Wolfgang Seidel Woher kommt das schwarze Schaf?

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Inhaltsangabe zu „Woher kommt das schwarze Schaf?“ von Wolfgang Seidel

Damit Sie wissen, wie der Hase läuft. Woher kommt der »arme Schlucker«, wer verbirgt sich sprachlich hinter einem »Proleten« und wieso bindet man jemandem einen »Bären« auf? Die deutsche Sprache hält zahlreiche Überraschungen bereit, die verborgen unter der Oberfläche des täglichen Gebrauchs schlummern.Wolfgang Seidel zeigt verblüffende Zusammenhänge auf und geht den zahlreichen fremdsprachlichen Wurzeln unserer Wörter und Ausdrücke nach. Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Einblick in die Hintergründe unserer Ausdrücke und Redewendungen und ein Buch für alle, die gerne über die eigene Sprache nachdenken und staunen wollen.Mehr Info unter www.seidels-woerterbuch.de

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    Woher kommt das schwarze Schaf?
    buchwanderer

    buchwanderer

    03. September 2016 um 14:32

    „Es geht einfach um die Freude, Geschichte und Geschichten hinter den Wörtern zu entdecken und sich ein Bild zu machen von den vielfältigen Möglichkeiten, wie sie entstanden sind.“ (S.8) Zum Inhalt: Begriffe mit denen wir in der deutschen Sprache ganz selbstverständlich hantieren, deren Gebrauch sie als organischen Bestandteil dieser Sprache seit jeher scheinbar wie selbstverständlich ausweisen, entpuppen sich bei näherer Betrachtung – und dies ist es was Wolfgang Seidel anstellt – als durchaus oft weitgereist. Der Großteil aus anderen Sprachen aufgenommener Wörter fällt auf die üblichen Verdächtigen wie Latein und Französisch, dass jedoch auch Malaiische- und Eskimo-Sprache ihre Abdrücke hinterlassen haben bedarf schon eines tieferen Schürfens in der Entymologie. In 13 Kategorien teilen sich die Wörter ein, deren Wurzeln der Autor nachspürt, wobei er immer wieder Querverbindungen knüpft, den Leser teils an exotische Plätze in Geografie und Geschichte entführt, um ein rundes Bild der Herkunft unserer Begriffe zu zeichnen. Kategorien / Kapitel: Menschen & Alltag, Die ältesten Wörter, Paarformeln & Lautmalerei, Farbenlehre, Fremdwörter, Geld & Wirtschaft, Orientierung in Zeit & Raum, Kultur & Medien, Natur & Klima, Wissenschaft & Technik, Mensch & Medizin, Essen & Trinken, Sport & Freizeit Fazit: Die Badische Zeitung schrieb: „Ein Lesevergnügen mit Bildungseffekt.“ Und treffender könnte man in dieser Kürze wohl kaum umreißen, was Wolfgang Seidel mit seinem Buch gelungen ist. Mittlerweile hat sich der Band einen permanenten Platz neben den entymologischen Nachschlagewerken auf meinem Schreibtisch gesichert und nicht selten stöbere ich und lese mich fest in der Unmenge an fundierten, teils skurrilen, stets interessanten bis spannenden Informationen zu dem was ich meine Muttersprache nenne. Insbesondere der leichte Schreibstil und die thematischen Klammern in denen sich der Zoo aus Wörtern bewegt reihen das Buch in die Kategorie „Lernen mit Spaß“ ein, kombiniert mit Humor und manchmal einem Schuss spitzbübisch erfrischender Ironie. Zum Buch: Besonders positiv fällt die ausgezeichnete typografische Umsetzung des Textes, gesetzt aus der LinoLetter Medium™, auf, der mit Farben, obwohl sparsam verwendet, eine gelungene Strukturierung des Leseflusses trotz des dicht gedrängten Informationsgehaltes zustande bringt. Die grobtextuelle Einteilung erinnert stark an das lexikalische Layout, wobei dies durchaus von Vorteil ist, zumal thematisch aufgebaute Artikel und das sehr ausführliche Stichwortverzeichnis die Annahme nahe legen, dass der Band als kleines Minilexikon verwendbar sein sollte. Manche layouterische Akzente sind anfangs etwas befremdlich, integrieren sich aber sehr gut in das Gesamtbild der Seitenpräsentation (z.B. S.85 oder 156). Die Verleimung des Buchblockes ist akzeptabel, allerdings hätte ich mir für ein kleines Nachschlagewerk etwas stabileres gewünscht – vielleicht in einer nächsten Ausgabe ;-).

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