Wolfram Fleischhauer Die Frau mit den Regenhänden

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Inhaltsangabe zu „Die Frau mit den Regenhänden“ von Wolfram Fleischhauer

Paris im Frühjahr 1867: Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest: Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine geheimnisvolle junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren. Was verbindet sie mit dem Fall? „Spannende Fiktion mit detaillierten Fakten vermischt." Focus

Was ist mit Camillie wirklich geschehen, findet es selbst raus, und lest es....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • eBook Kommentar zu Die Frau mit den Regenhänden von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    silka

    14. February 2015 um 19:17 via eBook 'Die Frau mit den Regenhänden'

    schade. zu ueberladen mit geschichtsdaten. ich habe das halbe buch genervt ueberblaettert. wuerde es gerne zurueckgeben.

  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    simoneg

    27. November 2012 um 22:30

    Paris im Frühjahr 1867: Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest: Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren... Für mich das Buch ein Flop. Von den 488 Seiten habe ich ca. 100 geschafft. Bis dahin wurde die Leiche des Kindes geborgen und die Mutter verhaftet und ein Mann beobachtete eine Frau in einer Bibliothek. Die meisten Seiten jedoch hatten mit dem Tod des Kindes nichts zu tun und waren eher langweilig. Die beiden Geschichten (totes Kind und Bibliothek) spielen in unterschiedlichen Zeiten. Einerseits ist da ein Anwalt, der in einer komischen Pariser Gegend mit einer bunten Menschengruppe an einem seltsamen Event teilnimmt und anschließend ausgeraubt wird. Und in der anderen Geschichte geht´s um einen Mann, der eine Doktorarbeit über Architekturgeschichte schreiben will. Und zwischendrin wird die Leiche des Kindes entdeckt und geborgen. Zu den beiden Frauen stand auf den ersten 100 Seiten fast nichts. Da mich auch der eher trockene Erzählstil des Autors überhaupt nicht angesprochen hat, habe ich das Buch zur Seite gelegt.

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    sumsidie

    24. September 2012 um 11:21

    Wolfram Fleischhauer war mir als Autor bisher vollkommen unbekannt und ich freue mich sehr über diesen Fund. In der Frau mit den Regenhänden gelingt es ihm einen spannenden historischen Roman zur Zeit der Pariser Weltausstellung zu schreiben, die trotz der ausführlichen Beschreibung des historischen Hergangs nie langweilig wird. Zudem verbindet er die Geschehnisse auf einer zweiten Zeitebene mit einer Liebesgeschichte im Paris der 1990er Jahre. Damit gelingt es ihm gleich auf unterschiedliche Weise bei mir als Leser zu punkten, die gute historische Aufbereitung von Fakten, die einem ein Gefühl für die Zeit um 1867 gibt, die anspruchsvolle Verbindung von zwei Geschichten mit vielschichtigen Charakteren und die Ausleuchtung politischer und sozialer Fragen, die auch heute noch relevant sind. Ich bin erfreut!

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2012 um 15:10

    Was ist mit Camillie wirklich geschehen. Findet es selbst raus, und lest es.

