seine Arbeitsweise ausgefragt. Doch die Frage von wem und aus welchem Grund bleibt zunächst offen. Kurzzeitig kommt auch noch Denglers Sohn mit ins Spiel, der sich aktiv gegen Stuttgart 21 einsetzt und am so genannten "Schwarzen Donnerstag" mit im Stuttgarter Schlossgarten ist. Doch Denglers Hauptaufgabe bleibt die Beweissuche für Voß' Unschuld und dabei werden ihm auch von außen große Steine in den Weg gelegt. Meine Meinung: Abgesehen von einem Kurzkrimi ist "Die letzte Flucht" das erste Buch, das ich von Wolfgang Schorlau gelesen habe. Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten mich in das Buch einzufinden, aber als es mich dann gepackt hatte, konnte ich kaum mehr zu lesen aufhören. Zunächst einmal sehr gut gefallen, haben mir die recht kurzen Kapitel. Sie ermöglichen es, dass man auch einfach nur kurz in das Buch hineinlesen kann und immer eine geeignete Stelle zum Unterbrechen findet. Die einzelnen Handlungsstränge finde ich auch ganz klasse und natürlich schafft es Schorlau immer wieder wahnsinnige Spannung aufzubauen, wenn er einen Handlungsstrang gerade an der Stelle unterbricht, an der man unbedingt weiterlesen möchte. Für mich war das Thema der Pharmaindustrie ein ganz neues und ich finde Schorlau schafft hier die perfekte Mischung zwischen Aufklärung und Spannung. Was man hier als Leser erfährt ist wahnsinnig schockierend und eigentlich möchte ich nie wieder krank werden, wenn ich so etwas weiß. Für einige scheint dieses Thema ja schon ein sehr bekanntes zu sein, aber für mich war das wirklich grundlegend neues Land und somit habe ich durch "Die letzte Flucht" auch viel dazu gelernt und erfahren. Im Nachwort beschreibt Schorlau ganz genau wie er auf die einzelnen Dinge gekommen ist und belegt sie auch anhand von Texten oder Gesprächen mit z.B. hochrangigen Managern aus zwei konkurrierenden Pharmakonzernen. Als Leser merkt man so, dass sich Schorlau die schockierenden Fakten keineswegs aus der Nase gezogen hat, sondern diese zu meinem großen Entsetzen alle der Wahrheit entsprechen. Wer sich also mal ein bisschen über die Machenschaften der Pharmaindustrie informieren möchte, für den ist dieser Krimi genau das Richtige. Neben dem Thema der Pharmaindustrie war für mich als Stuttgarterin natürlich das Thema Stuttgart 21 hoch interessant. Wer jetzt Angst hat und denkt, dass ist ein Buch, dass die ganze Zeit gegen Stuttgart 21 stänkert, dem kann ich versichern, dass dem nicht so ist. Ich weiß zwar, dass der Autor Gegner von Stuttgart 21 ist, allerdings merkt man das nicht die ganze Zeit. Der Privatermittler Georg Dengler steht dem Demonstrieren gegen Stuttgart 21 nämlich erstmal sehr skeptisch gegenüber und weiß eigentlich gar nicht so genau, was alle für ein Problem mit dem Tiefbahnhof haben. Erst nachdem er den "Schwarzen Donnerstag" im Stuttgarter Schlossgarten und die anschließenden Interviews von Herrn Mappus und Co. mitbekommt, bildet er sich so langsam eine Meinung zu dem ganzen Geschehen. Ich finde Schorlau schafft es gut, dass Thema Stuttgart 21 umzusetzten. Natürlich fehlt im stellenweise eine gewisse Distanz, da er eben selbst ein Gegner dieses Bahnprojekts ist, allerdings finde ich das nicht weiter schlimm, da er es vielleicht genau deswegen versteht, die Dinge detailliert und wahrheitsgemäß wiederzugeben. Neben diesen beiden Themen kommt aber auch die spannenden Kriminalgeschichte nicht zu kurz. Auch hier hat es der Autor mal wieder geschafft, mich bis zum Ende miträtseln und trotzdem nicht auf die Lösung kommen zu lassen. Nachdem der Fall dann gelöst war, war ich schon ein bisschen geschockt, finde aber Schorlau hat das klasse gemacht und es geschafft das Thema der Pharmaindustrie, was zunächst nur so nebenher lief, mit in den Kriminalfall einzubauen. Das Ende ist sehr passend gewählt und enthält auch wieder einige Fakten, zum Beispiel zum Thema Stuttgart 21. Auch eine gewisse Tragik ist zum Schluss mit vorhanden, finde ich jedoch, dass genau das der Geschichte noch mehr Authenzität verleiht und gut zu ihrem Verlauf passt. Der Schreibstil Schorlaus hat mir am Anfang kurz etwas zu schaffen gemacht, ist aber schon nach kurzer Zeit angenehm zu lesen. Allerdings würde ich sagen, ist "Die letzte Flucht" ein Buch, dass nur von Leuten gelesen werden sollte, die sich auch ein Stückweit für Politik interessieren, denn sonst könnte es schnell sehr langweilig werden. Ich bin zwar selbst niemand der jetzt eine wahnsinnige Ahnung von Politik hat, aber mit den beiden Hauptthemen in "Die letzte Flucht" hat Schorlau genau mein Interesse getroffen. Fazit: Ein sehr lesenswerter Krimi, der es schafft, denn Leser zu fesseln und zu schockieren und vorallem auch zu informieren. Schorlaus Recherchen sind einmalig gut und sollten von jedem gelesen werden!

