Wolfgang Zickler , Marc Caretta Der siebte Kristall

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Inhaltsangabe zu „Der siebte Kristall“ von Wolfgang Zickler

Basti ist ein ganz normaler Junge, und das Leben auf dem Lande ist für ihn alles andere als aufregend. Das soll sich wenige Tage vor seinem zwölften Geburtstag ändern. Da lernt er einen geheimnisvollen alten Mann kennen, der ihn behutsam mit seiner eigentlichen Bestimmung vertraut macht: Nach der Überlieferung alter Schriften sei Basti auserwählt, die von den Menschen geschaffene Welt der Träume betreten zu dürfen. Dort gilt es, den Baum der Elemente zu finden, in sein Inneres bis zur Goldenen Sichel zu gelangen und einen der Kristalle zu ersetzen, um diese Welt für die Menschen zu bewahren. Doch bis es so weit ist, warten zahlreiche Abenteuer auf ihn: die falsche Freundin, vergiftete Muffins, das magische Tuch, die Schlange Myriam, das Medium Josie, Willis Waschsalon, das Kloster der Mönchsgeier, der Druide Hibernicus und das gefährliche Wespen-Atoll. Fabelwesen, fliegende Teufelsrochen, zwei Riesenschneckentaxis und hölzerne, dämonische Scheuchen sorgen für die wohl spannendste und aufregendste Zeit seines Lebens. Da ist es gut, dass ihn seine besten Freunde Pepe und Floh auf seiner Reise begleiten dürfen, um ihm im Kampf gegen dunkle Mächte und Dämonen zur Seite zu stehen.

Obwohl es den Großteil in einer Traumwelt spielt, ist es nicht zu außergewöhnlich. Richtig gut geschrieben. :)

— Kiki_Summers

puh, ich komme nicht weiter, es langweilt mich sehr, ich muß mich zwingen weiter zu lesen und es reduziert meine Leselust, daher ist jetzt erstmal Schluß...schade - der Klappentext klang sehr interessant.

— bigchaos

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  • Leserunde zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    mithrandir

    Hallo alle zusammen, vor ungefähr einem Monat habe ich drei Exemplare dieses wundervollen und recht umfangreichen Romans verlost und ich freue mich, dass alle Gewinner dieses Buch hier gemeinsam in dieser Leserunde entdecken möchten. Selbstverständlich sind natürlich auch alle anderen Besitzer des Buches hier herzlich eingeladen, sich an der Leserunde zu beteiligen. Sowohl der Autor, der diese Leserunde begleiten wird, als auch ich würden uns sehr darüber freuen. Unser gemeinsamer Start wird Samstag, 17.12.2012, sein. Zum Inhalt: Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Freundschaft, Fantasy und das ganz normale Leben eines 12-jährigen Jungen ist. Basti, so heißt der Hauptcharakter, ist ein typischer Junge im angehenden Teenageralter, der im ländlichen Bereich von Dortmund lebt und sich mit den Tücken des Alltags, der Schule und einer zickigen großen Schwester herumschlägt. In wenigen Tagen wird er 12 Jahre alt und auch die Sommerferien sind zum Glück nicht mehr fern, die er gemeinsam mit seinen besten Freunden Pepe und Flo verbringen will. Doch plötzlich passieren merkwürdige Dinge um ihn herum und Basti erkennt, dass es zwischen Himmel und Erde viel mehr gibt, als er ursprünglich dachte und, dass ihm ein Schicksal vorherbestimmt ist, das es zu erfüllen gilt. Buchcover, -beschreibung und weitere Informationen zum Roman findet Ihr auf der Website bzw. Facebookseite des Buches. Schaut da doch bei Interesse einfach mal vorbei.