  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2012 um 14:28

    „Die Frau mit den Regenhänden“ war eines der wenigen Bücher von Wolfram Fleischhauer, das ich noch nicht gelesen habe, aber es hat mich genau wie die anderen wieder zutiefst beeindruckt. Dabei habe ich mich am Anfang etwas schwer getan, was aber auch daran liegen könnte, dass mich meine letzte Lektüre ebenfalls umgehauen hat und dies eventuell noch einen Nachklang hatte. Zudem tauchen zu Beginn im Handlungsstrang in der Vergangenheit zu viele Personen auf, was mich etwas verwirrt hat, und für die beiden Hauptfiguren im Gegenwartsteil konnte ich mich erst nicht wirklich erwärmen. Vor allem Wolfram Fleischhauers grandiosem Schreibstil ist es auch diesmal zu verdanken, dass ich das Buch letztendlich doch innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Der Roman ist nicht nur packend geschrieben, manche der Formulierungen möchte man sich dick anstreichen und immer wieder lesen, so schön sind sie. Sehr elegant hat der Autor einige geschichtliche Fakten rund um die Weltausstellung 1867 in Paris und das zweite Kaiserreich in die Handlung mit eingewebt, so dass der interessierte Leser gar nicht selbst auf die Suche nach weiterführenden Informationen gehen musste. Das fand ich sehr gut gemacht. Gegen Ende nähern sich die beiden Handlungsstränge immer mehr an, bis sie schließlich ineinander zu fließen scheinen. Die Auflösung der beiden Fälle, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, hat mich schlichtweg umgehauen. Damit habe ich nie und nimmer gerechnet und mit diesem Wissen könnte man den Roman gleich noch einmal lesen. Fazit: Wieder ein gewohnt guter Fleischhauer, der es immer wieder schafft, mich mit seinen Büchern aufzuwühlen.

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    Iris Kammerer

    22. February 2010 um 17:13

    Bruno, ein deutscher Architekturstudent, verliebt sich während seines Studienaufenthaltes 1992 in Paris in eine Tischnachbarin in der historischen Bibliothek von Paris. Erst nach mehreren Tagen wagt er es, sie anzusprechen; dabei hilft ihm die Tatsache, dass sie sich für das gleiche Thema zu interessieren scheinen, die Zeit der Pariser Weltausstellung 1867. Obwohl die junge Frau, Gaëtane, sich von ihm zum Abendessen einladen lässt, lehnt sie eine nähere Bekanntschaft brüsk ab. Bruno rätselt über ihr Verhalten, beginnt dem nachzuspüren, wonach sie zu forschen scheint, und stößt dabei auf erschreckende politische und juristische Verwicklungen, die für Gaëtane offenbar eine Parallele in der Gegenwart haben. Im Frühjahr 1867 wird ein totes Kind im Uferschlamm der Seine gefunden. Rasch fällt der Verdacht auf die Mutter, Marie Lazès, die hartnäckig leugnet. Der mit dem Fall betraute Pflichtverteidiger Bertaut stellt fest, dass es bei diesem Fall nicht mit rechten Dingen zugeht: Weil alles "klar" scheint, blieben die Ermittlungen der Polizei stecken, wurde anderen Verdachtsmomenten nicht nachgegangen. Spuren wurden verwischt, Zeugen sind unauffindbar. Und dennoch entdeckt Bertaut Spuren des tatsächlichen Verlaufs der Tat, den einflussreiche Kreise zu vertuschen versuchen. Gaëtanes ergreifendes Schicksal, ihr verzweifelter Lebenshunger und ihr Ringen um Anerkennung und Unterstützung bestimmen sehr bald Brunos Leben für etwas mehr als zwei Jahre. Zwei Jahre, die sein Dasein von Grund auf verändern werden, ebenso wie Marie Lazès' Schicksal Bertauts Leben bestimmend verändert. Wolfram Fleischhauer erzählt die beide Handlungsstränge dieses Romans in wechselnden Kapiteln. Dieser Kunstgriff ermöglicht es ihm die Parallelität beider Geschichten herauszuarbeiten und kunstvoll zu verflechten. Er schafft eine bemerkenswerte Spannung, indem er allmählich und mit beeindruckender erzählerischer Eleganz die Hintergründe enthüllt: Damals wie heute agieren politische Kreise beim Ausbruch einer Epidemie vornehmlich im eigenen Interesse und spielen Risiken herunter, und um eine öffentliche Panik oder auch "nur" wirtschaftliche Nachteile oder Nachteile für sich selbst zu verhindern, blockieren Forschung und setzen so das Leben vieler ihrer Bürger, ihrer Schutzbefohlenenen, aufs Spiel - insbesondere dann, wenn es sich um untere soziale Schichten oder Randgruppen handelt. Ohne auf den erhobenen Zeigefinger zurückzugreifen, stellt sich "Die Frau mit den Regenhänden" in eine Traditionslinie mit Erich Kästners "Fabian", der mühelos die Spießigkeit des 19. Jhs. ebenso wie den zeitgenössischen Laissez-faire-Amoralismus als blanke Heuchelei entlarvt.

