Wolfgang Seibert Die Earanna Chroniken: Band1: Wie Bron gefunden wurde

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Inhaltsangabe zu „Die Earanna Chroniken: Band1: Wie Bron gefunden wurde“ von Wolfgang Seibert

Seit dem Tod des Königs zerfällt das Reich Haran in kleine Stadtstaaten und Grafschaften, welche in erster Linie damit beschäftigt sind, sich miteinander und gegeneinander zu verbünden. Die einzige überregionale Autorität sind die Templer aus Galen´s Haus, deren drittes Haus in Darrelbrück steht. Im Gegensatz zum Rest des Reiches ist Darrelbrück seit dem Tod des Königs an Bedeutung und Reichtum gewachsen. Hier in Darrelbrück leben Narael und Ardun, zwei Mündel des grünen Hauses. Noch langweilen sie sich . . .

Kurzweilige Geschichte, die zwar keine epische High Fantasy ist, aber soweit ganz gute Unterhaltung bietet.

— BettinaR87
BettinaR87
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    Die Earanna Chroniken: Band1: Wie Bron gefunden wurde
    BettinaR87

    BettinaR87

    21. June 2016 um 06:54

    Ich beginne mit dem „Äußeren“. Wolfgang Seibert hat einen sehr guter Schreibstil: Es gibt kaum Wiederholungen, dafür flüssige Sätze die in schlüssigen Dialogen münden – so gar nicht, wie man es von Neuautoren gewohnt ist. Auch wichtig: Es gibt viele Gespräche, damit tappt er nicht in die Falle, die viele Nachwuchsautoren das Lob kostet – er lässt seine Figuren aktiv Szenen durchleben und informiert den Leser eben nicht durch lange Erzählzeiten des Autoren, die immer so wenig fesseln. Wisst ihr, was ich meine? Klitzekleines Manko: Wenn ein gesprochener Satz endet, aber ein Zusatz kommt, dann macht man keinen Punkt. Beispiel: „Ich will Kekse“, bestätigte Lisa. Nicht: „Ich will Kekse.“ Bestätigte Lisa. Okay, und die Kommasetzung ist bissl willkürlich manchmal ;) Auch der Einstieg in das Buch erfolgt mit einem Zitat, das manche wahrscheinlich auch aus ihrer eigenen Realität kennen, damit fängt man die Leser natürlich sofort gut ein. Wir folgen einem sehr ungleichen Paar: Er, Ardun, trägt den Schalk im Auge, scheint aber ein korrekter Typ zu sein: Ein Wirt seiner Stadt wendet sich an ihn, um seinen verschwundenen Sohn in einer benachbarten Gemeinde zu suchen. Er wird von Narael begleitet, eine junge Ordensschwester. Dass hinter dieser Dame mehr steckt, als ein normaler Mensch, schält sich allmählich aus den vielen Dialogen heraus. Ein Liebespaar scheinen sie jedoch nicht zu sein. Richtig nice fand ich Details wie die Name der Schenke in der Nachbargemeinde: Zum besoffenen Ork. Bei der Beschreibung des Schankschilds muss man schon schmunzeln und es ist schön, dass Orks auch mal als grundsätzlich gesellschaftsfähig in einer Fantasygeschichte untergebracht werden, ohne sie als sabbernde, dreckige, stinkende und bösartige Minions in Grün zu stereotypisieren. Nicht weit in die Geschichte hinein erschlagen die beiden Hauptpersonen eine fürchterliche Kreatur und entlassen einen andere in die Freiheit. Beim Lesen entsteht der Eindruck, dass dies eine sehr wichtige Szene sein wird. Das Kapitel darauf lässt davon aber nichts mehr vermuten – als Leser ist man zu diesem Zeitpunkt etwas verwirrt – denn die wichtigen Sachen möchte man sich ja merken, um am Ende alle Fäden zu einem Ende verknüpfen zu können. Fazit: Ich würde es nicht mit den Worten epische Fantasy, high Fantasy oder ähnlichem beschreiben, aber für zwischendrin, bei Bus- oder Zugfahrten oder längeren Pausen, eine echt nette Geschichte mit fantastischen Elementen. Teil 2 werde ich auf jeden Fall auch lesen. Das Buch ist ein eBook und aktuell (Juni 2016) kostenfrei auf neobooks.com downloadbar.

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