Wolfgang Vater

 4 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Wolfgang Vater

Wolfgang Vater, geb. 1940 in der Tschechei, studierte in Heidelberg Pädagogik und Psychotherapie, leitete jahrzehntelang renommierte pädagogische Einrichtungen und veröffentlichte in dieser Zeit über ein Dutzend Kinder- und Fachbücher im Reha-Verlag, Bonn.
Seit Sylvester 2002 wendet er sich mehr und mehr dem Schreiben von Kurzprosa und Texten mit geschichtlichem Hintergrund zu.
Markante historische Ereignisse und Strömungen werden in einer realen Region angesiedelt, mit authentischen Figuren ausgestattet und mit individuellen Schicksalen verbunden.
So entsteht - erzählte Geschichte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Wolfgang Vater

Cover des Buches Luther und der stumme Himmel (ISBN:9783954282180)

Luther und der stumme Himmel

 (3)
Erschienen am 20.09.2016
Cover des Buches Die Flucht nach Heidelberg (ISBN:9783939540571)

Die Flucht nach Heidelberg

 (1)
Erschienen am 25.10.2010
Cover des Buches Der Untergang der Kurpfalz (ISBN:9783939540755)

Der Untergang der Kurpfalz

 (1)
Erschienen am 15.09.2011
Cover des Buches Der Fluch der Königskrone (ISBN:9783954281299)

Der Fluch der Königskrone

 (0)
Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches Scheidung auf Kurpfälzisch (ISBN:9783954281596)

Scheidung auf Kurpfälzisch

 (0)
Erschienen am 22.09.2014
Cover des Buches Das Mahl zu Heidelberg (ISBN:9783954282470)

Das Mahl zu Heidelberg

 (0)
Erschienen am 20.09.2018
Cover des Buches Der Papst hinter Gittern (ISBN:9783954281831)

Der Papst hinter Gittern

 (0)
Erschienen am 21.09.2015

Neue Rezensionen zu Wolfgang Vater

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Rezension zu "Der Untergang der Kurpfalz" von Wolfgang Vater

Spielball der Mächte - die Kurpfalz
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Klappentext:

" 1799 – Die Kurpfalz steuert auf dramatische Ereignisse zu. Die linksrheinische Pfalz ist besetzt. Die französischen Revolutionsheere stehen vor den Toren Mannheims und Heidelbergs. Der Kampf tobt. Die Österreicher versuchen, dem Ansturm standzuhalten. Niemand weiß, wie sich das Blatt wenden wird und wem man in diesen Zeiten noch vertrauen kann.

August Hosé und der taube Künstler Peter de Walpergen haben mit Gleichgesinnten versucht, durch die Macht der Aufklärung, den über sie hereinbrechenden Kriegswirren zu begegnen. Aber auch sie scheint der unerbittliche Strudel der Zeit mitzureißen, zumal sie von ihrer nicht unbelasteten Vergangenheit eingeholt werden."


 Dem Klappentext nach habe ich mir eine politisch-historische Geschichte rund um die Napoleonischen Kriege in diesem Gebiet erwartet, das ja zum Spielball der Herrscher und Aufmarschgebiet der Heere wurde. 


Erhalten habe ich eine Geschichte um vier Jugendfreunde, ihre Ideale und den aussichtslosen Kampf gegen den intriganten Charles. Der Roman beginnt in der Mitte des 18. Jahrhunderts und erzählt über lange Strecken den Werdegang der einzelnen Protagonisten, allen voran des taubstummen Peter de Walpergen. Erst die letzten Kapitel handeln tatsächlich vom Untergang der Kurpfalz durch die Napoleonischen Kriege.


Meine Meinung:


 Wolfgang Vater hat um den historisch belegten Zeichner und Maler Peter Friedrich de Walpergen (1730-1809) einen Roman gesponnen.

Als historischer Roman ist die Geschichte leider nur durchschnittlich.

Der Zusammenhang, dass Röteln in Schwangerschaft die Taubheit Peters verursacht ist zu dieser Zeit nicht bekannt. Da hat sich das heutige Wissen hineingeschmuggelt.

Ausführlich sind die Lebensumstände der Menschen im 18. Jahrhundert dargestellt.

Auch der Religionskrieg im Kleinen kommt zur Sprache. Das nach dem 30-jährigen Krieg, beim Westfälischen Frieden 1648 beschlossene „cuius regio eius religio“ hat noch immer seine Gültigkeit. Hebammen für jeweils Lutheraner, für Reformierte und für Katholische: klingt ziemlich schräg.


 Fazit:


 Für den an Geschichte interessierten Heidelberger und (Kur)Pfälzer ist dieser Roman eine gute Ergänzung zum Geschichtsunterricht. Leider nur 3 Sterne.

 

 

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Rezension zu "Luther und der stumme Himmel" von Wolfgang Vater

Historischer Leckerbissen zum Reformationsjubiläumsjahr
HEIDIZvor 3 Jahren

Ich habe gestern Abend ein Buch zu Ende gelesen zu einer Thematik, die sich durch das Jahr 2017 zieht. Luther !!!! Das Buch ist ein historischer Roman mit dem Titel "Luther und der stumme Himmel" und erzählt die Geschichte Luthers in Bezug auf das Leben der Bauern, den Kampf ums Überleben, den Ablasshandel, den Streit zwischen den Ritter, Fürsten und dem Kaiser und in die Welt der Gaukler, der Frommen ...

 

Leseprobe:
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Halbverdeckt von den Ästen standen Pferd und Reiter am Ufer unter einem Kastanienbaum. Der Mann schaute den Wellen des Flusses nach und rezitierte dabei sein neuestes Gedicht: Latein hab´ ich davor geschrieben, das war eim jeden wohl bekannt, jetzt schreib ich an das Vatgerland, in deutscher Sprach, zu bringen großer Dinge Rat. ...

 

Ein Verzeichnis historischer und fiktiver Personen ist dem Roman angefügt. Authentisch finde ich, dass die Dialoge in der damaligen Ausdrucksweise geschrieben sind, das liest sich lebendig und macht die gesamte Handlung umso glaubwürdiger. Es gefällt mir, wie der Autor Fiktion und Wahrheit glaubwürdig miteinander verbindet. Man lernt sehr viel über die Zeit der Reformation - und das alles spannend und flüssig kurzweilig zu lesen verpackt. Besser kann Wissensvermittlung nicht passieren.

 

Man spürt, dass der Autor hinter dem steht, was er geschrieben hat - dass er komplex recherchiert hat, um so tiefgründig schreiben zu können. Spannung wird von Beginn an aufgebaut und mittels eines Spannungsbogens bis zum Ende hin gehalten. Es passiert immer wieder etwas, die Handlung ist sehr dicht, sodass ich gefesselt war und das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Für Freunde des guten historischen Buches von meiner Seite eine Empfehlung. Ganz sicher werde ich mir auch das ein oder andere vorhergehende Buch des Autors "zur Brust" nehmen. Bin neugierig geworden.

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