Wolfgang Straub

Autor von Kitzbühel, PRESENTE und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Wolfgang Straub

Wolfgang Straub wurde 1968 in Zell am See geboren und hat Germanistik und Theaterwissenschaft in Salzburg und Wien studiert. Seit seiner Promotion lebt und arbeitet er in Wien als freier Verlagslektor, Autor, Literaturkritiker und -wissenschaftler sowie Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Die Literaturtopografie ist ein Schwerpunkt seiner Buchpublikationen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Wolfgang Straub

Cover des Buches Der grüne Stern (ISBN: 9783993000806)

Der grüne Stern

 (2)
Erschienen am 14.03.2012
Cover des Buches Salzburg (ISBN: 9783850335577)

Salzburg

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Erschienen am 05.07.2013
Cover des Buches Carl Ritter von Ghega (ISBN: 9783902447951)

Carl Ritter von Ghega

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Erschienen am 01.05.2010
Cover des Buches Bleistift, Heft & Laptop (ISBN: 9783990270851)

Bleistift, Heft & Laptop

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Erschienen am 18.04.2016
Cover des Buches Literarischer Führer Österreich (ISBN: 9783458173571)

Literarischer Führer Österreich

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Erschienen am 25.07.2007
Cover des Buches Salzburg abseits der Pfade (ISBN: 9783991002093)

Salzburg abseits der Pfade

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Erschienen am 01.05.2017
Cover des Buches Salzburg (ISBN: 9783458350590)

Salzburg

 (0)
Erschienen am 18.08.2008

Neue Rezensionen zu Wolfgang Straub

Cover des Buches Der grüne Stern (ISBN: 9783993000806)Gundolfs avatar

Rezension zu "Der grüne Stern" von Hans Weigel

Gelungene Parabel über das Werden des Faschismus
Gundolfvor einem Jahr

Dieses Buch, eine Satire, wie es im Untertitel heißt, ist eine Parabel für den Aufstieg Adolf Hitlers und den Faschismus ganz allgemein. Der Protagonist des Romans, der noch dazu Gottfried Hofer heißt, ruft, mehr oder weniger zufällig, eine Bewegung ins Leben, die sich der Ablehnung von Fleischgenuss verschrieben hat. Diese Vegetarianer gewinnen immer mehr Anhänger im ganzen Land.

Begleitet werden die Aktivitäten des Vereins von Maßnahmen und Ereignissen, die wir doch aus unserer Geschichte und der Geschichte des Dritten Reiches kennen.

Das Buch ist so geschrieben, dass man vom Schmunzeln ins Lachen kommt und gleichzeitig dieses im Hals stecken bleibt, weil die Analogie dermaßen offensichtlich ist. Fleischer werden letztendlich verfolgt und vernichtet, wobei die Granden der vegetarianischen Bewegung heimlich weiterhin Fleisch essen und ihre Bezugskanäle pflegen.

Dass diese Bewegung ausgerechnet vegetarisch ist, wirkt heute nicht mehr zeitgemäß. Das darf allerdings nicht als Kritik an Vegetariern missverstanden werden, denn diesen Roman schrieb Hans Weigel während des Zweiten Weltkrieges in seinem Schweizer Exil. Dort wurde er auch, 1943, zum ersten Mal veröffentlicht.

Hans Weigel war Jahrzehnte lang der wichtigste Kritiker und Literaturpapst Österreichs und hat die österreichische Nachkriegsliteratur auch als Förderer des Nachwuchses entscheidend mitgeprägt. Es gibt nur nur sehr wenige erzählerische Werke von ihm, doch diesen Roman halte ich für ein absolutes Highlight, und es ist gut, dass er heute wieder erhältlich ist.

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