Wolfgang Wiedland Zwei Brüder - Zwei Kriege

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Inhaltsangabe zu „Zwei Brüder - Zwei Kriege“ von Wolfgang Wiedland

Dreimal muss sich Herrmann Passerel zum Kriegsdienst melden. Dreimal hat er überlebt! Vielleicht liegt das Glück in der englischen Münze, die er seit dem Ersten Weltkrieg bei jedem Schicksalsschlag in der linken Hand hält? Sein Bruder Ernst überlebt schwerverletzt diesen Krieg als Matrose. Doch es folgt der Zweite Weltkrieg … Das Geschehen ist eingebettet in ein Jahrhundert voller Kriege, Krisen, Diktaturen und Demagogie; immer wieder erhellt durch authentische Gegebenheiten sowie persönliche und politische Lichtblicke. Wolfgang Wiedland stemmt sich gegen das Vergessen und spannt einen Bogen über die wechselvolle deutsche Geschichte.

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  • ein Buch gegen das Vergessen

    Zwei Brüder - Zwei Kriege
    anja_bauer

    anja_bauer

    31. May 2017 um 14:13

    . Ende des 19. Jahrhundert erblicken die beiden Brüder Ernst und Herrmann Passerel das Licht der Welt.  Und beide müssen in den ersten Weltkrieg mitkämpfen. Doch Ernst wird auf einem Minenräumboot schwer verletzt und entkommt so dem weiteren Krieg. Währenddessen muss Herrmann als Infanterist weiterkämpfen. Und dabei erlebt er schreckliches von Grabenkämpfen bis hin zu Giftgaseinsätzen. Nach dem Krieg kehrt er gebrochen zurück. Doch bald schon wartet der 2. Weltkrieg und es geht von vorne los. Für Ernst jedoch ist  das Grauen des Kämpfens vorbei, denn als Lokführer ist er nicht für den Kriegsdienst vorgesehen.   Zwei Kriege, Zwei Brüder ist eine wahre Begebenheit. Es ist das erste Buch von Wolfgang Wiedland und beschreibt die Biographie von der Familie Passerel in drei Generationen. Nicht nur der Krieg und seine Grausamkeit kommt hier zu Wort, nein auch das Schicksal der Familie Passerel und deren Zusammenhalt. Auch soll das Buch gegen das Vergessen der Grausamkeiten von Kriegen hindeuten. Und eben dem Zusammenhalt in sehr schwierigen Zeiten. Ich habe das Buch gelesen und war - trotz, dass es eigentlich nicht meine Genre ist, Genre gelesen. Der Schreibstil ist einfach, kurz aber trotzdem interessant und bildlich. Man wird hineinversetzt in das Geschehen Man fiebert, trauert und freut sich mit der Familie. Vieles wie es heute ist, kann man sich von früher nicht mehr vorstellen. Ich finde, heute ist vieles so selbstverständlich. Gerade da kommt dieses Buch richtig, denn es zeigt, was für Auswirkungen es hat, wenn man jeden Tag um sein Leben kämpfen muss, wenn man oft „allein“ dasteht und man aufpassen muss, was man sagt. Es ist ein Buch – wie schon viele gesagt haben – gegen das Vergessen, gerade jetzt, gerade heute. Wo eh alles so schlimm in der Welt ist. Ich finde, das Buch „Zwei Brüder, zwei Kriege“ sollte als Pflicht Lektüre in der Schule genommen werden. Den Roman kann ich nur empfehlen, gerade für Leute die sagen, es ist ja alles in Ordnung in dieser Welt!  

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