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    nic

    10. January 2010 um 12:38

    Wolfram Fleischhauer gehört seit "Das Buch, in dem die Welt verschwand" zu meinen Lieblingsschriftstellern. "Die Frau mit den Regenhänden" gehört zur Sorte Bücher, die man anfängt zu lesen und nicht wieder weglegen kann. Feischhauers historischer Kriminalroman umfasst eigentlich zwei Geschichten, eine um die Zeit von Napoleon und eine in der Gegenwart. Wobei der Teil in der Gegenwart eigentlich eine Liebesgeschichte ist. Vom Inhalt kann nicht viel verraten werden, sonst ist die Spannung weg. Es geht um einen Kindermord und darum den Fall aufzuklären, und beide Geschichten sind miteinander verstrickt. Das Buch hat Suchtcharakter!

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    suki22

    27. July 2009 um 22:06

    Ich habs leider nicht geschafft, mich durch die endlos langweiligen politischen Schilderungen in 2 Zeiten zu lesen. Vermutlich bevor wirklich etwas passiert, bzw. es spannender wird, bezüglich der Geschichte in der Gegenwart, hab ich es weggelegt. Vergangenheit überzeugt durchaus durch Authentizität. Ich hab eine Vermutung, was es mit dem Baby auf sich haben könnte, vielleicht werde ich diese noch testen und zu Ende lesen, aber vorerst nicht. Sprachlich und stilistisch ganz gut, aber ich verstehe nicht, warum Fleischhauer dem Leser, sicherlich gut gerechtfertigt durch den Hintergrund der Hauptperson der Gegenwart, teilweise Seitenlange politische Situationen aus der Vergangenheit ausbreitet als wäre man in einer Geschichtsvorlesung. Echtheit kommt auch ohne das rüber, und letztlich störten mich diese Ausführungen eher, bzw. hätte mir mehr Tempo und Reiz in der Vergangenheit gewünscht. Politischer Hintergrund hin oder her, bisschen weniger hätte es auch getan. Für politik und historienpolitisch interessierte Leser aber sicherlich auch so nicht verkehrt. Für mich ein undurchdringlicher Dschungel aus eben solchen Quärälen.

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    Alu

    19. July 2008 um 20:56

    Wenn man einige Seiten etwas trockenen, geschichtlichen Hintergrund hinter sich gebracht hat, wird es spannend und mysteriös auf zwei Erzählebenen (1867 und 1992). Ein Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und historischer Politik mit überraschender Wendung und Verknüpfung der beiden Handlungsstränge.
    Empfehlenswert.

  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    Pidray

    20. January 2008 um 00:24

    Erst war der Wechsel zwischen den 2 Jahrhunderten verwirrend - es wurden 2 anscheinend getrennte Geschichten erzählt ... dann war man "genervt", weil eine der Geschichten interessant wurde und wieder ein Wechsel stattfand. Am Ende wollte man unbedingt wissen, wie BEIDE Geschichten weitergehen ... Anfangs dachte ich, es wäre eine Geschichte über "Reinkarnation" also dass die junge Frau die Hauptperson beider Geschichten ist und somit ihre eigene Geschichte recherchiert ... (Störend waren für mich nur die französischen Sätze, welche ich manchmal nicht mal sinngemäß erraten konnte - warum nur gabs bei uns keinen Französischunterricht in der Schule ?)

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  • Rezension zu "Die Frau mit den Regenhänden" von Wolfram Fleischhauer

    Die Frau mit den Regenhänden

    Jelisaweta

    28. November 2007 um 10:59

    Eine unglaublich anrührende Verknüpfung der Schicksale mehrerer Menschen verschiedneer Epochen... In einer Nacht gelesen!

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