Wolfram Fleischhauer Die Purpurlinie

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Inhaltsangabe zu „Die Purpurlinie“ von Wolfram Fleischhauer

»Gabrielle d’Estrées und eine ihrer Schwestern«: Generationen von Betrachtern hat dieses anonyme Gemälde fasziniert, auf dem eine Dame mit spitzen Fingern die Brustknospe einer anderen umfasst. Liegt in der seltsamen Pose der Schönen eine verschlüsselte Botschaft? Wolfram Fleischhauer hat aus der unheilvollen Entstehungsgeschichte jenes Porträts einen atemberaubend spannenden Kriminalroman gemacht, der sofort zum Erfolg wurde. Im Anhang dieser opulenten Taschenbuchausgabe ist erstmals nachzulesen, wie viel Wahrheit hinter der Fiktion tatsächlich steckt.

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  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    vormi

    vormi

    06. December 2011 um 19:15

    Wie schon mal erwähnt, werden dieser Autor und ich nicht mehr die dicksten Freunde.
    Aber dieses Buch habe ich bis ganz zum Ende geschafft.
    Ich musste zwar wieder für Verworrenheit ein Sternchen abziehen, aber dieses Buch hat mir in den Grundzügen gut gefallen.
    Mal eine etwas andere Idee dahinter.

  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. April 2010 um 19:28

    Die Purpurlinie in diesem Krimi findet mal sehr viel Historisches. Die Reise geht in das Frankreich des 17. Jahrhunderts und erzählt die Liebschaft zwischen Heinrich von Navarra und seiner Geliebten Gabrielle. Persönlich fand ich die Idee sehr originell wie Fleischhauer das Mysterium zum Tode von Gabrielle d'Estrées aufzuklären versucht. Persönlich glaube ich allerdings, dass er manche Sachen die zur Aufklärung des Todes führen sollen doppelt erwähnt und somit das Buch hätte locker kürzen können. Mal etwas anderes mit einem gehobenen Schreibstil.

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  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    Melli2505

    Melli2505

    10. January 2010 um 02:14

    Dieses Buch zu lesen war ein hartes Stück Arbeit, aber diese hat sich gelohnt! Dank der Zeittafel im Anhang konnte ich bei all den Zeitsprüngen doch noch den Überblick behalten. Mir hat der Aufbau dieses Romanes sehr gut gefallen: Der erste Teil stellt den Professor (Ich-Erzähler) und seinen alten Freund vor, der […] ein Sammelsurium von Texten, ein aus historischen Quellen zusammengestückeltes Romanfragment, […] findet, in denen es um den rätselhaften Tod von Gabrielle d'Estrées geht. Im zweiten Teil lesen der Professor und der Leser diese Manuskripte quasi gemeinsam. Hier ist es schwierig den Faden nicht zu verlieren und den Überblick zu behalten, denn es wird keine Zeitliche Reihenfolge eingehalten. Der dritte Teil zeigt wieder den Professor, der nun wie im besten Krimi versucht, die Fäden zusammen zu bekommen um herauszufinden, ob es sich bei dem Tod um einen Mord oder einen Zufall handelte. Im Mittelpunkt steht hierbei immer wieder das Gemälde „Gabrielle d'Estrées und eine ihrer Schwestern“. Sehr spannend ist besonders die Deutung der Symbole, die sich in den Gemälden befinden. Was heute die Klatschzeitschriften sind, waren damals wohl die Gemälde. Unglaublich, was man aus ihnen alles herauslesen kann! Wirklich hoch interessant. Sehr schön in diesem Zusammenhang ist auch, dass die beschriebenen Gemälde im Buch abgedruckt sind. So konnte ich immer wieder nachschauen und auch Feinheiten entdecken, die ich total übersehen hätte. Im Anhang befindet sich noch eine Erklärung Fleischhauers, wie das Buch entstanden ist und wie viel von dieser Geschichte tatsächlich stimmt. Einfach klasse, dass der Autor den Leser mit seinem Halbwissen nicht arglos zurücklässt.

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  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2009 um 17:10

    Ein sehr eigenwilliges Buch, dessen Stil man mögen muss. In einem Kapitel wird in der Realität gespielt, im nächsten in der Vergangenheit, dann hat man mal Romanschnipsel oder Augenzeugenberichte aus vergangener Zeit vor sich. Sehr abwechslungsreich, aber auch etwas störend. Hat man sich grad wieder in den Romanstil reingefunden, wird er mit trockenen Tatsachenberichten unterbrochen. Eine interessante Geschichte rund um Gabrielle d'Estrée und deren Bilder, aber durch den Erzählstil doch sehr gewöhnungsbedürftig.

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  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    Alu

    Alu

    23. January 2009 um 07:06

    Buch im Buch Die eigentliche Geschichte ist eingebettet in eine Rahmenhandlung, die heute spielt und in der der Protagonist die historischen Hintergründe recherchiert wie dies Fleischhauer für sein Buch getan hat. Die historische Geschichte wiederum setzt sich aus Erzählungen aus verschiedenen Blickwinkeln und Befragungsprotokollen zusammen und kreist so die zumindest mögliche Lösung der Intrige ein. Auch wenn es im vorderen Teil des Buches einige Längen gibt, gelingt es dem Autor wieder einmal, historische Fakten spannend und interessant zu verpacken. Mit seinem ihm eigenen Schreibstil nimmt Fleischhauer den Leser mit ins 17. Jahrhundert und spätestens ab dem Mittelteil ist man dort gefangen und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2008 um 00:33

    Durch einen Tip wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und nach der Lektüre bin ich sehr angetan... Das bzw. die beschriebenen Gemälde haben mich schon lange fasziniert und Fleischhauers Art, ihre Geschichte zu erzählen, hat mir ebenfalls sehr gefallen. Der Beginn in den 90er Jahren und dann die einzelnen Bruchstücke der Geschichte aneinander gereiht, um dann wieder in der Gegenwart zu enden und zu erklären, ist wirklich gut gelungen, das ausführliche Nachwort ist die perfekte Ergänzung. Hilfreich sind auch die Abbildungen der oftmals beschriebenen Gemälde, sodass man richtig eintaucht in die Geschichte und sich selbst ein Bild machen kann. Fleischhauers Wortwahl und seine tiefsinnigen Beschreibungen, besonders aus Sicht des Malers Vignac, sind total schön und ich habe mir so manchen Satz angestrichen. Zum Schluß wird es noch richtig spannend und man fiebert der Aufklärung entgegen. Die lange Zeit der Recherche für dieses Buch hat sich jedenfalls gelohnt, es wird sicher nicht mein letztes Buch von Wolfram Fleischhauer sein...

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  • Rezension zu "Die Purpurlinie" von Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie
    einespritebitte

    einespritebitte

    02. March 2007 um 10:37

    Das hat der Autor wirklich souverän gemacht. Zentrum ist eines der bekanntesten und rätselhaftesten Gemälde überhaupt. Und Fleischhauer kriegt es hin, einen ziemlich plausiblen und sehr spannenden Historien- und Kunstkrimi zu bauen, der ohne den üblichen zeitübergreifenden, religiösen Großverschwörungskram auskommt. Verschwörung und Intrige gibt es dennoch genug, das Frankreich der Hugenottenkriege war eben so. Parallel könnte ich die Lektüre von Heinrich Manns Doppelroman um den guten König Henri IV. empfehlen. Da kommt manches vor, was auch bei Fleischhauer durch die Gassen stiefelt - und umgekehrt.

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