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  • Rezension zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    08. February 2013 um 05:16

    Inhalt: Basti ist ein typischer Junge, der mit seiner Familie auf dem Land lebt und kurz vor seinem 12. Geburtstag steht. Doch je näher der Geburtstag rückt, desto mehr häufen sich die eigenartigen Ereignisse in seinem Umfeld. So tauchen mysteriöse Kinder im Dorf auf und stellen komische Fragen über Basti oder er und seine Freunde werden von Raben verfolgt. Als er auch noch einen geheimnisvollen alten Mann kennen lernt, erfährt Basti unglaubliche Dinge. Er soll der Auserwählte sein, der die Welt der Träume betreten und retten soll. Dafür muss er den Baum der Elemente finden und dort einen der sieben Kristalle der goldenen Sichel auszutauschen. Doch das Böse wittert seine Chance und setzt alles daran Basti und seine Freunde Floh und Pepe daran zu hindern…. Meinung: Der siebte Kristall ist mir bereits 2012 auf der Leipziger Buchmesse ins Auge gefallen und seitdem habe ich das Buch nicht mehr vergessen können. Umso erfreuter war ich, als ich es bei einem Gewinnspiel gewann. Doch leider hatte ich mir, trotz der ausführlichen Kurzbeschreibung, irgendwie ein falsches Bild von dem Roman gemacht. So fiel mir vor allem der Einstieg in die Geschichte sehr schwer. Die ersten 100 Seiten passiert eigentlich so gut wie nichts spannendes und der Autor stellt seine Charaktere, mitsamt der wichtigsten tierischen Hofbewohner, in aller Ausführlichkeit dar. So hat sich der Anfang zwar nicht direkt gezogen, aber von einem großen Spannungsaufbau war auch keine Rede. Jedoch ändert sich das dann zum Glück ziemlich schnell. Sobald der alte Mann, Walusaar, auftaucht beginnt auch die Geschichte interessant und spannend zu werden. Das liegt daran, dass er Basti und den Leser in die Geheimnisse der Traumwelt und Bastis bevorstehender Aufgabe einweiht. Der Autor scheint sehr viel Fantasie zu besitzen, zumindest kann man durch die tollen, einfallsreichen und vor allem neuen und unverbrauchten Ideen, die er in seinem Roman verarbeitet darauf schließen. So ist die Traumwelt mitsamt seinen Bewohnern, z. B. rasenden Schneckentaxis und einer göttlichen Schlage wirklich gut durchdacht und auch wenn mir persönlich nicht jede Umsetzung der Abenteuer komplett zugesagt hat, fühlte ich mich nach beenden des Romans doch gut unterhalten. Untermauert wird die Vorstellungskraft noch durch vereinzelte Bilder, welche Szenen aus der Geschichte darstellen. Die Hauptcharaktere sind ihrem Alter entsprechend dargestellt und verhalten sich auf oft dementsprechend. Jedoch lernt man sie durch die ausführlichen Beschreibung zu Beginn sehr gut kennen und kann sich zumeist in sie hineinversetzen. Ich persönlich bin irgendwie mit dem Schreibstil des Autors nicht wirklich warm geworden. Er ist ziemlich einfach, aber manchmal auch extrem verspielt. Sehr oft werden Tatsachen wiederholt z. B. dass Pepe immer Hunger hat und manchmal wurden lustige Elemente einfach übermäßig angewandt. So fand ich das „alles Flopp“, welches in der Traumwelt als Synonym für alles in Ordnung verwendet wird, am Anfang noch ganz lustig, aber gegen Ende wurde es so oft genannt, dass es mir einfach nur noch auf die Nerven ging. Doch nichtsdestotrotz ließ sich das Buch schnell und ohne Schwierigkeiten lesen. Fazit: Eine gut durchdachte Geschichte, welche mich zwar nicht komplett überzeugen konnte, aber ich doch gern gelesen haben. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass für mich der Altersschwerpunkt aufgrund des einfachen Schreibstils, sowie der eher einfachen Charaktere für Jugendliche zwischen 12-14 Jahren liegt. Am Ende gibt es leider nur gute 3,5 Sterne, aber dennoch eine Leseempfehlung für alle, die ein eher einfach geschriebenes Buch mit toller Idee lesen möchten.

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  • Rezension zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    bigchaos

    02. January 2013 um 21:47

    Ich habe es leider nicht durchgehalten, dieses Buch zu Ende zu lesen. Die Geschichte kam nur lahm zum Punkt, manche Szenen, Situationen und Personen, die Spannung hätten erzeugen können, wurden für den Leser direkt aufgedeckt.
    Schade, ich hab mich auf dieses Buch gefreut, habe sogar eine signierte Ausgabe - sonst hätte ich wohl schon viel früher kapituliert...

