Wolfgang Wegner

 4,2 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf

Wolfgang Wegner wurde 1965 in Triberg im Schwarzwald geboren. Er studierte Germanistik und Politische Wissenschaft in Mannheim und arbeitet heute als Dozent für Deutsch als Fremdsprache. Bücher waren schon immer seine Leidenschaft. Nach einer Reihe von Fachveröffentlichungen und Lehrbüchern erschienen in den letzten Jahren ein Kinderbuch, Kurzkrimis sowie im Gmeiner-Verlag ein Band mit Karlsruher Lieblingsplätzen. Aber nicht nur das Schreiben hat es ihm angetan: Vom Krimi-Dinner, über Radio- und TV-Sendungen bis hin zu unterschiedlichen Veranstaltungsformaten reicht die Palette der Projekte des am Rande Karlsruhes lebenden Autors.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Wolfgang Wegner

Cover des Buches Cuno und das geheimnisvolle Buch (ISBN: 9783947066513)

Cuno und das geheimnisvolle Buch

(2)
Erschienen am 20.03.2024
Cover des Buches Der Mann von Timanfaya (ISBN: 9783963081934)

Der Mann von Timanfaya

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Erschienen am 05.06.2023
Cover des Buches Eine Frage der Moral (ISBN: 9783938047811)

Eine Frage der Moral

(0)
Erschienen am 24.09.2020
Cover des Buches Meeresvögel fliegen nachts (ISBN: 9783738079654)

Meeresvögel fliegen nachts

(0)
Erschienen am 05.08.2016
Cover des Buches Boyboy und die Kanukinder (ISBN: 9783499206788)

Boyboy und die Kanukinder

(2)
Erschienen am 01.10.1997

Neue Rezensionen zu Wolfgang Wegner

Cover des Buches Cuno und das geheimnisvolle Buch (ISBN: 9783947066513)
V

Rezension zu "Cuno und das geheimnisvolle Buch" von Wolfgang Wegner

Vielleserin1957
Spannende Zeitreise

Regensburg, Sommer 1290. Kaufmannssohn Cuno liebt aufregende Geschichten aus fernen Ländern. So ist er begeistert, als zwei besondere Fremde im Hafen von Regensburg ankommen: Der Gelehrte Ahmed Isfahani und der Kreuzritter Wilhelm von Dachsheim hoffen, in der Klosterbibliothek von Sankt Emmeram an den zweiten Teil eines Buches über den Heiligen Gral zu gelangen. Angeblich kann derjenige, der beide Teile besitzt, den sagenumwobenen Kelch finden. Als der erste Teil des Buches aus Isfahanis Zelt verschwindet, gerät der Schuhmachergeselle Bertolf in Verdacht, ihn gestohlen zu haben. Cunos Freundin Regina, für deren Vater Bertolf arbeitet, ist jedoch von seiner Unschuld überzeugt. Für Cuno ist klar: Sie müssen den wahren Dieb finden und Bertolf aus dem Kerker befreien. Das ist allerdings weitaus gefährlicher, als er gedacht hat ... (Klappentext)

 

Schon nach wenigen Seite hat man eine Zeitreise unternommen und findet sich, hier in Regensburg, im Jahr 1290 wieder. Schnell ist man im Alltagsleben zu dieser Zeit mitten dabei und wird ein Teil der Handlung. Die verschiedenen Charaktere sind gut vorstellbar. Ich hatte das Gefühl, dass es sich so damals wirklich zugetragen haben könnte. Alles läuft im Kopfkino fast wie in einem Film ab. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und interessante Ereignisse und Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen. Der Schreibstil ist gut verständlich und altersgerecht. Es ist schön illustriert, aber meine Enkel meinten, es hätten ruhig auch ein paar mehr sein können. 

Kriminalistische Biografie

Kriminalistischer Roman zur Figur des Bernhard Kimmel


... genannt des Al Capone von der Pfalz !!!!


Er war ein berüchtigter Einbrecherkönig. Ende der 50er Jahre war er mit einer Bande im südlichen Rheinland/Pfalz unterwegs. Prinzipiell sahen manche in ihnen moderne Robin Hoods, weil sie den Reichen das Geld abnahmen. Sie führten die Polizei an der Nase herum.


Dann bleibt es aber plötzlich nicht mehr "nur" beim Stehlen, sondern es passiert ein Mord und schließlich wird die Bande dingfest gemacht. Dann hört man Anfang der 80er Jahre - 1970 war er wieder freigekommen - wieder von Kimmel - ein Polizist wird erschossen. Seit 2003 ist er wieder auf freiem Fuß.


Die Kimmelbande ist legendär, darüber schreibt Wolfgang Wegner spannend wie ein Krimi, atemberaubend, aber auch informativ. Buch ist seitlich rot, also die Seiten sind rot am Rand eingefärbt, schaut gut aus, mal was anderes. Spannend geschrieben, lebendig und bildhaft hat mich die Geschichte fasziniert, hat mir kurzweilig und fesselnd zu lesen die Geschichte dieses Kriminellen und seiner Bande nahe gebracht, sachliches Wissen, hervorragend verpackt und perfekt rechercherhiert dargelegt. Authentisch geschrieben, war wirklich ein gutes Buch. Ist ein gutes Buch


Leseprobe:

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13. Kapitel

Polizeipräsidium Ludwigshafen, 20. Januar 1961


Manfred Vogel war ein schlanker, fast schon dürrer Mann Mitte zwanzig mit fliehender Stirn. Seine kleinen Augen wanderten nervös hin und her, während Varl Waller ihn über den Rand des Papiers das er vortäuschte zu lesen, aufmerksam musterte. ...


Al Capone

Bernhard Kimmel rutschte schon als Jugendlicher in kriminelle Machenschaften. Er und seine Kumpels begannen Einbrüche um an Geld und Alkohol zu kommen. Aber sie wollten immer mehr. Nach einem großen Bruch warfen sie Geld in die Gärten. Schnell war Kimmel als der Al Capone von der Pfalz bekannt. Auch weil er die Polizei an der Nase herumführte.

Kimmel und seine Bande werden immer leichtsinniger. In der Neujahrsnacht passiert es dann. Ein Bandenmitglied erschießt einen Mann. Kimmel und seine Kumpanen kommen ins Gefängnis.

Der Kriminalroman lässt sich flüssig und leicht lesen. Die Orte und die Pfälzer-Gegend beschreibt Wolfgang Wegner sehr bildlich und beim Lesen kann man sich alles gut vorstellen.

Spannend erzählt er die grobe Lebensgeschichte von Bernhard Kimmel. Gut beschrieben ist seine Wandlung vom jugendlichen Al Capone zum gierigen Verbrecher.

Die Taten, die Kimmel in diesem Roman verübt, beruhen auf historischen Tatsachen. Allerdings sind seine Jugendjahre frei erfunden, genauso sein Denken und Handeln. Auch die weiteren Charaktere, wie z. B. Kimmels Freundin Ellie und die anderen Bandenmitglieder sind Fiktion. Das ist bedauernswert, denn es gab ja diese Personen.

Hier hätte der Autor intensiver Recherchieren können.

Das Buch ist im Gmeiner Verlag in der Reihe „Wahre Verbrechen“ erschienen. Die Bücher dieser Reihen erkennt man an dem schwarz-weißen Cover und den nach außen roten Seiten.

Insgesamt ist zu viel Fiktion und zu wenig Fakten in der Geschichte. Schade. Trotz dieser Kritik ist „Al Capone von der Pfalz“ von Wolfgang Wegner auf jeden Fall lesenswert!

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