Wolfram Fleischhauer Der gestohlene Abend

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Inhaltsangabe zu „Der gestohlene Abend“ von Wolfram Fleischhauer

Es ist die Leidenschaft zur Literatur, die Matthias an die berühmte Hillcrest-Universität nach Kalifornien treibt. Dort lernt er die attraktive, undurchschaubare Janine kennen- und es ist ausgerechnet ihr Freund David, der Matthias den ersehnten Zutritt zum innersten Kreis von Hillcrest verschafft. Welches Geheimnis aber steckt hinter den neuen Thesen, die dort gelehrt werden? Und warum zieht David gerade seinen Widersacher ins Vertrauen?

Langweilig, nichtssagend, unnötig - Fleischhauer kann es nun wirklich besser. Schade.

— Queenelyza
Queenelyza

manchmal faszinierend, manchmal anstrengend

— Stefanie_Gregg
Stefanie_Gregg

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  • Der gestohlene Abend

    Der gestohlene Abend
    Angel10

    Angel10

    07. December 2016 um 12:51

    - Literaturstudium in Berlin und Kalifornien,
    - intereessante Theorien
    - insgesamt ein sehr gelungener Roman

  • Endlich durch

    Der gestohlene Abend
    Skrutten

    Skrutten

    22. August 2013 um 07:23

    Nun hab ich mich endlich zuende durchgequält. O.k., am Schluß enstand noch ein wenig Spannung, aber insgesamt eine ziemlich verquere Story. Ich meine mich an bessere Bücher von Wolfram Fleischhauer erinnern zu können.

  • zäh ...

    Der gestohlene Abend
    Skrutten

    Skrutten

    31. March 2013 um 19:37

    Mit diesem Buch habe ich es wirklich nicht leicht! Da es aber an einem Ort liegt, an dem ich nur gelegentlich mein Mittagsschläfchen verbringe, werde ich mich wohl so nach und nach durchhangeln ... Inhaltlich geht es um einen Gaststudenten in Kalifornien, der versucht dem Geheimnis seiner neuen Freundin und dessen Ex-Partner auf die Spur zu kommen. Dazwischen gibt es langatmige Exkurse in die Welt der hohen Literatur. Irgendwie schwer verdaulich und nicht recht authentisch. Wolfram Fleischhauer hat schon bessere Bücher geschrieben.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Abend" von Wolfram Fleischhauer

    Der gestohlene Abend
    ChiefC

    ChiefC

    28. September 2011 um 16:30

    Wenn Sie diese Rezension lesen, lesen Sie dann wirklich das, was ich geschrieben habe oder etwas ganz anderes? Es gibt so viele Lesarten wie Leser, so lautet die Kernthese der sogenannten Rezeptionsästhetik. Zugespitzt heißt das, es kommt gar nicht darauf an, was der Autor uns sagen will, sondern was wir sehen wollen. Um Literaturtheorien und deren Folgen bis hin zu geistiger Brandstiftung geht es auch in Fleischhauers Buch. Das hört sich abstrakt an, ist aber alles andere als langweilig. Sicher, wer von Fleischhauer einen klassischen Whodunit erwartet, der wird mit Sicherheit enttäuscht. Die „Detektivgeschichte“, wenn es denn eine sein soll, spielt nur am Rande. Dennoch ist dieses Buch unglaublich spannend für alle jene, die sich über die Bedeutung von Worten und Gedanken gern, nun ja, Gedanken machen. Und wohl niemand kann so ein Thema besser und lesbarer in Worte fassen als Fleischhauer, wohl einer der intelligentesten und talentiertesten Autoren seiner Generation. Er schreibt Bücher, die dem Leser sehr lange im Kopf herum gehen – auch wenn nun diejenigen aufschreien werden, die der Religion anhängen, DEN Leser gebe es ebenso wenig wie Autoren und Kontexte wichtig seien, so die Ansicht von Fleischhauers Antihelden Jacques De Vander (historisches Vorbild: Paul de Man). Und nichts anderes als dogmatische Glaubenslehren sind eben auch manche (Literatur-)Theorien. Warum lesen wir? Die meisten Laien würden spontan sagen: Zum Vergnügen. Und Fleischhauers Buch ist ein Vergnügen, gerade auch, weil es den Leser gleichzeitig fordert, sich auf ein intellektuelles Abenteuer einzulassen. Das geschieht aber so elegant, dass es trotz des Niveaus der darin und damit vermittelten Gedankenansätze ganz unangestrengt wirkt. Nein, einen gestohlenen Abend hat diese Lektüre nicht beschert sondern viele spannende Stunden.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Abend" von Wolfram Fleischhauer