  • Rezension zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    Lerchie

    17. November 2012 um 16:28

    Es war nicht mehr lange bis zu den Sommerferien – und bis zu dem Revierderby BVB 09 gegen Schalke 04. Auf beides freute sich Sebastian, genannt Basti und er richtete schon mal seine Fanartikel um sie gleich greifbar zu haben. Seine Eltern hatten einen Bauernhof mit einem Hofladen, der sehr gut ging. Oft fuhr Basti die bestellten Sachen zu den Kunden. So auch heute. Unterwegs wurde ihm einmal ganz unheimlich, er glaubte, etwas vorbeihuschen zu sehen, doch da war nichts. Auch spürte er einen eiskalten Hauch im Nacken und etwas griff nach seinen Oberarmen und Basti flog aus dem Sattel. Es war unheimlich, zumal sein Fahrrad selbstständig einige Kreise um ihn drehte. Basti wollte nur noch weg. Auf dem Rückweg begegnete ihm ein Fuhrwerk, wie man sie nur noch selten sah. Ein alter Mann saß auf dem Kutschbock. Sebastian ärgerte sich gerade mit seiner Fahrradkette herum, denn sie war heruntergesprungen. Der Mann hielt an, und fragte ob er ihn mitnehmen könne. Unter dem Kutschbock rutschte eine Holzkiste hervor, einen Schlangenkopf mit einem geöffneten Maul als Schloss hatte. Auf der Fahrt erzählte der Mann Basti, dass er auf der Suche nach dem Auserwählten sei. Unterdessen hatte bei Ludger und Paul ein Junge nach Basti gefragt, wollte wissen, ob er nicht bald Geburtstag habe, und ob er nicht am 7. Tag der Woche, um genau 7 Uhr morgens das Licht der Welt erblickt habe. Ludger bestätigte, als das Handy klingelte und er somit von dem Jungen abgelenkt wurde. Dieser benutzte diesen Moment, um plötzlich spurlos zu verschwinden. Er hatte erfahren, was er wissen wollte. Auf dem Hof der Hagenbecks tauchte er wieder auf und stahl ein Bild von Basti. Nur Berta, die Graugans hatte es bemerkt. Basti hatte eine Nachricht von dem alten Mann alten Mann erhalten. Er solle in seiner linken Jackentasche nachsehen. Der Junge fand ein Amulett, einen Schlangenkopf mit geöffnetem Maul. Es schütze ihn, schrieb der Mann und er solle es jetzt immer tragen. Basti frage sich, wer der Mann wohl war, und vor wem er ihn schützen wollte. Doch bis zu seinem Geburtstag sollte noch einiges passieren, ja, sogar seinen verstorbenen Opa, Oma Mertens verstorbenen Mann, sah er. Und natürlich Walussar, wie der alte Mann hieß. Dieser sagte ihm, dass er der Auserwählte sei und eine große Aufgabe zu erfüllen hätte, wenn er denn dazu bereit sei. Es sei gefährlich, ja lebensgefährlich, und er müsse es allein bewältigen. Basti hatte sich Bedenkzeit erbeten, doch eigentlich hatte er sich schon entschieden, denn auch das Leben seiner Schwester hing davon ab. Und Pepe und Floh, Bastis Freunde wollten dann auch nicht zurückstehen, und durften ihn letzten Endes sogar auf dem ganz gefährlichen Unternehmen bis zum Schluss begleiten. Außerdem fand er auch Hilfe in einer ihm fremden Welt. Doch er musste auch aufpassen, wem er vertraute, denn nicht alle waren Freunde… Ich habe dieses Buch auf der Buchmesse in Frankfurt mitgenommen. Erst zögerte ich, denn es war mir eigentlich zu teuer. Doch ich war neugierig, der Miniausschnitt über dieses Buch im Veranstal-tungskalender der Messe hatte mich mehr als neugierig gemacht. Und so entschloss ich mich letzt-endlich zum Kauf, und ich habe es nicht bereut. Es gibt viele gute Fantasie-Bücher für Kinder und Jugendliche, die auch Erwachsenen sehr gut lesen können. Aber bei diesem Buch wird die Spannung von Anfang an langsam aber stetig aufgebaut. Es kam so, dass ich es fast nicht weglegen mochte, und ich habe es auch sehr zügig gelesen. Und ich bin mir sicher, dass es nicht dabei bleibt: Ich werde es bestimmt einmal wieder lesen. Von mir fünf fette Sterne für ein hervorragendes Buch

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  • Rezension zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    mithrandir