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Tanzmaus

    15. October 2011 um 17:26

    Georg Dengler, ein ehemaliger Mitarbeiter der BKA, arbeitet als Privatermittler. Als in Berlin der angesehene Professor Dr. B. Voss der Vergewaltigung und des Mordes an der 9jährigen Jasmin verdächtigt wird, wird Dengler vom Anwalt des Professors um Hilfe gebeten. Nach einigem Zögern stimmt Dengler zu und nimmt die Ermittlungen auf. Dabei gerät er immer wieder in Konfrontation mit der Berliner Polizistin Finn Kommareck. Aber nicht nur in Berlin wird Dengler gebraucht, auch in seiner Heimat Stuttgart ist er gefragt. Hier mischt sich sein Sohn unter die Demonstranten zu Stuttgart 21. Ehe Dengler es sich versieht, wird er selbst des Mordes beschuldigt und setzt alle Hebel in Bewegung, um seine Unschuld beweisen zu können ... Das Buch ist spannend und informativ geschrieben. Kurze Sätze steigern den Lesefluss. Die Handlung selbst besteht aus zwei Strängen, die sich erst am Ende vereinen. So ermittelt der Leser zum einen mit Dengler zusammen im Fall Voss und geht auf Demos zu Stuttgart 21 und auf der anderen Seite erfährt er viel über die Pharmaindustrie vom entführten Dr. Assmuss. Es war mein erstes Buch von diesem Autor. Eine Kenntnis der vorangegangenen fünf Bände war für das Verständnis dieses Werkes nicht notwendig. Das Buch steht für sich alleine. Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend und sehr informativ. Aber ab etwa der Hälfte, haben mich die Verhöre von Dr. Assmuss nur noch genervt. Man hatte das Gefühl, dass sich dieser Handlungsstrang im Kreise dreht, während der andere mit dem Fall Voss weiter zügig voranschritt. Fazit: Ein spannender Krimi, der ab der Hälfte von dem Verhör von Dr. Assmuss etwas ausgebremst wird.

