Wolfgang Wippermann Die Deutschen und ihre Hunde

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Inhaltsangabe zu „Die Deutschen und ihre Hunde“ von Wolfgang Wippermann

Was macht den Hund zum Liebling der Deutschen? Wolfgang Wippermann folgt dem Sonderweg des teutonischen Hundes und seiner Halter von den Germanen bis heute. Friedrich der Große, Liselotte von der Pfalz, Bismarck und Hitler sind nur die prominentesten Fälle in dieser Kulturgeschichte aus Kniehöhe.

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    Die Deutschen und ihre Hunde

    buechertier

    22. January 2014 um 10:45

    Dieses Buch liefert die Geschichte des Hundes als Begleiter des Deutschen. Informativ und interessant stellen die Autoren den Werdegang unseres "besten Freundes" an unserer Seite dar, von den Anfängen in früher Geschichte bis heute, wobei "heute" 1998 meint, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus an manchen Stellen. Hunde haben sehr viel zu unserer Geschichte und ihrem politischen Werden beigetragen, mehr als wir ihnen zugestehen. Und obwohl sie politisch und geschichtlich immer wieder als wichtiges Instrument fungiert haben, bewusst und unbewusst, finden sie in unseren Geschichtsbüchern kaum bis gar keine Anerkennung. Für Menschen, die sich für Hunde, aber auch für unser Zusammensein mit Hunden und unsere Geschichte interessieren, ein wirklich empfehlenswertes Buch. Es zeigt einmal einen ganz anderen Blick auf unser politisches Weltgeschehen innerhalb deutscher Grenzen, und welche Rolle immer wieder der Hund darin gespielt hat, bzw. spielen musste. Ich habe viel geschmunzelt, manchmal gelacht und manchmal war ich betroffen und schockiert, aber auch peinlich berührt. Dieses Buch stimmt mich sehr nachdenklich, denn hier wird dem "Hundefreund" auch ein Spiegel vorgehalten, in dem er einmal sieht, was er vielleicht gar nicht so gerne sehen möchte, nämlich unsere Eitelkeit und unseren Egoismus, den wir durch vermeintliche Tier- und Hundeliebe äußern, in der es nur darum geht, uns selbst darzustellen. Ob der Hund an unserer Seite das alles auch so will, fragt ihn keiner, bzw. hinterfragt auch kaum einer. Trotzdem wird und wurde er glorifiziert, missbraucht, geliebt, gequält, geschützt und ausgenutzt. Wer uns zum Freund hat, braucht auch keine Feinde mehr.

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