    08. November 2012 um 20:29

    Basti ist ein typischer Junge im angehenden Teenageralter, der im ländlichen Bereich von Dortmund mit seiner Familie auf einem Hof lebt und sich mit den Tücken des Alltags und des Heranwachsens herumschlägt. Gemeinsam mit seiner Schwester Lissy, die ihrem Bruder das Leben schwer macht und am liebsten mit ihrer Freundin Mona herumhängt, gehört es mit zu seinen Pflichten, auf dem Hof mitzuhelfen. Neben der Landwirtschaft betreiben seine Eltern Brigitte und Ludger noch einen Hofladen und geben Reitstunden. Brigittes Mutter, die von allen liebevoll Oma Mertens genannt wird, ist die gute Seele der Familie und lebt ebenfalls mit auf dem Hof. In wenigen Tagen wird Basti 12 Jahre alt und auch die Sommerferien sind zum Glück nicht mehr fern, die er gemeinsam mit seinen besten Freunden Pepe und Flo verbringen will. Doch plötzlich passieren merkwürdige Dinge um ihn herum und Basti macht die Bekanntschaft eines alten Mannes, der ihm nach einiger Zeit verkündet, dass er der Auserwählte sei, der einzige Mensch, der in der Lage ist, die Traumwelt der Menschen noch zu retten und so zu verhindern, dass böse Dämonen die Welt beherrschen. An seinem Geburtstag soll er in der Lage sein, nach einigen Prüfungen die Traumwelt zu betreten, doch bis dahin befindet sich Basti in ständiger Gefahr. Denn die Dämonen sind nicht untätig geblieben und haben Kenntnis von Bastis Existenz und Auftrag. Sie wollen alles tun, um Bastis Bestimmung zu verhindern und scheuen sich auch nicht, ihm dafür nach seinem Leben zu trachten. Wird Basti es schaffen, die Traumwelt der Menschen und damit auch ihre Zukunft zu retten? Der im safeline-media Verlag erschienene Roman "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Freundschaft, Fantasy und das ganz normale Leben eins 12-jährigen Jungen. Hierbei wird insbesondere auf den Aspekt der Freundschaft, die die drei Jungen miteinander teilen, und auch auf den Glauben für das Gute und Gott eingegangen. Dabei könnten die drei Jungen unterschiedlicher nicht sein. Während Basti der liebenswerte Junge von nebenan ist, der stets hilfsbereit ist, zeichnet sich der spindeldürre Flo inbesondere durch seine hohe Intelligenz aus. Pepe ist das krasse Gegenteil von Flo, zumindest hinsichtlich der äußeren Erscheinung. Er isst für sein Leben gern und das kann man ihm auch ansehen. Alle drei verbindet eine innige und bedingslose Freundschaft. Getreu nach dem Motto der drei Musketiere kann nichts sie davon abhalten, ihren Freunden in der Not beizustehen und so wollen sie gemeinsam das fantasievoll gezeichnete Traumland retten. Die Charaktere sind insgesamt alle wundervoll beschrieben und am liebsten hätte ich jeden einzelnen eingepackt und mit zu mir nach Hause genommen. Zum Beispiel Ludger, der kein Fettnäpfchen auslässt und stets unfreiwillig für lustige Unterhaltung sorgt oder auch Oma Mertens, die ganz genauso ist, wie man sich eine richtige Bilderbuchoma vorstellt: herzensgut, hilfsbereit und immer das Wohl ihrer Lieben im Auge. Mein absoluter Lieblingscharakter des Romans ist jedoch die Gans Berta. Beschenkt mit einem doch eher eigenwilligen Charakter ist sie im Grunde jedoch herzensgut und stets auf das Wohl ihres Freundes Bastis bedacht. Sie versteht viel mehr als man glauben mag und rettet Basti dadurch sogar einmal das Leben. Der flüssige Schreibstil und die detailliert und liebevoll beschriebenen Charaktere haben dafür gesorgt, dass ich "Der siebte Kristall" nicht nur genossen, sondern wirklich liebgewonnen habe. Der Autor hat nicht nur sehr viel Fantasie beim Schreiben walten lassen, sondern dabei auch Werte vermittelt, die mir in manchen Büchern für Kinder und Jugendliche oftmals fehlen. Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Respekt vor anderen Menschen, Tieren und der Natur sind nur einige davon und werden in der Geschichte sehr anschaulich beschrieben und gleichzeitig auch ganz selbstverständlich vorgelebt.

