Der Untergang der Kurpfalz

von Wolfgang Vater 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Der Untergang der Kurpfalz
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Bellis-Perenniss avatar

Hat mich leider nicht so ganz gepackt.

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Inhaltsangabe zu "Der Untergang der Kurpfalz"

Der Untergang der Kurpfalz - 1799 - Die Kurpfalz steuert auf dramatische Ereignisse zu. Die linksrheinische Pfalz ist besetzt. Die französischen Revolutionsheere stehen vor den Toren Mannheims und Heidelbergs. Der Kampf tobt. Die Österreicher versuchen, dem Ansturm standzuhalten. Niemand weiß, wie sich das Blatt wenden wird und wem man in diesen Zeiten noch vertrauen kann. August Hosé und der taube Künstler Peter de Walpergen haben mit Gleichgesinnten versucht, durch die Macht der Aufklärung, den über sie hereinbrechenden Kriegswirren zu begegnen. Aber auch sie scheint der unerbittliche Strudel der Zeit mitzureißen, zumal sie von ihrer nicht unbelasteten Vergangenheit eingeholt werden. In bester Tradition gelingt es Wolfgang Vater (bekannt durch seinen Roman Die Flucht nach Heidelberg) die Zeitumstände und die entscheidenden Ereignisse, die zum Ende der Kurpfalz führten, anhand der Schicksale von Menschen und ihrem Handeln erlebbar zu machen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783939540755
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:350 Seiten
Verlag:Wellhöfer, Ulrich
Erscheinungsdatum:15.09.2011

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich leider nicht so ganz gepackt.
    Spielball der Mächte - die Kurpfalz

    Klappentext:

    " 1799 – Die Kurpfalz steuert auf dramatische Ereignisse zu. Die linksrheinische Pfalz ist besetzt. Die französischen Revolutionsheere stehen vor den Toren Mannheims und Heidelbergs. Der Kampf tobt. Die Österreicher versuchen, dem Ansturm standzuhalten. Niemand weiß, wie sich das Blatt wenden wird und wem man in diesen Zeiten noch vertrauen kann.

    August Hosé und der taube Künstler Peter de Walpergen haben mit Gleichgesinnten versucht, durch die Macht der Aufklärung, den über sie hereinbrechenden Kriegswirren zu begegnen. Aber auch sie scheint der unerbittliche Strudel der Zeit mitzureißen, zumal sie von ihrer nicht unbelasteten Vergangenheit eingeholt werden."


     Dem Klappentext nach habe ich mir eine politisch-historische Geschichte rund um die Napoleonischen Kriege in diesem Gebiet erwartet, das ja zum Spielball der Herrscher und Aufmarschgebiet der Heere wurde. 


    Erhalten habe ich eine Geschichte um vier Jugendfreunde, ihre Ideale und den aussichtslosen Kampf gegen den intriganten Charles. Der Roman beginnt in der Mitte des 18. Jahrhunderts und erzählt über lange Strecken den Werdegang der einzelnen Protagonisten, allen voran des taubstummen Peter de Walpergen. Erst die letzten Kapitel handeln tatsächlich vom Untergang der Kurpfalz durch die Napoleonischen Kriege.


    Meine Meinung:


     Wolfgang Vater hat um den historisch belegten Zeichner und Maler Peter Friedrich de Walpergen (1730-1809) einen Roman gesponnen.

    Als historischer Roman ist die Geschichte leider nur durchschnittlich.

    Der Zusammenhang, dass Röteln in Schwangerschaft die Taubheit Peters verursacht ist zu dieser Zeit nicht bekannt. Da hat sich das heutige Wissen hineingeschmuggelt.

    Ausführlich sind die Lebensumstände der Menschen im 18. Jahrhundert dargestellt.

    Auch der Religionskrieg im Kleinen kommt zur Sprache. Das nach dem 30-jährigen Krieg, beim Westfälischen Frieden 1648 beschlossene „cuius regio eius religio“ hat noch immer seine Gültigkeit. Hebammen für jeweils Lutheraner, für Reformierte und für Katholische: klingt ziemlich schräg.


     Fazit:


     Für den an Geschichte interessierten Heidelberger und (Kur)Pfälzer ist dieser Roman eine gute Ergänzung zum Geschichtsunterricht. Leider nur 3 Sterne.

     

     

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