    Der gestohlene Abend
    Dilbertine

    Dilbertine

    19. February 2011 um 15:15

    „Der gestohlene Abend“ – Wolfram Fleischhauers autobiografisches Damaskus-Erlebnis *************** 1987 kommt der ambitionierte Berliner Student Matthias Theiß in den Genuss eines einjährigen Austauschstudiums an der geisteswissenschaftlichen Elite Universität Hillcrest in Südkalifornien. Der Begründer dieses Wissenstempels, Professor Jacques De Vander, ist einer der meist geschätzten Literaturtheoretiker der damaligen Zeit, dessen Theorie Sprache als unzuverlässiges und letztlich unkontrollierbares Medium betrachtet. Zunächst ist Matthias nur ein geduldeter Gast an der Universität, für den sich niemand weiter interessiert, ein Einzelgänger aus dem fernen Deutschland. Schnell gibt er seinen Wunsch an dem„ Institut für neue Ästhetische Theorie“ (INAT) zu studieren, auf. Kurse ab einem bestimmten Niveau kommen für ihn nicht in Frage, da er die streng formulierten Zulassungsbedingungen als Austauschstudent nicht erfüllt. Einer seiner Dozenten setzt sich, aus zunächst nicht erkennbaren Motiven, für Matthias ein und ebnet ihm den Weg in den inneren Zirkel des Instituts, das sich nach außen abschottet und deren Lehren dem Rest der Universität verschlossen bleibt. Alles erinnert an eine geheime Sekte. Die „Jünger“ bleiben lieber unter sich, wenn sie den Theorien ihrer vor vier Jahren verstorbenen Leitfigur Jaques De Vander huldigen. **************** Ohne zu viel verraten zu wollen, es folgen eine unglückliche Liebesgeschichte, ein Brand, ein nicht aufgeklärter Todesfall und viele kluge Dialoge über Literatur und deren Theorie. Maßgeblich bestimmt die Geschichte jedoch ein Skandal und akademischer Streit über antisemitische Ideologien des düstersten Kapitels unserer Zeitgeschichte. Der Leser wird so in den Bann der Geschichte gezogen, dass eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema der moralischen Verantwortung der Intellektuellen in einer Gesellschaft unabdingbar wird. Die Ereignisse an der Hillcrest Uni verändern Matthias Theiß. Er verlässt sie 1988 mit einem abgrundtiefen Gefühl der Fremdheit und dem Zusammenbruch seiner geistigen Welt. „Die Idole seiner Studentenzeit hatten sich korrumpiert.“ ***************** Wolfram Fleischhauer hat in seinem Roman „Der gestohlene Abend“ seine persönliche Entwicklung vom Literaturwissenschaftler zum Erzähler aufgearbeitet. Seine Figuren sind so real wie sein Studienjahr an einer amerikanischen Universität. So versteckt sich hinter Jacques de Vander der umstrittene Literaturtheoretiker Paul de Man, von dem erst vier Jahre nach seinem Tod bekannt wurde, dass er Anfang der 40er Jahre Artikel für eine belgische Zeitung mit antisemitischen Inhalten veröffentlicht hat. Danke Herr Fleischhauer für dieses kluge, gesellschaftskritische, spannende, geistreiche und zum Nachdenken auffordernde Werk, das wohl niemals an Aktualität verlieren wird. Gut, dass Sie, im Sinne von Heinrich von Kleist, ein zweites Mal vom Baum der Erkenntnis aßen und dann den Dingen ihren eigentlichen Namen und Sinn gaben. ****************

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  • Rezension zu "Der gestohlene Abend" von Wolfram Fleischhauer

    Der gestohlene Abend
    Melli2505

    Melli2505

    07. March 2010 um 20:56

    Ich finde, Fleischhauer schreibt einfach phantastisch: Die Bilder, die durch sein geschriebenes in meinem Kopf entstehen sind so farbenfroh und lebendig, dass ich beim lesen das Gefühl habe einen sehr guten Film zu sehen. Die Art, wie er Literatur und Philosophie in seine Geschichten einwebt ist großartig. Dieser Roman, der 1988 in Kalifornien an der Universität Hillcrest spielt lässt erst sehr spät durch blicken wohin die Reise geht. Sehr spannend und packend!