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Kiritani

    14. October 2011 um 23:02

    Kurzbeschreibung: Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen. Fast beiläufig erzählt Schorlau zugleich eine Geschichte über den Widerstand gegen Stuttgart 21, in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist. "Zwei Jahre lang habe ich über die Pharmaindustrie recherchiert", schreibt Schorlau im Nachwort. "Ich kann es nicht anders sagen: Diese Industrie wird von einer beispiellosen kriminellen Energie getrieben." (Quelle: Lovelybooks.de) Rezension: Das Buch hat mich sehr gefesselt und sprachlos gemacht. Natürlich war mir klar, dass die Pharmaindustrie nicht ehrlich und korrekt ist, aber einige Details haben mich schon sehr schockiert. Ich finde, dass durch die ganzen Informationen der Handlungsstrang mit Bernhard Voss ein wenig in den Hintergrund rückt. Auch die spätere Aufklärung des Falls wirkt plump. Es scheint fast so, als hätte Schorlau sich verloren und versponnen und musste dann zu einem Ende kommen. Und dann ist mir im Buch etwas aufgefallen, was mir in der Form noch nie unterkam. "Zwei Lehrerinnen erinnerten sich, Jasmin zusammen mit ihrer Freundin Vanessa gesehen zu haben. Mit Hilfe der Angaben Vanessas konnte die Polizei den Verlauf des Heimweges zumindest teilweise rekonstruieren: Die beiden Mädchen waren die Delbrückstraße entlang bis zur etwas größeren und belebteren Bismarckallee gelaufen. Dort hatten sich die beiden getrennt. Christine war zur nahe gelegenen Schwimmschule gegangen, um dort ihren kleinen Bruder abzuholen." (Seite 61) Wer ist Christine? Das hat mich beim Lesen sehr verwirrt. Christine ist die Frau von Bernhard Voss, aber nicht die Freundin von Jasmin. Ist Herrn Schorlau dort ein Fehler passiert, den niemand bemerkt hat? Scheinbar schon. Hat mich sehr aus der Bahn geworfen. Idee/Umsetzung: Ich bin ein großer Fan von politischen Büchern, vorallem wenn sie sich um die deutsche Politik drehen. Das Thema Pharmaindustrie begleitet mich schon länger, da ich eine Ausbildung im Gesundheitsbereich gemacht habe. Als ich die Leserunde sah, habe ich mich sofort beworben und war schnell Feuer und Flamme. Das Thema ist im Roman sehr gut umgesetzt - aber bei der Recherche auch kein Wunder :) Mit dem Roman lernt man die korrupte Maschenarie ein wenig verstehen und ich frage mich, bei wie vielen sich die Frage auftut - wenn der Roman gelesen wurde - ob sein Arzt das Essen selbst zahlt. Sehr gut ausgearbeitet, sehr gut geschrieben. Einzig und allein das Thema 'Stuttgart 21' wirkt wie eingeschoben. Kam mir fehl am Platz vor. Nicht, das es nicht interessant wäre. Auch in den kurzen Kapiteln sah man wieder, wie die Polizei und der Staat ihre Macht ausnutzen. Aber es harmonierte nicht mit dem Rest des Romans. "Dengler beobachtete, wie einer von ihnen einem Mädchen kräftig auf die Brust schlug. Sie fiel rückwärts auf den Boden. Zwei Schüler, die dies gesehen hatten, protestierten. "Das könnt ihr doch nicht machen!" Der Polizist stieß beide zur Seite, schrie die Jungs an, kam auf sie zu, drohend, die Fäuste geballt. Seine Kollegen filmten alles." (Seite 235) Schreibstil/Sprache: Der Schreibstil ist leicht verständlich und lässt sich flüssig lesen. Somit kann man vollkommen in der Story versinken. Die kurzen und vorallem vielen Kapitel (ganze 78! - gut einige sind Kapitelchen :D) sind typisch für Schorlau und ich finde sie wunderbar. Der Perspektivwechsel ist klasse und man bekommt von allem etwas mit, bis sich irgendwann Wege kreuzen und später eventuell zusammenlaufen. Einige Kapitel sind mit Marketingfachbegriffen der Pharmaindustrie gespickt, aber auch diese sind verständlich und werten diese Kapitel auf, machen sie glaubwürdig. Ein durchgängig gut geschriebener Roman - wie immer :) Charaktere: Bis auf Dengler (den man aus den vorherigen Büchern kennt und nur dann), lässt kein Charakter wirklich tief blicken. Vorallem Daniel Kommareck fand ich unglaublich langweilig und naiv. Finn, seine Frau war da schon sympathischer. "Neue Medikamente sind häufig nicht die besseren Medikamente. Bei bekannten Präparaten kennen wir die Wirkung, wir kennen die Nebenwirkungen, aber bei den neuen ..." "Komm Finn, wir gehen. Sorry, wir brauchen einen modernen Arzt." "Daniel!" (Seite 314) Meiner Meinung nach passen alle Charakter gut in ihrer vorgesehene 'Rolle', dennoch geht die Bindung zu ihnen nicht tief. Atmosphäre/Umgebung: Durch die vielen Perspektivwechsel stellte sich bei mir nie eine richtige Atmosphäre ein. Weder bei den Blockaden bei Stuttgart 21, noch in der Charité. Natürlich habe ich mir die Schauplätze vorstellen können, aber eher wie weiße, unfertige Plastiken. In einigen Szenarien war der 'Atmosphärenhauch' passend und auf den Leser übergreifend. Aber ein Spannungskribbeln blieb aus. Leider :/ Cover: Das Cover gefällt mir nicht besonders gut und es lässt auch nicht allzu sehr aufs Thema schließen. Aber - never judge a book by it's cover. Es ist ja der Inhalt der zählt. Deshalb geht dieser Punkt ja auch nicht in meine Bewertung mit ein. Ein Pluspunkt ist jedoch, dass die Cover der Dengler Romane schön einheitlich sind - das macht sich gut im Regal :)

