Der Sklave und sein Händler

von Wolfgang Sorge 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Der Sklave und sein Händler
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

HEIDIZs avatar

Fiktion und historische Realität toll miteinander verbunden, drei Zeitebenen bringen Spannung zum Zerreissen

Alle 2 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Sklave und sein Händler"

Wolfgang Sorge ist Hotelier und Autor in Hannover. Mit seiner Leidenschaft für das Geschichtenerzählen spürt er historische Geheimnisse seiner niedersächsischen Heimat auf und stößt dabei nicht selten auf weitreichende internationale Verflechtungen, denen er mit dem Erfahrungsschatz seines eigenen bewegten Lebens auf den Grund geht. Sein Großvater und Urgroßvater stammen aus Ottenstein, dem historischen Handlungsort des vorliegenden Romans.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947108008
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:312 Seiten
Verlag:Wiederkehr Verlag
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Fiktion und historische Realität toll miteinander verbunden, drei Zeitebenen bringen Spannung zum Zerreissen
    Fiktoin und historische Realität

    Wolfgang Sorge ist der Autor eines ganz besonderen Buches. Man kann es keinem Genre direkt zuordnen, da es verschiedene bedient und auch verschiedene Schreibstile vereint. Wirklich extrem gelungen ....

     

    Der Autor beschäftigt sich gern mit historischen Rätseln und Geheimnissen. Als er in einer westfälischen Chronik auf das Gerücht stößt, dass der aus Afrika stammende Tischlergeselle Antonio Congo in der Mitte des 19. Jahrhunderts im westfälischen Dorf Ottenstein nach (s)einem Sklavenhändler gesucht habe, ist sein Interesse geweckt. Da es dort auf dem Friedhof auch wirklich eine Grabstelle für einen Antonio Congo gibt, musste da etwas dran sein. Die Idee für den Roman „Der Sklave und sein Händler“ war geboren ...

     

    Die Geschichten entführen uns ins 19. und 20. Jahrhundert und fast aktuell in das Jahr 2009.

     

    Antonio Congo geht 1843 mit seinem Freund Hermann auf die Walz Richtung Ottenstein. Dort lernt er Anna-Sophie Schomburg kennen. Dann ist da das Reisetagebuch aus dem Jahr 1926, dessen Autor Arthur Schomburg ist, welcher inhaltlich über seine Reise nach Europa berichtet - genau genommen nach Ottenstein. Dann landen wir im Jahr 2009 und lernen Nachfahren der Schomburgs kennen ...

     

    Wolfgang Sorge hat mit diesem Erstlingswerk ein wundervolles Buch geschaffen, welches mich während des Lesens überzeugte und auch noch im Nachgang.

     

    Die drei Zeitebenen zu lesen und zu verstehen fällt überhaupt nicht schwer, man kann sich von Beginn an eindenken und liest dieses vielfältige Buch mit Lust und wird kurzweilig unterhalten. Thematischer Hintergrund ist wohl die Rassendiskriminierung, und ich finde, dass der Autor dieses brisante Thema sehr gut in diesen Roman gepackt und zum Nachdenken angeregt hat.

     

    Außerdem finde ich, dass dieser Roman, der nicht komplett fiktiv ist, sondern auf Wahrheiten beruht, beides sehr gut vereint und ein rundes Bild ergibt. Die historischen Ereignisse und Personen sind perfekt in die Handlung eingebunden, man nimmt dem Autor sein Geschriebenes ab. Lebendige Schreibweise, jeweils passend zur Zeit und spannend intensive Handlung, die dicht gestrickt ist, haben mich vom Buch überzeugt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    banditsandras avatar
    banditsandravor 9 Monaten
    EIn Ausflug in die Vergangenheit.

    Es geht um Vergangenheitsbewältigung, haben unsere Vorfahren einen Einfluss auf uns und unsere Entscheidungen.

    Der Roman spielt in 3 Zeitebenen und jede hat ihren eigenen  charakteristischen Sprachstil, das hat mir besonders gut gefallen. Ich war am Anfang ein bisschen skeptisch ob mir der Sprachstil nicht zu schwierig wird. Aber ganz im Gegenteil, hat er mir sehr gut gefallen. Und auch die Message die ich für mich daraus lesen konnte, hat mir gut gefalllen. "Wir sind alle Brüder und Schwestern" 

    Fazit: EIn wirklich tolles Buch, das ich unbedingt empfehle zum selber lesen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks