Wolfgang Seidel Woher kommt das schwarze Schaf?

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Inhaltsangabe zu „Woher kommt das schwarze Schaf?“ von Wolfgang Seidel

Woher kommt der Ausdruck »armer Schlucker«, wer verbirgt sich sprachlich hinter einem »Proleten« und wieso bindet man jemandem einen »Bären« auf? Die deutsche Sprache hält zahlreiche Überraschungen bereit, die verborgen unter der Oberfläche des täglichen Gebrauchs schlummern. Wolfgang Seidel öffnet uns eine wahre Wundertüte der Alltagssprache aus nahezu allen Lebensbereichen, zeigt verblüffende Zusammenhänge auf und geht den zahlreichen fremdsprachlichen Wurzeln unserer Wörter und Ausdrücke nach. Wer hätte zum Beispiel gewusst, dass »Charme« mit einem altfranzösischen Wort für »Zauberkunst« verwandt ist oder unser Wort »Eid« sich aus einer bedeutsamen Rede im Keltischen ableitet? Wolfgang Seidel bietet einen unterhaltsamen und kurzweiligen Einblick in die Hintergründe unserer Ausdrücke und Redewendungen abseits des etymologischen Fachchinesisch - ein Buch für alle, die gerne über die eigene Sprache nachdenken und staunen wollen. Mehr Info unter www.seidels-woerterbuch.de

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  • Rezension zu "Woher kommt das schwarze Schaf?" von Wolfgang Seidel

    Woher kommt das schwarze Schaf?
    metalmel

    metalmel

    05. November 2007 um 21:47

    Für alle, die schon immer mal wissen wollten, woher unsere Wörter kommen und was sie eigentlich mal bedeutet haben. So erfahre ich hier zum Beispiel, dass ätzend früher natürlich überhaupt nichts mit ekelhaft oder abartig zu tun hatte, sondern mit Essen. Azen war das entsprechende althochdeutsche Wort und noch heute findet man es in leicht abgewandelter Form in der Jägersprache: Das Wild äst nämlich. Oder astrein (sagt das heute eigentlich noch jemand?). Dies war einst eine Qualitätsbezeichnung für wertvolles Holz, das frei von Astlöchern war. Ebenso finden sich Begriffe aus der Antike (Adonis, Damoklesschwert oder Odyssee), ich lerne die häufigsten Familiennamen Europas (in Deutschland Schmidt), einige der ältesten Wörter (Erz, Gummi, Hamster, Lack) und sogar Wörter aus ausgestorbenen Sprachen (Biene, Eisen, Seife). Nicht zu vergessen sind die Worte, die aus anderen europäischen Sprachen kommen und die sich bei uns oftmals so eingebürgert haben, dass man das gar nicht mehr weiß. Wem ist schon noch bewusst, dass Möbel aus dem Französischen kommt, Balustrade aus dem Italienischen, schmuggeln aus dem Dänischen, Krawatte aus dem Serbokroatischen, Paprika aus dem Ungarischen oder Partner aus dem Englischen? Genauso geht es natürlich andersrum. Die Franzosen benutzen ebenso deutsche Worte (le schnaps, le bildung) wie die Engländer (angst, kindergarten). Viele andere Sprachen der Welt haben Worte in unseren Sprachraum gebracht ( Banane, Anorak, Bonze) und werden dies auch weiterhin tun. Weil es mich interessiert hat, habe ich auch gelesen woher der Name meines Geburtsmonats Februar kommt: Aus dem Lateinischen. Es bedeutet reinigen und bezieht sich auf die Reinigungsrituale, die nach dem altrömischen Kalender an diesem letzten Monat des Jahres vorgenommen wurden. Man erfährt etwas über die Wochentage und die hohen Festtage und über die Namen der Kontinente. Über Literatur ist auch etwas dabei, über Kunst, Musik, Theater und Film, ebenso über Natur, Tiere, Klima, Wissenschaft, Essen und Sport. Jetzt weiß ich auch, dass La Ola nur zufällig so heißt und das Wort 1986 bei der Fußball-WM geprägt wurde. Das Buch macht wirklich viel Spaß. Man entdeckt immer wieder Neues und Unbekanntes. Es eignet sich hervorragend zum herumschmökern und immer-mal-wieder-drin-blättern.

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