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    schwarzaufweisz

    07. October 2011 um 09:45

    Inhalt: Georg Dengler, Stuttgarter Privatermittler, zieht es in seinem sechsten Fall in das Pharmaindustrie-Milieu. Ein angesehener Arzt wird verdächtigt, ein Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben, die Beweise sind erdrückend. Dessen Freund und Anwalt bittet Dengler um Hilfe. Dieser wird auch prompt in den Fall verstrickt, alles stinkt nach Intrige, Machtmissbrauch und Unmenschlichkeit. Nebenbei wird immer wieder die Geschichte des Widerstands gegen Stuttgart 21 thematisiert. Meinung: Es handelt sich hierbei um einen soliden, spannenden, klassischen Krimi! Die Ermittlerarbeit steht im Vordergrund, auf grausame, blutrünstige Details wird weitgehend verzichtet. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits begleitet man Dengler auf seinem Weg, andererseits wird man Zeuge von Gesprächen zwischen einem Entführer und seinem Opfer, einem hochrangigen Mitarbeiter der Pharmaindustrie. Insbesondere hierbei bekommt man einen Einblick in das schmutzige Geschäft rund um Medikamente, Forschung, usw. Erst ziemlich zum Schluss erkennt man, wie die beiden Fäden zusammenlaufen. Fazit: Der Krimi bleibt bis zum Ende spannend, nichts wird zu früh aufgelöst und am Schluss ist man über die Wendung teilweise überrascht. Solide Krimikost - sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Solifera

    07. October 2011 um 08:54

    Kommisar Dengler wird vom Anwalt Dr. Lehmann nach Berlin gebeten um ihm dort mit einem Fall zu helfen. Sein guter Freund Voss wird Unglaubliches vorgeworfen: Er soll die kleine Jasmin entführt, vergewaltigt und ermordet haben. Die Beweislast ist erdrückend und lässt kaum Spielraum für Spekulationen. Aber vielleicht hat Dengler ja den rettenden Einfall. Er wird als Anwaltsgehilfe scheinangestellt um zum Gefängnis Zutritt zu erhalten und mit Voss reden zu können. Zeitgleich wird der Pharmavertreter Assmuss entführt und befindet sich in Gewalt von "Henry". Der will Dinge wissen, die er - anfangs - nicht beantworten kann. "Was verkaufen Sie?". Dann schlägt seine gewohnt Ader durch und der studierte Biologe ist in seinem Element. Nur warum vermisst Assmuss keiner? Seine Firma nicht, seine Frau nicht? Dann laufen beiden Handlungen zusammen und verdichten sich immer mehr. Wolfgang Schorlau hat hier eine echt spannende Thematik behandelt und vor Augen geführt, wie korrupt die Pharmaindustrie sein kann. Super Klasse!

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  • Rezension zu "Die letzte Flucht" von Wolfgang Schorlau

    Die letzte Flucht

    Phil Decker

    06. October 2011 um 16:16

    Alle wissen es und keiner tut etwas. Trotzdem gute Idee von Schorlau dies alles in einem Krimi zu verarbeiten und nebenbei noch Elemente von Stuttgart 21 einfließen zu lassen. Ist außerdem noch spannend geschrieben, auch wenn ein paar Punkte wie letztendlich das eigentliche Motiv, die Darmkrebserkrankung der Kommissarin und die Internetrecherchen von Olga etwas viel Zufall auf einmal war.

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