Wolfgang Till Starnberger See

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Inhaltsangabe zu „Starnberger See“ von Wolfgang Till

> Prachtband über Münchens „Badewanne“> Kulturgeschichte & Naturschönheiten, Architektur & Biografisches> Historische Bilddokumente und bisher unveröffentlichte Fotografien DER STARNBERGER SEE ist Münchens „Badewanne“, und die Nähe zur bayerischen Landeshauptstadt war und ist seit jeher Fluch und Segen zugleich. Wittelsbachische Kurfürsten haben es auf einem Nachbau des venezianischen Prunkschiffes „Bucentaur“ bei Wassermusik und Feuerwerk richtig und barock krachen lassen. Später kamen Scharen von Malern, allen voran Georg von Dillis, Christian Morgenstern und Carl Rottmann. Sie erst öffneten mit ihren Bildern anderen die Augen für die bislang unerkannten Reize dieser Landschaft. Und sie sind die Vorhut für eine ums Jahr 1850 einsetzende Besiedlung durch burg- und schlossähnliche Villen und Landhäuser im rustikalen Stil. Auf beiden Ufern entstand so ein einmaliges Architekturensemble, das zwar heute immer noch erkennbar, aber in den letzten Jahrzehnten massiv dezimiert worden ist. Viele prominente Namen tauchen auf: Franz von Pocci, der „Kasperlgraf“ von Ammerland, Sisi von Possenhofen und spätere Kaiserin von Österreich, die Maler Franz von Lenbach und Gabriel von Max, der Erzgießer Ferdinand von Miller oder die Schriftsteller Oskar Maria Graf und Herbert Achternbusch. Unbestrittener Höhepunkt ist allerdings der bayerische König Ludwig II. Der ertrinkt 1886 im See, ganz in der Nähe seines Schlosses Berg.Der Band vereint viele seltene und zum Teil unbekannte Bilddokumente mit aktuellen Aufnahmen des Wiener Fotografen Gerhard Trumler.
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