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  • Rezension zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    lord-byron

    13. September 2012 um 19:45

    Ein ganz großes Dankeschön an safeline-media und Herrn Zickler, die mir dieses wundervolle Buch mit persönlicher Widmung, als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Basti lebt mit seinen Eltern auf dem Land. Außer Felder, Pferde, Schweine und Obstbäume haben sie auch noch einen gemütlichen Hofladen, in dem sie ihre Produkte verkaufen. Sie, das sind Bastis Mama Brigitte Hagenbeck, sein Vater Ludger, der niemals ein Fettnäpfchen auslässt, seine Schwester Melissa genannt Lissy die im Moment außer ihrer Freundin Mona nichts und niemanden leiden kann, am allerwenigsten ihren Bruder und die gute Seele der Familie, Oma Mertens. Und dann gibt es da noch Pepe und Floh, Bastians beste Freunde. Kurz vor Bastis 12. Geburtstag trifft er auf einen alten Mann der ihm verrät, dass Basti eventuell der "Auserwählte" sein könnte, der als einziger das Traumreich vor den bösen Dämonen retten kann. Nachdem sich Basti zusammen mit seinen Freunden einigen Prüfungen gestellt hat, begeben sich die 3 ins Traumland. Und dort warten jede Menge Gefahren auf sie. Werden sie es schaffen, den Kristall der Seelen rechtzeitig auszutauschen? Oder ist die Traumwelt für immer an die Dämonen verloren? "Der siebte Kristall" ist ein wundervoller All-Age-Roman, der einen in die Welt der Phantasie entführt. Eine Welt in der Werte wie Glaube, Freundschaft, Mitleid und Hilfsbereitschaft noch ganz groß geschrieben werden. Basti ist ein Kind, wie man es leider nur noch selten findet. Er glaubt an Gott, ist hilfsbereit und einfach ein lieber Kerl, der oft zuerst an seine Freunde denkt, und dann erst an sich selbst. Sein Freund Floh ist der kleine Einstein des Trios. Er ist spindeldürr und hat ein unglaubliches Wissen. Und dann ist da noch Pepe. Optisch genau das Gegenteil von Floh, gleicht er eher einem kleinen Fässchen und hat immer Angst die nächste Mahlzeit zu verpassen. Doch die drei halten zusammen wie Pech und Schwefel. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihre Ängste überwinden und zusammen versuchen das Traumland zu retten. Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes. Trotz ihrer 634 Seiten bin ich geradezu durch das Buch geflogen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Das lag nicht nur an dem tollen Schreibstil, der so leicht und flüssig zu lesen war, sondern hautsächlich an den Figuren sind so liebevoll gestaltet wurden dass ich sehr gerne mit der ganzen Familie befreundet wäre. Das Traumland wurde von Herrn Zickler so phantastisch beschrieben, dass man am liebsten gleich ins Bett gehen möchte um davon zu träumen. Der Autor hat seiner Fantasie wirklich freien Lauf gelassen, denn es gibt nicht nur fliegende Teufelsrochen und Schneckentaxen, nein es gibt noch viel kuriosere Dinge, die ich aber nicht alle verraten möchte. Das Buch eignet sich wirklich für alle Altersklassen. Vom Erstklässler, der es sich vorlesen lässt bis hin zur Oma, die es vielleicht ihrem Enkel vorliest. Ja, ich bin begeistert. "Der siebte Kristall" war das schönste Buch, das ich in letzter Zeit lesen durfte. Abgerundet wird das Ganze von wundervollen bearbeiteten Fotografien die in die Geschichte eingefügt sind. Von mir gibt es volle 5 Punkte, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung. Hoffentlich werden wir noch mehr von Wolfgang Zickler zu Lesen bekommen.