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  • Rezension zu "Der gestohlene Abend" von Wolfram Fleischhauer

    Der gestohlene Abend
    Iris Kammerer

    Iris Kammerer

    22. February 2010 um 16:20

    Matthias Theiss verbringt ein Jahr einer kalifornischen Universität. Doch die Veranstaltungen der Star-Professoren bleiben dem begabten Studenten versperrt, stattdessen wird er mit Einführungsveranstaltungen abgespeist. Fatalerweise verliebt Matthias sich ausgerechnet in die Freundin eines Star-Studenten der Universität, und auch dieser scheint Matthias' Freundschaft zu suchen, anstatt den Rivalen zu bekämpfen. und was hat das alles mit den neuen Ideen zu tun, die ein vor wenigen Jahren verstorbener Literaturprofessor hier eingeführt hatte? 1987 ereignete sich ein Skandal an einer US-amerikanischen Universität, auf den sich die Ereignisse im Roman beziehen. Wolfram Fleischhauer absolvierte damals ein Gaststudium an dieser Universität und wurde Zeuge der Auseinandersetzungen in all ihrer Schärfe. Mehr als zwanzig Jahre später wirft er mit diesem Roman ein helles Licht auf das Universitätssystem der USA, das hierzulande so vorbildhaft hingestellt wird. Ohne das deutsche Universitätswesens zu verklären, zeigt er auf, welche Konsequenzen die Schaffung abgeschotteter Bildungseliten hat. Denn in dem elitären Institut werden Theorien ausgearbeitet und mit großer, gelegentlich sogar aggressiver Eloquenz verfochten, hinter denen sich bei genauerer Betrachtung finstere Abgründe auftun.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Abend" von Wolfram Fleischhauer

    Der gestohlene Abend
    Iris Kammerer

    Iris Kammerer

    22. February 2010 um 10:05

    Matthias Theiss verbringt ein Jahr einer kalifornischen Universität. Doch die Veranstaltungen der Star-Professoren bleiben dem begabten Studenten versperrt, stattdessen wird er mit Einführungsveranstaltungen abgespeist. Fatalerweise verliebt Matthias sich ausgerechnet in die Freundin eines Star-Studenten der Universität, und auch dieser scheint Matthias' Freundschaft zu suchen, anstatt den Rivalen zu bekämpfen. und was hat das alles mit den neuen Ideen zu tun, die ein vor wenigen Jahren verstorbener Literaturprofessor hier eingeführt hatte? 1987 ereignete sich ein Skandal an einer US-amerikanischen Universität, auf den sich die Ereignisse im Roman beziehen. Wolfram Fleischhauer absolvierte damals ein Gaststudium an dieser Universität und wurde Zeuge der Auseinandersetzungen in all ihrer Schärfe. Mehr als zwanzig Jahre später wirft er mit diesem Roman ein helles Licht auf das Universitätssystem der USA, das hierzulande so vorbildhaft hingestellt wird. Ohne das deutsche Universitätswesens zu verklären, zeigt er auf, welche Konsequenzen die Schaffung abgeschotteter Bildungseliten hat. Denn in dem elitären Institut werden Theorien ausgearbeitet und mit großer, gelegentlich sogar aggressiver Eloquenz verfochten, hinter denen sich bei genauerer Betrachtung finstere Abgründe auftun.

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  • Rezension zu "Der gestohlene Abend" von Wolfram Fleischhauer

    Der gestohlene Abend
    andreadressler

    andreadressler

    11. February 2009 um 12:42

    Mein erster roman von W.Fleischhauer und ich muss sagen ,das ich sehr angetan bin !
    Ein spannender und kurzweiliger roman, den man auch gerne noch ein zweites Mal lesen kann !