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  • Rezension zu "Der siebte Kristall" von Wolfgang Zickler

    Der siebte Kristall

    Wolfspeaker

    06. April 2012 um 20:56

    Das Cover des Buches ist ziemlich dunkel gehalten, im oberen Bereich des Covers kann man – neben dem Titel – einen spärlich beleuchteten Himmelskörper – vermutlich den Mond – erkennen. Im Zentrum des Covers erstrahlt ein Himmelskörper – vielleicht unsere Erde – im hellen Glanz. Ein Himmelskörper, der sich beim Aufklappen des Buches als eine zwischen zwei Händen schwebende Kugel entpuppt. Ein Cover, das sich eindeutig von üblichen Fantasy-Covern abhebt, den Betrachter vielleicht aber auch ein wenig in Richtung Science Fiction tendieren lässt. Bastian ist ein ganz normaler fußballbegeisterter 11jähriger Junge mit den üblichen Problemen: Eine nervige Schwester, Eltern, die von ihm erwarten, auf den Hof zu helfen und die schwierige Entscheidung, ob man sich mehr auf das anstehende Fußballspiel Schalke – Dortmund, die Sommerferien oder seinen 12. Geburtstag freuen soll. Doch mit dem Nahen seines 12. Geburtstags geschehen merkwürdige Dinge. Er trifft auf einen alten Mönch, der ihm von einer noch älteren Weissagung erzählt. Unheimliche Leute erkundigen sich in seinem Umfeld nach ihm und seinem genauen Geburtsdatum. Und seit kurzem wird er von einer Rabenkrähe verfolgt. Mit Bastis 12. Geburtstag nimmt die Weissagung dann ihren Lauf. Die Geschichte beginnt relativ “normal”, zieht den Leser aber schnell in den Bann. Bastians alltägliches Leben, der Hof seiner Eltern – und die darauf lebenden Tiere – sind so gut beschrieben, dass man sie fast vor Augen hat. Mir haben es hier besonders die “Wachgans” Berta und das zickige, mit einer perfekten inneren Uhr ausgestattete Pferd Gitta angetan. Auch die Streitereien zwischen Basti und seiner Schwester – und ihre persönlichen Rachestreiche (oder Ideen für die selbigen) sind immer wieder für ein Schmunzeln gut. Auch das Einbringen der “Dämonen” und ihr im christlichen Glauben begründeter Hintergrund in unsere Welt sind ziemlich gut gelungen und haben mich im Verlauf der Geschichte auch einmal in die verkehrte Richtung lotsen können. Bastis Freunde Floh und Pepe begleiten ihn fast durchgehend durch die ganze Geschichte. Die Freundschaft zwischen den dreien ist einer der Angelpunkte, um die sich die Geschichte dreht. Pepe ging mir allerdings mit seiner ständigen Fresslust – und dem Nachgehen derselben – nach einiger Zeit ziemlich auf die Nerven. Dagegen ist mir der ziemlich im Hintergrund bleibende Floh regelrecht sympathisch. Mit Eintritt in die ziemlich skurrile Welt der Träume verlor die Geschichte für mich jedoch schnell einiges von ihrem Glanz. Mit der Welt als solche – und den dort lebenden Figuren – setzt Wolfgang Zickler zwar einige neue Ideen um – rasende Schneckentaxis und fliegende Rochen sind definitiv einen zweiten Blick wert – richtig mitreißen konnten sie mich jedoch nicht. Auch der wirklich hilfsbereite und eigentlich sympathische Traumweltbewohner FrieDu ging mir mit seinem ständigen “alles Flopp” irgendwann nur noch auf die Nerven. Die Ereignisse und Herausforderungen, vor die Basti und seine Freunde in der Traumwelt gestellt werden, wurden für mich viel zu einfach überwunden. Frei nach dem Motto “Mit Freundschaft und Gottesglaube” – was an sich ein gutes Motto ist – lassen sich alle Hindernisse überwinden. Etwas weniger “Deus ex machina” hätte der Geschichte meiner Meinung nach aber gut getan. Wo bleibt denn die Herausforderung – und die Spannung, wenn man durch den Einsatz eines magischen Tuches alle Ziele erreichen kann? Ich würde das Buch damit wirklich nur jüngeren Lesern empfehlen – am besten fußballbegeisterten. Für mich war die Geschichte mit dem Eintritt in die Traumwelt einfach etwas zu vorhersehbar, das Ziel viel zu einfach zu erreichen – und das hat der Geschichte einiges an Spannung genommen. Nichtsdestotrotz hat der erste Teil des Buches mir einige vergnügliche Lesestunden beschert und die Botschaft, die das Buch dem Leser mitgibt, ist es sicherlich wert, sie sich einmal durch den Kopf gehen zu lassen.

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